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„Wir befinden uns mitten im Krieg“

wolliohne

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Die deutsche Außenpolitik militarisiert sich zunehmend. Das stößt bei vielen Menschen auf Unwillen, breite Gegenwehr und eine radikalpazifistische Position wird den Entwicklungen im Land dennoch nur selten entgegen gesetzt. Die „Antikriegskonferenz 2014“ vom 3. bis 5. Oktober in Berlin nimmt dies nun zum Anlass, „der Bevölkerungsmehrheit Argumente an die Hand (zu) geben, ihr ein Gesicht und eine Stimme (zu) verleihen – jener Mehrheit, die jede Art von Krieg, Waffengewalt, Rüstung und Militäreinsätzen im In- und Ausland ablehnt und ihr ein ‚Nein‘ entgegen setzt.“ Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Politikwissenschaftler Rudolph Bauer, Mitglied der “Initiative Antikriegskonferenz Berlin 2014“ und Autor der Broschüre “Wir befinden uns mitten im Krieg. Militarisierung im Digitalen Zeitalter” [PDF - 7 MB].
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G

Gast1

Gast
Und was passiert mit der radikalpazifistischen Einstellung, wenn einer/einem Deutschen durch die IS der Kopf abgehackt wird? Irgendwann muss doch mal Schluss mit lustig sein.
 
G

Gast1

Gast
Und was soll eigentlich diese Werbung hier im Elo-Forum? Die habe ich grad beim Scrollen unterhalb der "Neuesten Beiträge" entdeckt:

Delta Wars
 

Lecarior

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Und was passiert mit der radikalpazifistischen Einstellung, wenn einer/einem Deutschen durch die IS der Kopf abgehackt wird? Irgendwann muss doch mal Schluss mit lustig sein.
Ich weiß gar nicht, was du hast. Radikalpazifismus ist die Antwort auf jegliche Konflikte! Du weißt doch noch, wie der Zweite Weltkrieg verlaufen ist. Nachdem die Wehrmacht in die Sowjetunion einmarschiert ist, haben die Sowjets statt die Rote Armee zu mobilisieren, vorausschauend Anti-Kriegsdemonstrationen organisiert. Und weil die sowjetischen Spielverderber nicht mitspielen wollte, ist die Wehrmacht nach Deutschland zurückgekehrt.
 

roterhusar

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Leider macht die Materie nicht mit. G36 schießt nicht richtig, Hubschrauber und Drohen fliegen nicht, wie sie sollen, Kampfjets fallen vom Himmel und die Armee ist weit entfernt von Einsatzbereitschaft.
 

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Ich weiß gar nicht, was du hast. Radikalpazifismus ist die Antwort auf jegliche Konflikte! Du weißt doch noch, wie der Zweite Weltkrieg verlaufen ist. Nachdem die Wehrmacht in die Sowjetunion einmarschiert ist, haben die Sowjets statt die Rote Armee zu mobilisieren, vorausschauend Anti-Kriegsdemonstrationen organisiert. Und weil die sowjetischen Spielverderber nicht mitspielen wollte, ist die Wehrmacht nach Deutschland zurückgekehrt.
Entweder fehlt hier der Ironie-Zusatz oder das ist Geschichts-Klitterung.

Angesichts der Tatsache, dass die SU wohl die größten Verluste hatte im 2. WK (über 20 Mio Menschen), kommt das sonst etwas zynisch rüber.
 

Lecarior

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Also ist ein Angriffskrieg das gleiche wie ein aufgezwungener Verteidigungskrieg. Interessant. :rolleyes:
Ein Verteidigungskrieg ist ein Verteidigungskrieg. That's it. Wo siehst du denn einen Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung?

Entweder fehlt hier der Ironie-Zusatz oder das ist Geschichts-Klitterung.
Willst du mir erzählen, dass bei der Aussage noch Ironie-Tags notwendig waren?
 

