wieviel/wie lange wird gesperrt bei Ablehnung eines Jobs? (erstes Mal) (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lenalena

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hallo zusammen,

ich hoffe ich bin hier richtig - ich beziehe Alo-Geld-I und bekomme eine Aufstockung vom Jobcenter, womit ich auch dort in der Vermittlung bin.

Ich bewerbe mich seit Anfang des Jahres fleißig und habe auch schon ein paar interessante Stellenangebote, bisher hat sich leider nichts ergeben. Nun ist ein Angebot dabei, das für mich gar nicht "geht". Die Firma sucht aber sehr verzweifelt und von meiner Qualifikation her bin ich eher überqualifiziert... ich müsste mich schon sehr "dumm" anstellen, wollte ich verhindern, dass sie mich nehmen. Die meisten Bewerber scheiden wegen fehlender Kenntnisse wohl aus - ich habe die Kenntnisse, aber keinerlei Motivation, da mich weder die Arbeit interessiert, ich geistig sicher nach kurzer Zeit sehr gelangweilt wäre und die Bezahlung und Arbeitszeiten ziemlich mies sind.

Was erwartet mich, wenn ich es nicht schaffe, mich "rauszureden" (authentisch und ehrlich bleiben kann ja nicht verboten sein, oder?) und sie mich trotzdem einstellen wollen und ich den Job dann ablehne? Es wäre das erste Mal.

Liebe Grüße

Lena
 
G

Gast1

Gast
Hi LenaLena,

hat der Vermittlungsvorschlag eine Rechtsfolgenbelehrung? Falls ja, beachte bitte das Folgende:

Ich zitiere mal aus dem § 159 SGB III:

(4) Die Dauer der Sperrzeit bei Arbeitsablehnung, bei Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme oder bei Abbruch einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme beträgt

1. im Fall des erstmaligen versicherungswidrigen Verhaltens dieser Art drei Wochen,

2. im Fall des zweiten versicherungswidrigen Verhaltens dieser Art sechs Wochen,

3. in den übrigen Fällen zwölf Wochen.
Da Du mit ALG II aufstockst, würdest Du neben der Sperre (weil Du ALG I beziehst) auch noch eine Sanktion auf Dein ergänzendes ALG II kriegen. Die Sanktion würde 30% Deines maßgebenden Regelbedarfs betragen, für die Dauer von 3 Monaten, falls Du älter als 25 bist. Falls Du unter 25 bist, beträgt die Sanktionshöhe 100% auf Deinen maßgebenden Regelbedarf. Dies alles steht im § 31 SGB II und im § 31a SGB II.

Ich habe das Wort "maßgebend" fett markiert, weil eine Sanktion in Deinem Fall bedeutet: Nicht 30% oder 100% von Deinem Aufstockerbetrag würden gekürzt werden, sondern 30% oder 100% der Regelbedarfsstufe, der Du angehörst. Beispiel: Du bist bewohnst alleine eine Wohnung und bist nicht verheiratet => die maßgebliche Regelbedarfsstufe beträgt 404 €, davon würden dann 30% bzw. 100% gekürzt.

Falls der Vermittlungsvorschlag keine Rechtsfolgenbelehrung enthält, ist das oben Genannte nicht zutreffend.

Falls der Vermittlungsvorschlag doch eine Rechtsfolgenbelehrung enthält, dann solltest du ihn dahingehend prüfen, ob die tägliche Pendelzeit (Hin- und Rückfahrt) zur vorgeschlagenen Arbeitsstelle nicht zu lange ist. Hierbei gilt:

Pendelzeit bei einer Arbeitszeit von weniger als 6 h: darf nicht mehr als 2 h betragen.
Pendelzeit bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 h: darf nicht mehr als 2,5 h betragen.
 

Lenalena

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hallo Schlaraffenland,

danke für deine Nachricht. Ich habe den Vermittlungsvorschlag bisher nur über die Jobboerse im Internet bekommen und nicht in schriftilcher Form (was mich schon verwundert, eigentlich liegt er immer zwei Tage später auch im Briefkasten). Aber auf die tatsächliche Zustellung des schriftlichen Vermittlungsvorschlages kommt es wahrscheinlich nicht wirklich an oder? Auf allen anderen Vermittlungsvorschlägen ist die Rechtsfolgenbelehrung vorhanden, ja. Also gehe ich davon aus, dass sie auf diesem auch nicht fehlen würde.

