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Wieviel gebt ihr für Lebensmittel aus?

GlobalPlayer

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#1
Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus? Wie kann man mindestens 3 vollwertige Mahlzeiten hinbekommen?
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Kerstin_K

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#2
AW: Geld für Lebensmittel

Du bekommst doch Essen in der Einrichtung?

Ansonsten selber kochen nach Saison, Angebote ausnutzen, Vorratshaltung.
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GlobalPlayer

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#3
Du bekommst doch Essen in der Einrichtung?

Ansonsten selber kochen nach Saison, Angebote ausnutzen, Vorratshaltung.
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Das ja aber ich frage trotzdem.
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HartzVerdient

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#5
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Wie kann man mindestens 3 vollwertige Mahlzeiten hinbekommen?
Wie viel ich ausgebe, kann ich dir konkret nicht schreiben. Allerdings achte ich sehr gut auf das was ich esse. Ich verzichte im Übrigen auf Produkte mit tierischem Ursprung.

Ich kaufe viele Trockenprodukte wie Bohnen, Kichererbsen, Linsen, da man diese sehr lange bunkern kann, sie kaum verfallen und man bei Bedarf immer Just-in-Time quellen lassen kann. Daraus werden dann Eintöpfe gekocht oder Pattys für Burger oder Falafel hergestellt. Viel Müsli (lässt sich ewig bunkern).

Ich esse viel Gemüse und Obst. Weiterhin koche ich die Eintöpfe von Grund auf selbst und verwende fast immer die selbe Basis. Die Eintöpfe sind wesentlich gehaltvoller als z.B. Dosen aus dem Discounter, wo nur Wasser enthalten sind. Im Verhältnis zum Preis bekomme ich die 4fache Menge, zum Bruchteil des Preises einer Konserve und das alles frisch zubereitet.

Ich koche u.A. auch unterschiedliche Pastasaucen, die ich dann über die Woche verteilt im Küchlschrank aufbewahre. Dressings und Soßen für Salate usw. mache ich in der Regel auch selbst.

Der Trick dabei ist: Die Sachen für eine Woche im voraus zu kochen und dann im Kühlschrank aufzubewahren bzw. einzufrieren.

Pommes gibt es in der Regel auch nur aus frischen Kartoffeln. Die werden halt geschält, längsgeschnitten, mit Pommeswürzsalz versehen und dann auf Silikonmatte im Backofen gebacken.

Im Sommer gibt es dann noch Sachen aus dem Garten: Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken, Zucchini, Kürbis, Bohnen, Salat, Frühlingszwiebeln, Rote Bete uvm. Herbst dann Äpfel, Weintrauben, Quitten, Johannisbeeren, Feigen usw. Also fast täglich einen frischen Gartensalat.

Gelegentlich backe ich Brot.

Es ist erstaunlich, wie viel Geld man einsparen und sich vollkommen Gesund ernähren kann. Naja sparen ist es nicht direkt. Es ist halt mit gegebenen Mitteln wirtschaften.

Ist aber auch nicht jedermans Sache. Gelegentlich gibt es auch mal das eine oder andere Produkt aus dem veganen Sortiment. Wie gestern halt Bratwürste von Alnatura. Kommt aber nicht häufig vor.

Veganer Räucher Tofu passt wunderbar zu Bratkartoffeln und Gemüse (Pfanne).

Grundsachen wie Gemüsebrühe (die man auch selbst kochen kann), Passata (Tomatenpüree), Gehackte Tomaten (aus Dosen), Soja Soße, Ketchup usw. hat man halt im Haus und kommt damit auch eine gewisse Zeit über die Runden.

Mit einer Packung Passata (0.35€ - 0.5l) bekomme ich über den Daumen 3-4 Portionen vegane Bolognese zusammen (mit Linsen oder Karotten zubereitet).

Alles ohne Geschmacksverstärker, E-Nummern, Hefeextrakte usw.

Ich achte in Geschäften auf Angebote.

Ich behaupte, dass die meisten Leute das Kochen verlernt haben bzw. die Zeit dazu nicht aufbringen möchten. Viel TK, Fertigessen, Dosenzeugs, Fertigpommes usw.

Altes Brot findet sich als Panade wieder oder als Zugabe für Pattys oder Falafel.

Aus dem Einweichwasser von z.B. Kichererbsen kann man schön Sahne herstellen (Aquafaba) oder Baises backen. Quinoa, Weizenkleie oder ähnliches kann gemahlen auch als Ei-Ersatz zum Backen verwendet werden (ewig haltbar in Trockenform).

Mit billigen Haferflocken lassen sich problemlos paar Liter Hafermilch herstellen. Einfach etwas in Wasser quellen lassen. In den Mixer werfen und paar Minuten mit zusätzlichem Wasser zu Hafermilch verarbeiten. Gut für Soßen, Müsli, Kaffee... Hafer ist ewig haltbar.

Der ganze Trockenkram braucht noch nicht einmal einen Kühlschrank.
 

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#6
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Zur Zeit und bis auf Weiteres so um die 60-70 Euro.
 

vidar

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#7
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Unser jeweils geplantes monatliches (Hand) Budget beträgt für zwei erwachsene Personen 500 €. Den Betrag verwenden wir für Lebensmittel, Getränke, Körperpflege, Reinigungs- und Waschmittel, Zeitungen/Zeitschriften/Bücher, Kino, Gastronomie, Medikamente. Wenn wir nicht den ganzen Betrag verwenden sollten, wandert dieser in unsere Sparbüchse, damit wir durch diesen Betrag einen etwaigen Mehrbedarf mal ausgleichen können. Bisher sind wir mit diesen vorhandenen Barmittel gut ausgekommen.

