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nemesiz

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#1
Hallo Forum, hallo Gäste,

ich/wir haben hier ein Problem mit unserem aktuellen EEJ.

Zuerst möchte ich erwähnen dass wir im Grunde heil froh sind etwas zu tun zu haben. Zuhause rumsitzen ist für uns alle nichts. 90% von uns haben sich diese stelle auch freiwillig zuteilen lassen.

Das mal vorweg.

Nun zum Fall.

Wir sind allesamt über die ARGE -->bzw.---> das Grundischerungsamt (dieses vergibtn die Stellen) in einem EEJ bei einem Eigenbetrieb (Friedhöfe) einer Stadt gekommen (ich gehe mal nicht näher darauf ein da man ja nie weiss wer mitliest ;) ).

Zu unseren, laut Vereinbarung, Tätigkeiten gehört:

-----------------------------------------------------
Auszug

Tätigkeit: Grünflächenpfleger
Beschreibung: Mithilfe bei allgemeinen Pflegearbeiten auf den Grünflächen des Friedhofes. Zum Beispiel Mithilfe bei der Säuberung von Wegen. Arbeitszeit: 30h/Woche

----------------------------------------------------

So, genau so und nicht anders haben wir das alle auch angeboten bekommen von der ARGE sowie bei dem Gespräch auf dem Grundsicherungsamt.

Nun, wieso schreibe ich hier von Problemen, was ist los?


Also fangen wir mal an.
Angefangen haben wir im Januar. Der Friedhof hat einen großen Schutt und Recycling Platz auf welchem von sämmtlichen Städtischen Friedhöfen die Mülltonnen abgeladen werden (große Betonfläsche und dort wird alles abgekippt).
Dort sollten wir anfangs etwas mithelfen so Sortieren. Grünzeug hier, Müll sowie Kunststoff (rote Kerzenbecher usw.) auf die andere Seite.
Nicht schlimm, man ist ja froh etwas zu haben.

-Dann kamen solche Aufgaben, wie Wege splitten, Wege mit Sand anlegen usw.
-Darauf folgten solche Aufgaben wie z.B. die kompletten Friedhofsmauern von Efeu befreien.
-Dann durften 2 Mann mal Rasen mähen, 2 Mann mal Hecken schneiden und 2 Mann mal Unkraut entfernen.

Das sind für mich die Tätigkeiten wie auf der Vereinbarung/Beschreibung.
Wenn ich das nun zusammennehme dann waren das hochgerechnet 3 Wochen am Stück (alles zusammen).

Nun unser Anliegen

Die restliche Zeit , also so +- 15-16 Wochen, verbringen wir damit den Müll der gesammten Städtischen Friedhöfe auf die oben beschriebene Art zu sortieren, täglich von 7-13:30. Schön mit Heugabeln und Krallen.
Ob es nun regnet oder die Sonne herunterknallt, scheiss egal, raus und Ackern. Nur wenn es mal wirklich so schüttet dass man Angst haben muss weggespühlt zu werden darf man in den Haufenthaltscontainer.
Container? Ja richtig, so ein siffiger Container eben.

Nun, ist das zulässig? Erstens entspricht das ja in keinster Weise den uns genannten aufgaben, dann muss man sich ständig vom Vorarbeiter dumm anquatschen lassen (jaja Arbeitslose habens gut, Arbeitslose sind Ärtztlich besser Versorgt, jaja wir ackern mehr und bekommen auch kaum geld, ihr habts da besser, wenn dir was nicht passt geh heim, du bekommst die Probleme, wir Festangestellten müssen dies und das auch machen usw usw usw).

Ausserdem... naja wie gesagt wir sind ja eigentlich froh was zu haben aber...

Das was wir machen muss!! eigentlich jeden!! Tag gemacht werden da dieser Müll eigentlich immer!! bis Feierabend (16:00) angeliefert wird.
Vor uns haben das anscheinend (laut Aussage) die Festangestellten machen müssen.
Würden wir nicht mehr kommen (also nix Eurojobs) und es würden keine vom Gericht kommen (die ackern da auch als mal rum) dann müsste das entweder eine Fremdfirma machen (meine Meinung) oder es müssten Leute dafür angestellt werden (Aussage von Mitarbeitern).
Denn zusätzlich könnten diese das nicht bewältigen da es dort schon jetzt zu wenig Festangestellte gibt.


Nun, was tun. Ist das rechtens? Ist das noch ein Eurojob? Was tun, wie tun?
Uns steht es bis oben, Ärger wollen wir nicht, daheim rumgammeln auch nicht.

Kann jemand mal was sagen?
 

Arania

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#2
Nun, was tun. Ist das rechtens? Ist das noch ein Eurojob? Was tun, wie tun?
Uns steht es bis oben, Ärger wollen wir nicht, daheim rumgammeln auch nicht.
rechtens ist das nicht, eine Tätigkeit für 1-Euro-Jobber auch nicht, aber wenn Ihr keinen Ärger haben wollt, was wollt Ihr dann machen?
Wenn Ihr dagegen angehen wollt, dann müsst Ihr Euch auf Ärger bis zur Klage vor Gericht einstellen, anders geht es nicht
 

nemesiz

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#3
rechtens ist das nicht, eine Tätigkeit für 1-Euro-Jobber auch nicht, aber wenn Ihr keinen Ärger haben wollt, was wollt Ihr dann machen?
Wenn Ihr dagegen angehen wollt, dann müsst Ihr Euch auf Ärger bis zur Klage vor Gericht einstellen, anders geht es nicht
Ist das so?