Wenn ich im Bewerbungsgespräch authentisch bleibe und sage, dass ich den Job eigentlich nicht will - wäre das denn im Sinne der Rechtsfolgenbelehrung ("...wenn Sie die Aufnahme der angebotenen Arbeit durch negatives Bewerbungsverhalten vereiteln") gegen mich verwendbar?

Vielen dank schonmal für deine/eure Hilfe!!

Lena
 

Lenalena

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kurzer Nachtrag:

ohne überhaupt schon ein Gespräch dort gehabt zu haben (ich hatte nur online vorab einen Test zur Einstufung von bestimmten Kenntnissen durchgeführt) kommt grade eine Email mit folgendem Betreff:

"Einladung zum Gespräch und und Vertragsunterschrift"

das ist doch nicht seriös?! Wie verhalte ich mich denn da jetzt?

verzweifelte Grüße

Lena
 

Couchhartzer

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Ich habe den Vermittlungsvorschlag bisher nur über die Jobboerse im Internetbekommen und nicht in schriftlicher Form (was mich schon verwundert, eigentlich liegt er immer zwei Tage später auch im Briefkasten). Aber auf die tatsächliche Zustellung des schriftlichen Vermittlungsvorschlages kommt es wahrscheinlich nicht wirklich an oder?
Doch, nur und gerade auf die Zustellung des schriftlichen Ermittlungsvorschlages bei dir kommt es an und nur dann ist der Vermittlungsvorschlag auch rechtswirksam.
Ohne die erfolgte Zustellung des Vermittlungsvorschlages bist du zu rein gar nichts verpflichtet, denn das was in der Jobbörse von einem SB gemacht wird, hat nicht ansatzweise irgend eine rechtlich gültige Wirkung die gegen dich ausgelegt werden kann und darf!

Tipp: Lass zukünftig die Jobbörse links liegen und unbeachtet, denn nur das schriftlich Zugeschickte zählt bei den Sozialgerichten, wenn es zum Rechtsstreit kommt.


Darum kannst du das:
ohne überhaupt schon ein Gespräch dort gehabt zu haben (ich hatte nur online vorab einen Test zur Einstufung von bestimmten Kenntnissen durchgeführt) kommt grade eine Email mit folgendem Betreff:

"Einladung zum Gespräch und und Vertragsunterschrift"
erst einmal völlig ignorieren, solange die schriftliche Zustellung des Vermittlungsvorschlag nicht erfolgt ist.
Und ja, es wirkt sehr unseriös, wenn da jetzt schon von Vertragsunterschrift fabuliert wird!
 

Lenalena

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hi Couchhartzer,

vielen Dank für deine Antwort :) kann ich aber NACHWEISEN, dass ich den Vermittlungsvorschlag NICHT bekommen habe? Oder läge die Nachweispflicht beim Jobcenter, DASS ich ihn bekommen habe? (Ich könnte den Vermittlungsvorschlag ja auch einfach vernichtet haben). Ist die Frage, wer da im Zweifelsfall am kürzeren Hebel sitzt.

LG. Lena
 

Nena

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Worum es jetzt geht, hat doch aber nichts mehr mit Bewerben zu tun. Die bieten Dir einen Arbeitsvertrag an, einen Termin zur Vertragsunterschrift. Wenn Du den nicht annimmst, hast Du den Job tatsächlich abgelehnt (wie Du ja schon im EB geschrieben hast).

Ich bin der festen Überzeugung, dass das NICHTS mit einer Bewerbung und RFBs zu tun hat...
Und dass die Dir den Termin zur Vertragsunterschrift angeboten haben, lässt sich spätestens mit Deiner Antwort darauf nachweisen. Wenn Du nicht geantwortet hast, hast Du die Mail vielleicht gar nicht gekriegt (Spam?).

Ich glaube nicht, dass ich (!) so ein Risiko eingehen würde, so zu lügen...
 