Wir Kochen fast täglich und verwendet so gut wie nur frische Lebensmittel. Wenn man hauptsächlich die Angebote der Lebensmittelhändler verwendet, stellt dies auch kein Problem dar. Drei- bis viermal in der Woche gibt es bei uns entweder frisches Fleisch oder frischen Fisch, je nach Angebotslage. Ansonsten halten wir es teilweise so, wie es @HartzVerdient angemerkt hat. Um den jeweils täglichen vorhanden Restbarbetrag ermitteln zu können, werden sämtliche Ausgaben täglich in eine LibreOffice-Tabelle eingetragen.

Sonstige etwaig anfallende variable Kosten – z.B. für Kleidung, Schuhe, Haushaltsanschaffungen, Kfz-Kraftstoffe - zahlen wir per EC.
 

Kerstin_K

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#8
Zur Zeit und bis auf Weiteres so um die 60-70 Euro.
Im Monat? Wie geht das?

Ich kann übrigens das Schimpfen auf TK-Produkte nicht versehenen. Bei Gemüse nutze ich das gerne. Durch meine Behinderung ist schnippeln manchmal schwierig. Ausserdem habe ich keinen Abfall, den ich ja sonst mit bezahle. Und als Einzelperson mag ich auch nicht alles immer im grossen Topf Vorkosten und dann selber einfrieren. So rosig ist mein Gefrierschrank nicht und ich brauche auch noch Platz fuer Brot, Fleisch usw. Mag nicht immer das gleiche essen, weil es gerade weg muss.

Und stundenlang in der kueche stehen kann ich behinderungsbedingt nicht und da fehlt mir mit Vollzeitjob auch die Zeit.
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Gaestin

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#10
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

wir haben doch hier einen sehr guten Thread gehabt,
an Frau Klöckner, wie wir mit dem Geld hinkommen.
https://www.elo-forum.org/news-disku...kloeckner.html Die Excel-Tabelle ist auch toll.
Ich kaufe oft Tiefkühlgemüse vom erntefrisch eingefrorenen. Wenn die Erbsen tagelang im Laden liegen, verlieren sie viel mehr Vitamine als die Erbsen, die auf dem Feld gepflückt und eingefroren werden.
 

Sowhat

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#11
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Also ich stelle fest, die "meisten" H4ler hier im Forum kommen prima mit ihrem Regelsatz über die Runden. Die Lebensmittelpreise steigen ausser bei mir wohl auch bei niemanden. Hier in Bayern hat man leider schon das Gefühl.

Zwei von drei haben einen eigenen Garten, das ist toll (ich habe leider keinen), gehört aber hier in der Stadt nicht zu den KdU für "menschenwürdiges" Leben eines SLGII Empfängers.( Hier kann man froh sein eine bezahlbare Wohnung mit Balkon zu finden) und große Gefrierschränke oder Truhen zum Vorkochen. Habe ich auch nicht! Habe zwei Gefrierfächer unter meinem Kühlschrank.
Und es ist anscheinend auch niemand in Maßnahmen, (da war ich hinterher immer viel zu fertig und überdreht zum groß Aufkochen, zumal ich nicht ganz gesund bin) wo man erst spätnachmittags oder abends heim kommt oder im 1€-Job.
Für Mittags hat man sich da ein belegtes Brot mit genommen, oder wenn man es nicht mehr sehen konnte, wie die meisten anderen in den Kursen belegte Semmeln beim Bäcker nebenan mitgenommen oder sich mittags was vom Imbiss geholt.
Eigentlich zu teuer für einen Elo, aber man hatte hat auch mal Hunger und musste halt wegen der "Tagesstruktur" in sinnlose Maßnahmen.
Mein Regelsatz geht übrigens nicht nur für Essen drauf (auch ich koche gerne und gut selbst, aber eben nicht immer) sondern "Eigenanteil" von Medikamenten (von Rezeptgebühren bin ich befreit) Benzinkosten (ich bin nicht gut zu Fuß und habe ein 20 Jahre altes Auto) und mal mit jemanden weggehen und Kultur und evtl. Kino und manchmal lasse ich mir sogar die Haare schneiden.
 

vidar

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#12
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Ich habe mal meine verwendete Ausgabentabelle für die Allgemeinnutzung abgewandelt. Ich trage z.B. nicht jeden einzelnen Artikel täglich ein, sondern nehme immer nur einen Bezug auf den gesamten Kassenbon des jeweiligen Händlers. Hier trage dann in der Tabelle den entsprechenden täglichen Einkaufswert ein. Diese Tabelle stelle ich euch gerne in “ods“ Format zur Verfügung.

Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder/auch Unfehlbarkeit, und dient deshalb auch nur als Beispiel. Mit einigen Grundkenntnissen über die Funktionsweisen der Tabellenprogramme von LibreOffice oder OpenOffice dürften Änderungen, Verbesserungen oder Anpassungen für jeden sicherlich auch einfach möglich sein. Ansonsten würde ich mich für etwaige Verbesserungsvorschläge freuen.
 

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romeo1222

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#16
Ich gebe so ca. 150-160€ pro Monat für Essen aus, es kann aber auch mal ein bisschen mehr oder weniger sein. Es kommt halt immer drauf an, was es für Besonderheiten in den Discountern / Supermärkten gerade gibt, es kann auch mal ein recht teures Stück Fleisch sein, was ich mir hole.