Wie kann man einen EEJ prüfen lassen? Meine Sachbearbeiterin sagte dass ein großteil der Eurojobs nur Ausnutzerei ist aber sie kann nichts machen.

Wenn dann muss ich das mitteilen damit sie diesen Job prüfen kann..

Nur wie mach tman sowas?

Ps: Tja, das sehen wir auch alle so dass dies def. kein EEJ ist.
Das ist einfach ne billige Arbeitskraft die den Eigenbetrieben eine Menge Geld einspart.

A. durch das Sortieren, denn ohne Sortierung würde es mehr Kosten auf der Deponie oder wo immer das hinkommt

B. naja, wozu Fremdfirma oder Vollzeitstellen, gibt ja uns.
 

Arania

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#4
Wenn dann muss ich das mitteilen damit sie diesen Job prüfen kann..

Nur wie mach tman sowas?
hast es ihr doch mitgeteilt, das muss reichen, kannst es auch schriftlich einreichen, bei mir hat das mündliche gereicht, da wurde bereits geprüft.
 
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#5
Du könntest doch bei dem Sachbearbeiter so argumentieren daß ein EEJ ja die Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhöhen soll. Aber dieser Job ist so unqualifiziert daß er Dir bei Bewerbungen absolut bei keinem Arbeitgeber ausser der Städtischen Müllabfuhr absolut keinen Mehrwert bringt.

Von daher bestehe auf den Wechsel in einen anderen EEJ, in einer Tätigkeit wo es auch Aussichten gibt daß es für die Suche nach einem richtigen Job einen Vorteil bringt.

Ansonsten würde ich mich hier im Forum umtun, es gibt eine Menge Anleitung wie man nicht-gemeinnützige und zusätzliche EEJ losbekommen kann.

Da gabs doch die Möglichkeit über die Behörden die Schwarzarbeit bekämpfen vorzugehen. Ansonsten evtl interessiert sich die Gewerkschaft dafür. Die Frage die du hast haben hier schon so viele Leute gestellt udn beantwortet bekommen daß glaube ich viele User hier keine Lust mehr haben dieselben Dinge wieder und wieder zu posten.

Grüssle,

Petra
 

nemesiz

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#6
hast es ihr doch mitgeteilt, das muss reichen, kannst es auch schriftlich einreichen, bei mir hat das mündliche gereicht, da wurde bereits geprüft.
naja darum geht es ja, es MUSS schriftlich sein. Gibts da irgendwie sowas wie ein Musterbeispiel wie man sowas schreibt?
 

juergen_k

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#7
Hallo nemesiz,

Arania hat ja bereits eine Möglichkeit aufgezeigt.

Dieser EEJ bzw. diese MAE scheint nicht koscher, denn gem. § 16 Abs. 3 SGB II sollen Arbeitsgelegenheiten für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, nur dann geschaffen werden, wenn diese im öffentlichen Interesse liegen und es sich um zusätzliche Arbeiten handelt.

Dies scheint hier offensichtlich NICHT der Fall zu sein.

Hier ein Link aus dem ersichtlich wird wie man bzw. frau sich erfolgreich zur Wehr setzen kann.
Falldokumentation

Die Entscheidung liegt letztlich bei Euch.


Wünsche Euch viel Erfolg. :smile:
 

nemesiz

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#8
ich danke dir, das schonmal ein anfang.

wir würden halt gerne dort bleiben und DAS MACHEN WOFÜR WIR DA SIND.

den friedhof bissl auf vrodermann bringen und so, aber eben nicht jeden tag das gleiche (knochenarbeit) und vor allem nicht das was normal festangestellte sollten.

protokoll hört sich schonmal fein an, ach wie gut dass ich "vorher" , "nachher" und "bei der arbeit" Fotos vom Hof habe :D

werde morgen nochmal mit den kollegen sprechen was die sich nun so vorstellen und unter umständen erstmal mit der person welche die jobs vergeben hat (grundsicherungsamt) reden und sagen..so nicht..

stimmt nicht mit vertrag
ist zu hart
ist in unseren augen keine zusätzliche arbeit


mal schaun was der so sagt, dann geht noch en briefchen an die ARGE.


vllt. gibts auch die möglichkeit dass wir ins freibad können (würden wir auch gerne) und da eben halt bissl aufpassen auf den wiesen und bissl müll sammeln.

sowas sehe ich ja noch ein..oder auf nem spielplatz bissl sauber machen oder maybe in nem kindergarten die spielgeräte für den sommer herrichten.


also ich sag mal bescheid wies weiterging
 
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#9
Japp, Schwimmbad. Zoo ist auch nicht schlecht für die öffentliche Vorführung der Hartz 4- Spezies.
Dann pass auf, dass du dort nicht zusammengeschlagen wirst. Könnte ja sein, wenn dir jemand den EE- "Urlaub" mißgönnt. Auf dem Friedhof ist das eher unwahrscheinlich.
 
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#10
Wenn jemand zu Dir sagt: "Los Du Heinz, sortier den Müll."

Dann sagt Du einfach: NEIN!!!

Steht nicht in Deiner Tätigkeitsbeschreibung, dann musst Du das auch nicht machen. Rechtlich kann Dir niemand etwas anhaben, denn streng genommen bist Du sogar verpflichtet NEIN zu sagen, wenn Du Tätigkeiten ausführen sollst die nicht in der vom Arbeitsamt abgesegneten Tätigkeitsbeschreibung stehen.

Wenn sie Dich entlassen, dann muss Dich das nicht jucken.
 

nemesiz

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#11
hehe neee das mit Schwimmbad war ein Missverständnis.

Diese Jobs gäbe es auch noch ..