G

Gast1

Gast
Lenalena, die Behörde muss den Zugang ihrer Schreiben bei ihren Empfängern beweisen; Du musst nicht beweisen, dass Du so ein Schreiben nicht erhalten hast.

Ich würde auf den Vermittlungsvorschlag erst reagieren, wenn ich ihn per Post erhalten habe. Und ihn dann auf Zumutbarkeit prüfen, falls eine Rechtsfolgenbelehrung darin enthalten ist.
 

Lenalena

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hi alle,

danke für eure Nachrichten!

@Nena: womit denn lügen? Und nein: ich will grundsätzlich nicht lügen. Ich suche ja grade eine Möglichkeit, aus der Nummer raus zu kommen, ohne Lügen, Schauspielern oder sonst irgendwas zu müssen, was unauthentisch wäre. Wenn ich aber authentisch bleibe, müsste ich klipp und klar sagen, dass ich den Job nicht will. Und das wäre dann ein negatives Bewerbungsverhalten... und würde zur Sperre führen :(

@Schlaraffenland: dafür ist es leider schon zu spät, da ich mich auf den Vermittlungsvorschlag beworben habe, als er in der Jobbörse online war (erst nachdem mein Vermittler mir im Termin am Dienstag nochmal gesagt hat, ich solle/müsse mich darauf in jedem Fall bewerben - ich hatte die Sache dort nämlich angesprochen).

Sieht dann wohl so aus, als hätte ich keine Möglichkeiten? Aber ernsthaft: ist einem Unternehmen geholfen, jemanden einzustellen, der null Motivation hat diese Tätigkeit auszuüben und der bei der ersten Möglichkeit weg ist um einen Job anzunehmen, der halbwegs seiner Qualifikation und seinen Interessen entspricht? Die investieren ja auch in neue Mitarbeiter (Einarbeitung, Schulung etc...) - das müsste man denen doch auch klarmachen können?!

entmutigte Grüße :( Lena
 

Nena

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Ich meinte, lügen in Bezug auf "Mail zu Vertragsunterschrift-Einladung nicht gekriegt".

Ganz ehrlich: Du glaubst, Du findest schnell einen anderen (besseren) Job? Warum "nimmst" Du den dann nicht "einfach"?

Ich würde den Job nehmen. Sich aus einem Job heraus zu bewerben ist immer besser als aus der Arbeitslosigkeit. Und Sperre (plus Sanktion) muss man sich auch leisten können... Vielleicht ist er gar nicht so schlimm?

Sorry, auf Deine eigentliche Frage weiß ich nichts zu antworten...

Viel Glück bei Deiner Entscheidung!
 

AnonNemo

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Hallo Lenalena,

so wie du geschrieben hast, gibt es keinen postalisch zugeschickten VV mit RFB für diese Stelle?
Dein einziger Kontakt mit diesem Arbeitgeber war ein Online-Test?
Wie ist der Test zustande gekommen, z. B. durch eine Antwort auf deine Bewerbung, einfach so weil es auf der Homepage möglich ist oder ...?

Bisher würde ich sagen, dass du Eigeninitiativ gehandelt hast. In diesem Fall hat die AfA/JC(?) keinerlei Rechtsgrundlage dich zu sperren/sanktionieren falls du einen Arbeitsvertrag ablehnst!!!

Du kannst nur bestraft (gesperrt/sanktioniert) werden, wenn dir die Rechtsfolgen bei einer Ablehnung für diese Stelle genannt wurden ~> keine RFB, keine Strafe!

Lass dich durch die Userin @Nena nicht verunsichern. Die beiden Beiträge von ihr kann ich nicht für voll nehmen, weil da einige Fakten durcheinander geworfen sind und sie auch noch falsche Schlussfolgerungen gezogen hat.

AnonNemo
 

Nena

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Bitte entschuldige. Ich wollte Dich nicht verunsichern!
 

Lenalena

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Hallo AnonNemo,

also eigeninitiativ war es nicht, denn ich habe den Vermittlungsvorschlag online durch das Jobcenter zugeschickt bekommen. Ich hatte mich vorerst nicht darauf beworben, hatte aber vergangenen Dienstag einen Termin bei meinem Vermittler und der hat dann gesagt, dass ich mich in jedem Fall darauf bewerben soll. Schriftlich mit Rechtsfolgebelehrung liegt der Vorschlag mir aber nicht vor.