Ich esse allerdings in der Regel auch nur eine Mahlzeit am Tag (Abends warm), außer am Wochenende, da frühstücke ich auch.

Und so 2mal in der Woche hole ich mir ne Kleinigkeit wenn ich einkaufen bin, von BackShops oder der Bäckerei.
 

Mona Lisa

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#18
130 bis 160 Euro im Monat.

Dau muß ich sagen: Ich bin weder Vegetarierin noch Veganerin und koche jeden Tag mit frischen bzw. Mono-TK-Zutaten, also ohne Fertigprodukte.

Einen Garten und viel Platz für Vorräte besitze ich leider nicht.

LG

Mona Lisa
 
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#19
Ca 2.50 € bis 3 € pro Tag und Nase.
Die Ausgaben haben sich im Schnitt auf 5 € pro Tag und Nase eingependelt, wobei der wöchentliche After-Sport-Kneipenbesuch, Fahrscheine, gelegentliche Extrawürste wie kleinere Gerätschaften, Werkzeuge, Reparatur, Ersatz einkalkuliert sind.

Bei der Lebensmittelqualität werden keine Abstriche gemacht.
Aluminium- und mikroplastikfreies Steinsalz ohne jedwede Rieselhilfe, Gewürze und Kräuter entweder von der Fensterbank oder aus zertifiziertem Anbau, schwarzer Tee, Ölivenöl - stets schadstoffgeprüft. Soweit den In-Verkehr-Bringern Glauben geschenkt werden darf.
Das Bohei auch nur weil Blätter so große Oberflächen haben.
Bei anderen Gemüsen stell ich mich nicht so mit BIO an.
Außer, deren Schalen sind zum Dörren vorgesehen.
Wenn Vorräte angelegt, Gewürze aufgestockt werden, fließt halt mehr Geld, was sich bei den "versorgten" Monaten wieder deutlich reduziert.

Überwiegend wird vegetarisch gekocht.
Die grobe Richtung: Bürgerlich-böhmische Fusion-Küche.
Asiatische Fischsauce ersetzt neuerdings mehr und mehr die Geschmackskomponente Umami, die u. a. von knusprigem Speck - z. B. in der farbenfrohen Linsensuppe - her rührten.
Etwas anderen Knusper bringen nun ganz kurz gekochte Staudensellerie-Rädchen.
Geschmackstechnisch vermißte ich rein gar nichts. Das hätte ich vor dem Experiment nicht gedacht.

Wie auch immer, mit Fleischreduzierung kann viel Geld eingespart werden.
Angesichts des Tierleids vergeht mir Fleischkonsum von Skandal zu Skandal mehr und mehr.
Hat halt nicht jeder 'nen Jäger im Freundeskreis, dessen drei Tiefkühltruhen im Schuppen vor der nächsten Saison endlich leer werden müssen.


Daß nichts freiwillig dem Verderb preis gegeben und hernach weggeworfen werden muß, hilft auch, Kosten zu reduzieren.

Wer nicht markenaffin und geschickt ist, kommt wahrscheinlich besser mit dem Budget zurecht.
[...] Ich kann übrigens das Schimpfen auf TK-Produkte nicht versehenen. [...]
Ich auch nicht!
Kommt doch immer drauf an, WAS eingefroren wurde.
Mit undefinierten Fetten besprühte Industrie-Fertiggerichte oder fein säuberlich geputzte Grundzutaten, die höchstens 3 Minuten lang kochendes Wasser gesehen haben, damit sich Farbe und Textur hält.

Mein substanzloses Genöle über E-Nummern habe ich eingestellt als ich mich mit Konservierung eigener Küchenprodukte, vielmehr deren Etikettierung befaßte.
Netzfreunde im Ausland sollten doch auch checken können, ob dieses oder jenes Stöffchen allergische Reaktionen und so...
Johannisbrotkernmehl zum Bleistift wird nun mal in jedem Land mit einer anderen Vokabel bezeichnet.
Nicht jeder hat das große Latinum, gar botanisches Spezialwissen.
Für jeden Marktplatz ein separates Etikett drucken lassen ist unwirtschaftlich, alle Möglichkeiten aufzuführen macht keinen Sinn; das Etikett wäre schnell voll und unübersichtlich.
Tadäää - und nun kommen die pösen, pösen E-Nummern ins Spiel.

Besser sollte vor einem unbegründetem Bauchgefühl-Lamento nachgeguckt werden, ob es sich bei der betreffenden E-Nummer wirklich um verdammungswürdiges Teufelswerk handelt.
Ich hätte z. B. so gar nichts gegen E 948, E 941, E 422, E 100, E 412, E 153, E 440, E 322, E 901, E 414, Salz, Zitronensäure oder natürliche Hefe-Extrakte einzuwenden.

Lese ich manch generalisierte Ansagen selbsternannter Lebensmittel-Gurus, frage ich mich, was der Autor beim Käsekästchen-Spielen in der Schule alles nicht mitbekommen hat wenn er den Stab über einer ganzen Zusatzstoffgruppe bricht, dabei offenkundig nicht peilt, daß selbst in Mutter Naturs Produkten wie z. B. Ei und Milch die - lt. dieses Autoren - un-be-dingt zu meidende Emulgatoren drin sind.
Ohne die wäre MEINE Schlagsahne, Majo oder Schokoladencreme ausgeflockt.

