Wieder ein Flüchtlings-Ghetto in Billbrook geplant (1 Betrachter)

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S

Snickers

Gast
Wie soll das alles gehen? Wem wird das noch gerecht?

Die Sozialbehörde prüft, an der Berzeliusstraße in Billbrook rund 600 Flüchtlinge in Containern unterzubringen. Dieser historische Standort sorgt allerdings für Empörung. Denn im abgeschiedenen Industriegebiet gab es bereits eine Flüchtlings-Unterkunft, die bundesweit für Schlagzeilen sorgte, weil Gewalt und schlimme Verwahrlosung dort an der Tagesordnung waren.

Polizisten trauten sich kaum noch in die Unterkunft. Nachdem 2002 ein Mann völlig unterernährt in der Einrichtung starb, wurde sie geschlossen und dann abgerissen.
Nach dem Skandal: Wieder ein Flüchtlings-Ghetto in Billbrook geplant | Nachrichten - Hamburger Morgenpost
 

Der aufmüpfige

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Hallo Snickers, ja ja, genau so sind unsere Damen und Herren "Volksvertreter" sie setzen sich eben für die benachteiligten ein.

Na ja, ist doch auch verständlich das man Schmarotzer und Flüchtlinge lieber in Ghettos und Industriegebieten ansiedelt, ist doch nicht böse gemeint.

Ich mein, was sollen den diese armen Flüchtlinge denken wenn Sie morgens im Villenviertel aufwachen, selbst kaum was zu beißen und keine anständigen Klamotten, und dann rauschen die Nobelkarossen vorbei und die Leute tragen ihre Golfausrüstung spazieren.

Das kann man diesen armen Leuten jetzt echt nicht zumuten, das wäre doch ein Schock den man doch lieber vermeidet, da sollten wir mehr Verständnis für die Pfeffersäcke haben.
Dann lieber ab ins Ghetto mit dem Pöbel da ist der Mob dann unter sich und stört nicht die "gleicheren" und atmen den edlen Herrschaften nicht die gesunde Luft weg.Oder ins Industriegebiet oder hinten bei der Müllverbrennungsanlage soll´s doch auch ganz schön sein?
 

Der aufmüpfige

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Hast du meinen Artikel gelesen und verstanden, auch den kausalen Zusammenhang, aber gut, etwas deutlicher mit weniger Ironie.

Nun ja, die edlen Herrschaften haben große Grünflächen, in den Gebieten gibt es eine hervorragende Infrastruktur, warum also nicht auch Container auf Privaten großen Flächen oder auf Wiesen bei den Villenvierteln?

Was spricht dagegen auch dort Wohnmöglichkeiten und Unterkünfte zu schaffen?

Statt immer nur verlogen und heuchelnd in die Kamera zu lächeln könnten diese Herrschaften auch mal beweisen das sie es ernst meinen und auch in ihren Wohnviertel Flüchtlinge aufnehmen, aber da könnten die ja die schönen teuren Autos verkratzen oder man könnte ihnen begegnen, das möchte man natürlich nicht.
 
D

Don Vittorio

Gast
Nun ja, die edlen Herrschaften haben große Grünflächen, in den Gebieten gibt es eine hervorragende Infrastruktur, warum also nicht auch Container auf Privaten großen Flächen oder auf Wiesen bei den Villenvierteln?
Klar,wärst Du zufällig auch einer dieser Herrschaften mit Villa würdest Du natürlich ohne Zaudern einen Container auf deinen Rasen stellen. :wink:

Auch im Umgang den Flüchtlingen gilt das St.Florians Prinzip :
Heiliger Sankt Florian / Verschon' mein Haus / Zünd' and're an!

Es ist nunmal jedem sein Hemd am nächsten und wenn z.B in Hamburg täglich 50-80 Flüchtlinge dazukommen,übersteigt das nunmal langsam die Kapazitäten.

Wichtig wäre es aber auch,das Genehmigungsverfahren für Asylbewerber zu beschleunigen,es kann nicht sein,dass zum Beispiel Serben bei uns Asyl beantragen,20 Jahre nach Kriegsende und sich die Verfahren über lange Zeit hinziehen.

In diesem Jahr wird die Zahl abermals enorm steigen. Gerechnet wird in der Innenbehörde mit einer Zunahme um 30 Prozent. Mit Abstand die meisten Flüchtlinge kommen – wie überall in der Bundesrepublik – aus Serbien.
Und dann gibt es auch noch diese Probleme

Längst nicht alle aus der Gruppe, die in Hamburg dank vieler Unterstützer gut organisiert ist, hatten sich bereit erklärt, ihre Identität preiszugeben und das reguläre Asylverfahren zu durchlaufen.
Ungewöhnliche Notunterkünfte für Asylbewerber

Ohne Identität kann man niemanden abschieben.

Es ist halt einfach vor dem PC schlaue Sprüche loszulassen,aber die Lage ist nunmal nicht so einfach wie man es gerne herbeireden würde.

