Wieviel gebt ihr für Lebensmittel aus?

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ExUser 2606

Gast
AW: Geld für Lebensmittel

Du bekommst doch Essen in der Einrichtung?

Ansonsten selber kochen nach Saison, Angebote ausnutzen, Vorratshaltung.
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HartzVerdient

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AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Wie kann man mindestens 3 vollwertige Mahlzeiten hinbekommen?

Wie viel ich ausgebe, kann ich dir konkret nicht schreiben. Allerdings achte ich sehr gut auf das was ich esse. Ich verzichte im Übrigen auf Produkte mit tierischem Ursprung.

Ich kaufe viele Trockenprodukte wie Bohnen, Kichererbsen, Linsen, da man diese sehr lange bunkern kann, sie kaum verfallen und man bei Bedarf immer Just-in-Time quellen lassen kann. Daraus werden dann Eintöpfe gekocht oder Pattys für Burger oder Falafel hergestellt. Viel Müsli (lässt sich ewig bunkern).

Ich esse viel Gemüse und Obst. Weiterhin koche ich die Eintöpfe von Grund auf selbst und verwende fast immer die selbe Basis. Die Eintöpfe sind wesentlich gehaltvoller als z.B. Dosen aus dem Discounter, wo nur Wasser enthalten sind. Im Verhältnis zum Preis bekomme ich die 4fache Menge, zum Bruchteil des Preises einer Konserve und das alles frisch zubereitet.

Ich koche u.A. auch unterschiedliche Pastasaucen, die ich dann über die Woche verteilt im Küchlschrank aufbewahre. Dressings und Soßen für Salate usw. mache ich in der Regel auch selbst.

Der Trick dabei ist: Die Sachen für eine Woche im voraus zu kochen und dann im Kühlschrank aufzubewahren bzw. einzufrieren.

Pommes gibt es in der Regel auch nur aus frischen Kartoffeln. Die werden halt geschält, längsgeschnitten, mit Pommeswürzsalz versehen und dann auf Silikonmatte im Backofen gebacken.

Im Sommer gibt es dann noch Sachen aus dem Garten: Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken, Zucchini, Kürbis, Bohnen, Salat, Frühlingszwiebeln, Rote Bete uvm. Herbst dann Äpfel, Weintrauben, Quitten, Johannisbeeren, Feigen usw. Also fast täglich einen frischen Gartensalat.

Gelegentlich backe ich Brot.

Es ist erstaunlich, wie viel Geld man einsparen und sich vollkommen Gesund ernähren kann. Naja sparen ist es nicht direkt. Es ist halt mit gegebenen Mitteln wirtschaften.

Ist aber auch nicht jedermans Sache. Gelegentlich gibt es auch mal das eine oder andere Produkt aus dem veganen Sortiment. Wie gestern halt Bratwürste von Alnatura. Kommt aber nicht häufig vor.

Veganer Räucher Tofu passt wunderbar zu Bratkartoffeln und Gemüse (Pfanne).

Grundsachen wie Gemüsebrühe (die man auch selbst kochen kann), Passata (Tomatenpüree), Gehackte Tomaten (aus Dosen), Soja Soße, Ketchup usw. hat man halt im Haus und kommt damit auch eine gewisse Zeit über die Runden.

Mit einer Packung Passata (0.35€ - 0.5l) bekomme ich über den Daumen 3-4 Portionen vegane Bolognese zusammen (mit Linsen oder Karotten zubereitet).

Alles ohne Geschmacksverstärker, E-Nummern, Hefeextrakte usw.

Ich achte in Geschäften auf Angebote.

Ich behaupte, dass die meisten Leute das Kochen verlernt haben bzw. die Zeit dazu nicht aufbringen möchten. Viel TK, Fertigessen, Dosenzeugs, Fertigpommes usw.

Altes Brot findet sich als Panade wieder oder als Zugabe für Pattys oder Falafel.

Aus dem Einweichwasser von z.B. Kichererbsen kann man schön Sahne herstellen (Aquafaba) oder Baises backen. Quinoa, Weizenkleie oder ähnliches kann gemahlen auch als Ei-Ersatz zum Backen verwendet werden (ewig haltbar in Trockenform).