Reinigen eines Spielplatzes + Bestellung von Müllentsorgern + Gerätekontrolle

und

Kontrollgänge im Freibad sowie reinigung der Liegewiesen...


..Würde ich mir beides noch gefallen lassen.


Was es aber auch gab: "Bewachung der Freibäder" für die Nacht.

Da komme ich schon wieder ins grübeln :)


Wie gesagt, wir würden gerne auf dem Friedhof bleiben, so halt zu Instandsetzungsaktionen.
Nur 6h am Stück die Wertstofftrennung durchführen.. das ist JETZT DEF. ein NOGO für uns (liegt vllt. daran dass nun die Hitze anfängt und uns die Sticheleien des vorarbeiters aufn Senkel gehen).

Könnte euch ja mal zeigen was wir da machen, genug Fotos habe ich ja :icon_klarsch: .

Vor allem die letzten 2-3 Wochen war der Radlader kaputt. Da hies es auf auf, Schubkarren ahoi. Stellt euch einfach so nen Streifen von 20m Länge, 1-1,5m breite und 50-100cm höhe vor...
Nur Schnittabfälle, Erde, naja alles was man aufm Friedhof so in die Tonnen kippt (wird wohl jeder schon gemacht haben).
Und dann... trennen Leutz *G*.
 

Lord_Locus

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#12
Von irgendeinem Vorarbeiter würd ich mich auch nicht dumm anschwatzen oder anschnauzen lassen. Das würd kontra geben. Aber richtig. Habe dadurch auch schon mal nen EEJ verloren, weil der Vorsitzende vom Sportplatz meinte er müsste mich anschreien, das ich mal schneller fegen sollte in brütender Hitze. Daraufhin erwiederte ich ihm in ruhigen Ton, das er seine Olle zu Hause anschreien kann und nicht mich. Handy genommen und den Träger angerufen und denen nahe gelegt mich schnellstens aus dem EEJ raus zunehmen oder ich werde mich mal an andere Stellen wenden. Am nächsten Tag war alles vorbei.
 
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#14
Von irgendeinem Vorarbeiter würd ich mich auch nicht dumm anschwatzen oder anschnauzen lassen. Das würd kontra geben. Aber richtig. Habe dadurch auch schon mal nen EEJ verloren, weil der Vorsitzende vom Sportplatz meinte er müsste mich anschreien, das ich mal schneller fegen sollte in brütender Hitze. Daraufhin erwiederte ich ihm in ruhigen Ton, das er seine Olle zu Hause anschreien kann und nicht mich. Handy genommen und den Träger angerufen und denen nahe gelegt mich schnellstens aus dem EEJ raus zunehmen oder ich werde mich mal an andere Stellen wenden. Am nächsten Tag war alles vorbei.

So gefällt mir das, ein Mann nach meinem Geschmack.
 
E

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#15
[dann muss man sich ständig vom Vorarbeiter dumm anquatschen lassen (jaja Arbeitslose habens gut, Arbeitslose sind Ärtztlich besser Versorgt, jaja wir ackern mehr und bekommen auch kaum geld, ihr habts da besser, wenn dir was nicht passt geh heim, du bekommst die Probleme, wir Festangestellten müssen dies und das auch machen usw usw usw).

Hier kann ich dir mit meine etwas bissigen Art weiterhelfen: Sag dem Vorarbeiter bei solchen Bemerkungen: "Ja das ist doch super, dann tauschen wir doch mal unsere Stellungen, am besten jetzt, sofort. Sie als 1 EJJobber, ich als Vorarbeiter. Dann werden auch Sie endlich ärztlich versorgt und erhalten endlich etwas mehr Geld". Dem vergehen die dummen Sprüche. Ansonsten sollten sie dir am Ar... vorbeigehen.

Habe aus einer Insider-Quelle die Info, dass Jobs dieser Art den ARGEs bereits ein Dorn im Auge sind, denn die werden ja auch verarscht. Es soll auch Kontrollen geben. Ich glaube, die SB macht sich das sehr einfach. Wenn du nämlich einen Bericht über deine "Arbeit" bei ihr abgibst, muss sie das an die zuständige Stelle weiterleiten. Frag sie doch mal, wer die zuständige Stelle ist. Dann kannst du auch direkt einen Bericht dahin schicken.

Und setz den Betrieb mal auf die Liste der Schwarzen Schafe! http://www.labournet.de/agenturschluss/schwarzeschafe.php.
Scanne hierfür deinen Bescheid ein (schwärze deinen Namen aus) und schicke das als Beleg.
 

Borgi

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#16
Da gabs doch die Möglichkeit über die Behörden die Schwarzarbeit bekämpfen vorzugehen. Ansonsten evtl interessiert sich die Gewerkschaft dafür. Die Frage die du hast haben hier schon so viele Leute gestellt udn beantwortet bekommen daß glaube ich viele User hier keine Lust mehr haben dieselben Dinge wieder und wieder zu posten.
Steht nicht in Deiner Tätigkeitsbeschreibung, dann musst Du das auch nicht machen. Rechtlich kann Dir niemand etwas anhaben, denn streng genommen bist Du sogar verpflichtet NEIN zu sagen, wenn Du Tätigkeiten ausführen sollst die nicht in der vom Arbeitsamt abgesegneten Tätigkeitsbeschreibung stehen.
Es wurde alles geschrieben!

 

nemesiz

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#17
naja habe jetzt einen 3 seitigen brief mit der erklärung, was wir denken, was wir tun usw getippert, incl den auszügen aus dem SGB was nun gemeinnützig und zusätzlich ist.

mal schauen was rauskommt, bissl proffessionell muss mans halt schon aussehen lassen, ob das alles so stimmt ist ne andere geschichte.

abwarten ...
 