Lecarior

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Habe ich nicht gesagt. Die Aussage ist auf dein Post #5 bezogen, mit dem du Pazifismus lächerlich machen möchtest.
So habe ich deine Aussage verstanden. Aktuell wird in der Poltik die Rolle Deutschlands zu Einsätzen debattiert, die internationaler Nothilfe entsprechen. Die Bereitschaft zur Mitwirkung an solchen Einsätzen wird in pazifistischen Bewegungen als "Militarisierung" kritisiert. Und genau dagegen richtet sich meine Kritik. Pazifismus wäre super, wenn ausnahmslos jeder auf der Welt mitmachen würde. So sieht die Welt nur leider nicht aus. Und wer meint, dass wir uns raushalten sollten, wenn wie z. B. aktuell in Syrien Jesiden und Kurden abgeschlachtet werden (sollen), der verdient es tatsächlich, der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Die Umstände, die er durch Unterlassen befeuert, sind nämlich alles andere als lächerlich. Was passiert, wenn die internationale Nothilfe nicht kommt, hat man 1994 in Ruanda gesehen. Da scheint die Losung "Nie wieder!" schnell vergessen...
 

ThisIsTheEnd

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Dann möchte ich mit Max Uthoff antworten. Sinngemäß hat er mal gesagt: "Blutvergießen zu verhindern, indem man mehr Blutvergießen fordert: ein Mörderprinzip."

Kollateralschäden durch Bombardierungen sind Teil des Programms. Die chirurgisch präzisen Bomben sind schlicht Quatsch. Sind die Toten durch westliche Bomben bessere Toten als die durch den IS? Was bringen Kriege? Guck nach Afghanistan, nach Irak Und Libyen. Was ist mit Poroschenko, der ebenfalls sein eigenes Volk bombardieren ließ.

Und Ruanda hat halt kein Öl oder sonstige Energiereserven. Ja, das ist zynisch, ist aber die Denke des Westens. Es geht nie um Menschenrechte.

Edith sagt: Und warum muss D sich unbedingt an so was beteiligen? Gibt es dafür einen Grund? Außer "mehr Verantwortung" in der Welt?
 

Lecarior

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Dann möchte ich mit Max Uthoff antworten. Sinngemäß hat er mal gesagt: "Blutvergießen zu verhindern, indem man mehr Blutvergießen fordert: ein Mörderprinzip."
Eine sehr gefährliche Relativierung, wie ich finde. Um es mal greifbar zu machen: A will B töten und setzt bereits zum Messerstich an. Darf C nun A erschießen, um das Leben von B zu retten? Schießt C, dann stirbt A. Schießt C nicht, stirbt B. In jedem Szenario stirbt jemand. Ist es nun egal, wie sich C entscheidet? Das Recht und auch die Ethik sagt hier nein. In dieser Situation ist das Leben von A weniger schützenswert als das von B.

Kollateralschäden durch Bombardierungen sind Teil des Programms. Die chirurgisch präzisen Bomben sind schlicht Quatsch. Sind die Toten durch westliche Bomben bessere Toten als die durch den IS? Was bringen Kriege? Guck nach Afghanistan, nach Irak Und Libyen. Was ist mit Poroschenko, der ebenfalls sein eigenes Volk bombardieren ließ.
Ja, Kollateralschäden lassen sich manchmal nicht vermeiden, wenn militärische Ziele und Zivilisten eng beiander sind. Zum Teil werden sie vom Bombardierten auch forciert, wie aktuell in Gaza, wo die Hamas Zivilisten als Schutzschilde nutzt. Wenn man legitime militärische Ziele ins Visir nimmt, besagt das humanitäre Völkerrecht, sind auch unvermeidbare Kollateralschäden im angemessenen Rahmen zulässig. Was angemessen ist, darüber lässt sich natürlich vortrefflich streiten.