Mit billigen Haferflocken lassen sich problemlos paar Liter Hafermilch herstellen. Einfach etwas in Wasser quellen lassen. In den Mixer werfen und paar Minuten mit zusätzlichem Wasser zu Hafermilch verarbeiten. Gut für Soßen, Müsli, Kaffee... Hafer ist ewig haltbar.

Der ganze Trockenkram braucht noch nicht einmal einen Kühlschrank.
 
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Mitglied 61702

Gast
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Zur Zeit und bis auf Weiteres so um die 60-70 Euro.
 

vidar

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AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Unser jeweils geplantes monatliches (Hand) Budget beträgt für zwei erwachsene Personen 500 €. Den Betrag verwenden wir für Lebensmittel, Getränke, Körperpflege, Reinigungs- und Waschmittel, Zeitungen/Zeitschriften/Bücher, Kino, Gastronomie, Medikamente. Wenn wir nicht den ganzen Betrag verwenden sollten, wandert dieser in unsere Sparbüchse, damit wir durch diesen Betrag einen etwaigen Mehrbedarf mal ausgleichen können. Bisher sind wir mit diesen vorhandenen Barmittel gut ausgekommen.

Wir Kochen fast täglich und verwendet so gut wie nur frische Lebensmittel. Wenn man hauptsächlich die Angebote der Lebensmittelhändler verwendet, stellt dies auch kein Problem dar. Drei- bis viermal in der Woche gibt es bei uns entweder frisches Fleisch oder frischen Fisch, je nach Angebotslage. Ansonsten halten wir es teilweise so, wie es @HartzVerdient angemerkt hat. Um den jeweils täglichen vorhanden Restbarbetrag ermitteln zu können, werden sämtliche Ausgaben täglich in eine LibreOffice-Tabelle eingetragen.

Sonstige etwaig anfallende variable Kosten – z.B. für Kleidung, Schuhe, Haushaltsanschaffungen, Kfz-Kraftstoffe - zahlen wir per EC.
 
E

ExUser 2606

Gast
Zur Zeit und bis auf Weiteres so um die 60-70 Euro.

Im Monat? Wie geht das?

Ich kann übrigens das Schimpfen auf TK-Produkte nicht versehenen. Bei Gemüse nutze ich das gerne. Durch meine Behinderung ist schnippeln manchmal schwierig. Ausserdem habe ich keinen Abfall, den ich ja sonst mit bezahle. Und als Einzelperson mag ich auch nicht alles immer im grossen Topf Vorkosten und dann selber einfrieren. So rosig ist mein Gefrierschrank nicht und ich brauche auch noch Platz fuer Brot, Fleisch usw. Mag nicht immer das gleiche essen, weil es gerade weg muss.

Und stundenlang in der kueche stehen kann ich behinderungsbedingt nicht und da fehlt mir mit Vollzeitjob auch die Zeit.
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Gaestin

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AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

wir haben doch hier einen sehr guten Thread gehabt,
an Frau Klöckner, wie wir mit dem Geld hinkommen.
https://www.elo-forum.org/news-disku...kloeckner.html Die Excel-Tabelle ist auch toll.
Ich kaufe oft Tiefkühlgemüse vom erntefrisch eingefrorenen. Wenn die Erbsen tagelang im Laden liegen, verlieren sie viel mehr Vitamine als die Erbsen, die auf dem Feld gepflückt und eingefroren werden.
 

Sowhat

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AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Also ich stelle fest, die "meisten" H4ler hier im Forum kommen prima mit ihrem Regelsatz über die Runden. Die Lebensmittelpreise steigen ausser bei mir wohl auch bei niemanden. Hier in Bayern hat man leider schon das Gefühl.

