Wiesbadens OB Müller hält Modell „Mieten macht Schule“ für sinnvoll

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wolliohne

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Die Große Koalition hat diese Woche Grundstücksverkäufe, den Bau des Stadtmuseums und Schulsanierungen beschlossen.
Quelle: Wiesbadener Kurier Anmerkung unseres Lesers PK: Es wundert den Leser doch sehr was sich der Kämmerer und OB Müller in Sachen PP Projekt Stadtmuseum da zusammen rechnet. Bis zu 19 Mio. EURO soll das Stadtmuseum nach Abzug des Landeszuschuss von 5 Mio. EURO kosten. Für Zinsen und Tilgung rechnet er uns 8% Zinsen und Tilgung = 1,5 Mio. EURO pro Jahr vor, denn die Summe entspricht der jährlichen Miete die er an den Investor zahlen will. Er wünscht sich eine Laufzeit von 30 – 40 Jahren. 40 x 1,5 Mio. wären dann 60 Millionen die die Stadt für das Museum in den 40 Jahren zahlt. Die Stadt erhält kommunal Kredite zu einem Zinssatz von 2,5% p.a. können wir in dem Artikel lesen. Bei einer gleichzeitigen Tilgung von z.B. 2% von den 19 Mio. EURO Baukosten für das Stadtmuseum wären das 380.000,- € im Jahr + den 2,5% Zinsen = 480.000 EURO. In Summe: 860.000 EURO pro Jahr. Das Stadtmuseum würde nach 30 Jahren aber der Stadt gehören. Tolle Rechnung Herr OB Müller! Ich denke hier soll wieder einmal einem privaten Investor richtig viel Geld aus dem Stadtsäckel in die Tasche geschoben werden. Herr Körber hat mit seiner Frage schon recht: Die Stadt trennt sich zum Schaden der Kommune von ihrem Tafelsilber.
Ergänzende Anmerkung MB: Wir wirkungsvoll Kommunen vom Investor Instandhaltungsarbeiten verlangt werden können, beschrieb der Privatisierungskenner Werner Rügemer sehr eindrucksvoll am Beispiel des Bildungszentrums Ostend in Frankfurt.
 
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