Ich jedenfalls halte ein militärisches Eingreifen für zulässig, um Bewegungen wie Al-Nusra, Al-Shabab, Al-Ansar, IS usw. am Vordringen zu hindern. Wir haben es in Mali gesehen, wo Taureg-Rebellen und Ansar-Al-Dine weite Teile des Landes eroberten und Letztere in ihrem Teil des Landes die Scharia einführten. Durch das Eingreifen Frankreichs wurden sie zurückgedrängt. Die französischen Truppen wurden von der Bevölkerung als Befreier begrüßt; wohlgemerkt, die Soldaten der ehemaligen Kolonialmacht. Als Bürger Malis wäre mir sowas von egal, aus welchen Gründen Frankreich eingegriffen hat. Als Syrer wäre es auch egal, ob die NATO-Staaten ihr Eingreifen davon abhängig machen, dass Assad sie danach mit Öl beliefert, solange sie dafür sorgen, dass mir nicht unter "Allahu Akbar"-Rufen der Kopf abgeschnitten wird.

Edith sagt: Und warum muss D sich unbedingt an so was beteiligen? Gibt es dafür einen Grund? Außer "mehr Verantwortung" in der Welt?
Solange irgendjemand hilft, ist es den Geretteten egal, wer es tut. Die NATO-Partner allerdings werden - mit Recht - fragen, warum ein Mitgliedstaat wie Deutschland, der grundsätzlich in der Lage ist, ebenfalls zu helfen, sich derart unsolidarisch zeigt und die Last anderen überlässt. Ich wäre dafür, über solche Einsätze - wenn möglich - das Volk direkt entscheiden zu lassen. Dann kann man immer noch sagen: "Hey Syrer, das Volk hat entschieden. Es ist uns egal ob Ihr abgeschlachtet werdet. Probiert es mal in London, Paris oder Washington. Haltet die Ohren steif und nicht den Kopf verlieren. Kleiner Scherz."
 

Lecarior

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Wieso mischt da die NATO ohne UN Mandat eigentlich mit?
Nothilfe setzt kein UN-Mandant voraus. Will heißen: Wenn etwa der Angegriffene einen Dritten um Hilfe ersucht, darf der Dritte auch ohne UN-Mandat eingreifen. So war es etwa in Mali, als die malische Regierung die französische Regierung um Militärhilfe gegen die Ansar-Al-Dine gebeten hat.
 

XxMikexX

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hemmi

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Gegen wen auf der Welt will Deutschland Krieg führen?
Das ruft beim Rest der Welt doch wohl eher ein Schmunzeln hervor, die Peinlichkeit der Waffenlieferungen an die Kurden ist wohl kaum noch zu überbieten. Wie sagte der Oberkurde " Wir hatten auf moderne Waffen gehofft". Nun ja Waffen zu vernichten ist teurer als sie zu spenden.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

XxMikexX

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Der Auftrag der Bundeswehr ist laut Grundgesetz immer noch ein Verteidigungsauftrag.

Dies hat man in letzter Zeit ändern wollen, zu einer Bundeswehr als Hilfsbrigade der USA für sogenannte Kriseneinsätze.

Wie es ausschaut hat man es geschafft, das die Bundeswehr zu keiner dieser Aufgaben mehr in der Lage ist.

Mit anderen Worten, man hat die Bundeswehr vorsätzlich ruiniert!

Die Schuld liegt ganz klar nicht bei den Soldaten, sondern bei der Führung, insbesondere der politischen.

An deren Spitze steht ja jetzt eine ganz besondere Person, die sich ja für noch höhere Aufgaben berufen fühlt.:biggrin:
 

Indeclinabilis

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Also ist ein Angriffskrieg das gleiche wie ein aufgezwungener Verteidigungskrieg. Interessant. :rolleyes:
Naja, Angriff ist manchmal die beste Verteidigung. ^^

Leider macht die Materie nicht mit. G36 schießt nicht richtig, Hubschrauber und Drohen fliegen nicht, wie sie sollen, Kampfjets fallen vom Himmel und die Armee ist weit entfernt von Einsatzbereitschaft.
Genau, doch diese Umstände werden jetzt endlich mal an's Tageslicht gezerrt - und bleiben nicht unter dem Teppich, wo sie lange genug versteckt wurden.

m.A

:icon_pause:
 

Nustel

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Wir wären gar nicht in der lage gegen Aggressoren unser land zu verteidigen.
Wir sind nicht in der lage TopTerroristen und ihre Glaubens leute auszuweisen.
Wir werden seit jahren bewusst kaputt regiert um amerikanische Interessen zu vertreten.
Damit WIR glauben gibt es ARD und ZDF.
Damit wir nicht auf den Gedanken kommen anders zu denken und wach zu werden gibt es die Presse.
Kommt jemand auf Gedanken das dies alles inszeniert ist? Mit Sicheheit solllte man konsequent durchgreifen und z. b. Salafisten ausweisen. Und nicht in Nordafrika Volksgruppen mit Waffen unterstützen die wir selber bald brauchen.
 

