Wiedermal Coaching (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

zorni

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Jetzt bin ich auch dran.

Weiß jemand wielange die erste Gruppenveranstaltung geht und welche Verhaltensregeln es gibt?

Also außer nichts zu unterschreiben, nicht in die Wohnung lassen usw.

Die IHK "konnte" mir über den zeitlichen Rahmen dieser Erstveranstaltung keine Auskunft geben, da dies abhängig von der Anzahl der Teilnehmer sei?
 

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Goldie44

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Wie sollen die dich zu Selbstständigkeit "beraten" wenn du keinerlei Unterlagen zu deiner Selbstständigkeit (falls überhaupt vorhanden) vorzeigst? Das ist nämlich dein gutes Recht.
Also denen nix zeigen, kopieren lassen etc.!
Wenn du möglichst viele der anderen Teilnehmer, vorher ebenfalls über ihre Rechte informierst, kann die Maßnahme ja nicht lange dauern.
In meinem VA stand auch was drin von wegen "mitbringen".
Das habe ich sogar getan. Nur von vorzeigen, kopieren lassen etc. stand da nix!
Du hast ein informationelles Selbstbestimmungsrecht nach §4a Bundesdatenschutzgesetz.
 

Pfiffi

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Das ist ein Informationsblatt zu einer Massnahme, bist Du zu dieser Massnahme zugewiesen, hast Du eine EGV in welcher steht das Du Dich verpflichtest an Massnahmen dieser Coloeur teilzunehmen, oder gibt es gar einen VA dazu .

Oder eine Zuweisung?

Das Infoblatt gibt selbst nichts her das Du daran teilnehmen musst.

Frage, ist dies vor Beginn Deiner Selbständigkeit oder läuft diese schon usw.
 

zorni

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Solche Gedanken habe ich mir auch schon gemacht.

Was muss ich angeben und was nicht. Ich lasse mir ungern in die Karten schauen. Vorlegen soll ich ja erstmal nichts.

Und was ist, wie ich hier schon gelesen habe, mit Angaben zu meiner familiären Situation etc. Das hätte doch nichts mit meinem Gewerbe zu tun und geht niemanden etwas an (außer mich, und es ist alles in Ordnung).

Fällt das alles unter die "Mitwirkungspflicht"?

Sanktion von 10% wurde auch angedroht.

Ich bin jetzt schon auf Krawall gebürstet. Nächsten Montag geht`s los.
 

zorni

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@Pfiffi

Blatt 1 des Schreibens hab ich jetzt nicht eingestellt.

1. Einladung
Adresse und Termin

Ich möchte Sie zur Maßnahme ... vom 17.09.2012 bis 19.03.2013 einladen.

EGV hab ich, da steht sowas auch drin.

Gewerbe läuft schon seit Jahren. Immer als Nebenverdienst. Bewerbungen schreibe ich auch und stehe dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung (bei seriösen Angeboten).

Deshalb verstehe ich auch nicht, was das Ganze soll.
 

Pfiffi

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Den Sinn und Zweck, kann ich Dir auch nicht erklären, das dürfte Sache Deines JC sein.

Da dies in letzter Zeit ja vermehrt um sich greift, ist davon auszugehen, das Gelder die für Schulungen nicht mehr zur Verfügung stehen, anderweitig unters "Volk" gebracht werden müssen.

Ja okay, wenn als Zuweisung (Einladung) wirst wohl hingehen "müssen", was Du dann dort von Dir gibst, wäre jetzt mit Kristallkugel.

Wichtig ist Deine Daten gehören Dir.
 

ChristianH

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Über die Länge dieser Veranstaltung kann ich Dir leider nichts sagen. Wenn Du ihnen aber nichts zeigen möchtest bzgl. deiner Selbstständigkeit, dann musst Du das auch nicht, soweit mir bekannt ist! Wie meiner Vorredner meinten: lass sie nichts kopieren ect., denn da gibt es keine rechtliche Grundlage für.
 
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Ferdinand456

Gast
[...] Gewerbe läuft schon seit Jahren. Immer als Nebenverdienst. Bewerbungen schreibe ich auch und stehe dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung (bei seriösen Angeboten).