Huhuhuhuuuu - Antioxidationsmittel hört sich doch voll spektakulär an.
Da muß ich wohl umdenken.
Bisher verwandte ich völlig unbekümmert Essig und Zitrone wenn ich nicht wollte, daß sich helles Gemüse oder Obst nach dem Schälen braun verfärbt (oxidiert).

Sollten allzu gläubige Autoren nicht besser einige Lektionen bei Jean Pütz nehmen, dessen Redaktion sich beim Thema Seife- und Cremeherstellung eingehend mit zellschädigenden oder durchaus akzeptablen Zusatzstoffen befaßt hat?

Verdickungsmittel?
Dieses Teufelszeug kam auch im verlinkten Artikel vor.
Je nach Produkt sorgt es für eine bestimmte Textur und bewirkt ein damit einhergehendes - und gewünschtes - Mundgefühl.
Künftig keine Gelees (Pektin), keine Puddings (Maisstärke) und keine gebundenen Suppen (Kartoffelstärke) mehr?
Kein Milchreis, Gries- oder Haferbrei?
Deren Verdickungsmittel könnten in die - pfui deifi - von der Kuh gemeinerweise mit Emulgatoren versetzte Milch austreten.
Quarktorte oder Topfenstrudel geht ja man gar nicht mehr.
Alles voller Emulgatoren, Antioxidantien (Zitrone), Aromen (echte Bittermandeln, Vanilleschoten, Tonkabohnen) und Verdickunsmittel (Stärke).
Ganz zu schweigen von Backtriebmitteln, die wie Sauerteig, Weinsteinsäure, Natron (E500ii) oder Hefe natürlichen Ursprungs sein können.

Wenn ich schon höre "Huuhuuuhuuuu - da ist jede Menge Chemie drin", kann ich nur mit den Augen himmelwärts rollen wenn mir auf Nachfrage nicht erläutert werden kann, WELCHE.
Das ganze Universum ist aus chemischen Bausteinen zusammengesetzt.
Sind Chemikalien etwa per se schädlich - Wasser, Luft oder Spurenelemente deshalb schlecht für mich?

Worauf ich hinaus will:
Besser erst prüfen, ob der beigemengte Stoff nicht völlig harmlos ist, ehe krakelt und womöglich grundlos verdammt wird.

Selbstverfreilich ist mir bewußt, daß viele Stoffe gar keiner Deklaration bedürfen.
Die hartnäckige Lobby-Arbeit der Lebensmittelindustrie, bei der mit dem Verbraucherministerium ins Bett gegangen wird, ist ein offenes Geheimnis.
Deshalb setze ich auf Eigenverantwortung,
verwende, insbesondere seit die meisten Tage mir gehören, lieber Lebensmittel wie sie die Natur schuf und schnitze mir selbst etwas zu Essen daraus.
Glücklicherweise schmeckt mir meins eh' viel besser als Zeug aus dem Labor, was den Vorlieben des Durchschnitts-Essers angepaßt werden mußte.
Wer "reales" Essen kennt, das gut gemacht ist, vermeidet Fertigfraß.
Ich erinnere mich, daß ich böse teure Monin-Sirups kurzerhand im Ausguß entsorgt hatte, nachdem sie mit meinen eigenen verglichen worden sind.
Das Bedauern galt nur dem Geld, das ich dafür ausgegeben hatte.
Nach dem Vergleich habe ich sofort die "Chemie" rausgeschmeckt, die ich seither nicht mehr zu mir nehmen möchte.
[...] Und so 2mal in der Woche hole ich mir ne Kleinigkeit wenn ich einkaufen bin, von BackShops oder der Bäckerei.
Das habe ich aufgegeben, seit die hiesigen Bäckereien immer mehr Backpulver in die Rührteige (versunkener Apfelkuchen) mischen, die Preise in keinem für mich nachvollziehbaren Verhältnis mehr zur Leistung stehen.
Das könnte mein Bequemlichkeits-Gen noch ausblenden, den Backpulver-Nachgeschmack werde ich jedoch nicht los. Und viel zu süß ist's mir mittlerweile auch.
Nach einer eindrucksvollen Dokumentation habe ich daheim auf Weinstein-Backpulver umgestellt.
Das hat den überschaubaren Nachteil, daß es fruchtige Inhaltsstoffe nach genau drei Tagen zum Kippen bringt, das "Mehr" an Gebäck deshalb schnell verputzt oder unbedingt eingefroren werden muß.
Vorteil: Immer kostengünstige Teilchen im Vorrat, die bei mangelhafter Planung zur Not in der Mikrowelle aufgetaut werden können.
 

ckl1969

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#20
Also ich komme so auf 150 Euro im Monat. Bin Single

Es ist bei mir aber auch so, daß ich das was andere als „richtiges“ Essen bezeichnen, nur alle zwei Tage mache. Absolut freiwillig.

Also jeweils an einem Tag zwei vollwertige Mahlzeiten, einen Tag dann nur Getränke, überwiegend Schorlen und ein bisserl Tee und den Tag drauf wieder zwei Mahlzeiten.

Hat weder ideologische noch gesundheitliche Gründe das ich das so mache. Ich betrachte das auch nicht als „Intervallfasten“ oder sowas in der Richtung. Mir geht es ganz einfach gut damit.
 

Gaestin

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#21
das Problem für GlobalPlayer ist, dass wir nicht wissen,
ob er in der Einrichtung gute Kochmöglichkeiten hat
und ob er genug lagern kann. Ich friere viel ein, aber
nur gute frische Sachen, dann hat man immer die
Möglichkeit, darauf zuzugreifen. Die Lagermöglichkeiten
hat man vermutlich nicht in einer Einrichtung.
 