E

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#18
naja habe jetzt einen 3 seitigen brief mit der erklärung, was wir denken, was wir tun usw getippert, incl den auszügen aus dem SGB was nun gemeinnützig und zusätzlich ist.

mal schauen was rauskommt, bissl proffessionell muss mans halt schon aussehen lassen, ob das alles so stimmt ist ne andere geschichte.

abwarten ...
Kannst es ja mal den Entwurf hier als Anhang reinstellen. Ich schau mal drüber.
 

nemesiz

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#20
Leute, ich glaube mich tritt ein Gaul.

Heute kam ein Arbeitszeugnis vom Träger bei mir an.
Nich genug dass dort steht dass das Verhältnis endet (hallo, ich habe einen neuen Vertrag bis 31.12), nein, .... ach lest selbst.

Auszug:

Die übertragenen Aufgaben wurden im großen und ganzen zufriedenstellend erledigt, das arbeitsergebnis hat unseren Erwartungen im großen und ganzen entsprochen.

Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war überwiegend ohne Beanstandungen.

HABEN DIE WAS GERAUCHT?

Bis auf 2x wo Vorarbeiter A was anderes sagte wie Vorarbeiter B und ich halt diskutierte weil man ja nun nicht weiss was man tun soll... gab es nie auch nur ein Gegenwort. Alle Aufgaben wurden immer ausgeführt und seien sie noch so DURCH. Der Vorabreiter der und meistens die Aufgaben ausserhalb gab (also die welche der Vereinbarung entsprachen) lobt uns immer wieder in den besten Tönen.

Dieses Zeugnis taugt maximal dazu um einen Job absichtlich zu versemmeln.

Mieser geht es wohl kaum.

..looool... Schneeräumen im Winter... alles klar... ich hatte nichtmal ansatzweise etwas mit Schnee zu tun.


..naja.. morgen gehe ich nicht Jobben sondern werd dem guten Mann vom Träger mal freundlichst an die Tür klopfen.

Kann ja echt nicht sein sowas.
 

eAlex79

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#21
Das mag nun kein hilfreicher Beitrag sein sorry aber ich finde das Bestätigt dass der Sinn und Zweck des 1 € Jobs die praktisch kostenlose (oder verdient man net sogar?? Ja doch? 500 € p/ 1€ Jobber oder?) Arbeit ist -- und nicht der "Test" auf irgendwelche Eignung oder der "Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt" ist.

x
x Alex.
x
 
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#22
Auszug:

Die übertragenen Aufgaben wurden im großen und ganzen zufriedenstellend erledigt, das arbeitsergebnis hat unseren Erwartungen im großen und ganzen entsprochen.

Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war überwiegend ohne Beanstandungen.

Übersetzt heisst das: Der EE-Neger war remitent und arbeitsfaul.

Verklage die doch auf ein anständiges Arbeitszeugnis, drohen würde ich auf jeden Fall damit.
 

nemesiz

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#23
Das mag nun kein hilfreicher Beitrag sein sorry aber ich finde das Bestätigt dass der Sinn und Zweck des 1 € Jobs die praktisch kostenlose (oder verdient man net sogar?? Ja doch? 500 € p/ 1€ Jobber oder?) Arbeit ist -- und nicht der "Test" auf irgendwelche Eignung oder der "Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt" ist.

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x Alex.
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naja wie ich shcon sagte, irgendwie bin ich ja froh was zu tun zu haben und auch das Geld brauche ich, komme so sonst nicht klar.

da ich z.Z. einen Fersensporn habe, mir nichts auf die Seite legen kann und auch die Krankenkasse die Behandlung nicht übernehmen will/wird (Bestrahlung machen die Ärzte nicht "zu jung" , Spritze will der Arzt nicht "auch kein großer Erfolg" , OP soll man nicht und Stoßwellen zahlt die Kasse halt nicht), ich aber schon Angebote von Leasings habe, will ich mir halt dadurch (jetzt, nach der Verlängerung, kann ich etwas abzweigen) die Behandlung finanzieren. Danach dann auf auf..der arbeitsmarkt ruft.

Naja, muss da noch tricksen dass ich nicht vor der Behandlung in eine Leasing muss denn dann ist sicher dass ich nach einer Woche wieder GELB bin. Sprich... irgendwie drücken (Krank), noch nen Monat EEJ durchackern, Behandeln lassen sobald das Geld davon da ist, Arbeitsmarkt durchsuchen.



Zum Thema Zeugnis.. denen werd ich morgen mal dicke geben. Ich kann Zeugnisse sehr gut entschlüsseln und hatte bis jetzt immer so ne 1 - 2,5 in den Zeugnissen. Glaub echt bei denen baggerts.

wie sieht das mit dem Brief aus, kann man den so lassen? Any Comments?

Sorry wenn ich so durcheinander heute tippe, bin extremst auf Kaffee heute.
 
E

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#24
Dein Schreiben finde ich niveauvoll und gut ausgedrückt. Ergänzend kannst du evtl. hinzufügen, dass du von dich von dem Vorarbeiter diskriminiert und sehr ungerecht behandelt gefühlt hast und von einem Vorgesetzten eigentlich eine andere Vorstellung hattest (falls du das Thema anschneiden möchtest).

Ergänzend kannst du auch noch hinzufügen, dass derartig minderwertige Arbeit deinem Lebenslauf sehr schaden würde. Du möchtest ja schließlich wieder in passendes Arbeitsverhältnis kommen.

... ich sehe schon, formulieren kannst du sehr gut! Schau nochmal nach Ortographiefehler, da waren einige wenige (sind aber nicht wichtig).

