Wielange können Kinder in die bedarfsgemeinschaft gerechnet werden? (1 Betrachter)

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E

ExitUser

Gast
Hallo!
Ich hätte da mal eine Frage,vielleicht kann mir jemand weiter helfen!
ich bin Alleinerziehend mit 3 Söhnen und arbeitssuchend.
Mein ältester Sohn ist 20 und macht im mom eine Ausbildung.
Da er somit Verdienst hat rechnet mir die Arge sein Lehrlingsgeld mit in meine Bedarfsberechnung ein.Er ist mein Sohn zählt aber als voller Verdiener.(gleichgestellt mit einem Ehepartner)
Seit Januar 08 ist er nun im 2. Lehrjahr und ich habe Angst das mir sein Verdienst weiterhin angerechnet wird und ich erneut eine Kürzung meiner Leistungen erhalte.Für meine anderen beiden Kinder und mich ist es schwer mit den paar € noch über die runden zu kommen.
Wielange wird ein Lehrling bei den Eltern mit angerechnet?
Ich würde mich freuen wenn mir jemand Auskunft geben könnte wie ich mich verhalten soll und ob dies rechtens ist.
mit freundlichen Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
Wenn er seinen Bedarf (= sein Regelsatz + Kosten der anteiligen KdU) decken kann, gehört er nicht mehr in die BG.

Alles Weitere: "U 25", konzentriere Dich auf Ludwigsburgs Beiträge.

Viele Grüße,
angel
 

Mario Nette

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13 Dezember 2007
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Wenn er seinen Bedarf (= sein Regelsatz + Kosten der anteiligen KdU) decken kann, gehört er nicht mehr in die BG.

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Viele Grüße,
angel
Dazu eine Frage, auch wenn nicht betroffen: Muss die ARGE den jungen Mann automatisch aus der BG nehmen oder muss man das anmelden? Denn wenn es automatisch geschehen muss, dann würde ich an ich&ichs Stelle einen Überprüfungsantrag für die betreffenden Leistungsbescheide stellen. Wenn man aber die Nicht-Existenz der BG anmelden muss, dann bringt es nix. Wobei: Wie kann man denn bei Mutter und Sohn von einer BG (eheähnlich) ausgehen? Das ist doch perfide!

Mario Nette
 

biddy

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Das muss automatisch passieren, weil eindeutig im SGB II und in den DVOs erklärt ist, wer zur Bedarfsgemeinschaft gehört und wer nicht.

Wird aber (bis wohl auf wenige, sehr wenige Ausnahmen) so nicht praktiziert.
 
E

ExitUser

Gast
Dazu eine Frage, auch wenn nicht betroffen: Muss die ARGE den jungen Mann automatisch aus der BG nehmen oder muss man das anmelden? Denn wenn es automatisch geschehen muss, dann würde ich an ich&ichs Stelle einen Überprüfungsantrag für die betreffenden Leistungsbescheide stellen. Wenn man aber die Nicht-Existenz der BG anmelden muss, dann bringt es nix. Wobei: Wie kann man denn bei Mutter und Sohn von einer BG (eheähnlich) ausgehen? Das ist doch perfide!

Mario Nette
Ich kann Dir nur sagen, es ist ein harter Kampf, Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 25 Jahren aus der BG zu bekommen.
Er endet auch nie, denn die Arge versucht in meinem Fall zum Beispiel, meinen 19jährigen nach Belieben wieder in die BG zu nehmen oder nicht.

Im Grunde besteht meiner Meinung nach eine Pflicht, die Sprößlinge von Amts wegen aus der BG zu nehmen, sobald sie ihren Bedarf decken können. Schließlich stehts so im SGB II.

Leidiges Endlosthema ist auch nach erfolgter "Herausnahme" das Kindergeld.
Das rechnet die ARGE nur zu gern als Einkommen der Eltern, auch wenn es die Sprößlinge nachweisbar brauchen und sie dadurch auf Hartz IV-Niveau gepresst werden. Meiner Meinung nach ist diese Hunger-Sippenhaft nicht rechtmäßig.

Ein Überprüfungsantrag ist schon empfehlenswert und sollte von Erfolg gekrönt sein.
Nur das KG - da kämpfe ich noch mit allen Bandagen.

Viele Grüße,
angel
 
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