Deshalb verstehe ich auch nicht, was das Ganze soll.
Das kann ich dir erklären. Anweisung vom Chef der Bundesagentur für Arbeit aus Anfang Jahr 2011: Wer seit Jahren so mit Nebenerwerb vor sich hindümpelt und nicht ganz auf eigenen Füßen stehen kann, soll gecoacht werden, damit er raus kommt aus dem ALG-II-Bezug, oder sein Gewerbe aufgeben. Hindümpelei wollen sie weiter nicht. Sie sind der Meinung, dass die, die so vor sich hindümpeln, bei Aufgabe ihres Gewerbes leicht in Vollzeitstellen vermittelt werden können.

Da das aber nicht zutrifft (insbesondere sogenannte "gescheiterte" Unternehmer sind bei Arbeitgebern ungerne gesehen), wird das alles teurer werden, als es die Dümpelei und Aufstockerei war.

Jetzt hast du die Wahl: Werde selbständig, gehe nicht zum Coaching, nimm Sanktionen bis zum Nullpunkt in Kauf, such dir Partner, neue Geschäftsideen, mach Werbung, etc., such dir Banken, die dir mit Krediten helfen (und da wirst du nicht nur gecoacht, sondern als Kleinunternehmer erst einmal hängen gelassen, es sei denn, du überzeugst sie, dass du die Idee des Jahrtausends hast) oder andere Kreditgeber.

Oder bleibe unselbständig und mach das Coaching mit. Allerdings kann ich dir nur raten, dir nicht zu sehr in die Karten schauen zu lassen. Ich erlebte, dass meine Geschäftsideen übernommen wurden, und zwar von denen, die das Geld dafür haben, das ist aber schon 20 Jahre her.

Ziel dieses Coachings wird unter anderem sein, dich und dein "Geschäft" (Nebenerwerb) mit anderen Kursteilnehmern zu verkuppeln, d. h. ihr sollt dann Geschäftspartner werden. Wenn du den anderen Teilnehmer nicht riechen kannst, weil seine Alkoholfahne schon beim Betreten des Raumes winkt, ist das dem Jobcenter und dem Maßnahmeträger egal, du hast zu spuren, auch wenn du der Meinung bist, der neue Partner wird dann eher geschäftsschädigend und belastend sein als eine Zukunft.

Also rate ich dir: Guck dir das an, guck, wie sie mit deinem "Nein" umgehen, wenn du Daten und Geschäftsideen nicht herausrücken möchtest und wenn sie alles von dir haben wollen, inklusive Kuppeleiversuche mit Teilnehmern, die dir nicht liegen: Raus da und versuche, das alles ohne Jobcenter zu machen. Wenn sie gut sind und deinen Wunsch nach Diskretion (auch gegenüber anderen Kursteilnehmern) akzeptieren, könnte es eine Chance sein. Es gibt aber private Coaches auf dem Markt, die dir gegen Geld ein wenig helfen möchten (nur schießen die gerade aus dem Boden wie die Pilze, ein guter Steuerberater oder langjährig erfahrener Unternehmensberater ist da oft besser).

Ich persönlich halte nichts von Selbständigkeit in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter oder anderweitigen staatlichen Hilfen. Irgendwo findest du jemanden, wenn du nur suchst, der deinen Erwerb gut findet und dir hilft, seien es Banken oder anderweitige Teilnehmer (Achtung vor leeren Versprechen mit hohen Zinsen bei Krediten, sonst hast du die Mafia am Hals).

Du kannst auch versuchen, das Ganze mitzumachen und auszusitzen, bis die Regierung kapiert, dass all diese Nebenerwerbler, die jetzt ganz auf eigenen Füßen stehen sollen, oder aber wieder ganz in ALG-II überführt werden sollen, nicht mehr vermittelbar sind, wenn sie ihren Nebenerwerb aufgeben.

Das Märchen von der Vollbeschäftigung erlebte ich gerade wieder am eigenen Leib: Ein Stellenangebot, das gerade einmal 2 Wochen alt war, war nicht mehr zu vergeben, der Arbeitgeber versuchte am Telefon, meine Bewerbung mit Händen und Füßen abzuwehren, er sei "erschlagen worden" von Bewerbungen und habe seinen Teilnehmer längst gefunden.
 