ThisIsTheEnd

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Da sind wir wohl unterschiedlicher Auffassung. Wundert mich natürlich nicht unbedingt. :rolleyes:

Wo haben die Kriege was gebracht? Im Irak sind hunderttausende Zivilisten durch die Amis ums Leben gekommen. Sind das die besseren Toten, weil sie durch den Westen ermordet worden sind und nicht durch religiöse Fanatiker? Irak, Afghanistan, Syrien alles failed States. Libyen kann man auch fast dazu zählen. Wäre der irakische Staat nicht handlungsunfähig, würde es den IS in dieser Form mit Sicherheit nicht geben.

Deutschland sollte ich auf Grund seiner Geschichte nicht an militärischen Einsätzen in der Welt beteiligen. Den Amerikaner geht es ausschließlich nur darum, ihre Hegemonie auf der Welt zu verteidigen und auszubauen. Dadurch bekommen sie durch ihre ganzen Basen in D schon mehr als genug Unterstützung und damit leider auch irgendwie eine Form der Billigung.

In Bezug auf Ruanda höre ich keinen Widerspruch zu meiner Aussage?
 

Lecarior

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Wo haben die Kriege was gebracht? Im Irak sind hunderttausende Zivilisten durch die Amis ums Leben gekommen. Sind das die besseren Toten, weil sie durch den Westen ermordet worden sind und nicht durch religiöse Fanatiker? Irak, Afghanistan, Syrien alles failed States. Libyen kann man auch fast dazu zählen. Wäre der irakische Staat nicht handlungsunfähig, würde es den IS in dieser Form mit Sicherheit nicht geben.
Mein Lieblingsbeispiel Mali. Dort hat das Eingreifen der Franzosen dazu geführt, dass die Tuareg-Rebellen und die islamistische Ansar-Al-Dine zurückgedrängt werden konnten. Hätten sich die Franzosen rausgehalten, würden die Menschen im Norden Malis inzwischen genauso leben (müssen), wie die Menschen im syrischen Rakka.

Außerdem hätte ich gern mal eine Quelle für hundertausenden toten irakischen Zivilisten, die auf das Konto der USA gehen sollen. Ich denke, da zählst du unzulässigerweise die Toten mit rein, die im Religionskrieg Schiiten gegen Sunniten draufgegangen sind.

Deutschland sollte ich auf Grund seiner Geschichte nicht an militärischen Einsätzen in der Welt beteiligen.
Oh, ich denke, dass Deutschland gerade aufgrund seiner Geschichte aktiv werden muss. Wir haben gesehen, dass man einen Aggressor nicht beschwichtigen kann, indem man ihm Zugeständnisse macht. Diesen Fehler hat Neville Chamberlain gegenüber Adolf Hitler gemacht und wir alle wissen, wie es ausgegangen ist. Letztendlich konnte Hitler nur militärisch gestoppt werden. Und die Geschichte ist gerade dabei, sich zu wiederholen.

In Bezug auf Ruanda höre ich keinen Widerspruch zu meiner Aussage?
Dazu kann ich nichts sagen, da ich den Verantwortlichen nicht in die Köpfe gucken kann. Entsprechend kann ich nicht beurteilen, welche Gründe für das Nichteingreifen vorherrschend waren.
 

ThisIsTheEnd

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Außerdem hätte ich gern mal eine Quelle für hundertausenden toten irakischen Zivilisten, die auf das Konto der USA gehen sollen.
Dann bemühe doch einfach mal die Wikipedia zum Irakkrieg und der anschließenden Besatzungszeit.