Dinobot

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#23
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Im Regelsatz sind für einen Erwachsenen 145€ vorgesehen.
Der Regelsatz wird inzwischen von der Inflation aufgefressen.

Quelle:

https://www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php
https://de.statista.com/statistik/d...s-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/

Insofern musst du hier die Preissteigerung mindestens dazu berücksichtigen. Dann sind bei mir im Bezirk -wegen der Steigerung der Gewerbemieten im Explsoionsmodus die Preis NOCHMALIG um 30 Prozent gestiegen -pro Produkt mindestens. Bei Obst sogar um bis zu 100 Prozent. Und es gibt nur 2 Supermärkte im Umkreis.

Bedeutet: Seit 2013 sind die Kosten für Lebensmittel bei mir -nur deswegen von 130 Euro auf 200 -220 Euro gestiegen.:doh:
 

Sowhat

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#24
Wow, da gibt es doch einige die mit sehr wenig auskommen.
Eine Userin schreibt gar, dass 3€ pro Tag (sind bei 30 Tagen gerade mal 90€) für Lebensmittel, Kneipenbesuch, Sport und Fahrkarten bei ihr ausreichen.
Andere brauchen doch etwa 200€ im Monat für Lebensmittel ausgeben. So auch ich, zumal ich schon täglich essen muss, schon weil meine Tabletten nicht alle nüchtern genommen werden können. Bin leider nicht gesund.
Kommt wohl doch drauf an, ob man in Brandenburg, MeckPom oder Bayern,Baden-Württemberg lebt. In den neuen Bundesländern kann man schon noch billiger leben, da haben ja die meisten auch Gärten wo sie sich dann selbst versorgen.
Also ich lebe in Bayern da gibt es kaum Wohnungen mit Balkon für angemessene Kdu geschweige denn Garten und hier haben sich die Lebensmittelpreise, vor allem was Obst und Gemüse betrifft stark erhöht in der letzten Zeit, wenn nicht teilweise sogar verdoppelt. Und nein, das bemerke nicht nur ich!
 

RobbiRob

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#25
@Dinobot:

Das Problem, so es denn in der Dimension stimmen sollte, haben Deine arbeitenden Nachbarn aber auch.

Ansonsten steht es Dir frei, einen Chef zu finden, der derartige Berechnungen zur Einkommenssteigerung mitträgt.
Viel Spaß dabei, der wird nur schmunzeln.

Was der Rechner für eine Quelle sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
Abgesehen davon, kann ich das noch ohne irgendwelche Apps oder Rechner aus dem Internet bewerkstelligen. ;-)

Was Dein ganzer Post soll, erschließt sich mir auch nicht, da ich lediglich den im Regelsatz vorgesehen Betrag für Lebensmittel mitgeteilt habe.

Ich persönlich komme auch mit Deinen 220€ nicht aus.

Mein Beitrag zur Fragestellung: 400€ p.M./Kopf(2)= 800€ p.M.
 

Dark Vampire

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#27
Seitdem ich FDH mache komme ich mit gut 80-100 Euro hin, warm essen gibts jeden Tag, koche entsprechende Mengen für 3 Tage, 1 Portion wird eingefroren. Fertigzeugs gibts nur Ravioli die mag ich , Gemüse auch teilweise eingefroren, billiger und wesentlich frischer als wenn das Zeugs noch tagelang rumschwirrt und Vitamine verliert.
Ansonsten werd ich 2mal die Woche verköstigt durch Mutter und/oder bei Freunden.

Das hilft mir alles meinen "Luxus" wie Studio und Auto und co zu finanzieren.
 

Matricaria

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#32
Ich gebe meist so 140 Euro im Monat für mich rein für Lebensmittel aus. Früher weniger, weil ich dann Geld für andere Dinge sparen konnte. Aber dann sagte ich mir, also nee, bei sowas wichtigem wie Essen immer nur knausern, man will ja auch was vom Leben haben :). Und sparen klappt trotzdem auch noch ein wenig.

Vielleicht will Global ja auch planen und Infos sammeln, wenn er mal wieder irgendwann eine eigene Wohnung hat.
 

romeo1222

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#33
Ist mir auch noch nie vorgekommen @Komponist. Geht die meiner Meinung nach auch gar nichts an.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Da ich zur Tafel gehe (kostet 9 Euro im Monat) komme ich mit ca. 30 Euro im Monat für Lebensmittel aus.
 

Dinobot

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#35
Da ich zur Tafel gehe (kostet 9 Euro im Monat) komme ich mit ca. 30 Euro im Monat für Lebensmittel aus.
Schön, wenn Du eine in der Nähe hast. Die nächste Anlaufstelle ist bei mir 5 U-Bahnstationen entfernt und hat auch nur 1 Mal in der Woche geöffnet. -und ist dazu total überlaufen.
 

Dagegen72

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#36
bei Dosenravioli mag ich nur die Gemüsedosenravioli. Also wo nur Gemüse drin ist und kein Fleisch. Die Gemüsedosenravioli glaube auch von Maggi gibt es aber leider nicht überall. Eher in den Edeka-Geschäften.

Man könnte alle Kassenbons mal aufheben und dann am Monatsende mal alles durchchecken und -rechnen. Und wie man was ggf. hätte besser machen können.

ich kaufe an einem Tag gerne so ein, dass ich für mehrere Tage was habe, weil mich der stationäre Lebensmittelhandel nicht so anturnt da täglich hinzugehen, sondern im Gegenteil (ist so stressig da). Da bin ich froh, wenn ich mehrere Tag nicht hin muss, ist aber schwierig. Dann fehlt wieder Brot, oder dies oder das *Augenroll* - also, 145 Euro für Food sind zu wenig, finde ich.
 