Roter Bock

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Das Ziel dieser Massnahmen ist eindeutig und entsprechend der heutigen Politik, Dir Deinen Laden zu zumachen und Dich ins Prekariat zu verschaufeln. Wenn eine RFB dabei war ist es wohl bindend. Auf jeden Fall (auch wenn es keine aufschiebende Wirkung mehr hat) einen Widerspruch verfassen.

Hier gibt es zur Zeit mehrere Foristen die das gleiche Problem haben. In einen Fall wurde jemand gezwungen in die "Abwicklung" seiner Selbstständigkeit einzuwilligen.

Bei mir ist das so. Ich arbeite als GBR mit meiner Frau. Die Anteile an der GBR sind 50 zu 50 es gibt in meiner "Gesellschaft" keine Majorität.

Das bedeutet das meine Frau damit einverstanden sein müsste, das die Daten weitergegeben werden - Sie ist nicht auf SGB II angewiesen. Sie würde nie damit einverstanden sein. Von daher habe ich einen guten Grund keine Daten rauszugeben - Fall vorerst erledigt.

Nichts sofort unterschreiben. Unterlagen mitnehmen und hier einstellen. Ich gehe davon aus das bei dem Termin jemand vom Jobcenter anwesend ist. Meldeort mäßig dann wohl leider o.k.

Die Sache wird oft sehr positiv verkauft - das dicke Ende kommt.

Ich kann Dir nicht mit Sicherheit sagen das keine Sanktion versucht wird. Da Du Dich bewirbst und das als Nebengewerbe läuft, ist allerdings aus meiner Sicht der Dinge alles weitere von Deiner Einwilligung abhängig.

Packe bitte die Unterlagen mit der Ansage "Muss ich prüfen lassen" sofort ein und gib Sie nicht mehr raus!

In einen anderen Thread habe ich vor einem sogenannten "Wissensmanagement" der Leuphana Uni gewarnt. Was das heißt ist genau jener Wissenstransfer den Ferdinand beschreibt. Frage die IHK konkret nach einer Liste der "Kooperationspartner". Da sind welche auf Ideenklau-Tour die materiell besser bestückt sind.

Roter Bock
 
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Ferdinand456

Gast
[...] Packe bitte die Unterlagen mit der Ansage "Muss ich prüfen lassen" sofort ein und gib Sie nicht mehr raus!

In einen anderen Thread habe ich vor einem sogenannten "Wissensmanagement" der Leuphana Uni gewarnt. Was das heißt ist genau jener Wissenstransfer den Ferdinand beschreibt. Frage die IHK konkret nach einer Liste der "Kooperationspartner". Da sind welche auf Ideenklau-Tour die materiell besser bestückt sind.

Roter Bock
Ja, so ungefähr wollte ich das auch ausdrücken. Dazu kommt Mobbing vom Feinsten, wenn du nicht mitmachst als Kursteilnehmer bis hin zu: Coach stiefelt jeden Morgen ins "Klassenzimmer" und erklärt allen Teilnehmern "Ich kenne da übrigens ein paar gute Psychiater, falls ihr einen braucht", während er im Hintergrund wohl schon über deren Geschäftsideen grübelt, wie er sie vermarkten kann.

Diagnose: "Paranoia" (wir wollen doch nur helfen). Und genau so wird es dann auch deinem Anwalt dargestellt, der sich anschließend kaum noch traut, einen paranoid-geisteskranken Hartz-4-Empfänger zu vertreten, ohne dass er eventuell seinen guten Ruf verliert. Und genau darauf spekulieren sie. "Widerspruch zwecklos, wir sind die Gewinner", und so ähnlich wird es einem bei Kursbeginn gleich mal gesagt. Grauenhafte Menschen.
 

gelibeh

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Bei einer angedrohten 10% Sanktion kann es sich aber nur um eine Meldeaufforderung handeln und nicht um den Beginn einer Maßnahme. Darum würde ich auch nichts Wichtiges von mir erzählen. Steht auf der ersten Seite der Paragraf §59 und §309? Und Sanktionen nach §32 SGBII?
Edit: EGV und 1. Seite bitte mal ohne persönliche Daten einscannen.
 

