Wiesbaden bekommt Hessens erste Waffenverbotszone

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Dagegen72

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ckl1969

Gast
Grüne und Linke seien gegen anlasslose Personen-Kontrollen

Haben die Grünen oder die Linken ihre Ablehung auch irgendwie begründet?

Gibt es dort Sorge(n) das evtl. bei den Kontrollen zu viele Messer gefunden werden und man dann anschließend nicht weiss wohin damit? Also mit den Messern. Oder das die, denen die Messer abgenommen werden dann ihre Brötchen nicht mehr damit schmieren können, die Wurst/den Käse dafür nicht mehr schneiden können?
 

Dagegen72

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Wenn du dir genauso viel Arbeit machen würdest wie ich und dir ebenso die Finger fast wund googlen würdest, würdest du dir Begründung erlesen können!
WIESBADEN - Mit dem Ortsbeirat Westend hat auch das zweite betroffene Stadtteilgremium der Waffenverbotszone in der Innenstadt zugestimmt – wenn auch mit drei zu zwei Stimmen denkbar knapp. Wie berichtet, planen Stadt und Polizeipräsidium, das Mitführen von Waffen und „waffenähnlichen Gegenständen“ in Teilen der Fußgängerzone und dem inneren Westend zu verbieten. Um dieses Verbot durchzusetzen, sollen in dem ausgewiesenen Gebiet zwischen 21 Uhr und fünf Uhr morgens künftig Kontrollen durchgeführt werden. „Anlassunabhängig“, bestätigte Ordnungsamtsleiterin Heike Paul auf Nachfrage, „aber nicht willkürlich.“ Paul wies auf die Erfahrung der kontrollierenden Landes- und Stadtpolizisten hin. „Die rennen nicht los und wollen allen in die Taschen gucken“, versicherte sie. „Ich gehe davon aus: Wer sich nicht auffällig benimmt, wird auch nicht kontrolliert.“ Auch nach dem Fund eines „waffenähnlichen Gegenstands“ sei nicht zwangsläufig ein Bußgeld fällig. Wer eine Erklärung liefern könne, werde nicht behelligt, betonte Paul. Das gelte für den Handwerker mit dem Schraubenzieher ebenso wie für die Frau mit dem Tierabwehrspray, nicht aber für den Jugendlichen mit dem Baseballschläger. Bezogen auf Erfahrung und Ermessensspielraum der Polizisten brachte Michaela Apel (SPD) den Aspekt des „Racial Profiling“ zur Sprache. Es sei besonders darauf zu achten, wie solche Kontrollen in einem multikulturellen Ortsbezirk wie dem Westend wahrgenommen würden. Paul versprach, sich auch das nach der dreijährigen Evaluierungsphase genau anzuschauen. Während sich Thomas Ahlmeyer (Grüne) an der ungenauen Begriffsbestimmung der „waffenähnlichen Gegenstände“ störte, forderte Christoph Mürdter (Linke) mehr präventive Jugendarbeit. Beide lehnten die Grundlage für die Waffenverbotszone – eine Rechtsverordnung und eine Gefahrenabwehrverordnung – ab. Zustimmung kam mit zwei Stimmen von den Grünen und einer aus der CDU, der Rest der Anwesenden enthielt sich. Nach der bereits erfolgten Zustimmung des Ortsbeirats Mitte kann die Stadtverordnetenversammlung nun wie geplant am 13. Dezember darüber abstimmen.
https://www.wiesbadener-kurier.de/l...mt-waffenverbotszone-in-wiesbaden-zu_19659896

und Stullen kann man sich auch daheim schmieren, dafür braucht es kein Messer. Und Obst kann man sich daheim klein schneiden und sie in einer dauerhaft genutzten Plastikdose mittransportieren. Und nachts müssen Stullenmesser auch nicht mitgetragen werden.

Und "waffenähnlich" heißt: dass ja alles Waffe sein könnte, auch ein Ast, der von einem Baum
 
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