Wieviel "normale" Jobs fallen jährlich in Deutschland weg - wieviele "normale" kommen neu hinzu ?

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Elgaucho

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Wieviele "normale" Jobs - also nicht prekäre Arbeit fallen in Deutschland durch Werksschließungen und Arbeitsplatzverlagerungen in Deutschland eigentlich jährlich weg und wieviel "normale" Arbeit "wächst" dafür nach ? Bricht volkswirtschaftlich betrachtet unheimlich viel weg was garnicht mehr regulär "nachwächst" oder hält sich der jährliche Stellenwegfall mit dem Stellenzuwachs die Waage ? Wäre mal interessant hierzu Statistiken zu sehen.
 

Sowhat

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Keine Ahnung. Aber heute stand in den Medien, dass es in Deutschland 140.000 freie Arbeitsplätze gibt. Hört sich doch gut an.
Also ran ans bewerben, damit dieses Forum bald überflüssig wird.
Ich persönlich bin leider etwas zu alt, bald 57 und nicht akademisch, sondern nur kaufmännisch ausgebildet. Nebenbei noch schwerbehindert. Also nach mir verzehrt sich kein AG mehr, mit meinen Einschränkungen.
Ich muss jetzt noch 10 Jahre warten bis zu meiner gesetzlichen Rente, die noch unter H4 Niveau sein wird laut meiner Renteninformation. Zur Scherbehindertenrente die man nach 15 Jahren bekommen kann, fehlen mir auch ein paar Monate. Bin nur eine ältere, schwerbehinderte, geschiedene Mutter mit zwei erwachsenen Kindern. Aber das zählt leider alles nicht.
Mit 66 Jahren und 8 Monaten ist es soweit, dann steht sie sogar mir Altersrente zu mit meinem GdB 50.
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Wieviele "normale" Jobs - also nicht prekäre Arbeit fallen in Deutschland durch Werksschließungen und Arbeitsplatzverlagerungen in Deutschland eigentlich jährlich weg und wieviel "normale" Arbeit "wächst" dafür nach ?

Definiere bitte "prekäre Arbeit".

Für mich sind sämtliche Arbeitsstellen, die sozialversicherungspflichtig sind und bei denen Mindestlohn gezahlt wird nicht prekär.
 
E

ExUser 1309

Gast
Definiere bitte "prekäre Arbeit".

Für mich sind sämtliche Arbeitsstellen, die sozialversicherungspflichtig sind und bei denen Mindestlohn gezahlt wird nicht prekär.
Das seh ich anders. Prekäre Beschäftigung zeichnet sich auch durch Unsicherheiten und schlechte Bezahlung (Mindestlohn) sowie Zeitarbeit aus. DGB Definition:
Prekäre Beschäftigung liegt vor, wenn ArbeitnehmerInnen nur schlecht oder gar nicht von ihrem Einkommen leben können, die Arbeit nicht auf Dauer angelegt ist oder sie unfreiwillig teilzeitbeschäftigt sind. Dazu gezählt werden Leih- und Zeitarbeit, Beschäftigung im Niedriglohnsektor, unfreiwillige Teilzeit, Minijobs oder geförderte Arbeitsgelegenheiten. Auch Selbständige können prekär beschäftigt sein, wenn sie beispielsweise als Scheinselbständige von nur einem Auftraggeber abhängig sind.

Hans-Böckler Stiftung-Definition Prekäre Arbeit
Aus normalen Arbeitsplätzen werden immer mehr Zeit-, Frist- oder Minijobs, und daraus entsteht immer öfter prekäre Beschäftigung: zu wenig Lohn, keine soziale Absicherung, Zukunft ungewiss, Zugehörigkeit Fehlanzeige.

