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Wieviel hält ein Mensch aus...

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Esox

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#1
Hallo Gemeinde,

was nützt ein GdB von 50, Umstellung der Medikation auf Morphin, Ablehnung des EU-Rentenantrages (2. mal), med. Begutachtungen, finanzielles Caos durch Harz IV, "angeschlagene" Psyche und kein Ausweg,...wie lange dauert es bis ein Mensch resingniert?
Jeder hat sein "Säckl" zu tragen, aber ab wann wird er zu schwer?

Ich glaube das so langsam meine Belastungsgrenze erreicht ist, das Urteil über "Leben und Tod" stellte ein Gutachter,... ein Orthopäde.
"Beiß nicht die Hand die Dich füttert", das ist mein Eindrück von dieser Begutachtung ( Rechtsstreit mit Rententräger ) und für mich ein klarer Schlag ins Gesicht.
Bandscheibenvorfälle in HWS u. LWS ( mit Wirbelgleiten ) hier sollten schon vor 2 Jahren meine Wirbelkörper fusioniert ( zusammen geschraubt )werden, beidseitige Knorpelschäden in beiden Knieen Grad IV ( höchster Grad ) uvm, veranlaßten mich im Jahre 2005 einen EU-Rentenantrag zu stellen. Dieser wurde ja knallhart abgelehnt, Widerspruch und Klage mit Hilfe des VdK gegen den Renterträger....und nun dieser Befund des "Gutachters"....Arbeitsfähig für täglich 8 Stunden bis mittelschwere Tätigkeit.
Was für eine Erkrankung muss ein Mensch haben damit er Anspruch auf eine Rente hat?
Alkoholismus erkenne ich an, ist bei mir aber nicht der Fall, lebe abstinent. Diese "Alkohllismus-Rentner" werden ja auch nicht so alt,... das war die Aussage eines Reha-Fachberaters.:icon_neutral:
Es geht vielen so wie mir und das ist das traurige, vielleicht hilft einwenig sich dieses mal von der Seele zu schreiben...alles andere habe ich schon versucht.
Wenn es Euch auch nicht so gut geht, wie geht ihr damit um?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo Gemeinde,

was nützt ein GdB von 50, Umstellung der Medikation auf Morphin, Ablehnung des EU-Rentenantrages (2. mal), med. Begutachtungen, finanzielles Caos durch Harz IV, "angeschlagene" Psyche und kein Ausweg,...wie lange dauert es bis ein Mensch resingniert?
Jeder hat sein "Säckl" zu tragen, aber ab wann wird er zu schwer?

Ich glaube das so langsam meine Belastungsgrenze erreicht ist, das Urteil über "Leben und Tod" stellte ein Gutachter,... ein Orthopäde.
"Beiß nicht die Hand die Dich füttert", das ist mein Eindrück von dieser Begutachtung ( Rechtsstreit mit Rententräger ) und für mich ein klarer Schlag ins Gesicht.
Bandscheibenvorfälle in HWS u. LWS ( mit Wirbelgleiten ) hier sollten schon vor 2 Jahren meine Wirbelkörper fusioniert ( zusammen geschraubt )werden, beidseitige Knorpelschäden in beiden Knieen Grad IV ( höchster Grad ) uvm, veranlaßten mich im Jahre 2005 einen EU-Rentenantrag zu stellen. Dieser wurde ja knallhart abgelehnt, Widerspruch und Klage mit Hilfe des VdK gegen den Renterträger....und nun dieser Befund des "Gutachters"....Arbeitsfähig für täglich 8 Stunden bis mittelschwere Tätigkeit.
Was für eine Erkrankung muss ein Mensch haben damit er Anspruch auf eine Rente hat?
Alkoholismus erkenne ich an, ist bei mir aber nicht der Fall, lebe abstinent. Diese "Alkohllismus-Rentner" werden ja auch nicht so alt,... das war die Aussage eines Reha-Fachberaters.:icon_neutral:
Es geht vielen so wie mir und das ist das traurige, vielleicht hilft einwenig sich dieses mal von der Seele zu schreiben...alles andere habe ich schon versucht.
Wenn es Euch auch nicht so gut geht, wie geht ihr damit um?
Versuchen zu Verdrängen. Was anders bleibt nicht. A....löcher ignorieren.

Ich hänge auch schon länger in der Luft. GdB 60, ICT Diabetes, Hypertonie, Nierenschaden, Sklerose, Herzprobleme...

Mein SB sagt, "Sie werden wohl nichts mehr kriegen." (bewerbungsmäßig)

Tolle Aussichten! Also muß man sich irgendwie beschäftigen: Lesen, Spazierengehen, I-Net u. was es alles so gibt.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hallo Gemeinde,

was nützt ein GdB von 50, Umstellung der Medikation auf Morphin, Ablehnung des EU-Rentenantrages (2. mal), med. Begutachtungen, finanzielles Caos durch Harz IV, "angeschlagene" Psyche und kein Ausweg,...wie lange dauert es bis ein Mensch resingniert?
Jeder hat sein "Säckl" zu tragen, aber ab wann wird er zu schwer?