Diesen Fehler hat Neville Chamberlain gegenüber Adolf Hitler gemacht und wir alle wissen, wie es ausgegangen ist. Letztendlich konnte Hitler nur militärisch gestoppt werden. Und die Geschichte ist gerade dabei, sich zu wiederholen.
Einen schönen Godwin den du da aus dem Hut zauberst. Unter Hitler geht es wohl nicht mehr, was?

Dazu kann ich nichts sagen, da ich den Verantwortlichen nicht in die Köpfe gucken kann. Entsprechend kann ich nicht beurteilen, welche Gründe für das Nichteingreifen vorherrschend waren.
Mein Tipp wäre ja immer noch die nicht vorhandenen Bodenschätze sowie die geopolitische Bedeutungslosigkeit des Landes. Klingt für mich einigermaßen plausibel.
 

Lecarior

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Dann bemühe doch einfach mal die Wikipedia zum Irakkrieg und der anschließenden Besatzungszeit.
Wiki spuckt lediglich Gesamtzahlen aus. Ich möchte dargelegt haben, wie viele Tote auf das Konto der USA gehen. Also ohne die Toten, die auf den "Moslems-töten-Moslems"-Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.

Einen schönen Godwin den du da aus dem Hut zauberst. Unter Hitler geht es wohl nicht mehr, was?
Hitler ist das beste Beispiel: Ein nur mit Erreichen seiner Maximalforderungen zufriedenzustellender Aggressor (Hitler) und ein Zauderer, der denkt, Ersteren durch Nachgeben mässigen zu können (Chamberlain). Mir fällt spontan keine geschichtliche Konstellation ein, die besser passt, daher bleibt nur Hitler.

Mein Tipp wäre ja immer noch die nicht vorhandenen Bodenschätze sowie die geopolitische Bedeutungslosigkeit des Landes. Klingt für mich einigermaßen plausibel.
Möglich. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass die Hutu in Europa mit dem Morden weitermachen, während das Ziel von Dschihadisten ja gerade die weltweite Vorherrschaft des Islams ist. Spanien und auch die östlichen Alpenanrainer stehen auf dem Fünf-Jahres-Eroberungsplan des Islamischen Staates.

Drehen wir die Angelegenheit mal um: Wie würdest du denn dem Islamischen Staat und anderen dschihadistischen Gruppierungen begegnen?
 

kirschbluete

Neu hier...
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Wiki spuckt lediglich Gesamtzahlen aus. Ich möchte dargelegt haben, wie viele Tote auf das Konto der USA gehen. Also ohne die Toten, die auf den "Moslems-töten-Moslems"-Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.
Hört hört, der Herr möchte gefälligst :icon_hihi:


Hitler ist das beste Beispiel: Mir fällt spontan keine geschichtliche Konstellation ein, die besser passt, daher bleibt nur Hitler.
Seine Denkwelt ist bemerkenswert, aus der er seine Forderungen schöpft...



Alles weitere armselige und billigste Manipulationstaktik, das hat dat Bürschchen druff. So mit verdrehen und so. Viel Rauch um Nüscht würde ich ma so sagen:
Drehen wir die Angelegenheit mal um: Wie würdest du denn dem Islamischen Staat und anderen dschihadistischen Gruppierungen begegnen?
 

Der Ratlose

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Wiki spuckt lediglich Gesamtzahlen aus. Ich möchte dargelegt haben, wie viele Tote auf das Konto der USA gehen. Also ohne die Toten, die auf den "Moslems-töten-Moslems"-Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.


Hitler ist das beste Beispiel: Ein nur mit Erreichen seiner Maximalforderungen zufriedenzustellender Aggressor (Hitler) und ein Zauderer, der denkt, Ersteren durch Nachgeben mässigen zu können (Chamberlain). Mir fällt spontan keine geschichtliche Konstellation ein, die besser passt, daher bleibt nur Hitler.


Möglich. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass die Hutu in Europa mit dem Morden weitermachen, während das Ziel von Dschihadisten ja gerade die weltweite Vorherrschaft des Islams ist. Spanien und auch die östlichen Alpenanrainer stehen auf dem Fünf-Jahres-Eroberungsplan des Islamischen Staates.