Der Online-Test kam so zustande, dass mich die Personalerin der Firma einen Tag nach Eingang meiner Email-Bewerbung anschrieb mit anhängendem Link zu dem Test, den man absolvieren sollte. Da ich nicht wusste, ob eine Nicht-Reaktion oder das Nicht-Absolvieren des Testes schon als "negatives Bewerbungsverhalten gilt", habe ich den Test so wie gefordert gemacht. Danach rief noch jemand an und frug mich zu einem anderen Gebiet am Telefon ab (technisches Verständnis). Daraufhin kam dann gestern mittag die Email mit "Einladung zum Gespräch und Vertragsunterschrift". Wo ich aufgefordert wurde, mich kurz telefonisch zwecks Vereinbarung des Termins zu melden. Was ich bisher nicht gemacht habe.

Ich weiß halt nicht, wie ich mich jetzt korrekt verhalte:

- auf die Email gar nicht reagieren? Wahrscheinlich blöd. Es käme ja sowieso eine Nachfrage!

- anrufen und ehrlich sagen, dass ich mich nur beworben habe, weil ich vom Jobcenter dazu aufgefordert wurde und kein Interesse an der Tätigkeit habe? Wenn mir tatsächlich keine Sperre drohen würde, würde ich das machen. Aber ich weiß nicht, wer am Ende am längeren Hebel sitzt! Wenn das Jobcenter nachweisen müsste, dass mir der Vorschlag zugestellt wurde (was ja tatsächlich nicht der Fall ist), wäre es ok. Aber welche Wege zieht das nach sich?

- mir einen Termin geben lassen und zum Gespräch gehen? Und dann?

LG und danke nochmal :) Lena
 

koloss

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Ich würde den neuen AG mit einer nette eMail "verärgern" :biggrin:
Wie sehen die Arbeitszeiten aus, wie ist der Lohn, Arbeitskleidung usw.
Darauf hinweisen, das der Arbeitsort doch recht weit weg ist, wenn das der fall sein sollte, perfekt.
Auch schon mal im vorab erkunden, ob der AG die Fahrkosten übernehmen wird.(Das kommt immer sehr gut an ... :icon_mrgreen:)

Wie man dir bereits dazu geraten hat, lass dich von diesem Mist, Jobbörse, abmelden.

Sowas ähnliches ist mir vor 3 Mon. passiert, ich sollte zu einem AG, vermittelt vom JC, wo auch andere arme schäfchen dabei waren also recht viele.
Da wurde verlangt einen Zettel auszufüllen, da habe ich glatt einiges übersehen und garnicht ausgefüllt, schon garnicht unterschrieben..ups.
Ich habe nur aufgepasst das man die Checkliste ordentlich bedient hat, der ans JC zurück geschickt werden sollte.
Dann gab es ein kurzes 4 Augen Gespräch und am nächsten Tag hatte ich auch so eine nette eMail: "Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, unter Tel. Nr. xxx., wegen Vertragsunterzeichnung." Die eMail Überschrift war genauso wie deine.
Nur doof das ich den Braten schon viel früher gerochen hatte und hab mit dem sage und schreibe 6 eMails gewechselt, weil mein Handy "deffekt war zu der Zeit.
Als ich dann auch noch höflich darauf hingewiesen habe, da man mich auch noch um einen Festanschluss Nr. geben hat, das ich doch von alleine auf die Idee gekommen wäre diese anzugeben, wenn ich eins hätte, war dann endlich Ende mit dem geheucheltem Interesse.

Irgendwann gabs auch ein Termin bei SBchen, auf die Anfrage, was ist mit dem AG XY :" hat nicht geklappt..." :biggrin: fertig.

Macht euch nicht verrückt, solange Ihr nicht grobe Fehler begeht, kann euch nichts passieren.

Das ist mein Standpunkt jedenfalls, welche Entscheidung Du daraus ableitest, das ist natürlich deine eigene Persönliche Entscheidung.
 

