Winderbrand (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

charlyz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 August 2006
Beiträge
118
Bewertungen
9
Hallo ,

ich sitzte hier vor einem etwas (seltsamen) Bescheid eines Bekannten .
Ich habe für ihn ,vor einigen Tagen den Winterbrand beantragt. Jetzt kam der Bescheid .
Der Winterbrand ( Kohle&Holz) sind bis Jan 2013 genemigt , dass heist solang der momentane Bescheid ist . Ich habe immer für den ganzen Winter bekommen .

Heisst , dass man in Feb. 2013 neue Antrag stellen kann und Nachordern kann ?
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.316
Bewertungen
15.807
Hallo Charlyz,

was genau steht in dem Bescheid und was genau/wieviel hast du beantragt?

Schriftlich Widerspruch einlegen, persönliche Abgabe und Bestätigung.

Bundessozialgericht B 7b AS 40/06 R

Nach § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II werden Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Unter § 22 Abs 1 SGB II fallen jedoch nicht nur laufende Kosten, sondern auch einmalige Kosten, die beispielsweise für die Beschaffung von Heizmaterial anfallen.

Für diese Auslegung spricht insbesondere der Wortlaut von § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II, der unterschiedslos von "tatsächlichen Aufwendungen" für Unterkunft und Heizung spricht. Insbesondere der Begriff "tatsächlich" lässt eine einmalige Übernahme zu, wenn die Kosten angefallen sind.

Unter § 22 Abs 1 SGB II fallen demnach auch einmalige Leistungen zur Beschaffung von Heizmaterial. Bei der Beschaffung von Heizmaterial (zB Heizöl oder Holz) handelt es sich um Aufwendungen, die einen zukünftigen Heizbedarf decken sollen.

Der Bedarf für Heizmittel entsteht erst dann, wenn für den Bewilligungszeitraum (§ 41 SGB II) kein Brennmaterial mehr vorhanden ist. Die tatsächlichen Aufwendungen entstehen aber erst in der Folge der Lieferung von Heizmaterial. Es besteht daher im Regelfall keine Verpflichtung der Beklagten, vor der Lieferung eine Kostenübernahmeerklärung abzugeben.

Etwas anderes könnte indes dann gelten, wenn der Heizmittellieferant nur bereit wäre, gegen sofortige Barzahlung zu liefern. In diesem Fall wäre eine Kostenübernahmeerklärung bzw eine "vorherige" Leistung der Beklagten zulässig.

Bundessozialgericht - B 14 AS 15/09 R - Urteil vom 19.10.2010

2. Der Anspruch auf Heizkosten gemäß § 22 Abs.. 1 Satz 1 SGB II besteht zunächst jeweils in Höhe der konkret individuell geltend gemachten Aufwendungen. Eine Pauschalierung ist unzulässig. Nur wenn die Heizkosten über einem aus einem bundesweiten oder kommunalen Heizspiegel zu ermittelnden Grenzbetrag liegen, sind sie im Regelfall nicht mehr als angemessen zu betrachten.
Gruß:icon_pause:
 

charlyz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 August 2006
Beiträge
118
Bewertungen
9
Hallo ,

da das Thema , dass selbe ist wollte ich keine neues Eröffnen .

Auch in diesem Jahre habe ich , den Winterbrand beantragt .
Diesmal mußte ich 3 Kostenvoranschläge dem Jobcenter beibringen , von dem der (billigste) Bewilligt wurde .

Nun habe ich folgendes Problem :

Der Kostenvoranschlag der bewilligt wurde bezieht sich auf 20 center lose Kohlen , die einfach in den Hof gekippt werden plus 20 Paket Kohlenänzünder .
Meine Gesundheitliche Situation hat sich verschlechter , so dass ich gerade die tägliche Aufgaben erledigen kann (bin seit Mrz 2013 krankgeschrieben) . Ich bin, momentan Körperlich , nicht in der Lage 20 center Kohlen in den Keller zu schaufel .

Nun habe ich eine Anbieter gefunden , der mir dieses abnehmen würden , die Kosten würden sich im Rahmen des Gesamtbetrages bewegen ( sprich den Kohlenanzünder müßte ich selber bezahlen ) .

Muß ich den bewilligten Kostenvonschlag benutzen , oder kann ich auf eine Alternative zurückgreife , wenn diese sich im Rahmen des Gesamtbetrags befindet ?
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.316
Bewertungen
15.807
Der Kostenvoranschlag der bewilligt wurde bezieht sich auf 20 center lose Kohlen , die einfach in den Hof gekippt werden plus 20 Paket Kohlenänzünder .
Bewilligt das heisst das Geld wird dir überwiesen oder mußt du eine Rechnung einreichen und dann erfolgt die Überweisung?
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.316
Bewertungen
15.807
muß dann die bezahlte Rechnung in Kopie einreichen .
Also von der Firma wo der Kostenvoranschlag genehmigt wurde.

Bleibt alternativ du stellst eine Anfrage an die betreffende Firma zwecks Einlagerung
in den Keller.

Oder du sprichst noch mal persönlich beim Jobcenter vor.

Wenn die Summe gleichbleibt sich aber nur der Rechnungsempfänger ändert, ob
diese Möglichkeit besteht,das müßte eigentlich gehen.

:icon_pause:
 
Oben Unten