Zwei von drei haben einen eigenen Garten, das ist toll (ich habe leider keinen), gehört aber hier in der Stadt nicht zu den KdU für "menschenwürdiges" Leben eines SLGII Empfängers.( Hier kann man froh sein eine bezahlbare Wohnung mit Balkon zu finden) und große Gefrierschränke oder Truhen zum Vorkochen. Habe ich auch nicht! Habe zwei Gefrierfächer unter meinem Kühlschrank.
Und es ist anscheinend auch niemand in Maßnahmen, (da war ich hinterher immer viel zu fertig und überdreht zum groß Aufkochen, zumal ich nicht ganz gesund bin) wo man erst spätnachmittags oder abends heim kommt oder im 1€-Job.
Für Mittags hat man sich da ein belegtes Brot mit genommen, oder wenn man es nicht mehr sehen konnte, wie die meisten anderen in den Kursen belegte Semmeln beim Bäcker nebenan mitgenommen oder sich mittags was vom Imbiss geholt.
Eigentlich zu teuer für einen Elo, aber man hatte hat auch mal Hunger und musste halt wegen der "Tagesstruktur" in sinnlose Maßnahmen.
Mein Regelsatz geht übrigens nicht nur für Essen drauf (auch ich koche gerne und gut selbst, aber eben nicht immer) sondern "Eigenanteil" von Medikamenten (von Rezeptgebühren bin ich befreit) Benzinkosten (ich bin nicht gut zu Fuß und habe ein 20 Jahre altes Auto) und mal mit jemanden weggehen und Kultur und evtl. Kino und manchmal lasse ich mir sogar die Haare schneiden.
 

vidar

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AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Ich habe mal meine verwendete Ausgabentabelle für die Allgemeinnutzung abgewandelt. Ich trage z.B. nicht jeden einzelnen Artikel täglich ein, sondern nehme immer nur einen Bezug auf den gesamten Kassenbon des jeweiligen Händlers. Hier trage dann in der Tabelle den entsprechenden täglichen Einkaufswert ein. Diese Tabelle stelle ich euch gerne in “ods“ Format zur Verfügung.

Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder/auch Unfehlbarkeit, und dient deshalb auch nur als Beispiel. Mit einigen Grundkenntnissen über die Funktionsweisen der Tabellenprogramme von LibreOffice oder OpenOffice dürften Änderungen, Verbesserungen oder Anpassungen für jeden sicherlich auch einfach möglich sein. Ansonsten würde ich mich für etwaige Verbesserungsvorschläge freuen.
 

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romeo1222

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Ich gebe so ca. 150-160€ pro Monat für Essen aus, es kann aber auch mal ein bisschen mehr oder weniger sein. Es kommt halt immer drauf an, was es für Besonderheiten in den Discountern / Supermärkten gerade gibt, es kann auch mal ein recht teures Stück Fleisch sein, was ich mir hole.

Ich esse allerdings in der Regel auch nur eine Mahlzeit am Tag (Abends warm), außer am Wochenende, da frühstücke ich auch.

Und so 2mal in der Woche hole ich mir ne Kleinigkeit wenn ich einkaufen bin, von BackShops oder der Bäckerei.
 

Mona Lisa

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130 bis 160 Euro im Monat.

Dau muß ich sagen: Ich bin weder Vegetarierin noch Veganerin und koche jeden Tag mit frischen bzw. Mono-TK-Zutaten, also ohne Fertigprodukte.

Einen Garten und viel Platz für Vorräte besitze ich leider nicht.

LG

Mona Lisa
 

Pixelschieberin

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Ca 2.50 € bis 3 € pro Tag und Nase.
Die Ausgaben haben sich im Schnitt auf 5 € pro Tag und Nase eingependelt, wobei der wöchentliche After-Sport-Kneipenbesuch, Fahrscheine, gelegentliche Extrawürste wie kleinere Gerätschaften, Werkzeuge, Reparatur, Ersatz einkalkuliert sind.

Bei der Lebensmittelqualität werden keine Abstriche gemacht.
Aluminium- und mikroplastikfreies Steinsalz ohne jedwede Rieselhilfe, Gewürze und Kräuter entweder von der Fensterbank oder aus zertifiziertem Anbau, schwarzer Tee, Ölivenöl - stets schadstoffgeprüft. Soweit den In-Verkehr-Bringern Glauben geschenkt werden darf.
Das Bohei auch nur weil Blätter so große Oberflächen haben.
Bei anderen Gemüsen stell ich mich nicht so mit BIO an.
Außer, deren Schalen sind zum Dörren vorgesehen.
Wenn Vorräte angelegt, Gewürze aufgestockt werden, fließt halt mehr Geld, was sich bei den "versorgten" Monaten wieder deutlich reduziert.