Definition Prekariat Wikipedia Allgemein
Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine soziale Gruppierung, die durch Unsicherheit im Hinblick auf die Art der Erwerbstätigkeit ihrer Mitglieder gekennzeichnet ist. Die Bewertung dieser Unsicherheit als „prekär“ akzentuiert den Aspekt, dass Lebensverhältnisse schwierig sind, bedroht werden oder zum sozialen Abstieg führen können.[1] Mit dem Begriff Prekariat werden Gruppierungen bezeichnet, die aufgrund ihrer Lebensumstände sozial abgestiegen sind bzw. von einem sozialen Abstieg bedroht sind, wobei diejenigen Eigenschaften und Tendenzen akzentuiert werden, die die Gruppe als prekär konstituieren.
Nach einer Definition der Internationalen Arbeitsorganisation liegt eine prekäre Beschäftigung dann vor, wenn der Erwerbsstatus eine nur geringe Sicherheit des Arbeitsplatzes sowie wenig Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung der Arbeitssituation gewährt, der arbeitsrechtliche Schutz lediglich partiell gegeben ist und die Chancen auf eine materielle Existenzsicherung durch die betreffende Arbeit eher schlecht sind

Wobei ich dazu anmerken möchte
die Chancen auf eine materielle Existenzsicherung durch die betreffende Arbeit eher schlecht sind
das zur marteriellen Existenzsicherung für mich dazugehört, das auch mein Leben in der Zukunft, im Alter gesichert ist, so das ich auch im Alter noch etwas vom Leben habe (Rente) und Zukunftssicherung, wenn ich eigene Kinder hab,z.b. durch Hausbau oder Bildung von Rücklagen in mehr als Kleingeldhöhe.
 

Kerstin_K

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Nicht jeder Minijob muss prekäre Arbeit sein. Es gibt Minijobs, die nur wenige Stunden umfassen, weil schlicht nicht mehr Arbeit da ist. Minijobs sind ja eigentlich auch nicht als Haupterwerbsquelle gedacht.
 
E

ExUser 1309

Gast
Minijobs sind ja eigentlich auch nicht als Haupterwerbsquelle gedacht.
Für dich nicht, Kerstin. Für viele,vermeintlich günstige Minijobber ( in Bezug auf Abgaben), werden viele Vollzeitkräfte eingespart - ersetzen Vollzeitkräfte. Wenn Minijobs umgewandelt werden, dann oft in prekäre Arbeit. Wieviel Sicherheit gibt ein Minijob dem, der darauf angewiesen ist, zuverdienen zu müssen, damit er Geld zum Überleben über hat oder um sich überhaupt mal was leisten zu können, z.b. bei Rente oder Grundsicherungsleistung als "Hauptverdienstquelle"?

Wir haben stattliche über 6 Millionen Minijobber
Von Juni 2015 bis Juni 2016 erhöhte sich der Anteil von gewerblichen Minijobbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 30.162 beziehungsweise 3,8 Prozent auf 829.665. Der Anteil der gewerblichen Minijobber mit deutscher Staatsangehörigkeit sank hingegen um 57.016 beziehungsweise ein Prozent auf 5.875.589.
. Sollten die mal wegfallen und durch prekär Beschäftigte Abgelöst, hätten wir wohl schon Vollbeschäftigung. Kommt noch, wenn es so weitergeht, weil Minijobber immer weniger Vorteile bieten.
 

Kerstin_K

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Ichhabe ja selber eine Hauhaltshile auf Minijobbasis beschäftigt. Sie kommt einmal die Woche für ca. 2 Stunden.Das reicht für die Sachen, die ich im Haishalt selber nicht schaffe.

Jemanden sozialversicherungspflichtig einzustellen, das wäre zu viel des Guten. Und ich würde mir das auch abrechnungstechnisch nict zutrauen, bin keine Lohnbuchhalterin. Im Prinzip habe ich auch das mal mit gelermt innerhalb meiner kaufmännischen Ausbildung, aber das waren nur 1-2 Stunden und das ist 30 Jahre her. Könnte man sich einarbeiten, aber das würde halt auch viel teurer und für 2 Stunden die Woche lohnt der Aufwand kaum.