Zu dem Zeugnis: Es ist mir nicht bekannt, ob das Zeugnis für einen EEJ überhaupt relevant ist und irgendwo vorgelegt werden muss. Hast du das denn angefordert?

Sollte dir das Zeugnis wichtig sein, rate ich dir, dem Träger einen Gegenvorschlag zu machen. Achte bitte darauf, dass alle Aufgaben sehr gut aufgelistet sind. Nur die minderwertigen darf er weglassen. Ich würde ihm schreiben,

1. dass unter Anbetracht, dass du minderwertige, nicht in der Beschreibung vereinbarte Arbeiten gemacht hast und dich als EEJ sehr diskriminiert gefühlt hast, das Zeugnis ungerecht findest. Du behälst dir das Recht vor, über die Tätigkeit bei der ARGE zu berichten.

(Da werden die vorsichtig werden; u.U. bekommen sie keinen EEJobber mehr. Warte bitte noch auf die Reaktion ab, bevor du deinen Bericht an die ARGE schickst. Mach es erst, wenn das Zeugnis stimmt).

2. dass die Beurteilung "Die übertragenen Aufgaben wurden im großen und ganzen zufriedenstellend erledigt, das arbeitsergebnis hat unseren Erwartungen im großen und ganzen entsprochen" nicht wohlwollend ist und auch nicht den Tatsachen entspricht, denn du hättest deine Arbeit immer gemacht. Man möchte diesen Satz bitte in "Die übertragenen Aufgaben wurden sehr gut und stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt" ändern.

(Das bedeutet, du hast deine Arbeit immer sehr gut gemacht. Deren Aussage bedeutet: Er hat seine Arbeit nicht immer und nicht sehr gut gemacht)

3. dass die Aussage "Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war überwiegend ohne Beanstandungen" ebenfalls nicht wohlwollend ist und nicht den Tatsachen entspricht. Schließlich hättest du dich immer korrekt verhalten und Mitarbeiter hättest du keine gehabt. Man möchte es bitte ändern in "Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei und nicht zu beanstanden".

(Deren Aussage bedeutet, 1. dass du Mitarbeiter hattest, d.h., du hast Leute geleitet (stimmt das, oder ist das nur eine sehr unprofessionelle Aussage?), und dass du gelegentlich sowohl zu deinem Chef wie auch zu deinen Angestellten (oder Mitarbeitern) frech warst oder sonst irgendwie nicht ganz korrekt. Im Prinzip könntest du deren Unkenntnis über das Wort "Mitarbeiter" auch zu deinem Vorteil nutzen und den Satz über das Verhalten wie folgt vorschlagen: "Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kollegen war stets einwandfrei und nicht zu beanstanden". Das gibt ein Super-Zeugnis, denn du kannst Führungserfahrung nachweisen)

Ich kenne mich mit Zeugnissen aus, da ich im lezten Jahr oft Bewerberprofile für die Headhunter anhand von eingereichten Zeugnissen erstellt habe. Wenn du weitere Zweifel hast, korrigiere ich dir auch den Rest bzw. mach Gegenvorschläge. Wenn du möchtest, kannst du es ja hier auch auch anhängen.
 

nemesiz

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#25
naja bei meinem schreiben hat selbst die duden korrektur so einige probleme.

manche sätze lassen sich einfach nicht anders ausdrücken und da haptert es dann am Komma


zum zeugnis:
brauchen? naja wer weiss. vielleicht will ich ja irgendwo gärtnern da wäre es schon sinnvoll (seit dem eurojob habe ich die gesammte grünanlage vor dem mietsblock auf vordermann gebracht :D ).

also dann schicke ich das schreiben heute mal raus.


schade nur dass die kollegen nur mit blah blah hinter einem stehen (mit einer ausnahme). nein wir wollen keinen ärger blah blah.. wirkliches arschgekrieche.

hatte erst alles mit "uns" "wir" geschrieben aber dann nur eine unterschirft vom kollegen bekommen. das lohnt dann wohl nicht und nun nehm ich mich halt alleine der sache an.

also ich klinge mich nun mal aus aber berichte wie es mit dem zeugnis und dem eej weiter ging.
Vielleicht habe ich ja dann auch noch was zum Thema "Krank, keinen juckt es, niemand will zahlen aber man soll gefälligst arbeiten gehen" zu berichten.


So long, danke an euch.
 
E

ExitUser

Gast
#26
Erledige das erst mit dem Zeugnis, wenn es dir wichtig ist. Es ist nämlich tatsächlich nicht wohlwollend. Und wenn es hart auf hart kommt, dann drohe mit dem Arbeitsrechtler. Die Kosten dafür muss nämlich der Träger übernehmen, weil er ein nicht wohlwollendes Zeugnis erstellt hat. Ansonsten geht es m.E. auch über Prozesskostenhilfe.

Dann kannst du die Beschwerde bei der ARGE ja immernoch einreichen. Die eilt ja jetzt nicht mehr.

Drücke dir die Daumen.
 

juergen_k

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#27
Hi nemesiz,

ungeachtet der Kommata-Fehler (da bin auch ich ein Meister drin :wink: ) finde ich Dein Schreiben prima.

Wünsche Euch alles Gute :smile:
 

Lord_Locus

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#28
Das Zeugnis würd ich zerreissen und für kältere Tage aufheben um es dann mit dem restlichen Geschmiere was vom Amt kommt zu verfeuern. Dann hat es wenigstens noch was gutes. Dir wird warm ums Herz. Aber mal ganz ehrlich. Ich würd niemals ne Beurteilung oder "Zeugnis" von einem EEJ in meine Bewerbungsmappe klemmen. Da würd ich mich schämen, das ich sowas schon mal machen musste...
 