Überwiegend wird vegetarisch gekocht.
Die grobe Richtung: Bürgerlich-böhmische Fusion-Küche.
Asiatische Fischsauce ersetzt neuerdings mehr und mehr die Geschmackskomponente Umami, die u. a. von knusprigem Speck - z. B. in der farbenfrohen Linsensuppe - her rührten.
Etwas anderen Knusper bringen nun ganz kurz gekochte Staudensellerie-Rädchen.
Geschmackstechnisch vermißte ich rein gar nichts. Das hätte ich vor dem Experiment nicht gedacht.

Wie auch immer, mit Fleischreduzierung kann viel Geld eingespart werden.
Angesichts des Tierleids vergeht mir Fleischkonsum von Skandal zu Skandal mehr und mehr.
Hat halt nicht jeder 'nen Jäger im Freundeskreis, dessen drei Tiefkühltruhen im Schuppen vor der nächsten Saison endlich leer werden müssen.


Daß nichts freiwillig dem Verderb preis gegeben und hernach weggeworfen werden muß, hilft auch, Kosten zu reduzieren.

Wer nicht markenaffin und geschickt ist, kommt wahrscheinlich besser mit dem Budget zurecht.
[...] Ich kann übrigens das Schimpfen auf TK-Produkte nicht versehenen. [...]
Ich auch nicht!
Kommt doch immer drauf an, WAS eingefroren wurde.
Mit undefinierten Fetten besprühte Industrie-Fertiggerichte oder fein säuberlich geputzte Grundzutaten, die höchstens 3 Minuten lang kochendes Wasser gesehen haben, damit sich Farbe und Textur hält.

Mein substanzloses Genöle über E-Nummern habe ich eingestellt als ich mich mit Konservierung eigener Küchenprodukte, vielmehr deren Etikettierung befaßte.
Netzfreunde im Ausland sollten doch auch checken können, ob dieses oder jenes Stöffchen allergische Reaktionen und so...
Johannisbrotkernmehl zum Bleistift wird nun mal in jedem Land mit einer anderen Vokabel bezeichnet.
Nicht jeder hat das große Latinum, gar botanisches Spezialwissen.
Für jeden Marktplatz ein separates Etikett drucken lassen ist unwirtschaftlich, alle Möglichkeiten aufzuführen macht keinen Sinn; das Etikett wäre schnell voll und unübersichtlich.
Tadäää - und nun kommen die pösen, pösen E-Nummern ins Spiel.

Besser sollte vor einem unbegründetem Bauchgefühl-Lamento nachgeguckt werden, ob es sich bei der betreffenden E-Nummer wirklich um verdammungswürdiges Teufelswerk handelt.
Ich hätte z. B. so gar nichts gegen E 948, E 941, E 422, E 100, E 412, E 153, E 440, E 322, E 901, E 414, Salz, Zitronensäure oder natürliche Hefe-Extrakte einzuwenden.

Lese ich manch generalisierte Ansagen selbsternannter Lebensmittel-Gurus, frage ich mich, was der Autor beim Käsekästchen-Spielen in der Schule alles nicht mitbekommen hat wenn er den Stab über einer ganzen Zusatzstoffgruppe bricht, dabei offenkundig nicht peilt, daß selbst in Mutter Naturs Produkten wie z. B. Ei und Milch die - lt. dieses Autoren - un-be-dingt zu meidende Emulgatoren drin sind.
Ohne die wäre MEINE Schlagsahne, Majo oder Schokoladencreme ausgeflockt.

Huhuhuhuuuu - Antioxidationsmittel hört sich doch voll spektakulär an.
Da muß ich wohl umdenken.
Bisher verwandte ich völlig unbekümmert Essig und Zitrone wenn ich nicht wollte, daß sich helles Gemüse oder Obst nach dem Schälen braun verfärbt (oxidiert).

