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Winter 05/06 zusätzliche Heizbeihilfe von der keiner weiß nur auf Antrag?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Diriana

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
27 Mrz 2007
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#1
Hallo,

aus einem Atenvermerk der hiesigen ARGE:
"Für Heizkosten wurden 0,80 Euro je angemessenem qm Wohnfläche vereinbart. Eine grundsätzliche Veranlassung, von dieser pauschalen Beurteilung abzuweichen und für bestimmte Fallgestaltungen Sonderregelungen eizuführen, sieht die ARGE XXX nicht. Einzig die lange und strenge Frostperiode im Winter 2005/2006 rechtfertigte die Gewährung einer zusätzlichen Heizbeihilfe in Höhe von 150,00 Euro bei entprechender Antragstellung."

Demzufolge hält die hiesiege ARGE doch einen "Topf" bereit, aus dem eine zusätzliche Heizbeihilfe je BGs zugute käme, und zwar zusätzlich zu den (ohnehin rechtswidrigen) pauschalierten Heizkosten.
ABER eben nur bei entsprechender (!) Antragstellung.
Zu der Möglichkeit einer Antragstellung bestimmter Beihilfen gehört soch auch der Hinweis darauf, daß es diese Möglichkeit überhapt gibt, oder??

Zahlreiche Nebenkostenabrechnungen 05/06 sind von der ARGE bereits bearbeitet und immer (!) nur mit lächerlicher 0,80 Euro à qm Pauschalierungshöhe übernommen worden. Alle BGs haben einen Haufen Schulden dadurch und stottern die restlichen Heizkosten bei ihren Vermietern ab - OHNE Kennntis der o.g. zusätzlichen Heizkostenbeihilfe.

Wenn die ARGE für den Winter 05/06 schon diesen Topf im Haushalt bereithält und keine BG drauf hinweist, wie soll man das werten??

Liegt hier nicht ein klarer Verstoß gegen die Beratungs- und Aufklärungspflicht ALLEN BGs gegenüber vor?

In allen Bescheiden (über "angemessene" Heizkosten) ist NICHT auf diese zusätzliche Hilfe hingewiesen worden (ist ja klar). Die Bescheide sind bestandskräftig geworden, der o.g. Aktenvermerk ist vo 01/07 und nun zufällig bekannt geworden.

Ich habe jedenfalls mächtig gestaunt.
Schönen Tag noch
D.D.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Urteile zum Thema sagen klar: Heizkosten sind gründsätzlich in der tatsächlichen Höhe zu übernehmen.

Es spielt also gar keine Rolle ob es da Sonderzahlungen gab oder nicht, weil eh alles hätte übernommen werden müssen.

Ich empfehle die Stellung eines Überprüfungsantrags.
 

Zita

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#4
Heizkosten

Auch wenn überall geschrieben wird, es Urteile über die Übernahme von allen Heizkosten gibt, stottern wir diese Kosten für 2005 immer noch ab.

Der Vorgang liegt (und das im Sinne des Wortes) immer noch auf dem Sozialgericht. Das Sozialamt in unserem Landkreis, sowie der Landkreis übernehmen keine höheren Heizkosten, sonder versenden "vorsorglich" Nebenkostensenkungsaufforderungen.

So weit zu dem was gezahlt werden MUSS und dem was der Landkreis daraus macht!
 
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#5
Kostensenkung

Das erste ist ja wohl die Aufforderung an die Gemeinde auf die Grundsteuer zu verzichten. Die zweite geht geht an die Stadtwerke wg. Müll. Die dritte wieder an die Gemeinde wg. Strassenreinigung etc. Bitte in dem Tonfall der ARGE schreiben. Darauf kann man dann in der letzten Zeile hinweisen.
Die letzte geht dann an die Kirche mit der Bitte um Weiterleitung. Hier sollte ein wärmeres Klima im Winter gefordert werden.
Wenn noch Lust ist, kann man eine an den SB richten. Inhalt kompletter Gehaltsverzicht. Senkt die Abgabenlast und schlussendlich auch die KdU.

Ein Mieter hat weniger Einfluss auf die Betriebskosten als ein Eigentümer. Die Kosten fallen an und haben von der ARGE übernommen zu werden.

Die Aufforderung Nebenkosten zu senken ist Arbeitszeit- und Portoverschwendung.
 
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