Drehen wir die Angelegenheit mal um: Wie würdest du denn dem Islamischen Staat und anderen dschihadistischen Gruppierungen begegnen?
Das sind spannende Fragen.
Die werden hier im Forum aber nicht beantwortet.

Die meisten Leute in Deutschland leiten ihre "Überlegenheit" nicht mehr aus dem Rassegedanken ab.
Sie sind der Meinung das sie so genial links Interlektuell sind, das sie eine höher Bewustseinsstufe erreicht haben.
Sie sind also doch den anderen Überlegen.(Sie sind ja schlauer)

Nun sind sie wiederum so weit interlektuell fortgeschritten das sie gar nicht mehr wahrhaben könnten das es andere Kulturen gibt, die davon ausgehen das sie die überlegene Kultur sind.
Nur die anderen sind eben der Meinung das es dumm ist seine Ansichten nicht Gewalt durchzusetzen.

Für mich das beste Beispiel war ein Interview mit Somaliern die in Norwegen Leute überfallen oder Frauen vergewaltigen.
Die verstehen es einfach nicht das die Überfallenen sich nicht richtig wehrten, die sind auch der Auffassung das Norwegerinnen aufgrund ihres Lebensstils Dreck sind und einfach "genommen" werden dürfen.

Und die haben ihrer Auffassung nach sogar recht.
Es prallen eben zwei Kulturen aufeinander und die stärkere wird sich durchsetzen. Das war immer schon so.

Und das wollen die Leute nicht wahrhaben.
Der Krieg hat wirklich schon lange begonnen.
 

kirschbluete

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@Der Ratlose
...sowas kann einfach nurn OSSI loslassen, es ist ein ALPTRAUM!!! Das Schlimmste ist, dass sich sowas durch die Bank weg so durchzuziehen scheint!!!

Hilfe. Womit ham wir das verdient. Wer solche KOLLEGEN hat braucht ECHT keinen einzigen "Feind" mehr...

das tut richtig KÖRPERLICH weh. Ganz GRUSELIG deine UNTERSTELLUNGEN, woran sich "die meisten Leute" aufgeilen, die ja so "intelektuel links" sind. So nicht mehr am Rassegedanken und so. Kein Wort orthographisch richtigschreiben können aber in der RASSE glasklar REIN sein. Womöglich noch schwarzhaarig und braune Augen, irgendwo muss dieser Komplex ja herkommen.... - by the way ISCH bün BLOND UND BLAUÄUGIG. NA Juckts im VerbeugungsZIPFEL???

Das tut SOOOOO WEHHH dass ich vor Schmerz ganz laut SCHREIEN muss. Und wenn ich nur EINEN einzigen POPEL von euch erwische, dann passt GUT AUF EUCH AUF.

Bin eigentlich eher der friedliebende Mensch aber da kann ich mich nur VERGESSEN. NIEMAND ANDERES erweckt in mir so viel EKEL wie solche Leute, die meinen sich total grundlos über andere Menschen ERHEBEN und ERHABEN fühlen zu können.

Sorry da werde sogar ICH zum Tier.
 

Der Ratlose

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Na denn,

was genau machen denn nun unsere linksinterlektuellen nun mit der Situation in Nahost (IS).

Also Demos finden nicht statt. Naja Massengräber sind ja eigentlich auch nicht so verwerflich, es kommt nur drauf an wer sie verursacht hat.

Militärisch eingreifen und das stoppen geht auch nicht.
Weil Gewalt ist ja keine Lösung.

Da wird es jetzt aber richtig eng.
Da bleibt ja nur noch, das die Leute da selbst dran Schuld haben.
(Wo Rauch ist muß ja auch Feuer sein)

Besonders gut gefiel mir die Bemerkung mit dem "Ossi"
Was macht man nur mit einem großen blonden Deutschen der blaue Augen hat und doch nicht so richtig arisch ist.
Warum ich jetzt ein Ossi sein soll erschließt sich mich auch nicht so ganz richtig.
Aber so ist das mit den Überlegenden in unserer Gesellschaft.

