Willkür?? Oder normal??? Kann man da was tun???

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ExitUser

Gast
Hey Leute


Ein Kumpel von mir, hat ein Vermittlungsprojekt angeboten bekommen, hat er abgelehnt, weil er keine Lust hat 6 Monate lang Vorstellungsgespräche, Bewerbungsschreiben zu üben und dann bei einer Firma ein Praktikum zu machen (Praktikas kann er sich selber suchen, sagt er, und bietet die in der Bewerbung immer mit an) usw....

So, Sanktion läuft natürlich, habe gerade erfahren, dass er heute wieder beim Sachbearbeiter war, und dieser ihm WIEDER das Vermittlungsprojekt angeboten hat, bzw, die Pflicht auferlegt hat!!!
KEINE Stellen ausgedruckt, KEINE Tipps oder Hinweise!!!

Er hatte nachgefragt, und das mit dem Vermittlungsprojekt wird immer wieder gefordert und angeboten!!!

Da frage ich mich doch, das er dann auch trotz Widerspruch o.ä. absolut KEINE Chance hat, wie eine Zwickmühle, den nächsten Monate werden dann immer weiter mit Sanktionen belegt, bis er daran teilnimmt!!!

Ist das rechtens???? Ich mein, wenn man was ablehnt, sollte man doch mit dem Sachbearbeiter eine Lösung finden, was für ihm INDIVIDUELL ist und das er wieder ins Berufsleben kommt oder nicht??? Also was "besseres" finden, oder eine Fortbildung die ihm was bringt!!!

Somit ist er mehr oder weniger gezwungen, alle Maßnahmen mit zu machen, sonst kommt er aus der Zwickmühle nie wieder raus.....

Anstatt ihm Stellen vorzuschlagen, bleibt der Sachbearbeiter beim Vermittlungsprojekt und somit erfolgt automatisch eine Sanktion nach der anderen......

Kann man da was machen?????

ICh persönlich finde das echt hart........
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
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hart ist das, aber ausser immer wieder Widerspruch oder eventuell Klage einzureichen, ist halt nichts möglich, denn diese Massnahmen gelten als Fördermassnahmen zur Wiedereingliederung ins Arbeitsleben
 
E

ExitUser

Gast
§§ weiß ich nicht


das "Projekt" geht 6 Monate, und da ist ein Praktikum drin
der Rest Theorie übern, Stärken und schwächen finden usw....

ER ist 24 und der Sachbearbeiter hat schon erwähnt das dort auch Jugendliche UNTER 18 Jahre sind, die eine Ausbildung suchen

Was ER will, ist endlich wieder arbeiten, mehr oder weniger egal was, und auch vernünftig gefördert werden und nicht in einem "Topf" geschmissen werden

Der brauch dringend ein Bier .... :)
 
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ExitUser

Gast
§§ weiß ich nicht


das "Projekt" geht 6 Monate, und da ist ein Praktikum drin
der Rest Theorie übern, Stärken und schwächen finden usw....

ER ist 24 und der Sachbearbeiter hat schon erwähnt das dort auch Jugendliche UNTER 18 Jahre sind, die eine Ausbildung suchen

Was ER will, ist endlich wieder arbeiten, mehr oder weniger egal was, und auch vernünftig gefördert werden und nicht in einem "Topf" geschmissen werden

Der brauch dringend ein Bier .... :)

ohne den § kann man auch nichts raten, denn sowas ist wichtig um mal nach zu sehen, was evtl. falsch sein könnte.
 

Heiko1961

Forumnutzer/in
Mitglied seit
14 Februar 2006
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22
nach welchem §§ soll das sein?

gibts da auch Praktika oder nur reine Theorie?

Kenne ich aus meinem Bekanntenkreis.
Die machen da echt Ärger wenn du da nicht mitmachst. Der SB kann zwar keine Arbeit anbieten, aber er möchte auch mal Erfolgserlebnisse verbuchen. Ist gut für die Statistik.:icon_mad: :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
er hat keine §§ genannt bekommen

nur die info das U25 leute an der vermittlungsmaßnahme der WIPA GmbH teilnehmen

und zusätzlich steht es in der eingliederungsvereinbarung, unter den Pflichten von IHM, aber nirgends Paragraphen oder sowas

Ich denke es ist allgemein unter dem Begriff "Maßnahme" und "Arbeitsförderung/vermittlung" zu verstehen


Aber das der Sachbearbeiter nach einmal ablehnen von ihm, und der Sanktion (direkt 100% gestrichen), und wieder ihm das als "Muss" vorschlägt, ist hart.....
So fördern die Arge leute wohl die Sanktionen.....

