Wieviel Heizkosten (Gas) sind realistisch pro m²

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romeo1222

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Hallo,
ich würde gerne wissen, wieviel das JC euch pro m² an Heizkosten zahlt.

Das seit der Einführung von Hartz IV die reinen Mietkosten kein einziges mal erhöht wurden (Also fast 10 Jahre), das ist mir nun nicht mehr neu.

Heute ist mir aufgefallen, dass das hiesige JC in den letzten Jahren immer weniger an Heizkosten zahlt, obwohl laut einem Zeitungsartikel dieser Postzahlenbereich aus ganz Deutschland hier ist, wo am meisten wegen dem Klima und den schlecht isolierten Häusern geheizt werden muss.

2008 waren es noch 1,77€ pro m² für Gas
2012 nur noch 1,63€ pro m² für Gas
2013 nur noch 1,41€ pro m² für Gas

Mit Sicherheit wurde das Gas nicht in dieser Zeit günstiger, sondern eher teurer. Umso schwerer wird es natürlich auch, neuen Wohnraum anzumieten, denn ist man über den aktuellen Heizkosten was die einem vorschreiben, geben die das ok nicht für einen Umzug.

Sind die Zahlen für 2013 realistisch oder eher nicht? Was zahlt euer JC ?
 

ZynHH (R.i.P.)

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romeo1222

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Ist Erdgas so eine unbeliebte Heizressource, das sie kaum jemand nutzt? Oder werden bei allen die tatsächlichen Kosten übernommen, und nicht wie bei meinem JC jedes Jahr weniger, obwohl ja wie richtig erkannt wurde, der Gaspreis die letzten Jahre immer weiter gestiegen ist und mein Kreis wie geschrieben zu denen gehört, in dem in ganz Deutschland am meisten geheizt werden "muss".
 

saurbier

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Nun ja, wenn du das effektiv nachweisen kannst, dann würde ich da auf einen Prozeß mit dem Jobcenter einlassen.

Letzteres kannst du ja auch alleine ohne Anwalt vor dem SG durchführen.

Dazu wäre zuerst gegen den Bescheid in Widerruf zu gehen und sobald dein Jobcenter den Widerspruch zurück weist, gehst du in Klage.

Da kannst du dann die Kostenübernahme ja anhand der vorliegenden Fakten belegen.

Stimmen deine Zahlen, dann dürfte es für das Jobcenter sicherlich schlecht aussehen, denn angemessene Kosten sind zu übernehmen.



Gruß saurbier
 

romeo1222

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Nun ja, wenn du das effektiv nachweisen kannst, dann würde ich da auf einen Prozeß mit dem Jobcenter einlassen.

Letzteres kannst du ja auch alleine ohne Anwalt vor dem SG durchführen.

Dazu wäre zuerst gegen den Bescheid in Widerruf zu gehen und sobald dein Jobcenter den Widerspruch zurück weist, gehst du in Klage.

Da kannst du dann die Kostenübernahme ja anhand der vorliegenden Fakten belegen.

Stimmen deine Zahlen, dann dürfte es für das Jobcenter sicherlich schlecht aussehen, denn angemessene Kosten sind zu übernehmen.



Gruß saurbier

Noch gibt es keinen negativen Bescheid, der würde wohl mit einer Neuanmietung einer Wohnung erfolgen. Aber das JC würde vermutlich nicht eine Bescheinigung für den Vermieter mit einem ok ausfüllen, wenn die Heizkosten laut denen zu hoch sind, auch wenn sie in allen anderen Kreisen locker als angemessen gelten würden. Bis dahin wäre dann die Wohnung auch weg. Zumindest legen die Vermieter hier viel Wert auf sowas.

Die Zahlen sind von den offiziellen Merkblättern des hiesigen Jobcenters. Klage kann ich ja eigentlich auch erst, wenn es micht negativ betrifft und nicht unter der Vorraussetzung, es könnte mich ja in 1 oder 10 Jahren mal betreffen.
 
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