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Wiederspruch beim Jobcenter einlegen, wegen angeblicher Überzahlung, wie?

Avarice1987

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#1
Hallo zusammen, ich arbeite gerade als Aushilfe beim Südkurier.
Alles ordnungsgemäss gemeldet, laut der Rechnungsabteilung des Südkurier 180 € im Monat + 100 € Fahrkosten, da ich ja mit dem Auto erstmal an den Ort hinfahren muss.
Antowrten auf meine Email, wie das mit den fahrtkosten ist bekam ich keine.
Ich war eben bei meinem Redakteur, der meinte nur ohje, sowas habe er geahnt, eigentlich müssten die doch begreifen, dass Fahrtkosten mit drinnen sind, wenn ich dort hin fahren müsste.

Meine Frage ist jetzt:

Wie kann ich einen Einspruch gut formulieren? ich hab das bisher nie gemacht, weil das immer der ehemalige Betreuer von mir gemacht hat.


Diese Information habe ich von der Rechnungsabteilung Mitte September bekommen,a ls das Jobcenter von 400 € Einkommen ausgegagngen ist:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo Herr E*****,



der Bezirk ist pauschal mit 184,00 € bewertet. Je nach Menge an Beilagen und Prospekten an Resthaushalten kann der Bruttolohn ca. 200,00 € betragen.

Fahrgeld wird auf Grund Ihres eingereichten Fahrgeldbogens in Höhe von 0,28 €/km vergütet. Bei 14km/Tag und 25 Zustelltagen wäre das 98,00 €.



Mit freundlichen Grüßen



-----------------------------------------------------------------------

Direkt-Kurier Zustell, Druck und Logistik GmbH

Hier der Nachweis, dass ich die Fahrtkosten an meinen vater erstattet habe ( der stellt mir das Auto, weil ich kein Eigenes habe )

snap0082.jpg - directupload.net

Und hier meine Lohnabrechnung:

snap0083.jpg - directupload.net


Ich habe die Info der Rechnungsabteilung so wie oben weitergegeben, so das meine Sachbearbeiterin von ca 180 € einkommen ausgegangen ist. Auf die Sache mit den Fahrtkosten ist Sie garnicht eingegangen.

Mein Redaktuer hat mir jetzt gesagt, dass ich sofort einspruch erheben soll. In Einer Nachbarstadt hätten die wohl mal so rumgesponnen, dass ein Beamter des AA der den verlag kannte, dann darauf hinwies, dass die person ohne Fahrzeug die Arbeit garnicht machen könne.

Wie muss ich den jetzt den Wiederspruch formulieren?

Danke für Eure Hilfe
 

dagobert1

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#2
AW: Widerspruch beim Jobcenter einlegen, wegen angeblicher Überzahlung, wie?

Ich war eben bei meinem Redakteur, der meinte nur ohje, sowas habe er geahnt, eigentlich müssten die doch begreifen, dass Fahrtkosten mit drinnen sind, wenn ich dort hin fahren müsste.
Die Fahrtkosten sind auf der Abrechnung nicht eindeutig als Aufwendungsersatz ausgewiesen, folglich geht das JC von pauschalen Zuschüssen und damit von Einkommen aus.
Für die Zukunft wird dein AG die Abrechnungen anders aufschlüsseln müssen, sonst hast du das Problem immer wieder.


"Hiermit lege ich gegen den Bescheid vom xxx Widerspruch ein.
Das in der Abrechnung aufgeführte Fahrgeld ist kein Einkommen, sondern Aufwendungsersatz."
Das Schreiben der Rechnungsabteilung in Kopie beifügen.
 

Avarice1987

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#3
AW: Widerspruch beim Jobcenter einlegen, wegen angeblicher Überzahlung, wie?

So ganz schlau werde ich aus dem Schreiben noch nicht.

ich bekomme jetzt quasi 17,51 € weniger?

So steht es auf jedenfall hier:

20161021_182717.jpg - directupload.net.

Werde ich so machen, dankeschön.
 

ela1953

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#4
AW: Widerspruch beim Jobcenter einlegen, wegen angeblicher Überzahlung, wie?

Das kommt wegen der Abkürzungen in der Lohnabrechnung. Bei mir stand nur "Auslagenersatz" .
Wobei die Fahrtkosten bis zur Ablagestelle
Ja nicht erstattet werden. Sondern nur die Kilometer in Zustellbezirk.

Dein Jobcenter hat aber wohl die Fahrtkosten nicht als Einkommen genommen.Sonst wäre der Abzugsbetrag höher

Es ist schon richtig, dass du etwas weniger ALGII bekommst. Denn du hast ja nur einen Freibetrag vom Lohn.
Die Höhe des Freibetrags und dein ALGII zusammen ist ja höher wie dein ALGII.

Hast du schon wieder aufgehört damit, wegen des Austrittsdatum?
 

Avarice1987

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#5
AW: Widerspruch beim Jobcenter einlegen, wegen angeblicher Überzahlung, wie?

Also, Ohne den Aushilfsjob hatte ich 850 € im Monat. 397,50 auf Miete, 115 an die Stadtwerke.

So, mitte september ging Sie dann von einem betrag von 180 € einkommen aus. Bekommen habe ich dann 730,50 € für den Monat Oktober.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann müsste ich für den Monat November ca 712 € bekommen? Seh ich das richtig?

Die Fahrkosten werden nach gefahrenen Kilometer gerechnet. Sprich anfahrt und Rückfahrt.

Ne, denn Job mach ich noch bis zum 31.10. Da ich kein eigenes Auto habe, nutze ich eben das meiner Eltern. Nur ist hier nun schon wiederstand gekommen, weil Zitat " Es könne nicht sein, dass ich ständig das Auto habe". Was auch verständlich ist. Wen ich jetzt ein eigenes Auto hätte, dann könnte mir der Gebietsleiter noch 2 Bezirke dazugeben in 2 Anderen ortschaften und ich wäre Ruck zug aus dem ALG 2 Bezug draussen, also dann quasi Aufstocker.
 
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