AnonNemo

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Hallo Lenalena,

lass dir von einem älteren Hasen, der auch noch Erbsenzähler ist :wink:, sagen, dass du dich eigeninitiativ beworben hast!!!

Mit demselben Argument, [in der Jobbörse einen VV für eine interessante Stelle gesehen] habe ich mich darauf beworben bevor der ausgedruckte VV bei mir angekommen ist ... das war eine Initiativbewerbung. Auf dem VV-Antwortbogen notiert; habe mich bereits am tt.mm.jjjj eigeninitiativ beworben ~> es wurde nie widersprochen.

So wie ich es verstanden habe, hast du den VV immer noch nicht per Post erhalten!

D. h., DIESE Bewerbung kannst du wie eine echte Eigenbewerbung behandeln.

Wenn du doch noch auf diese Einladung reagieren möchtest ... wäre ich an deiner Stelle, würde ich schon gerne wissen wollen, um welche Stelle es sich bei der Vertragsunterschrift handelt bzw. wenn die sich sicher sind, dich so schnell einstellen zu wollen ... warum war dann der Vertrag nicht in der Einladung angehängt?
Meiner Meinung nach, hast du auf jeden Fall die Möglichkeit; falls du die Einladung wahrnimmst, dass du über die Vertragsunterschrift ein paar Tage schlafen kannst!!!

Lenalena meinte:
- anrufen und ehrlich sagen, dass ich mich nur beworben habe,
Ehrlich :icon_evil:! Dir als überqualifizierte Fachkraft sollte es möglich sein mit ein paar nichtssagenden bzw. kritischen Fragen/Antworten den Arbeitgeber dahingehend zu überzeugen, dass du nicht die richtige Person für die Stelle bist.

@Nena:
Bitte in Zukunft die Beiträge von Anderen genauer lesen; es ist kein VV vorhanden, und mit solchen Stammtisch-Argumenten; jede Ablehnung einer Stelle wird sanktioniert, etwas vorsichtiger/zurückhaltender sein.
Danke.
 

Lenalena

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hallo koloss und AnonNemo,

danke für eure Nachrichten und sorry, dass ich erst jetzt antworte.

Ich habe inzwischen auch über eine kostenlose Info-Hotline für Arbeitslose bestätigt bekommen, dass mir in diesem Fall tatsächlich nichts passieren kann, da dieser Vermittlungsvorschlag NICHT per Post (nicht von meinem Vermittler) kam und ich somit auch keine Rechtsfolgebelehrung für diesen konkreten Jobvorschlag vorliegen habe.

Ich hatte mit der Firma einen Termin für morgen vereinbart, aber da die Sachlage für mich nun sehr klar ist, werde ich wohl heute telefonisch absagen. Ich weiß nicht, ob der Arbeitgeber da evtl. an das Jobcenter Rückmeldung geben wird - aber dann werde ich mich auch auf die Aussage "hat nicht geklappt" beschränken ;)

danke euch sehr für eure Tipps und Hilfe!!

Lena
 

koloss

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Ich habe inzwischen auch über eine kostenlose Info-Hotline für Arbeitslose bestätigt bekommen, dass mir in diesem Fall tatsächlich nichts passieren kann, da dieser Vermittlungsvorschlag NICHT per Post (nicht von meinem Vermittler) kam und ich somit auch keine Rechtsfolgebelehrung für diesen konkreten Jobvorschlag vorliegen habe.
Am Telefon kann man dir alles erzählen, aber ob das alles stimmt, das ist meistens selten der Fall.:icon_pfeiff:
Mit dem Jobcenter wird nicht telefoniert, das sollte man sich mal brandmarkern.

Die Hotline hat mit Sicherheit jetzt einen Eintrag im System über deine Auskunftsfreudigen Kontakt und SBchen wird sich bestimmt bald bei dir Melden, glaube ich.

Jetzt da abzusagen wäre keine Gute Idee mehr, da Du dem JC davon berichtet hast, was auch immer Du da alles erzählt hast, das man bestimmt dieser Sache nachgehen wird und dir eventuell daraus eine Fallstricke bauen könnte?