E

ExitUser

Gast
#29
Auch ich bin der Meinung, dass ein Zeugnis eines EEJ im Lebenslauf mehr schadet als es bringt. Nach einigen Überlegungen komme ich aber zu folgendem Schluss:

1. Aus dem Zeugnis muss nicht hervorgehen, dass es sich um einen EEJ handelt. Der ein Euro-Stundenlohn ist ja ein Lohn, und seit wann steht im Zeugnis ein Lohn oder das Gehalt drin?

2. Wenn die im Zeugnis bescheinigte Tätigkeit des EEJ so halbwegs der eigentlichen Qualifikation entspricht, muß das keine Abwertung sein.

3. Wenn das Zeugnis ganz klar ist, führt es nicht zu Rückfragen, d. h., der nächste Arbeitgeber bekommt nicht mit, dass das eine Zwangsarbeit war.

Vorsicht ist geboten, für jeden der glaubt, Zeugnisse lesen zu können! Vor allem der letzte Satz, in dem der Grund des Ausscheidens steht, sollte glasklar sein (und nicht z.B. lauten "Das Arbeitsverhältnis wurde zum 30.5. beendet". Das führt sofort zu einer Rückfrage beim dem Arbeitgeber des Zeugnisses: "Warum wurde denn das Arbeitsverhältnis beendet?"). Hier sollte z.B. stehen: "Das Arbeitsverhältnis war für 6 Monate von vorn herein befristet und wurde aus diesem Grund zum .... beendet" (= den haben wir nur für ein bestimmtes Projekt oder einen einmaligen Arbeitsaufwand beschäftigt). Das entspricht auch der Wahrheit.

Und auch Vorsicht bei einem Zeugnis, wenn das Arbeitsverhältnis nicht länger als 1 1/2 Jahre dauerte: Wenn es viel zu gut ist ("stets zur vollsten Zufriedenheit" = er arbeitete immer über sein Maß hinaus, oder "hohe Verantwortung = der hat hier den Laden allein geschmissen, und wer überträgt schon so eine hohe Verantwortung an jemandem der noch nicht lange da ist), oder viel zu viel hervorragende persönliche Eigenschaften drinstehen, sieht es so aus, als ob es erpresst oder mit Anwalt durchgesetzt wurde, weil es ansonsten ziemlich schlecht gewesen wäre. Auch das führt zu Rückfragen bei dem Zeugnisaussteller.
 

Grobi

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#30
Ich hab meinen EEJ-Sklavenhaltern jedesmal, wenn das Thema auf das Zeugnis kam klar gesagt, das ich das ding haben will, um es den Kindern zu zeigen wenn die in der Schule mal wieder murks bauen. Im Lebenslauf steht das ganze als "Familienpause". Und jedesmal kam dann die entsetzte Frage "aber warum das denn?" und die nicht weniger entsetzte antwort "Schauen Sie Sich hier doch mal um!". Und genau so handhabe ich es auch.

Das Menschen in EEJs gequält werden muss leider jeder einzeln durch Verfahren, Strafanzeigen oder sonstige Mittel bekämpfen, aber keiner muss zugeben, das er in diesem perfiden System als Opfer gelandet ist. Abgesehen davon - bei einem Zeugnis steht der Arbeitgeber doch im Klartext drauf. Und ich kenne keinen, der mit einem Internetverbundenen PC nicht innerhalb von 5 minuten rausbekommt, das Arbeitgeber XY ein EEJ-Sklavenhalter ist.
 
E

ExitUser

Gast
#31
Ich hab meinen EEJ-Sklavenhaltern jedesmal, wenn das Thema auf das Zeugnis kam klar gesagt, das ich das ding haben will, um es den Kindern zu zeigen wenn die in der Schule mal wieder murks bauen. Im Lebenslauf steht das ganze als "Familienpause". Und jedesmal kam dann die entsetzte Frage "aber warum das denn?" und die nicht weniger entsetzte antwort "Schauen Sie Sich hier doch mal um!". Und genau so handhabe ich es auch.

Das Menschen in EEJs gequält werden muss leider jeder einzeln durch Verfahren, Strafanzeigen oder sonstige Mittel bekämpfen, aber keiner muss zugeben, das er in diesem perfiden System als Opfer gelandet ist. Abgesehen davon - bei einem Zeugnis steht der Arbeitgeber doch im Klartext drauf. Und ich kenne keinen, der mit einem Internetverbundenen PC nicht innerhalb von 5 minuten rausbekommt, das Arbeitgeber XY ein EEJ-Sklavenhalter ist.
Grobi hat recht. Das kannst du auch sagen, dass du das später mal deinen Kindern zeigen willst. Alternativ kannst du auch das Original-Zeugnis zurückgeben mit einem großen Vermerk drauf: "Das benötige ich nicht", oder "Vielen dank für Ihre Mühe, aber das Zeugnis eines EEJ schadet meiner zukünftigen Laufbahn" (= du wertest es ab).
 

nemesiz

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#32
sodele, NEWS.

Habe heute mal die Vorarbeiterin wegen der Beurteilung und wegen des Zeugnis angesprochen.

Erste reaktion auf die Frage woher das kommt.

