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Willkürliche Anrechnung des Mini-Jobs bereits ohne Abrechnung möglich?

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saida25

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#1
Hatte im Oktober einen neuen Mini-Job angetreten und dies brav dem Amt
mitgeteilt. Nun haben die mir mit dem neuen ALG II-Bescheid für November
direkt 400 Euro Hinzuverdienst angerechnet und somit 240 Euro weniger angewiesen.

Dabei habe ich noch nicht einmal die Abrechnung des Arbeitgebers eingereicht
(die ich noch nicht habe) und noch keinen Geldeingang (der voraussichtlich
erst morgen stattfindet) auf meinem Konto verbuchen können. Dieser ist
liegt auch unter 400 Euro.

Laut Telefonat mit den Sachbearbeitern ist dies rechtens. Ich kenne das
bisher nur so, dass ich erhaltene Lohn/Honorar- bzw. Gehaltsabrechnung dem Amt einreiche und im nachhinein
das eingenommene Gehalt bzw. Geld gegengerechnet bzw. abgezogen wird.

Gibt es dafür eine Gesetzesgrundlage? Möchte eine Beschwerde einreichen!

Wer kann mir diesbezüglich Auskunft geben? Vielen Dank.
 

Martin Behrsing

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#2
Einkommen wird immer erst dann berechnet, wenn es zugeflossen ist. Bitte lasst Euch in Zukunft immer direkt die rechtlichen Grundlagen von SBs mitteilen. Also Widerspruch einlegen und zwar ganz dringend.
 

saida25

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#3
Vielen Dank, Martin. Schön wäre es, einen Paragraphen hierüber zu bekommen.

Hatten also doch nicht recht, die netten SBs. Dachte ich mir schon.
 
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#4
§§

Lässt sich problemlos aus § 60 SGB I ableiten.
Tatsachen sind wichtig.
Eine Absicht eines Dritten zu einen Zeitpunkt in der Zukunkt eventuell etwas zu tun, ist heute keine Tatsache.

Oder § 41 SGB I. Die Sozialleistung ist zu Beginn der Abrechnungsperiode fällig. Da aber zu dem Zeitpunkt noch kein Lohn zugeflossen ist, ungekürzt.


Mit der Rechtsauffassung des SB lässt sich jede Sozialleistung verwehren. Man könnte ja sofort tot umfallen, oder ein noch unbekannter Wohltäter schreitet vielleicht morgen zur Tat.
 

saida25

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#5
Vielen Dank, kleindieter.

Jetzt frage ich mich nur noch, ob ein Widerspruch reicht oder muss ich
3 einreichen? (Wegen BG)
 
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