Halten wir doch einfach mal folgendes fest;
Die meisten sind völlig weltfremd, verstehen noch nicht das die Bundesrepublik Deutschland ein Aushängeschild im kalten Krieg richtung Osten war.
Das zwangsläufig die "Werte" gewisser Bevölkerungsgruppen künstlich sind, und dies nun einstürzt.

Meine Emphelung ist mal folgende:
Einfach mal im Ausland leben, mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen verkehren, dort arbeiten und die Leute mal verstehen.
Verstehen ist nicht gleich billigen oder befürworten.
Und dann mal diese Erfahrungen mit den Vorstellungen der Leute in Deutschland vergleichen.

Also die, die erzählen wollen das sie hungern würden weil der Regelsatz nicht reichen würde.
Das erwachen wird schrecklich werden.
 

Lecarior

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Hört hört, der Herr möchte gefälligst :icon_hihi:
Der Herr möchte eine diskussionserhebliche Behauptung belegt haben, ja.

Alles weitere armselige und billigste Manipulationstaktik, das hat dat Bürschchen druff. So mit verdrehen und so. Viel Rauch um Nüscht würde ich ma so sagen:
Ich würde sagen, wie so oft übst du dich in Ablenkungsmanövern, wenn dir die Fakten gegen den Strich gehen, du aber aber nicht argumentativ tätig werden kannst. Um nochmal darauf zurückgekommen: Bislang hat - hier und auch in der politischen Debatte - noch NIEMAND einen brauchbaren Vorschlag gemacht, wie man dem Islamischen Staat ohne Waffengewalt Einhalt gebieten kann.
 

ThisIsTheEnd

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Was sagt eigentlich Sahra Wagenknecht zum Thema? Das hier:
"Wer den IS stoppen will, muss ihn von Waffen und Finanzen abschneiden"

Statement von Sahra Wagenknecht vom 08.10.2014 "Wer nach einem Militäreinsatz ruft, hat nicht verstanden, wodurch die jetzige Situation entstanden ist. Die USA haben erkennbar mehr Interesse an einer Destabilisierung der gesamten Region als an einem ernsthaften Zurückdrängen der Terrormilizen. Bis heute genießt der IS die faktische Unterstützung der Türkei. Selbst Merkel und Gabriel wollen weiterhin Waffen an Saudi Arabien und die Golfscheichs liefern, die seit langem den IS hochrüsten. Wer den IS stoppen will, muss ihn von Waffen und Finanzen abschneiden und nicht noch mehr Waffen und Militär in die Region bringen.
Weiterlesen...http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/1981.wer-den-is-stoppen-will-muss-ihn-von-waffen-und-finanzen-abschneiden.html
 

Lecarior

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Was sagt eigentlich Sahra Wagenknecht zum Thema?
Nichts von Substanz. Denn auch sie ergeht sich in Allgemeinplätzen und wird nicht konkret. Wie soll die Finanzierung des IS gestoppt werden? Der IS hat zahlungskräftige Unterstützer. Die Transaktionen werden mit Vorliebe nach dem System "Hawala" durchgeführt; hoch diskret und so gut wie nicht zurück zu verfolgen.

Dasselbe bei den Waffen. Wie soll der Nachschub da unterbunden werden? Die IS-Kämpfer bevorzugen Waffen russischer Bauweise; einfach zu handhaben und extrem zuverlässig. Ich wette, selbst wenn unsere arabischen "Partner" keine Waffen mehr aus der westlichen Welt erhalten, wird das den Nachschub des IS nicht im geringsten beeinträchtigen.
 

*kampfpaar*radikal.A

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.
Der Herr [ ⇧ ] möchte ...

Um nochmal darauf zurückgekommen: Bislang hat - hier und auch in der politischen Debatte - noch NIEMAND einen brauchbaren Vorschlag gemacht, wie man dem Islamischen Staat ohne Waffengewalt Einhalt gebieten kann.
.
.

:rolleyes: ... ja wie soll auch hier ein einzelnes Menschlein dem Herrn L. einen Plan offerieren? Geht's noch?