Wie gesagt es steht nirgends was von §§, habe es mir selber angeschaut, er hat nur die Eingliederungsvereinbarung und der Rest kam mündlich vom Sachbearbeiter bei seinem Termin gestern!!!
 

Borgi

Priv. Nutzer*in
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9 April 2007
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Dann soll dein Bekannter eben an dieser Maßnahme teilnehmen.
Er kommt wieder unter die Leute, erfährt viele nützliche Dinge von den Teilnehmern, wird endlich mal wieder gefordert und sein Schlaf wird auch wieder besser. Auch der Stil der Bewerbungen/Lebensläufe ist einem ständigen Wandel unterworfen. Etwas dazu zu lernen ist nur selten verkehrt. Dein Bekannter wird auch weiterhin von niemand gehindert, sich nach Arbeit umzusehen, wenn er an der Maßnahme teilnimmt.
Zeit wird er ja für diese Maßnahme haben. Manche ArGe-Mitarbeiter bestehen auch auf diese Beschäftigungstherapien, um Arbeitslose an Schwarzarbeit zu hindern.
Nach der Maßnahme kann sich dein Bekannter ja wieder beschweren, wenn diese absolut sinnlos war.
 
E

ExitUser

Gast
ja sicher das muss er jetzt so oder so


aber das "verfahren" an sich, findet er vom prinzip nicht ok, und würde da gerne was zu schreiben oder weiter in die wege leiten!

was bietet sich da an???

normale beschwerde, oder widerspruch oder fachaufsichtsbeschwerde oder...... ?????
 

Xardas

Elo-User*in
Mitglied seit
19 April 2007
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Massnahme gleich Mafia

Mir steht das selbe wie deinem Freund bevor.(Ausbildung fertig)
Es wurde mir der Klebeeffekt,
der durch das 3 monatige Praktikum entstehen könnte(im Niedriglohnsektor), erklärt,
die 3 Monate Bewerbungstraining und irgendwas mit Holz arbeiten soll meine persönlichen Schwächen und Stärken aufzeigen und
durch den Umgang mit anderen Menschen sollen meine sozialen Fähigkeiten verbessert werden.
Ansonsten ist der Kurs nur für Leute ohne irgendeine Ausbildung.
Ich werde ohne Widerworte daran teilnehmen.
Ich weiss bereits, dass die Firma, die an diesem Projekt teilnimmt, mit ihren Praktikanten nicht sehr "menschenwürdig" umgeht und gerne zahlreich entlässt aber nicht einstellt. Sie wird nur noch von produzierenden, billigen Vermittelten(3-5 werden aus der Massnahme immer übernommen)
und einigen, nennen wir sie mal Bonzen betrieben(normale Arbeitnehmer mussten schon viele Einbussen hinnehmen).

Ach ja, zur Übersicht: Es ist jedes Jahr dieselbe Firma.
Ihr fragt euch, wenn die jedes halbe Jahr 3-5 Menschen übernehmen,
dann müssen die doch schon verdammt viele Mitarbeiter im Laufe der Zeit haben????
Bei einer 6-monatigen Probezeit, in deren Verlauf öfter mal gekündigt wird,
was man den Fallmanagern dann auch noch erklären darf, die einen daraufhin auch noch fertig machen.........ihr versteht

Dieses Bild setzt sich aus den Geschichten meines Bekanntenkreises, die zeitlich unterschiedlich in diese Massnahme mussten, zusammen.
Eine "Insiderquelle" bei der ARGE gibt es ebenfalls

Und mit so einer Struktur will sich dein Freund anlegen???
Weiss er was die Mafia mit Widerspenstigen macht???
 

Eka

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 Dezember 2005
Beiträge
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20
Naja, wir haben hier auch so ein 'Projekt' in dieser Art für die U25 jährigen.
dies dauert ca. 8 Monate. Es ist 'Schule', wo vorwiegend Bewerbungen geschrieben werden aus dem Internetportal, Zeitungen ect. und auch wird geguckt wo es evntl. noch Schwächen gibt ect. Natürlich auch ein Praktikum. Außer den Fotos für die Bewerbungen wird sonst alles von dem Träger getragen. (Fotos sind ja auch das teuerste davon.... )
Was ich nur bemerkt habe, dass in den Bewerbungen zu den Betrieben wo die U25 ihre Praktiken machen, steht eindeutig mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz ect.... Bislang hat erst ein U25 jähriger dadurch einen Ausbildungsplatz/Stelle bekommen, alle anderen und auch der 'Kurs' davor bekam nichts außer jede Menge absagen.
Und für die Firmen sind das doch billige Arbeitskräfte, denn diese müssen denen ja nichts zahlen....

Gruß
Eka
 
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