Gaestin

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#37
Eine Verwandte von mir hat drei Kinder alle Vegetarier und sie macht den Teig und die Füllung für die gemüseravoli selbst und backt jede Woche sechs Laib Brot schmeckt fabelhaft
 

Kerstin_K

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#38
Das ist alles Planungssache. Ich lasse mir meine Lebensmittel einmal in der Woche liefern und das funktioniert sehr gut.

Brot friere ich portionsweise ein. Habe immer mehrere Sorten im Tiefkühler, Toastbrot, Vollkornbrot, Graubrot. Ausserdem habe ic eigentlich immer Aufbackbrötchen und Knäckebrot da, gelegentlich uch mal Baguette oder Fladenbrot. Wenn man vergessen hat, es rechtzeitig aus dem Tiefkühler zu nehmen, geht auftauen super mit der Microwelle.

Meine Schwägerin hat, als ihr vier Kinder noch im Haus wareb, auch das Brot selber gebacken. Das war sehr beliebt als Tauschwährung in der Schule.
 

Dagegen72

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#39
@Gaestin: was hat denn deine Verwandte für Stromkosten? Eine Bekannte von mir hat es mal probiert mit dem Brot selbst backen. Als Alleinerziehende hatte sie echt üble Probleme, der ganze Bürokratie-Jobcenter-Terror usw. usw. Wegen der Stromkosten ging es halt nicht.

und was ist denn mit den Getränken? Die gehören zu lebensmitteln dazu. Selbst wenn man die günstigste Kaffesorte wählt, wie den Classica von Aldi, dann kann man nicht auf lebensmittelkosten pro Tag 3 Euro kommen, ich verstehe es nicht.

Ja, das mit für eine Woche vorkochen finde ich allerdings eine gute Lösung.
 
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Kerstin_K

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#40
Ich koche nicht fuer eine Woche vor, ich plane und kaufe dann nur einmal in der Woche ein.

Meine Schwägerin hat immer alle Brote fuer eine Woche auf einen Schlag gebacken. Der Backofen verbraucht gleich viel Strom, ob da nun ein Brot drin ist oder mehrere. Das geht aber wenn die Brote nicht nebeneinander passen, nur bei Umluft.
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Dagegen72

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#41
HartzVerdient hatte das mit dem vorkochen gesagt.

tja, also, ich bräuchte einen neuen Ofen. Mit Backen ist zur Zeit nichts drin.
 

Kerstin_K

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#42
Eintopf anderes koche ich auch fuer mehrer Tage und friere einen Teil ein. Manche Sachen kann man nicht gut in kleinen Mengen fuer eine Mahlzeit kochen.
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Gaestin

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#43
ja, sie macht einmal in der Woche sechs Laib Brot,
Stromkosten völlig im Rahmen.
 

HartzVerdient

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#44
Bei mir gibt's gleich Foliengemüse aus dem Ofen.

- 7 Mittlere Kartoffeln geviertelt
- 4 ältere Karotten geschält
- 2 große Küchenzwiebeln geviertelt
- 1 Block weißer Tofu in 1 cm Stücke geschnitten
- 1 Knoblauchzehe kleingeschnitten
- Gewüze: Olivenöl, Kräuter der Provenze, Salz, Pfeffer, Cayenne Paprika, rosenscharfer Paprika, Chiliflocken

Mit 'nem Silikonhandschuh alles durchgemengt und in eine Alu-Folie gepackt. Das dann in einen Bräter getan und ab in den Ofen. 220°C bei ca. 1 Stunde. Nach ca 3/4 der Stunde öffne ich die Alu-Folie, damit da mal Sonne reinkommt.

Dazu gibt es Tzatziki (leider nicht vegan). Hat Mutti übrig gelassen und muss wech.
 

Allimente

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#45
Mit 'nem Silikonhandschuh alles durchgemengt und in eine Alu-Folie gepackt.
Beides braucht es nicht. Saubere Finger und der reine Bräter tut es auch. Spart Geld und schont die Umwelt. :wink: Klingt aber sonst ganz lecker, jetzt nur noch Tofu mit Fleisch ersetzten und ich komme zum essen. :icon_mrgreen:
 

Kerstin_K

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#46
Ich kann das mit dem Handschuh schon verstehen. Knoblauchduft an den Händen ist nicht so angenehm und der Cayenne kann auch brennen. Ich kann leider vieles im Backofen nicht machen, weil ich das Gleichgewicht verliere, wenn ich was mit beiden Händen raus Ehren muss. Brötchen aufbauen geht, mal ne Pizza auch, aber der Rest ist schwierig.
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HartzVerdient

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#47
Klingt aber sonst ganz lecker [...]
Klingt nicht nur! Ist es sogar!



Das ganze Ding habe ich mir vorhin in den Kopf getan. Gleich noch eine Tasse Ingwertee und gut.

Die Zwiebeln kamen schön glasig süß durch. Die Kartoffeln eine würzig-scharfe Angelegenheit. Der Knobi ging vollständig auf. Die Karotten waren süß Saftig. Der Tofu war - wie Tofu eben...
 

Kerstin_K

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#48
Eigentlich sollte die Alufolie doch dicht sein. Und dann noch im Bräter. Wozu noch das Backpapier?
 