Das ist jetzt alles zwar nur mutmaßungen die ich hier stelle, aber so arbeitet das JC leider, wenn einer denen auch noch gezielte Infos zukommen lässt, das geht garnicht.:icon_mrgreen:

Das einzige was mich daran jetzt zweifeln lässt ist eben, das auch wenn keine RfB dabei war, das Du denen eventuell vom Vorstellungsgespräch erzählt haben solltest, das man davon ausgehen kann das wenn Du jetzt absagst, das Du einen Potentziellen AG und die Jobaufnahme verhindert hast.

Oder es kümmert niemanden und alles ist gut, abwarten und Tee trinken.
Ich würde vorsichtig walten lassen ,das wollte ich damit ausdrücken.:icon_mrgreen:
 

AnonNemo

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koloss meinte:
Mit dem Jobcenter wird nicht telefoniert, das sollte man sich mal brandmarkern.
Lenalena meinte:
kostenlose Info-Hotline für Arbeitslose
... hattest du bestimmt überlesen?

koloss meinte:
das auch wenn keine RfB dabei war, das Du denen eventuell vom Vorstellungsgespräch erzählt haben solltest, das man davon ausgehen kann das wenn Du jetzt absagst, das Du einen Potentziellen AG und die Jobaufnahme verhindert hast.
Och menno, was soll diese Angstmacherei?
Keine RFB ~> keine Strafe!!! Was ist daran nicht zu verstehen?
Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass ein SB es nicht trotzdem versucht ... aber das Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken.

koloss meinte:
Ich würde vorsichtig walten lassen ,das wollte ich damit ausdrücken.
... dann solltest du aber hergehen und keine angeblichen Tatsachen (s. o. Zitat bzgl. RFB) aufstellen, sondern dies als Möglichkeit formulieren :wink:!

Signatur von @koloss meinte:
Ich bitte Rechtschreibfehler, Satzteichen,Grammatik usw., zu entschuldigen, mir wurde der Hauptschulabschluss nämlich geschenkt.
Macht nichts, meiner war auch kostenlos ... aber wenigstens nicht umsonst. :biggrin:
 

koloss

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... hattest du bestimmt überlesen?


Och menno, was soll diese Angstmacherei?
Keine RFB ~> keine Strafe!!! Was ist daran nicht zu verstehen?
Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass ein SB es nicht trotzdem versucht ... aber das Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken.


... dann solltest du aber hergehen und keine angeblichen Tatsachen (s. o. Zitat bzgl. RFB) aufstellen, sondern dies als Möglichkeit formulieren :wink:!

Macht nichts, meiner war auch kostenlos ... aber wenigstens nicht
klar sind die umsonst, bei mir verhielt sich das aber alles anders. :icon_mrgreen:
Mir ist es nur wichtig, das man mich nicht wegen meiner Rechtschreibung verurteilt, dafür war ich so gut wie nie in der Schule.

Das darf doch nicht wahr sein, mein Beitrag ist nicht angekommen und ich muss das noch mal schreiben. :icon_motz:

Ok, alles auf die schnelle, muss los. :icon_mrgreen:

Ja, entschuldige bitte, das hab ich übersehen, dachte wirklich JC hätte eine Hotline. :biggrin:

Unter anbetracht der falschen Darstellung meinerseit, habe ich den Sachverhalt falsch interpretiert.
Hätte er/sie aber mit JC telefoniert, würde der Inhalt aber so stimmen, ansonsten lösche ich den Beitrag, wenn es gewünscht wird.


Sorry, muss los und nochmals, entschuldigung. :icon_mrgreen:
 

AnonNemo

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koloss meinte:
Hätte er/sie aber mit JC telefoniert, würde der Inhalt aber so stimmen, ansonsten lösche ich den Beitrag, wenn es gewünscht wird.
Nee, lass stehen! Du warst bestimmt nicht der Einzige, welcher so etwas mal übersieht.

OT:
koloss meinte:
klar sind die umsonst, bei mir verhielt sich das aber alles anders.
Du kennst wohl nicht den Unterschied zwischen; kostenlos und umsonst?
Schulbildung war kostenlos = hat dich kein Geld gekostet.
Schulbildung war umsonst = hat nichts gebracht.

Lesen und schreiben kannst du, also war deine Schulzeit schon mal nicht (ganz) umsonst!
 
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