Ich glaube das so langsam meine Belastungsgrenze erreicht ist, das Urteil über "Leben und Tod" stellte ein Gutachter,... ein Orthopäde.
"Beiß nicht die Hand die Dich füttert", das ist mein Eindrück von dieser Begutachtung ( Rechtsstreit mit Rententräger ) und für mich ein klarer Schlag ins Gesicht.
Bandscheibenvorfälle in HWS u. LWS ( mit Wirbelgleiten ) hier sollten schon vor 2 Jahren meine Wirbelkörper fusioniert ( zusammen geschraubt )werden, beidseitige Knorpelschäden in beiden Knieen Grad IV ( höchster Grad ) uvm, veranlaßten mich im Jahre 2005 einen EU-Rentenantrag zu stellen. Dieser wurde ja knallhart abgelehnt, Widerspruch und Klage mit Hilfe des VdK gegen den Renterträger....und nun dieser Befund des "Gutachters"....Arbeitsfähig für täglich 8 Stunden bis mittelschwere Tätigkeit.
Was für eine Erkrankung muss ein Mensch haben damit er Anspruch auf eine Rente hat?
Alkoholismus erkenne ich an, ist bei mir aber nicht der Fall, lebe abstinent. Diese "Alkohllismus-Rentner" werden ja auch nicht so alt,... das war die Aussage eines Reha-Fachberaters.:icon_neutral:
Es geht vielen so wie mir und das ist das traurige, vielleicht hilft einwenig sich dieses mal von der Seele zu schreiben...alles andere habe ich schon versucht.
Wenn es Euch auch nicht so gut geht, wie geht ihr damit um?
Weiterkämpfen ist angesagt und niemals Aufgeben! Nicht mürbe machen lassen, denn das wollen die. Pausen machen, Kraft sammeln und weiter gehts!

Lies Dir das mal durch: http://www.elo-forum.org/schwerbehi...gutachtertermine-rentenantrag.html#post421740

http://www.elo-forum.org/schwerbehi...wegen-gesundheitlicher-einschr%E4nkungen.html

Wünsch Dir alles Gute!
 

Esox

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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29 Mai 2009
Beiträge
74
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#4
Ich möchte mich für die doch schnellen Antworten bei Euch bedanken.
Bin ja auch neu hier und überrascht wie viele die selben Probleme haben, viele sind noch am Anfang ( Antrag )...die meisten stecken mittendrin...aber es gibt auch einige die diesen doch zermürbenden "Kampf" gewonnen haben.
Aufgeben ist das letzte was ich mache, zum Glück erhalte ich von meiner Familie Unterstützung, oh weh wenn das nicht wäre.
Freunde sind auch noch einpaar da, auch wenn sie nicht mehr so oft vorbei kommen.
Naja liebe Mitstreiter, nicht unterkriegen lassen heißt die Devise, hoffendlich gibt es bald mal wieder einen Grund zum Lachen.

In diesem Sinne....mit freundlichen Grüßen.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Ich möchte mich für die doch schnellen Antworten bei Euch bedanken.
Bin ja auch neu hier und überrascht wie viele die selben Probleme haben, viele sind noch am Anfang ( Antrag )...die meisten stecken mittendrin...aber es gibt auch einige die diesen doch zermürbenden "Kampf" gewonnen haben.
Aufgeben ist das letzte was ich mache, zum Glück erhalte ich von meiner Familie Unterstützung, oh weh wenn das nicht wäre.
Freunde sind auch noch einpaar da, auch wenn sie nicht mehr so oft vorbei kommen. Es hat ein Gutes mit den weniger werdenden Freunden. Die Spreu trennt sich vom Weizen. (Freunde in der Not gehen hundert auf ein Lot.)
Naja liebe Mitstreiter, nicht unterkriegen lassen heißt die Devise, hoffendlich gibt es bald mal wieder einen Grund zum Lachen.

In diesem Sinne....mit freundlichen Grüßen.
.
 
E

ExitUser

Gast
#6
.... und ausserdem immer daran denken, daß man nicht alleine ist.

Es gibt sehr viele denen es genauso geht. Im Forum kann man sich austauschen, man kann sich motivieren, sich gegenseitig unterstützen.

Manchmal sinds nur einfache Worte, ein kl. Auffangen an einem normal beschissenen Tag. Und dennoch hilft es und man fühlt sich etwas besser. Man findet Kraft weiterzumachen, nicht aufzugeben!

Also: Immer dran denken! Oft sind es wirklich nur Kleinigkeiten die einen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und man fühlt sich nicht mehr ganz so mies. Der Maßstab der "Werte" ändert sich ....

LG und alles Gute
 
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