HartzVerdient

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#49
Eigentlich sollte die Alufolie doch dicht sein. Und dann noch im Bräter. Wozu noch das Backpapier?
Eine dichte Alu-Folie wollte ich nicht fotografieren. War ja schon serviert auf dem Tisch.

Das Backpapier habe ich zur Sicherheit darunter gelegt, da ich letztes Mal, als ich Folienkartoffeln machen wollte (also nur Kartoffeln und einzeln Verpackt), eine dieser "Formen" meiner Mutter stark angebrannt habe. Das ist kein wirklicher Bräter, sondern so ein Blechding mit Beschichtung.
 

Dinobot

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#50
- Gewüze: Olivenöl, Kräuter der Provenze, Salz, Pfeffer, Cayenne Paprika, rosenscharfer Paprika, Chiliflocken
Machst Du das Essen immer mit so viel Gewürzen UND Alufolie dazu? Ich würde das so - nicht mehr essen wollen, :sorry:weil:

https://www.geo.de/wissen/gesundhei...n-warum-sie-lebensmittel-nicht-aluminiumfolie

Seitdem ich mal durch Zufall von diesen Gefahren erfuhr -benutze ich gar keine Alufolie mehr.

Es gibt gesündere Alternativen -auch für die Umwelt:

https://www.essen-und-trinken.de/news/81214-rtkl-besser-einpacken-alternativen-zu-alufolie
 

HartzVerdient

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#51
Machst Du das Essen immer mit so viel Gewürzen
Ja

UND Alufolie dazu?
Nein

Alufolie benutze ich nur, wenn ich Foliengemüse oder -kartoffeln machen möchte.

Ich nutze normal auch kein Backpapier, da ich Silikonmatten (antihaft) für den Backofen habe.

... und mal ehrlich ...

Ich glaube ich habe weniger Aluminium-Ionen im Körper, als Mikro-Plastik durch alles was im Discounter angeboten wird.
 

Kerstin_K

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#52
HAbe auch so eine Silikonmatte auf dem BAckblech. Eigentlich recht praktisch, aber nur hitzefest bis 230 Grad (bei einigen Sachen reicht das nicht) und beim ersten Backcorgang hat das Ding so einen Dampf und Gestank produzert, dass ich das Backgut sicherheitshalber entsorgt habe. Das war dann aber vorbei.
 

Dinobot

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#53
Alufolie benutze ich nur, wenn ich Foliengemüse oder -kartoffeln machen möchte.
Ofenkartoffel ist auch lecker und ohne Alu zubereitet viel gesünder:

https://www.marions-kochbuch.de/rezept/1737.htm

... und mal ehrlich ...
Ich hingegen will die tatsächlichen Gefahren doch anhand von Fakten Dritter genauer wissen -IMMER VORHER, denn Galben gehört für mich in die Kirche oder in eine Moschee -aber nicht ersatzhalber in die Küche.:wink:

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Alufolie-Lebensmittel-gefaehrlich,aluminium106.html

Wer solche Ergebnisse verinnerlichen kann,der denkt ab jetzt bestimmt gezielter darüber nach, ob er Alufolie wirklich noch verwenden sollte..

Ich bin bestimmt nicht mäklig -aber Alu muss man sich nicht auch noch antun.
 

Pixelschieberin

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#54
Alu streiche ich, wo es nur geht.
Als ich las, daß im herkömmlichen Speisesalz Rieselhilfen aus Alu sind, bin ich echt sauer geworden, was das Verbraucherministerium zu Lasten der Gesundheit der Bürger so alles durch winkt.

Seinerzeit bestellte ich 10 Kg Steinsalz ohne Rieselhilfe oder sonstige Zusätze aus den tiefsten Tiefen eines thüringischen Bergwerks, und warf das aluverseuchte Dreckzeug weg.
Fleur de Sel bringt's ja auch nicht mehr - Mikroplastik im Meersalz - wer braucht sowas schon?
Da ich davon ausgehen darf, daß sämtliche Fertiggerichte mit Rieselhilfen-Salz zusammengeklöppelt werden, verzichte ich noch bewußter darauf.

Mein Salz klumpt jetzt wieder so wie früher.
Da ich weiß warum, bin ich sogar froh darüber.

@ HartzVerdient:
Versuch es testweise einmal anstelle mit Alu mit nassem Pergamentpapier.
So wurde das früher gemacht, ehe Alufolie für jedermann Einzug in die Küche gehalten hatte.

In der Kochschule des lokalen Stromanbieters wurde meiner Jugendgruppe vorgeführt, wie das geht.
Unter anderem wurden Kartoffeln leicht befeuchtet in ein Jenaer-Glas-Gefäß geschichtet, darüber kam geknülltes nasses Pergamentpapier.
Quasi als Deckel.
Damit wollten sie die neuen Öfen lancieren, die Strom sparten und die - oh wie schick - per Zeitschaltuhr gestartet werden konnten.
Während die Familie noch beim Frühschoppen nach dem Kirchgang versackte, ging der Backofen mit dem darin gestapelten Essen an.

Wenn ich dein Rezept so lese, tät ich an deiner Stelle sofort über einen kleinen Römertopf nachdenken.
Damit erreichst du - wenn nicht sogar aromatischer - zumindest das gleiche Ergebnis - nur - wesentlich gesünder als mit Alu.
Im Tontopf könntest du sogar noch etwas Zitrone verwenden, was im Zusammenspiel mit Alu ein NoGo ist.
Jedwede Säure löst das Metall an und das wird mit gegessen.
[...] ... und mal ehrlich ...