Mollmops

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Ziel dieses Coachings wird unter anderem sein, dich und dein "Geschäft" (Nebenerwerb) mit anderen Kursteilnehmern zu verkuppeln, d. h. ihr sollt dann Geschäftspartner werden.
Läuft bei uns komplett anders. Eine Infoveranstaltung mit allen Teilnehmern gab es nicht, ich habe auch noch nie einen der anderen TN zu Gesicht bekommen. Gerade so, als sei ich der einzige. Mich wundert das, wo doch immer wieder so auf Kontakten, Netzwerken und (beruflichen) Beziehungen herumgeritten wird, wie wichtig die seien. Aber laut Coach ist das "nicht vorgesehen" die anderen kennenzulernen. Vielleicht um einen Austausch und eventuelle Meuterei zu verhindern.
 

Roter Bock

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Mollmops mit Sicherheit soll "Meuterei" unterbunden werden. Man könnte sich ja solidarisieren.

Roter Bock
 

zorni

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Klar, ich werde mir natürlich so wenig wie möglich in die Karten schauen lassen und auch nichts rausrücken was mir nicht passt.

Ich hab mir schon ein paar Fragen notiert:

- Kosten dieser Maßnahme
- ob Coach bei der IHK angestellt ist oder auf eigene Rechnung "arbeitet"
- ob vollständige und persönliche Haftung für evtl. resultierende Schäden
- Erstattung von Verdienstausfall
- ...

§59 und 309 stehen daruf.

Sanktion nach §20. Dieser beschreibt tatsälich nur ein Meldeversäumnis.

Ist das ein Ansatz?
 

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Ferdinand456

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Das ist eine Aktivierungsmaßnahme, wie ich gerade erst feststelle und wie ich sie oben beschrieben habe. :eek: Du hast da auch nicht einen Coach, sondern meistens gleich vier bis fünf Coaches.

Viele Fragen stellen und keine Daten herausgeben ist gut. Sie werden dich als "Rebell" notieren (ich wurde mehrfach so genannt, auch von anderen Kursteilnehmern, die nicht solidarisch waren) und sich überlegen, ob sie sich dein Querulantentum antun wollen.

Was folgen wird, sind von Seiten des Jobcenters ein paar Einladungen zur Feststellung deiner psychischen Stabilität, ggfs. zum Psychiater und / oder zu Eignungsfeststellungsmaßnahmen, Praktika, 1-Euro-Jobs, Bürgerarbeit, Bewerbertrainings und so weiter. Dies nur, weil du dich quer gestellt hast. Das läuft dann wieder über andere Maßnahmeträger oder denselben Maßnahmeträger. Die, die sich nicht querstellen, werden dasselbe in der Maßnahme mitmachen müssen, du als "Rebell" dann eben über das Jobcenter.

Bestenfalls lässt man dich in Ruhe, weil man eingesehen hat, dass Leute wie du ("Rebellen") nur Ärger bringen. Es gab schon Gruppenveranstaltungen, in denen der Coach die hartnäckigen Fragesteller heraus geworfen hatte, meist mit Worten wie "Sie mit Ihrer depressiven Sichtweise der Dinge stören hier nur!". Du hast zwar dann keine Sanktion, aber es folgt vom Jobcenter eine Einladung zum Psychiater, dieses Mal unter Androhung von 60 % Sanktion. "Depressiv", etc. Hat ja der Coach schon festgestellt.

Hier nun wird es deine Aufgabe sein, das Jobcenter nach einer konkreten Begründung für die Einladung zu fragen, die sie dir schriftlich erläutern müssen (!!!). Das ist wichtig. So ziehen sie meist ihre Einladung zurück, denn es ist kein Grund, zum Psychiater geschickt zu werden, weil ein Datenschutz-Verbrecher dich als "depressiv" bezeichnet hat.

