Willkürliche Anforderung Kontoauszug ?? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Wirrkopf

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Hallo,

ich bin leicht verwirrt.

Habe meine BK-Abrechnug 2011 mit Guthaben bekommen und diese dann auch zur Verrechnung dem JC vorgelegt.

Jetzt habe ich ne Aufforderung zur Mitwirkung mit den üblichen Androhungen bekommen, dass ich einen Kontoauszug zum Nachweis über den Erhalt des Guthabens einreichen soll.

Ich melde mich damit die mir die Zahlung kürzen...und dann bekomm ich ne Androhung ob meine freiwillig eingereichte Kürzungsgrundlage auch den Tatsachen entspricht ??

Ich hab echt Angst das ich da an einen SB geraten bin der vollkommen durchgeknallt ist und Frage mich ob ich das so kommentarlos hinnehmen soll/muss.

Die Frist endet am 26.11....ein Kontoauszug mit meiner Anschrift drauf steht mir frühestens ab 1. Dezemberwoche online zur Verfügung...aktuell kann ich nur einen Kurzsauszug generieren ohne Eigentümeranschrift.
 

Rossnick

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Willkommen Wirrkopf,


mir geht es im Moment genauso, habe meine BK Abrechnung eingereicht und jetzt auch
eine Aufforderung zur Mitwirkung erhalten.


Das JC benötigt die Kontoauszüge um festzustellen in welchem Monat
dir das Guthaben zugeflossen ist, in meiner BK Abrechnung war dies auch nicht ersichtlich.


Demzufolge wird das Guthaben im Zuflussmonat als „Einnahmen“ angerechnet.:icon_pause:
 

Wirrkopf

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Ja--aber dat iss doch Wahnsinn..:eek:

ich meld mich doch selber wenn die kürzen und der Vermieter nicht auszahlt :icon_neutral:
 

DeppvomDienst

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Dann schick denen doch den Kontoauszug, auf dem ersichtlich ist, wann das Geld geflossen ist und in welcher Höhe.
Alles andere schwärzt Du.
Wäre zumindest die schnellste und einfachste Lösung.

Die wollen wohl ein Datum haben, wann das Guthaben auf Dein Konto kam, um es im Änderungsbescheid entsprechend in den richtigen Monat verbuchen zu können.

Vermutlich auch nur eine zusätzliche Prüfung, hätte ja sein können, dass Du mehr bekommen hast, als Du bzw. der Vermieter in der NK-Abrechnung abgerechnet hat. Das wäre dann unterschwellig eine böswillige Unterstellung, aber das kennt man ja von den Mobbingzentralen.

Nicht dass Du mit all dem Reichtum durchbrennst und Dir ein schönes Leben machst :icon_neutral:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Das ist egal in welchem Monat das JC es buchen könnte.
Der Threadersteller hat das JC ja schon die Erlaubnis gegeben den Betrag mit der nächsten Regelleistung zu verrechnen. Mach ich genauso. Deshalb brauchst du da auch nichts mehr vorzulegen. Du hast ja gegenüber dem JC schon zugegeben die Zahlung erhalten zu haben.

Das einzige was unangenehm wäre, wäre wenn diese Kostenerstattung schon länger her wäre, aber das solltest du ja lesen können am Datum des Briefes vom Vermieter den du im JC mit abgegen hattest. Wenn das in Ordnung ist würde ich denen den Vogel zeigen und kein Kontoauszug vorlegen. Wozu auch? Wie oben schon gesagt können Sie das Guthaben mit deinem Regelsatz verrechnen.

Wegen was wollen die denn sanktionieren/aufheben? Richtig, gibt ja nix.
 
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Die Frist endet am 26.11....ein Kontoauszug mit meiner Anschrift drauf steht mir frühestens ab 1. Dezemberwoche online zur Verfügung...aktuell kann ich nur einen Kurzsauszug generieren ohne Eigentümeranschrift.
Tipp: Geh zur Bank,steck die Karte in den Auszugsdrucker und gut ist.:biggrin:
 

Wirrkopf

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Zur Information für ähnlich Betroffene

War heute beim Amt und habe vor der Herausgabe nach dem Grund des Nachweises gefragt:

" Es gab wohl Vermieter die den Auszahlungen der Guthaben nicht mehr nachkommen konnten/wollten und dadurch dann Ärger weil das JC schon verrechnet hatte "

Leuchtete mir ein (auch wenn es vielleicht keine Rechtsgrundlage dafür gibt).

Hab dann eine ausgedruckte Einzelposition vorgelegt und bestätigen lassen--Angelegenheit scheint erledigt. Zumindest erstmal die mündliche Aussage.
 

DeppvomDienst

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Eben.
Das Jobcenter hat auch eine Fürsorgepflicht.
Das heisst, es darf in der Theorie nur Gelder verrechnen, die auch tatsächlich gebucht wurden.
Wenn Du also sagst:
"Hey, hab 100 Euro Betriebskostenerstattung bekommen.", darf das Jobcenter eigentlich nicht aufgrund dieser bloßen Äußerung 100 Euro abziehen, sondern braucht erstmal irgend einen Beleg.

Das sicherste ist in dem Falle die Einzelposition auf dem Kontoauszug, denn diese sagt aus, dass das Geld tatsächlich gebucht wurde. Die Betriebskostenabrechnung alleine sagt ja auch noch nicht aus, dass tatsächlich eine Erstattung erfolgte.

Bei uns wird z. B. gar nichts erstattet, sondern eine Erstattung/Nachzahlung wird mit der künftigen Miete verrechnet. Ergebnis ist das Gleiche: Das Jobcenter mindert für diesen Monat dann entsprechend die KdU (oder zahlt nach, was bisher aber erstaunlicherweise noch nie vorkam).
 
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