Dass soviel Vollzeitjobs in Minijobs umgewandelt werden, finde ich aber auch nicht okay, da müaate man gesetztlich einen Riegel vorschieben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Der gesamte Beschäftigungsmarkt ist angestiegen, nicht nur Minijobs.

Ich wiederhole mich: Statistik auch bitte lesen.
Auch die Löhne sind zum Grossteil weit entfernt von prekär.

Ich rede dann über die Vollzeitjobs, den linken Traum mit Teilzeit auskömmlich leben zu können teile ich nicht.

Für die Faulen, die den Link incl. sämtlicher frei zugänglichen Daten ignorieren:
https://statistik.arbeitsagentur.de...-entgelt-entgelt/entgelt-d-0-201712-xlsm.xlsm

Tabelle 1.1
Rechte Spalte Vollzeitbeschäftigte Gehalt.
Bitte beachten: Beinhaltet die Azubis!

Viele Minijobber wollen explizit steuerfrei und sozialversicherungsfrei arbeiten.
Der Klassiker ist doch die morgens mitarbeitende Frau, während die Kinder in der Schule sind.

Wieso arbeiten denn nicht wenige im Alg2 nur als Minijob für Mindestlohn?
Weil es sich nicht lohnt sozialversichert für Mindestlohn statt Alg2.

Und ja, manche Minijob-Exzesse speziell von Bäckereien in meinem Umfeld gehen mir auch gegen den Strich.
 
E

ExUser 1309

Gast
@RobbiRob Ich weiß gar nicht, was du sagen willst?

Es geht bei den prekär Beschäftigten nicht darum, ob es im Durschnitt viele gibt, die gut verdienen.

Es geht darum, das eine bestimmte Bevölkerungsschicht unter prekären Bedingungen arbeiten darf. Egal, ob das 1000 oder 100.000 oder 100.000.000 sind. Es gibt das Prekariat, das geht gar nicht abzuleugnen. Da kannst du denken was du magst oder Statistiken verwursten, wie du magst.

Die Tatsache des Prekariats lässt sich nicht ableugnen, das gabs im übrigen schon früher - ist keine Neuzeitliche Modeerscheinung. Gäbe es das nicht, könnten wir uns schön zurücklehnen und ALG1 und ALG2, Krankengeld und Grundsicherung abschaffen. Braucht ja niemand.

Das die "Mittelklasse" hier in Deutschland überwiegt, ist auch so.

Das Prekariat gibts sogar beim bpb (Bundeszentrale für politische Bildung)
Eine aufsehenerregende Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (Grabka/Frick 2008) wies erstmals auf das Phänomen der "schrumpfenden Mittelschicht" hin. Als "Mittelschicht" wird in diesem Zusammenhang der Teil der Bevölkerung mit einem Einkommen von 70 bis 150 Prozent des Durchschnitts (Median) bezeichnet. In den 1980er- und 1990er-Jahren blieb der Umfang dieser "Einkommens-Mittelschicht" weitgehend stabil. Zwischen 2000 und 2010 schrumpfte er jedoch kontinuierlich von 63,8 auf 58,2 Prozent, weil Armut und Prekarität entsprechend zunahmen.

Wieviele Jobs ins Ausland verlagert werden und wieviele dafür aus dem Ausland nach hier, gibts dafür eine aussagekräftige Studie?

Ich kenn nur das hier, aber da find ich auch keine Zahlen zu:
https://www.nordschleswiger.dk/de/d.../eu-kommission-will-jobverlagerung-nicht-mehr
Ein international tätiges Unternehmen feuert Arbeitnehmer, verlagert die Produktion ins EU-Ausland und erhält dafür von der Europäischen Union Geld.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Und?
Wieviel Jobs fallen weg durch Rente usw.
Und wieviel Jobs kommen hinzu durch Ausbildung usw.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
@hansklein: ich negiere das nicht, auch nicht dass der Niedriglohnbereich in den letzten Jahren angestiegen ist.

