Wieviel Gewicht hat eine Befürwortung eines psychiatrischen/neurologischen Gutachtens bei der Erwerbsminderungsrente

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amoticon

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Hallo liebes Forum,

ich weiß nicht genau, ob ich in dieser Sparte jetzt richtig schreibe...ansonsten bitte verschieben. Vielen Dank!

Ich habe einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt vor 5 Monaten. Eine psychosomatische Reha ist letztes Jahr gelaufen mit dem Ergbnis 3- unter 6 Std arbeitsfähig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in meinem Beruf unter 3 Std.

Mein Psychiater und meine Psychologin wurden bereits von der DRV angeschrieben und diese gaben dort die Auskunft, das meine Arbeitsfähigkeit nicht mehr wieder herzustellen sei. Außerdem habe ich an vielen Stellen Arthrose, Rheumatoide Arthritis, chronisches Schmerzsyndrom und noch einiges mehr.

Nun war ich heute beim psychiatrischen Gutachter (hatte meine Krankengeschichte vollständig dabei und er hat sich alles daraus kopiert und auch gelesen), der meine Arbeitsfähigkeit für ausgeschlossen hält und die Rente befürworten will, wie er mir sagte. So könne ich nicht mehr arbeiten.

Wieviel Gewicht hat jetzt SEIN Gutachten aus eurer Erfahrung heraus und wie lange dauert es in der Regel, bis man von der DRV einen Bescheid erhält?
Oder womit muß ich jetzt noch rechnen...? Bin schon ziemlich fertig von allem.


Sehr liebe Grüße,

amoticon
 

Bitas

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Auf jeden Fall ist es für dich vorteilhaft, das er die Erwerbsunfähig sieht.
Lass dir das Gutachten schicken, bzw deinem Arzt.
Es gibt natürlich keine Garantie aber die Chance die EMR damit genehmigt zu bekommen ist meiner Meinung nach gut.
 

Muzel

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Wie lange das dauert hängt noch von anderen Faktoren ab. Bei mir hat das fast ein Jahr gedauert. Es stand einfach noch nicht fest, was ich wann eingezahlt hatte.
Hast du dir das Gutachten vom Sozialmedizinischen Dienst angefordert? Das war immer ausschlaggebend für mich.
 

Larsson

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Also bei mir hat die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung auch der Arzt unterschrieben, der mich begutachtet hat. Es gab 2 Gutachten und beide Male war dies der Fall.
 

Muzel

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Lieber Larsson, kannst du mir das bitte genauer erklären. Ich meine die Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der DRV. Konnte sich da noch dein Arzt dazu äußern? Bei mir nicht. Ich habe mir dieses Gutachten erst im Nachhinein angefordert.
 

Larsson

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Lieber Larsson, kannst du mir das bitte genauer erklären. Ich meine die Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der DRV. Konnte sich da noch dein Arzt dazu äußern? Bei mir nicht. Ich habe mir dieses Gutachten erst im Nachhinein angefordert.
Ich wurde 2mal von der DRV begutachtet. Diese Gutachten habe auch angefordert. An den Gutachten waren angeheftet "Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung", auch diese wurde jeweils von dem Arzt unterschrieben und gestempelt, der begutachtet hat. Ob das dann danach noch irgend jemand gelesen hat, um sich dem anzuschliessen, keine Ahnung.
 

Muzel

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Dankeschön, lieber Larrson. Da ist es bei dir ganz anders gelaufen als bei mir. Ich musste mir nämlich dies Gutachten immer extra anfordern. Die Gutachten der DRV habe ich bekommen (manchmal nur über den HA) .Wenn ich die die Gutachten bekommen habe war niemals das sozialmedizische dabei.
 

ABSW

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Hallo Muzel u. Larsson,

ihr redet von 2 verschiedenen "Beurteilungen."

Zu unterscheiden ist:

das ärztliche Gutachten für die Rentenversicherung:
u.a. positives/negatives Leistungsbild -

und
die Sozialmedizinische Stellungnahme der Rentenversicherung

Die Sozialmedizinische Stellungnahme der Rentenversicherung
ist ausschlaggebend für das weitere Verfahren.

Letztendlich entscheiden die Juristen der Rentenversichrung
ob eine Erwerbsminderungsrente bewilligt wird.
 
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