Sollten allzu gläubige Autoren nicht besser einige Lektionen bei Jean Pütz nehmen, dessen Redaktion sich beim Thema Seife- und Cremeherstellung eingehend mit zellschädigenden oder durchaus akzeptablen Zusatzstoffen befaßt hat?

Verdickungsmittel?
Dieses Teufelszeug kam auch im verlinkten Artikel vor.
Je nach Produkt sorgt es für eine bestimmte Textur und bewirkt ein damit einhergehendes - und gewünschtes - Mundgefühl.
Künftig keine Gelees (Pektin), keine Puddings (Maisstärke) und keine gebundenen Suppen (Kartoffelstärke) mehr?
Kein Milchreis, Gries- oder Haferbrei?
Deren Verdickungsmittel könnten in die - pfui deifi - von der Kuh gemeinerweise mit Emulgatoren versetzte Milch austreten.
Quarktorte oder Topfenstrudel geht ja man gar nicht mehr.
Alles voller Emulgatoren, Antioxidantien (Zitrone), Aromen (echte Bittermandeln, Vanilleschoten, Tonkabohnen) und Verdickunsmittel (Stärke).
Ganz zu schweigen von Backtriebmitteln, die wie Sauerteig, Weinsteinsäure, Natron (E500ii) oder Hefe natürlichen Ursprungs sein können.

Wenn ich schon höre "Huuhuuuhuuuu - da ist jede Menge Chemie drin", kann ich nur mit den Augen himmelwärts rollen wenn mir auf Nachfrage nicht erläutert werden kann, WELCHE.
Das ganze Universum ist aus chemischen Bausteinen zusammengesetzt.
Sind Chemikalien etwa per se schädlich - Wasser, Luft oder Spurenelemente deshalb schlecht für mich?

Worauf ich hinaus will:
Besser erst prüfen, ob der beigemengte Stoff nicht völlig harmlos ist, ehe krakelt und womöglich grundlos verdammt wird.

Selbstverfreilich ist mir bewußt, daß viele Stoffe gar keiner Deklaration bedürfen.
Die hartnäckige Lobby-Arbeit der Lebensmittelindustrie, bei der mit dem Verbraucherministerium ins Bett gegangen wird, ist ein offenes Geheimnis.
Deshalb setze ich auf Eigenverantwortung,
verwende, insbesondere seit die meisten Tage mir gehören, lieber Lebensmittel wie sie die Natur schuf und schnitze mir selbst etwas zu Essen daraus.
Glücklicherweise schmeckt mir meins eh' viel besser als Zeug aus dem Labor, was den Vorlieben des Durchschnitts-Essers angepaßt werden mußte.
Wer "reales" Essen kennt, das gut gemacht ist, vermeidet Fertigfraß.
Ich erinnere mich, daß ich böse teure Monin-Sirups kurzerhand im Ausguß entsorgt hatte, nachdem sie mit meinen eigenen verglichen worden sind.
Das Bedauern galt nur dem Geld, das ich dafür ausgegeben hatte.
Nach dem Vergleich habe ich sofort die "Chemie" rausgeschmeckt, die ich seither nicht mehr zu mir nehmen möchte.
[...] Und so 2mal in der Woche hole ich mir ne Kleinigkeit wenn ich einkaufen bin, von BackShops oder der Bäckerei.
Das habe ich aufgegeben, seit die hiesigen Bäckereien immer mehr Backpulver in die Rührteige (versunkener Apfelkuchen) mischen, die Preise in keinem für mich nachvollziehbaren Verhältnis mehr zur Leistung stehen.
Das könnte mein Bequemlichkeits-Gen noch ausblenden, den Backpulver-Nachgeschmack werde ich jedoch nicht los. Und viel zu süß ist's mir mittlerweile auch.
Nach einer eindrucksvollen Dokumentation habe ich daheim auf Weinstein-Backpulver umgestellt.
Das hat den überschaubaren Nachteil, daß es fruchtige Inhaltsstoffe nach genau drei Tagen zum Kippen bringt, das "Mehr" an Gebäck deshalb schnell verputzt oder unbedingt eingefroren werden muß.
Vorteil: Immer kostengünstige Teilchen im Vorrat, die bei mangelhafter Planung zur Not in der Mikrowelle aufgetaut werden können.
 
