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k.nice

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#1
so formulierte es vor ein paar Tagen meine Krankenkasse, als ich wegen Familienversicherung für meinen Sohn anfragte... Das Problem:

Habe im vergangenen Jahr (Anfang) meinen 23-jährigen Sohn nach gescheiterter Beziehung seinerseits und Whg.-Kündigung wieder zu Hause aufgenommen.
Bis einschließlich September hat er den vollen Regelsatz + anteilige Miete erhalten. Einreichung des Fortzahlungsantrages im September...

1. dieser Antrag ist verschwunden!!! Was kann ich tun? Schriftliche Zeugenaussage eines Bekannten von ihm habe ich schon... Im Computer im ArGe eingetragen ist er wohl auch... aber schriftlich bestätigen die mir das nicht

Vorsprache beim Amt von ihm im Oktober, November, Dezember, Januar! Erst da sagte man ihm ein Neuantrag sei nötig! Er den fix gestellt, das Amt hat bis gestern die Bearbeitung abgelehnt, da ich den Antrag zu stellen habe!
Ich habe mich an das SG gewandt und an meinen Anwalt: ich muß gar nix, da ich berufstätig bin und keine Leistungen brauche/möchte
Soweit so gut, nach massiven Drohungen meinerseits ließen sie sich dazu herab seinen Antrag jetzt anzunehmen.

2. sein Bruder lebt bei mir zu Hause, er ist 18 und Gymnasiast und gehört doch eigentlich nicht zur Bedarfsgeneinschaft, sondern zur Haushaltsgemeinschaft im Verhältnis zu meinem Sohn dem Antragsteller?!? Ist wichtig, wegen seiner Unterhaltszahlungen vom Vater

3. ich bin lt. BGB nicht mehr unterhaltspflichtig, aber dies kann ich wohl nur vor dem SG klären??

Fazit: bis heute kein Geld und nur Rennereien...
 

Arco

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#2
... ein Hilfsbedürftiger unter 25 Jahre (U25) fällt wenn dieser zu Hause bei den Eltern wohnt in die BG mit den Eltern und ist nicht mehr selber "Antragsberechtigt" :icon_exclaim:

Wenn der Bruder durch KG und Unterhalt evtl. mehr hat als dieser Anrecht auf RL und KdU-Anteil hat - dann gehört der 18jähriger nicht zur BG.

Da der 23jährige seit September jeden Monat zum Amt gerannt ist und IHM nicht geholfen wurde ist ein Beratungsfehler der Arge und sollte überprüft werden.

Dies hätte aber der Anwalt auch wissen müssen ! ! !

Egal wie, der Anwalt sollte einen Überprüfungsantrag stellen und evtl. auch eine Falschberatung der Arge in Erwägung ziehen um dann auch rückwirkend noch Leistung zu bekommen .....

Sollte ich irgendwie richtig liegen mit meiner Meinung
 

k.nice

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#3
Hm, die Anwältin meinte, das ist so nicht richtig!

.. ein Hilfsbedürftiger unter 25 Jahre (U25) fällt wenn dieser zu Hause bei den Eltern wohnt in die BG mit den Eltern und ist nicht mehr selber "Antragsberechtigt" <--- das gilt nur, wenn ich Leistungsempfänger bin!

Ich bin aber berufstätig und habe mit dem JobCenter gar nix zu tun, mein jüngerer Sohn ebenfalls nicht!
Wenn ich für meinen Lebensunterhalt sorgen kann, warum soll ich dann einen Antrag stellen???

Nach SGBII kann jeder ab 15 in Dtl. einen Antrag stellen, lediglich seit neuestem wird mein Gehalt mitgerechnet, da ich plötzlich wieder interessant werde, wenn der Staat Geld sparen will! :icon_kotz:

Ansonsten vielen Dank, Überprüfungsantrag bzw. Falschberatung hilft mir erst mal weiter...
Ich habe der Anwältin bisher noch keinen Auftrag erteilt, war erst mal eine kostenlose Beratung!
 
E

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Gast
#5
so formulierte es vor ein paar Tagen meine Krankenkasse, als ich wegen Familienversicherung für meinen Sohn anfragte... Das Problem:

Habe im vergangenen Jahr (Anfang) meinen 23-jährigen Sohn nach gescheiterter Beziehung seinerseits und Whg.-Kündigung wieder zu Hause aufgenommen.
Bis einschließlich September hat er den vollen Regelsatz + anteilige Miete erhalten. Einreichung des Fortzahlungsantrages im September...