Es hat nur nicht das Ausmaß, was immer hier im Forum geistert.

Die überwiegende Mehrheit ist immer noch in normalen Beschäftigungsverhältnissen zu Löhnen weit oberhalb der Armutsgrenze.
Ich verwurste keine Statistik, die kann jeder lesen.

Ich bezweifle allerdings, dass sich viele Foristen hier überhaupt tiefer mit der Materie beschäftigen.

Stammtischmeinung oder in Foren verbreiteter Unsinn überwiegt da eher.
Wahrscheinlich aus der eigenen schlechten Situation heraus falsch interpretiert.

Ich argumentiere immer Faktenbasiert.

Übrigens ist in dem ersten Link auch Statistik Zu-und Abgänge erfasst, falls man überhaupt liest......
#oberflächliche Diskussionen

@swavolt:
klar, ein Teil des Jobwunders kommt durch die Demografie.
Ist auch kein Geheimnis und das Problem der Zukunft der Rente.
 

Heidschnucke

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Ich will mal nur über meinen erlernten Beruf als Fleischer sprechen.


Seid ca. dem Jahr 2000 sind allein in dem Landkreis in dem ich zu Hause bin ca. 600 Stellen für Fleischer ersatzlos gestrichen wurden. Mehrere kleine Betriebe wie auch Handwerksbetriebe haben aufgegeben, und fast alle Supermärkte haben auf abgepackte Ware umgestellt.

Neu geschaffen wurden „0“ oder in Worten „NULL“.

Und dann haben wir noch das „Deutsche Tieschutzbüro“ die in den letzten Wochen mal eben 3 Schlachthöfe an den Pranger gestellt haben und somit sicher ca. 1000 Arbeitsplätze in Gefahr gebracht haben, oder gar vernichtet habe!
Ich möchte nicht die örtlichen Mitarbeiter in Schutz nehmen, wenn da was nicht korrekt gelaufen ist muss das geändert werden, das ist Fakt, aber illegal in Betreibe eindringen und Mitarbeiter Filmen … bei z.B. Amazon möchte das auch keiner und da hängen die Kameras offen und werden nicht illegal von dritten versteckt, und öffentlich gemacht. (Der Datenschutz lässt grüßen!) Oder andere militante selbsternannte „Tierschützer“ zünden Ställe an, wie vor wenigen Tagen bei uns im LK. Und vernichten so Existenzen ganzer Familien!
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Aha, mit Statistiken aus dem Hause der BA.
Alles klar.:popcorn:
Ja.

Welche Zahlen lieferst Du denn zum sachlichen Diskussions-Beitrag?
Bitte mit Quellenangabe und auch wo ich was finde in der Tabelle oder dem Gutachten, bezogen auf den Thread hier.


Dann erklärst Du mir bitte noch, was Dich an den BA-Zahlen zum Thema hier stört.
Bitte auch mit nachvollziehbaren Argumenten, nur Popcorn Emojis bringen mir da nichts.

Hast Du beruflich mit Statistiken gearbeitet?

Danke.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Du weißt genau, dass die Statistiken der BA geschönt sich. Also was willst Du eigentlich?

Ach ja:popcorn:

Was soll ich denn genau wissen?

Was soll denn an den Zahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und Gehalt geschönt sein?

Argumentativ auf jeden Fall schwach, was Du hier ablieferst.

Es hat keinen Zweck, da stimme ich zu. :popcorn:
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Seid ca. dem Jahr 2000 sind allein in dem Landkreis in dem ich zu Hause bin ca. 600 Stellen für Fleischer ersatzlos gestrichen wurden. Mehrere kleine Betriebe wie auch Handwerksbetriebe haben aufgegeben, und fast alle Supermärkte haben auf abgepackte Ware umgestellt.