Ich glaube ich habe weniger Aluminium-Ionen im Körper, als Mikro-Plastik durch alles was im Discounter angeboten wird.
Wie hieß es in physikalische Übungen immer so schön?
Der Fehler für sich ist gering, addiert sich jedoch.
Wer mit schwer Dementen zu tun hatte, ist im Umgang mit Alu nicht mehr so sorglos wie du.
 

Kerstin_K

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#55
Ein paar Reiskörner in den Salzstreuer und es rieselt wieder.
 

Pixelschieberin

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#56
Ein paar Reiskörner in den Salzstreuer und es rieselt wieder.
DAS soll sich um einen Mythos handeln. (Ab Min 5:26)
Gefunden in den beliebtesten Küchenirrtümern.

Ich meinte eher meinen Salztopf, aus dem ich schippchenweise fürs Nudelwasser und so...
Streuer brauche ich eher selten mit Tendenz zu gar nicht.

Just for Info:
Wenn Aluminium als Rieselhilfe eingesetzt wird, so muss auf der Packung Aluminiumhydroxid, Aluminiumsilikat, E 559, Kaolin oder Al(OH)3 stehen. Das sind die erlaubten Aluminium-Rieselhilfen.
Quelle
 

hansklein

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#57
Heute gibt es einfach mal vor Zubereitung 80gr. Reis, dazu 125 Gramm Gulasch aus Angebot als Geschnetzeltes bereitet und Gewürzt, dazu ca. 200 Gr. Warmes Obst, über den Reis und das Mittag für ca. 0.90€ ohne Stromkosten ist fertig.

Leider reicht das nicht ganz für die Ernährung. Als Kaffee junkie kommen für Getränke tgl. ca. 1€ für Kaffee+Milch und ca.0.50ct. für sonstige Getränke dazu + Frühstück und Abendessen.

Man kann ja an vielem Sparen - aber Essen und Trinken muss für mich immer noch etwas Gesunder Genuss bleiben. So gehört tgl. Obst/Gemüse in Mengen nicht unter 200 gr. auch dazu.
 

Allimente

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#58
Als Kaffee junkie kommen für Getränke tgl. ca. 1€ für Kaffee+Milch und ca.0.50ct. für sonstige Getränke dazu + Frühstück und Abendessen.
Boh, wieviel Kaffee trinkst Du denn am Tag? Ich kaufe ein Paket für 3,49€ und komme damit locker 3 Wochen hin. Milch höchstens einmal für 0,45€ die Woche.
 

Gaestin

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#59
ich trinke morgens eine (sehr große) Tasse Kaffee,
schwarz. Kaufe immer eine bestimmte Marke,
wenn sie für 3,59 im Angebot ist. Aber drei Wochen
käme ich nie mit einem Pfund aus!!!
Ofenkartoffeln - total lecker. Ich mache sie aber in
einer Jenaer Glasform ohne Alu. Meistens mit
(vorher leicht angekochten) großen Karotten dazu.
 

hansklein

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#60
Boh, wieviel Kaffee trinkst Du denn am Tag? Ich kaufe ein Paket für 3,49€ und komme damit locker 3 Wochen hin. Milch höchstens einmal für 0,45€ die Woche.
Ein brauchbares 1 KG Paket Kaffee aus Niederlande kostet mich lediglich 7.99€ rum, der Kaffee ist dort wes. billiger als hier. Allerdings mache ich keinen Filterkaffee, sondern Einzeltassen mit Genuß in ner alten Esspressomaschine mit Druck. Die alten Dinger gehen nie kaputt, im Gegensatz zu den modernen und waren recht billig. Da war halt mehr Metall verbaut als heute.

Milch höchstens einmal für 0,45€ die Woche.
Da ich mich Eiweißhaltig Ernähre, komme ich auf ca. 0.5 Liter Milch am Tag. Dazu kommen oft noch z.b. 100 Gramm Hüttenkäse bzw. andere stärker Eiweißhaltige Lebensmittel.

*Wahl Spruch zum Essen/trinken- Ich mag zwar arm sterben, muss aber nicht ganz arm leben :wink:
 
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Kampfmops

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#61
Mich könnt ihr auch zu den Kaffee-Vernichtern zählen. Wie @hansklein schon erwähnte, ist Kaffee aus den Niederlanden günstiger. Glaub das letzte mal waren es 2,70 Euro pro Pfund.
Für Kaffee nutze ich keine dieser modernen Maschinchen, sondern einen Filterhalter, eine Thermoskanne und einen Wasserkocher. Aufgießen, wie Omi das machte, ist am besten. :feiern:
 

Badener

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#62
Hallo,

grins... also ...

Wir kaufen (in der Regel) einmal die Woche für 90 - 110 Euro ein (fast nur beim Discounter) da sind alle Lebensmittel drin (viel Gemüse und Fleisch/Fisch für den Freezer) aber auch Klamotten, Körperpflege, mal ein Blumenstrauß, ;-) zu 99 % alles. Natürlich gibt es auch manchmal Sachen die es dort nicht gibt, die kaufen wir woanders ... das ist aber relativ selten. Für 3 Personen ! LG
 

romeo1222

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#63
Finde es auch immer praktisch, sowas wie gekühlte Produkte z.B. beim Discounter oder auch bei anderen Händlern zu kaufen, die bald ablaufen und dann einen 30-50% Rabattsticker drauf haben. So kann man echt günstig z.B. frisches Fleisch und frischen Fisch bekommen.
 
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