Wiederholte Einladung für eine Schülerin, die weiter zur Schule gehen möchte. (1 Betrachter)

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SaschaSBO

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Hallo und Moin

Meine Tochter (gerade 17 geworden) hat jetzt innerhalb v. fünf Monaten, drei Einladungen erhalten.
Die erste Einladung Überschrift Schulabschluss, und dann?

Aufgrund Ihres Leistungsbezugs über das Jobcenter, sind wir verpflichtet, Sie diesbezüglich zu beraten und Ihren Übergang in Ausbildung/ Studium zu begleiten.
Mit Rückantwort wurde folgende Angaben angeben:
Schule, voraussichtliche 2016 mit Schulabschluss.

Nach dem Abschluss plane meine Tochter: Abitur
Schulbescheinigung wurde beigelegt.

Keine weiteren anfragen v. JC
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Die zweite Einladung:

Ich wurde eingeladen vom JC, der SB wollte mit mir über weitere schulische / berufliche Planung meiner Tochter sprechen. ( mmm, wieso ich, es geht ja um die Zukunft meiner Tochter, schon Merkwürdig)

Gerne könnten wir gemeinsam zum Gespräch kommen.. (nun ja…jetzt kommt es, Termin um 08:00 Uhr.)
Eine Kopie des letzten Zeugnisses sollte ich mitbringen.

Rückantwort:
Das JC wurde mitgeteilt, dass meine Tochter Schulpflichtig sei und währen der Unterrichtszeiten, nicht persönlich erscheinen kann und es gehe ja schließlich, um die Zukunft meiner Tochter.

Weiter Ausführungen/ Informationen:
Solange meine Tochter die Schule besucht ist laut des Gesetzes sowie der Bundesbeauftragte für Datenschutz erläutert, gehen das Jobcenter Schulzeugnisse und Lebensläufe nichts an.
Hierfür reicht eine einfach Schulbescheinigung.

Schulbescheinigung wurde wieder beigelegt.

Anmeldung für die Zusage zur Aufnahme des Gymnasiums wurde beigelegt
Keine weiteren anfragen v. JC

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So gerade frisch aus dem Briefkasten.

Die dritte Einladung diesmal an meine Tochter.

Wieder möchte man mit ihr über die schulische Situation / Berufswahlsituation besprechen

Folgende Unterlagen zu diesem Termin sind vorzulegen.
Kopie des letzten Zeugnisses sowie Schriftliche Bestätigung über weitern Schulbesuche, soweit diese vorliegt.
So jetzt habe ich hier eine vergängliche / weinende Tochter die total fertig ist und eigentlich die Ferien genießen wollte.

Diese Situation ist echt nicht gut, eigentlich haben wir alle Schreiben beantwortet und auch schon mal unterstrichen, dass meine Tochter auch rechte hat.
Sollte sie der Einladung nicht folgen, wurde gleich gedroht die Leistungen um 10% für drei Monate zu kürzen.

Ich finde das schon sehr belastend, für eine Schülerin die weiter zu Schule gegen möchte aber andauert Einladungen erhält.

Sie möchte unbedingt die Schule weiterführen und hat jetzt Angst, dass ihr das verwehrt werden könnte.
Habe ihr ein bisschen Hilfe für uns, damit meine Tochter weiterhin die Ferien genießen kann.
In Namen meiner Tochter und mir, bedanken wir uns schon mal im Voraus für eure Hilfe, Tipps etc.

Habt alle ein schönes sonniges warmes Wochenende
Einen Lieben Gruß aus dem Norden
Sascha







 

gelibeh

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Sie können nicht verlangen, dass sie die Schule abbricht. Keine Sorge. Ich würde sagen, vorgehen wie gehabt.
 

Buchfan

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Tröste sie! Und erkläre ihr, dass sie sich daran gewöhnen muss, dass das Arbeitsleben mit Übergriffigkeit zu tun haben kann, gegen die man sich wehren muss.

Was das JC da macht bei Euch, ist mir allerdings ein Rätsel. Du stehst im Leistungsbezug und Deine minderjährige Tochter soll sich erklären? Ist da was an mir vorbei gegangen? Welche Rechtsgrundlage soll es denn da geben?
 
H

hierheute

Gast
Ja, die geifern schon nach neuen frischen Sklaven und machen nichmal vor Kindern halt!!

Schreib denen, du hast MEHRFACH alles Nötige beantwortet und eingereicht und bist bereits vollumfänglich deiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Weise sie "höflich" aber bestimmt auf §65 SGBI: "Grenzen der Mitwirkungspflicht" hin.

Weiterhin mögen Sie UMGEHEND weitere schikanöse Belästigungen unterlassen und fordere sie mit Fristsetzung binnen 2 Wochen zu einer schriftlichen und nachvollziehbaren Stellungnahme auf, auf welche Rechtsgrundlage sie sich berufen.

Schreibe weiterhin rein: "rechtliche Schritte behalte ich mir vor".

Und dann schickst du das nachweisbar an die Geschäftsleitung deines JCs.

Und wenn dann nix passiert ist nach 3 Wochen, stellst du eine "Sachstandsanfrage" und wiederholst das nochmal und setzt eine neue "Gnadenfrist" von 2 Wochen.

Wenn dann immer noch nichts passiert, stellst du einen Strafantrag wegen STALKING bei deiner örtlichen Polizeidienststelle. Das müsste dann sitzen, auch wenn das Verfahren wegen "fehlendem öffentlichen Interesse" voraussichtlich wie üblich eingestellt werden wird. Jedenfalls bekommen die auf die Art einen vor den Latz und müssen sich erklären.

Und dann genießt den Frühling und Sommer und wunderschöne Ferien! :smile:
 

Sonne11

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Tröste sie! Und erkläre ihr, dass sie sich daran gewöhnen muss, dass das Arbeitsleben mit Übergriffigkeit zu tun haben kann, gegen die man sich wehren muss.
Ich würde meinen, nicht weiter darüber zu sprechen und auch weitere Briefe nicht anzusprechen! So lange es geht, die eigenen Kinder aus dieser Mühle heraushalten!

Da versucht nur jemand, seine Vorgaben zu erfüllen, sich Fleißsternchen zu verdienen!
 

Buchfan

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Nein, nicht pampern! Aber schützen durch Aufklärung - ja!
 
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