1. dieser Antrag ist verschwunden!!! Was kann ich tun? Schriftliche Zeugenaussage eines Bekannten von ihm habe ich schon... Im Computer im ArGe eingetragen ist er wohl auch... aber schriftlich bestätigen die mir das nicht

Vorsprache beim Amt von ihm im Oktober, November, Dezember, Januar! Erst da sagte man ihm ein Neuantrag sei nötig! Er den fix gestellt, das Amt hat bis gestern die Bearbeitung abgelehnt, da ich den Antrag zu stellen habe!
Ich habe mich an das SG gewandt und an meinen Anwalt: ich muß gar nix, da ich berufstätig bin und keine Leistungen brauche/möchte
Soweit so gut, nach massiven Drohungen meinerseits ließen sie sich dazu herab seinen Antrag jetzt anzunehmen.

2. sein Bruder lebt bei mir zu Hause, er ist 18 und Gymnasiast und gehört doch eigentlich nicht zur Bedarfsgeneinschaft, sondern zur Haushaltsgemeinschaft im Verhältnis zu meinem Sohn dem Antragsteller?!? Ist wichtig, wegen seiner Unterhaltszahlungen vom Vater

3. ich bin lt. BGB nicht mehr unterhaltspflichtig, aber dies kann ich wohl nur vor dem SG klären??

Fazit: bis heute kein Geld und nur Rennereien...
Hallo!

Zuerst einmal: alles, was dein Sohn bei der ARGE abgibt, solltet ihr vorher kopieren und auf der Kopie die Annahme bestätigen lassen, dann seid ihr immer auf der sicheren Seite.

Dein Sohn sollte jetzt umgehend einen Vorschuß beantragen...

dein anderer Sohn gehört auf keinen Fall in die Bg, wenn er mit Kindesunterhalt und Kindergeld soviel hat, dß er davon seinen Mietanteil zahlen kann und noch in etwa den Regelsatz zum Leben hat.

Warum habt ihr euch nur so lange vertrösten lassen? Jetzt kommt sicher die Frage: wovon hat er in der Zwischenzeit gelebt?

Nach dem BGB bist du nicht mehr unterhaltsverpflichtet, richtig. Laut SGB II aber bis dein Sohn 25 ist...und ihr beide eine BG.
Es war deshalb ein Fehler,daß er wieder zu Hause eingezogen ist.

So bleibt ihm wahrscheinlich nur der Klageweg...

richtig ist auf jeden Fall: er kann selbst einen Antrag stellen... und du solltest Angaben zu dir verweigern, wenn u ihn nicht unterstützen willst.

Ein anderer Weg wäre, wenn du ihn vor die Tür setzt...

aber wenn du bereits einen Anwalt aufgesucht hast, wird der das sicher auch erwähnt haben.

Lies dir mal die Beiträge im U 25 Bereich durch... da gibts einige Infos zu diesem Thema.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
#6
... ein Hilfsbedürftiger unter 25 Jahre (U25)

....ist nicht mehr selber "Antragsberechtigt

da liegst halb falsch! :)

antragsberechtigt ist jeder...
und jeder kann sich selbst vertreten.

Man kann niemanden zwingen, für sich einen Antrag zu stellen!
 

k.nice

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#7
Wegen der langen Zeit - ich weiß ja erst seit Ende Januar durch Mitteilung von meinem Sohn und dem Jobcenter, von der U25 Regelung... er hat sich in der Zwischenzeit von Verwandten und Bekannten finanziell helfen lassen...

Selbst wenn ich ihn unterstützen wollte, das übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten! Ich habe damals einem Untermieter wegen meinem Sohn gekündigt, d.h. mir fehlen zusätzlich diverse Einnahmen!

OK, das mit den Unterlagen und Kopien und Bestätigungen habe ich jetzt alles in die Hand genommen, da wird es wohl die früheren Probleme dann nicht mehr geben...

Wie kann er Vorschuß beantragen?

Vielen lieben Dank für eure Antworten
 
E

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#8
Wegen der langen Zeit - ich weiß ja erst seit Ende Januar durch Mitteilung von meinem Sohn und dem Jobcenter, von der U25 Regelung... er hat sich in der Zwischenzeit von Verwandten und Bekannten finanziell helfen lassen...

Selbst wenn ich ihn unterstützen wollte, das übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten! Ich habe damals einem Untermieter wegen meinem Sohn gekündigt, d.h. mir fehlen zusätzlich diverse Einnahmen!

OK, das mit den Unterlagen und Kopien und Bestätigungen habe ich jetzt alles in die Hand genommen, da wird es wohl die früheren Probleme dann nicht mehr geben...

Wie kann er Vorschuß beantragen?

Vielen lieben Dank für eure Antworten
Ich hoffe, ihr habt einen Untermietvertrag geschlossen, als er bei dir eingezogen ist? Und ihr habt Darlehensverträge geschlossen über das Geld, das ihr ihm geliehen habt, damit er was zum Leben hat?

Zum Vorschuß beantragen schau mal im Downloadbereich, da gibts einen Vordruck.