Ja, WIR haben die Beurteilung gemacht.
Wer WIR?
Ja wir, die vom Friedhof (ahha, danke für die Aussage) :icon_kinn:
*aggression steigt* :icon_motz:
Wieso hast du eigentlich die Beurteilung? (Hä, ich hab ein Zeugnis)
Habe ich nicht, ich habe nur ein Zeugnis.
Aha, das ist verboten, wieso schicken dir die eine Beurteilung. Das dürfen die nicht das ist geheim.
Ja ich habe aber nur ein Zeugnis und das ist ne Sauerei, aber die werden das sicher anhand der Beurteilung schreiben.
Ich finde das eine frechheit dass man dir die Beurteilung sendet, ich werde mich da nun beschweren
Ich habe EIN ZEUGNIS KEINE BEURTEILUNG!

naja noch blah blah blah und dann bin ich raus.

Sodele.. anhand des nervösen Verhaltens, anhand der Aggression...
ist klar wer da seine Finger im Spiel hatte und nicht will dass des jemand weiss.

Auch die Aussage dass uns keine Einsicht und auch kein Zeugnis zusteht ist falsch und zeigt die hat null Plan.

Danach habe ich noch vom Kollegen erfahren dass die Dame noch weiter rumfluchte und sagte "für die frechheiten usw. sollte ich ihn rauswerfen".
:icon_mued:

Nun was ganz neues .....
Vielleicht fragte man sich hier ja.. wieso Zeugnis und wieso blah blah.. das Verhältnis endet.

NUN

Habe heute den Schreiber des Zeugnisses kontaktiert (Träger, Grundischerungsamt).
Klare Antwort wieso das da drin steht: "Sie werden nicht verlängert"
Aha, ich habe vor 5 Tagen meine neue EGV zwecks Verlängerung unterzeichnet.
Nun ist es also so dass die ARGE uns verlängert hat, der Träger aber sagt es gibt keine Verlängerung und der Friedhof nun garnix blickt.
Laut ihm gibt es keinerlei Verlängerungen, mein Kollege rief heut seinen Berater an und der wusste von garnix und blickt auch nicht durch.
Mein Berate sagte nur, aha, kann sein, das wussten wir nicht, war wohl ein Fehler. :icon_dampf:

Fakt ist, ich bin nicht mehr dabei ab 31.05 aber dafür mit 99% Sicherheit im Freibad. Beschwerde soll ich laut meiner Beraterin trotzdem abschicken, sie ist sehr interessiert.

Als nettes Gimmick bin ich heut noch zum 2t Vorarbeiter (bzw. dessen Vertretung) und habe gesagt:

Mach dich morgen mal bitte auf Stunk gefasst weil ich werde zwar nach hinten gehen aber keine Finger rühren. Wenn du kannst und willst, gib mir bitte ne Aufgabe (Blumen setzen, Wildkraut usw) ausserhalb.

Kein murren kein nix, nur Verständnis (hab ihm auch mal alles Erklärt)

Zum Zeugnis... laut Träger und ARGE muss ich mich mit der vorarbeiterin (die sich rausredet) darüber unterhalten und wenn die sich weigert ins Firedhofsbüro.. und Leute ich sags euch.. DAS MACHE ICH SICHER

Wenns alles nix bringt werde ich am 11.06 mal einlaufen und mit dem 2t Vorarbeiter reden (der wurde auch befragt zwecks Beurteilen). Mal schauen was der meint. Er lobte uns immer wo es nur ging, kann echt nicht glauben dass der das so mies haben wollte (das Zeugnis)
 
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#33
Nemesiz, falls du den Rat einer älteren, weisen Frau annimmst: Vergiss das. Nimm das Zeugnis, schmeiß es ins Klo und scheiß drauf. Und nimm davor am besten noch ein Abführmittel. Und iß davor noch Bohnen und Spinat. Und dann spülst du alles runter. Am besten mehrmals.

Verschwende keine Energie mehr damit!

Und falls du noch einen guten Rat von mir annimmst: Was auch immer dort geschehen ist, man hat deinen Vertrag nicht verlängert, d.h., man wollte dich nicht mehr haben. Such mal nach dem Grund. Vielleicht brauchten die nicht mehr so viele Leute, vielleicht fanden sie jemand, der jünger oder "noch billiger" ist, das entzieht sich dann deiner Macht. Es kann aber sein, dass du einen Anteil daran hattest, und den kennst nur du. Vielleicht warst du denen nur nicht gehorsam genug (womit ich nicht sagen will, dass man gehorsam zu sein hat), vielleicht hast du zu viel widersprochen (womit ich auch nicht sagen will, dass man nicht zu widersprechen hat). Vielleicht sollte es aber eine Lehre für das Leben sein. Verpass es nicht, dich vom Leben belehren zu lassen, denn sonst kommst du nicht weiter.

Und vergiss nicht, den Betrieb auf die Liste der schwarzen Schafe zu stellen. Und schicke deinen Bericht ab! Und viel Glück für die Zukunft.
 
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#34
Versteh ich auch nicht ganz.
Wieso sollen Aufmucker nicht in den Arbeitsdienst, die machen doch da kaum Schaden?
 
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#35
Versteh ich auch nicht ganz.
Wieso sollen Aufmucker nicht in den Arbeitsdienst, die machen doch da kaum Schaden?
Das habe ich nicht gesagt. Es gibt viele Betriebe und vor allem viele Vorgesetzte, die unfähig sind, Aufmucker zu leiten (ist deren Problem; die werden noch mehrmals stolpern). Die Kombination "unfähiger Vorgesetzeter mit aufmuckenden Mitarbeiter" passt aber nicht. Und wer meinst du wohl, zieht den kürzeren?
 
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#36
In einer Demokratie, der unfähige Vorgesetzte.
Und hier ebenfalls. Noch.
Das heißt aber nun wiederum nicht, dass damit staatlicherseits mehr Demokratie gewagt wird.
Das Gegenteil ist der Fall, wie leicht zu erkennen ist.
 
