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Wiedereingliederungmaßnahmen nicht möglich

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redtiger

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12 Feb 2009
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#1
Wie ich diese Woche feststellen musste, komme ich in keine "Maßnahme" des Landkreises/Arge rein.

Meine Fallmanagerin schickte mich zu einer Bewerbung für so eine Maßnahme.
Da ging es um die "Ausbildung" zum Energieberater, ausgeführt von einem gemeinnützigen sozialen Wirtschaftsbetrieb in Verbindung mit dem Landkreis.
Es sollten 6 Stellen besetzt werden.
Diese ganze Maßnahme wurde möglich, weil das Bundesumweltministerium die Sache faktisch bezahlt.

Für diese 6 Stellen gab es 23 Bewerber aus denen man die 6 aussuchte.
Wie mir mitgeteilt wurde, gehörte ich zu den 6 Ausgesuchten.
Trotzdem wurde ich nicht genommen.
Da mir das AGII seit einigen Monaten nur noch als Darlehn gewährt wird, komme ich in keine Maßnahme die gefördert wird.
Diese 6 Stellen werden zu 75% vom Landkreis gefördert.

Die Ablehnung wurde mir von meiner Fallmanagerin nicht mal mitgeteilt.
Erst durch einem Anruf bei dem Wirtschaftsbetrieb kam ich dahinter was los ist.
Daraufhin habe ich mehrfach versucht bei der Fallmanagerin angerufen, erst nach 3 Tagen erreichte ich Sie und Sie teilte mir die Ablehnung mit.
Ferner sagte Sie mir wenn Sie gewusst hätte, dass man bei AGII Bezug auf Darlehnsbasis in keine geförderte Maßnahme kommt, hätte Sie mich erst gar nicht dazu eingeladen.

Diese Aussage ist echt ein Hammer.
Sie zeigt doch, wie wenig informiert die zuständige Sachbearbeiterin ist.
Ach ja, Bewerbungen auf Stellenangebote kann ich mit meinem Gesundheitszustand vergessen.
Sobald zur Sprache kommt, dass ich nicht vollschichtig tätigt werden darf, hagelt es Ablehnungen.
Selbst bei Stellen die als 30 Std. und weniger ausgeschrieben sind.

Es ist doch echt ein Wahnsinn, dass man feststellen muss, man kommt durch keine staatlich geförderte Maßnahme wieder in Arbeit, nur weil man noch was hat, dass durch Auslegung der Sachbearbeiter dazu führt, dass man AGII nur als Darlehn erhält.

Wenn man das mal logisch betrachtet heißt das doch, du musst erst alles loswerden was du dir mal hart erarbeitet hast.

Unser Staat will also erst erreichen, dass man wirklich nichts mehr hat, bevor Er einem versucht wieder in Arbeit zu bringen.

Kann das wirklich so ein Irrsinn sein?
 
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