Überdies sind es doch gerade jene rechten Luschen - zu denen sich User L. zugehörig fühlt - die mit ScheuKlappen vor ihren Glubschern und MilitärGebammel unter ihrer DenkVerschalung nur immer einen Weg wissen: wummbumm.

Überdies sollte sich das Userlein L. mal die Mühe machen, herauszufinden, wie z. B. die IS entstand, wie sie an Waffen kam und wer sie bezahlt.

Nein, Meisterlein L.: Das waren nicht die Eskimos.

Nimm Er einfach mal dieses statt derer:

Ursprung, Geschichte und Ausbreitung von ISIS, 16.09.2014 (Friedensratschlag)

.
Und zumind einen Ansatz gegen die dauernde "Wumm-wumm-Politik" der UssA und ihrer HilfsTrollos in Europa, als auch ihrer Proxies in der Levante und Arabien ergibt sich vll hier:

Nicht-militärische Schritte für den Sieg über ISIS, 15.09.2014 (Friedensratschlag)

.
Und da der Islam-Hasser Mister L. ja offensichtlich doch des Lesens kundig ist, empfehle ich - nicht nur ihm - zur "Guten-Abend-Lektüre" noch dieses:

Muslime: Schwarze IS-Fahne verbrennen, 26.09.2014 (Friedensratschlag)

.
:cool: ... doch ich schätze, wenn >er< die Seiten >nur< anklickt, fällt ihm sein rechtsgeknüpfter BraunAutomatix-Burka-Schleier vor die Linsen ... und hindert die BuchStabenLeseKunst, gelle? ...

.

 

roterhusar

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Gaz and Alcohol adun'ta mix. *rofl*
Der beliebte Schauspieler, nach dem Harald Schmidt seine Sendung aufbaut, soll verhaftet worden sein.
Da liegen wohl z.Z. die Nerven partiell blank. :tongue:
 
E

ExitUser

Gast
Gaz and Alcohol adun'ta mix. *rofl*
Der beliebte Schauspieler, nach dem Harald Schmidt seine Sendung aufbaut, soll verhaftet worden sein.
So ist das, wenn man einen verlinkten Artikel nur zur Hälfte liest. Wobei sich doch eher fragt, ob der Mann tatsächlich noch lebt, wer eins und eins zusammenzählen kann.
 

Der Ratlose

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Nichts von Substanz. Denn auch sie ergeht sich in Allgemeinplätzen und wird nicht konkret. Wie soll die Finanzierung des IS gestoppt werden? Der IS hat zahlungskräftige Unterstützer. Die Transaktionen werden mit Vorliebe nach dem System "Hawala" durchgeführt; hoch diskret und so gut wie nicht zurück zu verfolgen.

Dasselbe bei den Waffen. Wie soll der Nachschub da unterbunden werden? Die IS-Kämpfer bevorzugen Waffen russischer Bauweise; einfach zu handhaben und extrem zuverlässig. Ich wette, selbst wenn unsere arabischen "Partner" keine Waffen mehr aus der westlichen Welt erhalten, wird das den Nachschub des IS nicht im geringsten beeinträchtigen.

Naja, da kommt noch etwas ganz anderes hinzu.

So ein Linker, das ist ja in der Regel jemand der noch nie richtig gearbeitet hat.
(Also noch nie etwas produktives, also etwas geschaffen hat.)

Der kann sich gar nicht vorstellen das ein Großteil der Waffen sehr einfach gewartet oder sogar nachgebaut werden können.
Um sich so etwas vorzustellen müßte man ja einen ordentlichen Beruf gelernt haben.

Ich würde Frau Kipping mal empfehlen den Hebel bei der Munition anzusetzen.
Das ist nämlich nicht so einfachch wie der Nachbau eine Kaschi.
 

Indeclinabilis

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[...] Bislang hat - hier und auch in der politischen Debatte - noch NIEMAND einen brauchbaren Vorschlag gemacht, wie man dem Islamischen Staat ohne Waffengewalt Einhalt gebieten kann.
Was soll's, dann mach ich doch mal den Anfang.

Wie wäre es mit aushungern oder nachts deren Trinkwasser vergiften. :biggrin:
 
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