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#37
Nemesiz, falls du den Rat einer älteren, weisen Frau annimmst: Vergiss das. Nimm das Zeugnis, schmeiß es ins Klo und scheiß drauf. Und nimm davor am besten noch ein Abführmittel. Und iß davor noch Bohnen und Spinat. Und dann spülst du alles runter. Am besten mehrmals.
So ein Schwachsinn!

Nicht ins Klo, in einen Karton soll er das Zeugnis legen, dann raufscheissen und dann an den Träger schicken.
 

nemesiz

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#38
naja bericht ist 'HEUTE raus incl Fotos.

schade eigentlich, man macht alles, mosert nicht, hat keine fehlzeiten, macht sogar nocht nette dinge für den vorarbeiter und dann sowas..

naja habe mit dem büro und den 2 vorarbeitern am 11 mal nen termin um das zu klären.

im büro selbst wundert die das auch bissl, die haben geschaut und keine beschwerden oder sonstwas gefunden, auch keine fehlzeiten (z.m. unentshculdigte).
wieso ich dann eine bewertung bekomme (note 5) kann sich die dame auch nicht erklären (mit einem augenrollen bei der bemerkung welche person diese bewertung geschrieben hat (naja warn 2).

klar, das zeugnis brauche ich nicht wirklich aber ich persönlich gebe mich damit nun nicht ab.. arsch aufreißen und dann so behandelt werden..
nicht mit mir.
 

nemesiz

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#39
Wollte euch nur mal so auf dem Laufenden halten.


Ich war gestern beim Grundsicherungsamt um mein Geld zu holen und habe dort ein wenig mit dem Sachbearbeiter gesprochen (der Herr welcher den Job vergab).

Hier bitte mal helfen!!!

Er sprach mit mir über das Arbeitszeugnis und dass er daran nichts ändern kann da die Bewertung vom Friedhof eben so mies ausgefallen ist. (Wie gesagt, ich habe nie gemosert, alles gemacht, alles gewissenhaft gemacht, nie was verweigert, nie gab es stress). Nun ist es so dass ER nichts ändern kann, meine ARGE Sachbearbeiterin sagt auch sie kann nix machen und das Friedhofsamt sagt dass sie nix ändern da eben die Vorarbeiter die bewertung ausgefüllt haben.

Ja jesses, wie muss ich mich denn nun verhalten wenn ich mit diesem Zeugnis nicht einverstanden bin?



Nun zu den News!

Also wir sprachen so über das Zeugnis und er sagte halt dass da ja nur die Bewertung drinne steht wie man mich eben beurteilte auf dem Friedhof sowie die Tätigkeiten dort welche ja genau dem Vertrag entsprachen.

*lautes HUST HUST*

Er fragte mich dann wo denn das Problem liege an den Tätigkeiten. Es steht doch wie auf dem Vertrag..Grünfläschen und Wege pflegen.

Ich sagte,
NÖ, im Leben nicht.

Und jetzt wird es interessant. Er fragte mich wie ich dass den meine.
Antwort: Ja also Herr XXX, diese Tätigkeiten wie sie im Vertrag stehen haben wir wenn ich ganz freundlich rechne, vielleicht 3, vielleicht v3.. mit viel gutem Zureden 4,5 Wochen gemacht.

Und der Rest? *verwirrtgug*
Ja Herr XXX , Wertstofftrennung bei Wind und Wetter.

Das meinen sie nicht ernst oder?
DOCH!
Ja so als Ausnahme?
NEIN! ... eigentlich 6h am Tag.

Ahha, das kann ja nicht sein, das ist für SIE und den Friedhof verboten!
Die haben doch schonmals Ärger bekommen weil sie die Eurojobber dafür abgestellt haben. Das weiss das FA und ihr vorarbeiter aber ganz genau.
Ich meine, wenn niemand was sagt und das macht, dann mache ich auch nix. Sie müssen das aber nicht!

Tja, sagen sie das denen. Wenn wir nein sagen kommen so Sprüche mit Rausschmiß und die Leute haben halt Angst.


ERGO, ich hatte Recht, die wissen dass sie es nicht dürfen usw.
Ich bin zwar jetzt raus (ab 01.06 geh ich die Schwimmbadwiese säubern *Sonne und kühles Nass in der Pause AHOOOOIIII*) aber ich werde das nicht ruhen lassen.

Auch fand er es ganz interessant dass wir bei Wind und Regen rumrennen müssen (ohne Regenkleidung) und wenn mal nicht, dann immer mit so Texten zugemüllt werden wie z.B. jaja wir müssen das auch, ihr habts gut , usw.

So, wollts nur mal mitteilen. Werd den Verein auch in eure Liste eintragen.
 
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#40
Du kannst nun den Leitungsträger auf den ortsüblichen bzw. tarifvertraglichen Lohn verklagen.

Auf jeden Fall würde ich diesbzgl. dort mal anklopfen und TamTam machen, dann haben die in Zukunft wenigstens mehr Respekt vor Dir.

Du glaubst ja wohl nicht das sich da in Zukunft was ändert auf dem Friedhof der Kuscheltiere, die machen weiter wie gehabt. Und, wenn einer kommt und sich beschwert, so wie Du, dann wird die übliche Show abgezogen mit einmal anrufen und ein bißchen rummeckern.
 

nemesiz

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#42
mir gehts mehr ums zeugnis mit meiner frage...

ich will verdammt nochmal ein zeugnis was ich vorzeigen kann/könnte und was der tatsache entspricht :frown:


<--- nix faule unzuverlässige sau :icon_evil:
 
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