Ja und? Die Kunden wollen es so. Warum wollen sie es so? Weil sie keine Lust haben, an der Theke zu stehen für "5 Scheiben Trüffel-Salami und 5 Scheiben Krustenbraten". Viele leben alleine. Die kaufen nicht mehr pfundweise Fleisch und Wurst. Dann der Trend zu vegetarisch und vegan. Und echt Bio-Fans kaufen direkt beim Bauern, nicht im Supermarkt.

Natürlich werden dann folglich kaum noch Fleischer benötigt.
 

Elgaucho

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Aus den ganzen Antworten hier geht für mich noch nicht hervor - ob wir einen Abgang von rententechnisch positiven also nicht prekären Jobs haben. Prekäre Arbeit ist für mich alles wovon man kaum Leben kann und keine nennenswerte Rücklage für die Rente oder sonstige Ausgaben schaffen kann. Wenn ich mitbekomme das Fujitsu das Werk Augsburg mit 1800 Arbeitsplätzen platt macht - ich kann mir kaum vorstellen das die alle an anderer Stelle genauso gut bezahlt wiederkommen. Mein Gefühl ist das jede Menge sozialverträglicher Jobs wegbrechen und dafür nichts wiederkommt. Höre in den Medien selten ....Unternehmen XY investiert in Deutschland .... 2000 nicht prekäre Jobs werden geschaffen...eher das Gegenteil von dem.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich hatte im ersten Beitrag schon geschrieben, dass man das aus den Daten sehen kann:

https://statistik.arbeitsagentur.de...-entgelt-entgelt/entgelt-d-0-201712-xlsm.xlsm

Reiter 3.1.1.1

Ab 2011 bis 2017 kannst Du vergleichen wegen der gleichen Analytik.

Siehe auch I Analyse dort Diagramm 2.1.1

Kurzfassung: Beschäftigung und Löhne sind gestiegen.

Da das aber anscheinend hier entweder gar nicht gelesen wird oder ins Lächerliche gezogen wird, bin ich nun raus.

Einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte kann dann besser Afd und Co. beantworten.
 
E

ExUser 1309

Gast
Mein Gefühl ist das jede Menge sozialverträglicher Jobs wegbrechen und dafür nichts wiederkommt. Höre in den Medien selten ....Unternehmen XY investiert in Deutschland .... 2000 nicht prekäre Jobs werden geschaffen...eher das Gegenteil von dem.
Das hatte ich bei Motorola gesehen, in Flensburg abgebaut, nach Alsdorf (subventioniert) Handyproduktion verlagert und nachher - weils billiger ist - nach Asien weitergewandert. Die Provis hatten sie ja auch noch im Sack. So kann das gehen.

Zu den Verlagerungen gibts eher Schlagzeilen wie:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/firmenverlagerung-ins-ausland-deutschland-ade-1.292693
Durch die Verlagerungen gingen zwischen 2001 und 2006 demnach 188.000 Stellen in Deutschland verloren. Gleichzeitig schufen die Unternehmen allerdings 105.000 neue Jobs an ihren alten Standorten in Deutschland.
Das sind allerdings keine hochaktuellen Zahlen.

Aktueller, aber ohne verlässliche Daten: https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...men-draengen-wieder-ins-ausland-13534175.html
Insgesamt würden die diesjährigen Auslandsinvestitionen der deutschen Unternehmen zu einem Aufbau von 200.000 Arbeitsplätzen führen, rechnet er vor. Damit würden voraussichtlich erstmals mehr als 7 Millionen Beschäftigte für deutsche Firmen im Ausland arbeiten.
Das sagt nix darüber aus, wieviele Arbeitsplätze auf der anderen Seite dadurch in Deutschland geschaffen wurden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ja, wieviel Stellen sind nun dazugekommen oder weggebrochen?

Und resultiert das auf das Bevölkerungswachstum/abgang ab?

Keine Verweise irgendwelcher Art - ich möchte hier Daten.
Also ran und rechnen - ich kann das nicht mehr.
 
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