C

ckl1969

Gast
Also ich komme so auf 150 Euro im Monat. Bin Single

Es ist bei mir aber auch so, daß ich das was andere als „richtiges“ Essen bezeichnen, nur alle zwei Tage mache. Absolut freiwillig.

Also jeweils an einem Tag zwei vollwertige Mahlzeiten, einen Tag dann nur Getränke, überwiegend Schorlen und ein bisserl Tee und den Tag drauf wieder zwei Mahlzeiten.

Hat weder ideologische noch gesundheitliche Gründe das ich das so mache. Ich betrachte das auch nicht als „Intervallfasten“ oder sowas in der Richtung. Mir geht es ganz einfach gut damit.
 

Gaestin

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das Problem für GlobalPlayer ist, dass wir nicht wissen,
ob er in der Einrichtung gute Kochmöglichkeiten hat
und ob er genug lagern kann. Ich friere viel ein, aber
nur gute frische Sachen, dann hat man immer die
Möglichkeit, darauf zuzugreifen. Die Lagermöglichkeiten
hat man vermutlich nicht in einer Einrichtung.
 
D

Dinobot

Gast
AW: Wie viel gebt ihr für Lebensmittel aus?

Im Regelsatz sind für einen Erwachsenen 145€ vorgesehen.

Der Regelsatz wird inzwischen von der Inflation aufgefressen.

Quelle:

https://www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php
https://de.statista.com/statistik/d...s-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/

Insofern musst du hier die Preissteigerung mindestens dazu berücksichtigen. Dann sind bei mir im Bezirk -wegen der Steigerung der Gewerbemieten im Explsoionsmodus die Preis NOCHMALIG um 30 Prozent gestiegen -pro Produkt mindestens. Bei Obst sogar um bis zu 100 Prozent. Und es gibt nur 2 Supermärkte im Umkreis.

Bedeutet: Seit 2013 sind die Kosten für Lebensmittel bei mir -nur deswegen von 130 Euro auf 200 -220 Euro gestiegen.:doh:
 

Sowhat

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Wow, da gibt es doch einige die mit sehr wenig auskommen.
Eine Userin schreibt gar, dass 3€ pro Tag (sind bei 30 Tagen gerade mal 90€) für Lebensmittel, Kneipenbesuch, Sport und Fahrkarten bei ihr ausreichen.
Andere brauchen doch etwa 200€ im Monat für Lebensmittel ausgeben. So auch ich, zumal ich schon täglich essen muss, schon weil meine Tabletten nicht alle nüchtern genommen werden können. Bin leider nicht gesund.
Kommt wohl doch drauf an, ob man in Brandenburg, MeckPom oder Bayern,Baden-Württemberg lebt. In den neuen Bundesländern kann man schon noch billiger leben, da haben ja die meisten auch Gärten wo sie sich dann selbst versorgen.
Also ich lebe in Bayern da gibt es kaum Wohnungen mit Balkon für angemessene Kdu geschweige denn Garten und hier haben sich die Lebensmittelpreise, vor allem was Obst und Gemüse betrifft stark erhöht in der letzten Zeit, wenn nicht teilweise sogar verdoppelt. Und nein, das bemerke nicht nur ich!
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
@Dinobot:

Das Problem, so es denn in der Dimension stimmen sollte, haben Deine arbeitenden Nachbarn aber auch.

Ansonsten steht es Dir frei, einen Chef zu finden, der derartige Berechnungen zur Einkommenssteigerung mitträgt.
Viel Spaß dabei, der wird nur schmunzeln.

Was der Rechner für eine Quelle sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
Abgesehen davon, kann ich das noch ohne irgendwelche Apps oder Rechner aus dem Internet bewerkstelligen. ;-)

Was Dein ganzer Post soll, erschließt sich mir auch nicht, da ich lediglich den im Regelsatz vorgesehen Betrag für Lebensmittel mitgeteilt habe.

Ich persönlich komme auch mit Deinen 220€ nicht aus.

Mein Beitrag zur Fragestellung: 400€ p.M./Kopf(2)= 800€ p.M.
 
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