Mach dich auf etwas gefasst. Schlimmstenfalls bekommst du eine Sanktion plus eine Einladung zum Psychiater. Ohne Anwalt - kaum eine Chance. Außer eben, du nimmst Null-Sanktion in Kauf, um aus diesem Psychoterror heraus zu kommen und ganz deinen eigenen Weg zu gehen. Ich rate dir: Finde einen guten Anwalt. Das muss aber ein verdammt guter sein, der dieses System durchschaut. Ist er nicht gut, lässt er sich auf deren Seite ziehen und erklärt dir im Zweitgespräch "ich verstehe Sie nicht, die wollen doch nur helfen", um dich ggfs. ebenfalls als depressiv oder paranoid hinzustellen und dich erst einmal in "Therapie" zu schicken, bevor er dich gerichtlich vertreten möchte. Ist mir so passiert, ich musste am Ende die Sanktion in Kauf nehmen. Welcher Anwalt zieht da schon mit?
 

zorni

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Die können mir gar nichts. Soviel steht schonmal fest.

Ich stehe dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und fertig. Wenn es keine seriösen Beschäftigungen mehr gibt, bin nicht ICH daran schuld.

Das sieht man ja z.B. auch an den Vermittlungsvorschlägen vom JC. Alle drei Monate vielleicht einer; wo dann aber auch nichts bei rauskommt.

Und Gewerbe aufgeben kommt auch nicht in die Tüte. Grundgesetz - freie Berufswahl usw. Aber das ist dann ein anderes Thema falls es soweit kommen sollte.

Was ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit vorstellen kann, ist die Geschichte mit gemeinnütziger Arbeit und sowas drum rum. Diesem habe ich mich bereits mehrfach erfolgreich entziehen können. Direkt im Gespräch beim Träger; u.a. mit der Begründung ich sei selbstständig. Vermutlich wurde das als alleinige Begründung dann so an das JC gemeldet und nun bin ich fällig.

Egal, ich hör mir das erstmal an, meine Daten und Ideen gehören mir, und dann wird man weitersehen.

Vielleicht sind ja auch ein paar nette Leute unter den Opfern.
 

Mollmops

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Ich finde die Rechtschreib- und Grammatikfehler im ersten angehängten Schreiben fantastisch. Was für Gurken hocken da im Drehstuhl?

Die IHK als Maßnahmeträger hingegen finde ich nicht mal schlecht - sofern das keine freien Coacher sind, sondern (langjährige) IHK-Mitarbeiter. Das zeugt zumindest von weitaus mehr Seriösität als mein Coach, der über eine freenet-Adresse zu erreichen ist.
 

zorni

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Ich finde die Rechtschreib- und Grammatikfehler im ersten angehängten Schreiben fantastisch. Was für Gurken hocken da im Drehstuhl?
Da hab ich auch gleich mit dem Kopf geschüttelt.

Die IHK als Maßnahmeträger hingegen finde ich nicht mal schlecht...
Ich eigentlich auch; wenn die IHK auch zu 100% beteiligt ist und sich nicht zu irgendwelchen Spielchen hat hinreißen lassen.

Aber auf sowas fährt ja dann die Presse total ab. :wink:
 

Pfiffi

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Das erste was ich fragen würde, ob dann jemand bei der IHK vom JC anwesend ist, denke mir das wird eine Gruppenveranstaltung sein, gleich auf der "Vorladung" würde ich mir die Anwesenheit bestätigen lassen. Mich hinsetzen zu hören und dann "Auf Wiedersehen" sagen, bestätigen auf der Einladung deshalb, weil ich dort keine rumgereichte Teilnehmerliste unterschreiben würde, auf welcher jeder meine Daten einsehen kann.:icon_evil:

Beistand nach § 13 Abs. 4 SGB X kommt auch immer gut, auch wenn dann erst einmal "dumme Sprüche" kommen, wie sie können nicht alleine, immer rumdrehen und gleich feststellen das ja auch hier IHK und JC gemeinsam vor Ort sind. Nicht aggresiv, sondern sachlich, ruhig und wohl überlegt, vorallem alles einpacken zur Prüfung mitnehmen, keine Aussage treffen wann Prüfung von Unterlagen abgeschlossen.:icon_evil:
 

zorni

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Ja soweit ist das klar.

Das wird "erstmal" eine Gruppenveranstaltung sein. So sagte es auch der Mitarbeiter der IHK am Telefon. Mehr aber auch nicht.

Mich wundert und nervt nur der lange Zeitraum von sechs Monaten. Ist das bei einem Coaching so und wird dann auch, wie bei mir, ein Abschlussdatum (19.03.2013) genannt?
 
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