Du solltest das immer gemeinsam mit deinem Sohn erledigen...nur so lernt er, sich selbst durch zu setzen.
 

k.nice

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#11
Ich hoffe, ihr habt einen Untermietvertrag geschlossen, als er bei dir eingezogen ist? Und ihr habt Darlehensverträge geschlossen über das Geld, das ihr ihm geliehen habt, damit er was zum Leben hat?

Zum Vorschuß beantragen schau mal im Downloadbereich, da gibts einen Vordruck.

Du solltest das immer gemeinsam mit deinem Sohn erledigen...nur so lernt er, sich selbst durch zu setzen.
Darlehensverträge sind vorhanden!
Ich überlege gerade ob ich den Untermietvertrag noch "finde", mir leuchten im Mom die Vorteile noch nicht ein...

Den Vordruck habe ich heruntergeladen... THX!

Naja, die traurige Wahrheit ist: mein Sohn bekommt derzeit täglich von mir Anweisungen, was er wann zu erledigen hat... Ab 18 haben die Eltern nix mehr zu sagen/können keinen Einfluss mehr nehmen, aber zahlen dürfen sie jetzt ohne Ende!

Am Dienstag habe ich ihm ein Vorstellungsgespräch vermittelt, ich hoffe wir können uns dann vom JobCenter verabschieden.

Ich habe mal alle Unterlagen durchgesehen, und bin schon bei 3 Klagen gegen das JobCenter angekommen...:icon_rolleyes:
 
E

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#12
Darlehensverträge sind vorhanden!
Ich überlege gerade ob ich den Untermietvertrag noch "finde", mir leuchten im Mom die Vorteile noch nicht ein...

Naja, die traurige Wahrheit ist: mein Sohn bekommt derzeit täglich von mir Anweisungen, was er wann zu erledigen hat... Ab 18 haben die Eltern nix mehr zu sagen/können keinen Einfluss mehr nehmen, aber zahlen dürfen sie jetzt ohne Ende!

Am Dienstag habe ich ihm ein Vorstellungsgespräch vermittelt, ich hoffe wir können uns dann vom JobCenter verabschieden.

Ich habe mal alle Unterlagen durchgesehen, und bin schon bei 3 Klagen gegen das JobCenter angekommen...:icon_rolleyes:
Die Vorteile des Untermietvertrags sind z.B., daß du jederzeit nachweisen kannst, was er zu zahlen hat. Lange Erklärungen entfallen durch Vorlage...
ich mein nicht bei der nur ARGE, auch sonst.
Mal davon abgesehen, daß dein Sohn so auch merkt, daß man mit 18 Verantwortung übernehmen muß und Mama nicht mehr für alles allein zuständig ist ;-)

Ich muß meiner Tochter jetzt auch wieder mal helfen... woher soll ein/e 18 jährige (r) denn auch mit derartigen Problemen mit Ämtern/Behörden usw zurecht kommen, wo das nicht mal viele Erwachsene schaffen?

Aber man darf es nicht allein erledigen... sonst lernen sie nichts daraus.

Das Vorstellungsgespräch...und auch die Klagen... ich drück euch die Daumen...was ist es denn, was ihm angeboten wurde?
 

k.nice

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#13
Es ist eine Art Zeitarbeitsagentur, die ihn erst mal aushilfsweise bei Bedarf als Koch vermittelt... vielleicht wird daraus irgendwann eine Festanstellung... für mich aber viel wichtiger: selbstverdientes Geld und Sohn muß den Hintern erheben ;)

Daumendrücken ist toll *Danke*, aber mir reicht es schon zu sehen, daß sich viele engagieren und gegen die Behörden "anrennen"!!! :icon_klarsch:

Mein erster Eindruck beim JobCenter war nämlich: lauter geduldige Schafe, die auf ihre Schlachtung warten...
 

k.nice

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#14
Um euch mal kurz auf dem laufenden zu halten:

1. Habe heute Widerspruch abgegeben, wegen dem Datum der Antragstellung! 09.01.07 ist angesetzt, aber der Folgeantrag wurde schon im September 2006 gestellt.

2. Antrag auf sofortige Bescheidung und Zahlung, mit Fristsetzung von 14 Tagen, ansonsten Klage auf einstweilige Anordnung.

3. Vorschussantrag wurde ebenfalls abgegeben.

Die Sachbearbeiter behaupten, ich müsse alle Unterlagen, die in der alten Akte meines Sohnes schon vorliegen, noch einmal abgeben. Ich denke das wird der nächste Widerspruch.
Ebenso haben sie Theater wegen meiner geschwärzten Kontoauszüge gemacht! Noch ein Widerspruch?!

Ich habe inzwischen eine Rechtsanwältin, aber immer noch kein Geld, da das JobCenter wohl tatsächlich nur mit Klage zu Handlungen zu bewegen ist!
 
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