Wieder gelinkt worden? Vermittlungsbudget

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Hananah

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Hallo, ihr,

Mein Sohn zieht zwecks Arbeitsaufnahme von MV nach RLP. Zusage durch Arbeitgeber am 8.3., Arbeitsaufnahme am 1.4.

Uns wurde vorab gesagt, für das Vorstellungsgespräch incl. Mehrtägiges Probearbeiten gibt es Reisekosten (Zug) max. 120€. Die Hinfahrt kostete 126, die Rückfahrt 122, die Pendelfahrten für 4 Tage vor Ort nochmal 48€.

Nun lese ich folgendes:
In begründeten Einzelfällen können zweimal im Kalenderjahr Bewerbungsunterstützung durch Dritte, mit einem Höchstbetrag von 120 Euro je Bewerbungsunterstützung aus dem Vermittlungsbudget gefördert werden.


Für die Erstattung von Reisekosten ist grundsätzlich § 81 SGB III analog anzuwenden. Danach sind die bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels anfallenden Kosten der niedrigsten Klasse des zweckmäßigsten öffentlichen Verkehrsmittels erstattungsfähig, wobei mögliche Fahrpreisermäßigungen zu berücksichtigen sind. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel ist ein Betrag in Höhe der Wegstreckenentschädigung nach § 5 Abs. 1 des Bundesreisekostengesetzes berücksichtigungsfähig. Danach wird als Auslagenersatz bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges oder eines anderen motorbetriebenen Fahrzeuges eine Wegstreckenentschädigung gewährt, und zwar in Höhe von 0,20 Euro je
....

Quelle: https://www.jobcenter-en.de/fileadm...n/Richtlinien_VB_JobAgenturEN_26.04.10.10.pdf

Wir wollten doch aber die Zugfahrt, also Reisekosten haben. Steht uns also doch der volle Betrag der Zugfahrkarten zu? - und nun noch: da Sohn aufgrund Falschberatung? glaubte, gibt eh nicht mehr als die 120€, hat er die Rückfahrkarte mal eben umgehend nach Ankunft am Bhf entsorgt. (Super, statt sie wenigstens fürs FA aufzuheben....)

Also zwei Fragen, stehen uns die vollen Kosten zu und können mittel zB einer eidesstattl. Erklärung die Kosten der Rückfahrt nachbeantragt werden?


Nächstes Problem: ohne Makler ist es in Mainz nicht möglich, innerhalb von 14 Tagen ne kleine! Wohnung zu bekommen. Natürlich wurde uns auch hier gesagt, für Umzüge ect. Gibts nix, ist ja sein privater Wunsch, die Region zu verlassen. Nun hat er letzte Woche vor Ort notgedrungen nen Mietvertrag in der Umgebung gemacht und nun 35 km Anfahrtsweg, Monatskarte dafür ca. 160€. Bei 500€ Warmmiete wird das nicht funktionieren, er wird sich also nach Arbeitsantritt sofort um eine Wohnung direkt in Mainz kümmern müssen und nochmals umziehen müssen. Wenn dies innerhalb der ersten 6 Monate passiert, kriegen wir da die BA noch mal mit ins Boot (die übernehmen nämlich DOCH Maklergebühren)?
Diese Wohnung ist ja nun nur angemietet worden, weil wir gesagt bekamen, nix Maklergebühr, uns diese selbst nicht leisten können (zzgl. Kaution plus Miete) und er die Arbeit pünktlich antreten kann.
Ich kann auch nicht helfen, mir hat das JC meine aufstockenden Leistungen (300€) ab/ im Febr. rechtswidrig gesperrt, SG hat am 27.2. Zahlung angeordnet, macht JC aber bis heute nicht.

Komplizierte Situation, ich weiß. Ja, wir haben viel mdl. Gemacht, das geht aber auch kaum anders, wenn zukünftiger Cheffe an einem Donnerstag sagt, sei Montag für 4 Tage hier (650km) und das Wochenende dazwischenliegt.

Habe gerade eben mit BA tel und echt innerhalb 30 min für morgen mit Sohni Termin beim Vermittler bekommen, benötige bis dahin dringend Input. bin echt ziemlich verzeifelt grad.

Danke euch! Hananah
 

paulegon05

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warum hat er gleich eine wohnung gemiet - das beste wäre gewesen wenn er sich ein möbliertes Zimmer / Pensionszimmer genommen hätte und dann eine wohnung in aller Ruhe gesucht
 

Hananah

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Weil er hier bereits eine eigenständige Wohnung (samt Möbeln) hat, die geräumt werden muss, weil sonst hier noch für April die Miete anfällt. Also dann doppelt Wohnkosten für April, das wollten wir vermeiden.

Achso, falls das wichtig ist, Sohni ist nur im ALG I.
 

paulegon05

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soweit ich weis sind leistungen zur arbeitsaufnahme kannleistungen - wenn ihr einen ablehnungsbescheid bekonne habt ==> Widerspruch es kann auch sein das dein sohn zuviel verdient deshalb nicht mehr bekommt
 

Hananah

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Mein Sohn war bis Januar Lehrling und hat daraus resultierend ein ALG I in Höhe von 210€.
Sicher hätte er hier noch ALG II beantragen können, wollte er aber nicht für die 6 Wochen.

Ablehungsbescheide, nein noch nicht, bitte Eingangsposting und meine Fragen genau lesen. Es geht hier offenbar um Falschberatung im mdl. Termin und daraus resultierende Fehler unsererseits. Und ob dazu jemand ne Idee hat...
 
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