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Wir lassen uns nicht unterkriegen, 6. Donnerstags-Demo

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Moki

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#1
WIR LASSEN UNS NICHT UNTERKRIEGEN, unter dieser Aussage haben wir die ALI Glauchau Zwickau am 11.06. unsere 6. Donnerstags-Demo durchgeführt. Es macht aber immer nachdenklicher, dass trotz einer Masse verteilter Flugblätter u. Ankündigung in der Presse, nur ein Minimum an Betroffenen mal den Mut zum offenen Protest fast. Wo versteckt sich die Masse, die in den Sprechstunden um Hilfe nachsuchen, wüst gegen alles schimpfen u. Veränderungen wollen, ja wo sind sie, haben sie sich eingerichtet??? Verändern können nur wir, wenn wir gehört u. gesehen werden!!!
Das waren ein paar Gedanken vorangestellt, nun zur Demo, unsere Forderungen:
weg mit den Sanktionsparagraphen
weg mit 1 EURO Sklavenjobs
weg mit den Betrügereien der ARGEn
weg mit dem gesetzwidrigen Handeln der ARGEn
weg mit den internen Richtlinien die das ermöglichen
weg mit HARTZ IV
Schließen wir uns zusammen:
für 500 EURO Mindestregelsatz ALG II solange HARTZ IV noch besteht
für 30 Stunden Wochenarbeitszeit
für 10 EURO Mindestlohn
Unsere Demo führt immer vor der ARGE GLAUCHAU, ca. 30 Teilnehmer hörten dann die Ansprachen, die an Klarheit über die jetzige Situation am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft und der immer mehr steigenden Arbeitslosigkeit nichts ausgelassen haben.
Die Tricks der Bundesagentur(BA) u. dem dahinter stehenden Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz waren in der1. Ansprache ein Thema. Es kann an Dreistigkeit schon nicht mehr übertroffen werden, wie hier Statistiken schöngerechnet werden.
Ein Euro Jobber, Maßnahme-Teilnehmer, Inhaber von Vermittlungs-Gutscheinen, alle bekommen ALG, aber sind nicht arbeitslos, bist du 58 hast keine Arbeit, bist du nicht arbeitslos, ja was denn dann? Die Statistik wird einfach schön gezählt, wie man es in der Krise zurzeit eben braucht. Dieser ganze Betrug hat Methode, sollte Die BA einmal aufgelöst oder privatisiert werden, so wie von der FDP gedacht, wäre die Arbeitslosigkeit auf Null u. die Vollbeschäftigung vom „Traumminister“ Scholz wäre statistisch über Nacht da. Eine Mitarbeiterin der ARGE, die zurzeit in Hohenstein ihr Unwesen treibt, war ein weiterer Punkt einer Ansprache. Frau G., ist eine von denen, die jegliches Gefühl von Anstand und anderen zwischenmenschlichen Umgangsformen in keiner Weise zu kennen scheint Bei Ihr sind Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen an der Tagesordnung. Dazu haben wir in letzter Zeit soviel gelesen und gehört, dass einem übel werden kann, diese Mitarbeiterin hat man versetzt, aber nicht etwa weg vom Kunden, NEIN, zu den U 25 Jährigen, dass Sie weiter Ihr Unwesen treiben kann und die Jugendlichen vergraulen, denn so kann man Sanktionen erstellen. Mach sie richtig fertig, zum nächsten Termin kommen die ja nicht wieder, da kann man dann Pluspunkte sammeln, sanktionieren, sanktionieren, gibt dann ein Lob von der Chefin!
Weiter ging es mit einem Rückblick auf die Kommunal-u. Europawahlen, die geringe Wahlbeteiligung, vor allem von denen die nicht tatenlos sich in Ihr momentanes Schicksal ergeben sollten. Alle, ob Kurzarbeit, Arbeitslos oder Rentner, alle gehören an die Wahlurne um ein Zeichen zu setzen< so und nicht weiter, wir sind kein Spielball der Politik>, wir sind nicht verantwortlich für diese Krise und wir zahlen auch nicht dafür! Es ist schon so, ob SPD; CDU; FDP, die Betrogenen sind wir! Keine dieser etablierten Parteien wird den Finger krümmen um den einfachen Bürger zu helfen und ihm ein gutes Auskommen zu sichern, nein man wird das letzte aus der Masse holen!!! Zum Abschluss der Demo, noch eine nachdenkliche Aussage für alle, auch für die noch dazu gekommenen Zuhörer.
Vor 20 Jahren haben wir für EIN Deutschland mit den Füßen abgestimmt, nach 20 Jahren sollten wir das nochmal tun, für ein besseres und gerechteres Deutschland!
 
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