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Willkür oder Sanktion

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Dreamy

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#1
Nach drei Jahren langen kampf von mir und meinen drei Kindern, hatten wir letztendlich das Fernseher eingeschaltet. Wir hatten die Arge um hilfe gebeten da wir im Winter fast jeden Tag ohne Heizung da saßen wie auch immer bangen mußten Warmes Wasser aus dem Wasserhahn zu erhalten, desweiteren hatten wir zwei Wassereinbrüche da wir eine " Kellerwohnung " haben. Der Wassereinbruch war nicht unser verschulden dennoch wurden nur einmal ordnungsgemäß getrocknet seitdem ziert sich der Laminatboden hier mit vier Löchern in jedem Raum. Der zwote Schaden wurde nie wirklich getrocknet so das hier nun munter der Schimmel sich bilden kann. Das Amt kam auch zur kontrolle vorbei und hielt alles für Ordnungsgemäß und ich sollte mich doch weiterhin mit dem Vermieter auseinander setzen. Dieser hielt es jedoch nie für Notwendig wirklich etwas zu unternehmen so haben wir im Februar dieses Jahres das Fernsehr eingeschaltet als die kamen wurde am diesen Tag im kompletten Haus der STrom abgestellt da der Vermieter die Gelder nicht weiter geleitet hat. Nach dieser Aktion haben wir nun die mündliche zusage erhalten das wir aus dieser Wohnung aussziehen dürfen aber auch nur weil der Vermieter dem Reporter gegenüber sehr Aggressiv geworden ist. Nur fehlt uns nun die schriftliche zusage die leider immer gefordert wird von jedem Amt. Uns stellt sich echt die frage ob dies nun einfach nur reine schikane ist da uns nun doch wegen dem schreiben schon einige Wohnungen durch die Lappen gingen und im meinem Umfeld einfach zum passenden Preis nichts frei ist oder soweit ab vom Schuß das ich dort nicht wirklich hinziehen möchte da ich selber kein Auto besitze.
 

wolliohne

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#2
unbedingt auf die "schriftl. Zusage" bestehen sonst keine Übernahme der Kosten.

Juristische Hilfe suchen evt.beim Mieterverein und örtl.Presse/Parteien Druck machen.
 

Shearing

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#3
Hi Dreamy,

Du schreibst: "Nach dieser Aktion haben wir nun die mündliche zusage erhalten das wir aus dieser Wohnung ausziehen ***dürfen***

Ausziehen "darfst" Du immer, daran kann und wird Dich niemand hindern, auch nicht die ARGE.
Wenn Du die ARGE nicht davon überzeugen kannst, dass ein Umzug erforderlich ist (dafür existieren genaue Vorgaben), dann musst Du für die Umzugskosten selbst aufkommen und darfst für die neue Wohnung allenfalls die Kaltmiete von der ARGE erwarten, die Du schon jetzt erhältst, also nicht mehr. Wenn Du in eine andere Kommune ziehst, dann gelten die Angemessenheitskriterien dort.

Du schreibst: "ich sollte mich doch weiterhin mit dem Vermieter auseinander setzen."

Da hat die ARGE nun mal recht: Deine vorgebrachten Auszugsgründe sind mietrechtlich zu lösen, damit hat die ARGE nichts zu tun.
Inwieweit nun das Unterlassen des Vermieters die ARGE doch dazu bewegen sollte (Schimmel), Euch eine neue und womöglich gar teurere Wohnung zu genehmigen, das kann man aus der Distanz nicht sagen, da solltest Du Dich vor Ort beraten lassen, zB. in einer Beratungsstelle - oder auch hier:
Arbeitslosen Telefonhilfe - bundesweite Unterstützung, bei mangelnder Flatrate vielleicht mit kostenlosem Rückruf:

Arbeitslosen Telefonhilfe e.V.

Viel Erfolg wünscht
Shearing
 
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