Wer wirklich politisch verfolgt wird,dem muss geholfen werden,aber Wirtschaftsflüchtlinge kann Deutschland nicht in dieser grossen Zahl wie bisher und wohl zukünftig noch mehr,aufnehmen.
Wovon sollen denn alle ihren Lebensunterhalt bestreiten da es bei uns keine Arbeitsplätze aber je nach dem 5 Millionen Erwerbslose gibt ?
Wie sollen sie sich eine Altersvorsorge aufbauen,die ihnen im Alter den Lebensunterhalt sichert ?
Wer fordert alle Flüchtlinge aufzunehmen ,sollte in der Lage sein,zuerst diese Fragen ausreichend und befridigend zu beantworten !
 
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Wer wirklich politisch verfolgt wird,dem muss geholfen werden,aber Wirtschaftsflüchtlinge kann Deutschland nicht in dieser grossen Zahl wie bisher und wohl zukünftig noch mehr,aufnehmen.
Die wenigen politischen Flüchtlinge sind kein Problem.
Die Wirtschaftsflüchtlinge sind es.
Und die Kriegsflüchtlinge sollten eigentlich nur solange bleiben,wie es erforderlich ist,wenn ein Krieg dann länger als 5 Jahre dauert,dann gibt's auch mit denen große Probleme.
Wenn die mal länger als 5 Jahre da sind,wollen die auch nicht mehr gehen.
Aber bitteschön nicht auf meinem Rasen.:icon_hihi:
 

jackfruit

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Hast du meinen Artikel gelesen und verstanden, auch den kausalen Zusammenhang, aber gut, etwas deutlicher mit weniger Ironie.

Nun ja, die edlen Herrschaften haben große Grünflächen, in den Gebieten gibt es eine hervorragende Infrastruktur, warum also nicht auch Container auf Privaten großen Flächen oder auf Wiesen bei den Villenvierteln?

Was spricht dagegen auch dort Wohnmöglichkeiten und Unterkünfte zu schaffen?
Wahrscheinlich stehen solche Flächen im Privateigentum und dürfen dementsprechend nicht ohne weiteres für den Bau von Asylheimen genutzt werden. Außerdem muss sich an einen ggf. bestehenden Bebauungsplan gehalten werden. Allg. werden Massenunterkünfte nicht mit einem Bebauungsplan, der das Gebiet als reines Wohngebiet auszeichnet vereinbar angesehen. Ich glaub es war ein bayrisches Gericht, dass meinte Asylanten wohnen nicht, sondern hausen. Sagt ja einiges über unsere Asylantenheime aus.
 

KristinaMN

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Das ist sicher nicht der Sinn eines Asylverfahrens in Deutschland:

Flüchtlingsheim in Berlin-Marienfelde: Gewalt unter Flüchtlingen eskaliert - Berlin - Tagesspiegel

Hintergrund des Streits soll Hass der Tschetschenen auf Christen sein, hieß es von Seiten der syrischen Flüchtlinge. Letztlich sei der aktuelle Konflikt vor einigen Wochen entbrannt, weil ein Syrer auf dem Fußballplatz ohne Hemd herumlief. Das sei Sünde, da Frauen zugegen seien, sollen die Tschetschenen behauptet haben, berichtet der Brandenburger CDU-Politiker Dieter Dombrowski, der sich seit Jahren für Syrer einsetzt und am Freitag in Moabit vermittelte. „Das waren islamistische Fanatiker.“ Am Mittwoch sei der Streit neu entflammt, als Tschetschenen zwei syrische Mädchen fotografierten. Als sich ein Verwandter der Mädchen dies verbat, wurde er geschlagen, berichteten Unterstützer der christlichen Flüchtlinge. Am Donnerstag steigerten sich die Angriffe dann. Tschetschenen sollen damit geprahlt haben, in Syrien für den Dschihad gekämpft zu haben – für die Syrer eine klare Drohung.

Nach Angaben der Polizei sind sieben der acht Festgenommen aus Tschetschenien, alle Verletzten aus Syrien. Dennoch sei die Situation nicht so klar. Im entscheidenden Moment – beim von der Polizei vermittelten spätabendlichen „Handschlag“ der beiden Rädelsführer – soll ein Syrer die Lage eskaliert haben, worauf die Schlägerei erneut begann. Ein Syrer soll sich eine Verletzung selbst beigebracht haben, indem er mit dem Kopf gegen einen Türrahmen schlug.
 
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Don Vittorio

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Das ist nunmal auch ein Problem,das Konflikte mit einwandern und dann hier weiter ausgetragen werden.
 

Dark Vampire

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Ja und sowas gehört eben gleich wieder raus weil es meisten unschuldige trifft.
 

Der aufmüpfige

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Das ist nunmal auch ein Problem,das Konflikte mit einwandern und dann hier weiter ausgetragen werden.
Stimmt leider, in der Heimat wird oft Krieg geführt, nicht schön...sieht auch jeder ein.

Aber sich dann zu entschließen die ganzen "Probleme" hinter sich zu lassen weil man die Kämpfe nicht mehr aushält und die Gewalt nicht mehr aushält (wird auch jeder verstehen), dann aber sich hier wieder aggressiv gegenüber Andersdenkenden zu verhalten, den Krieg dann hier mit den "Überzeugungen" hier mit rüber zu bringen (so einige bewaffnet) ist auch nicht richtig und sollte auch nicht geduldet werden!

Wenn diese Menschen dem Krieg entfliehen heißt es hier auch Toleranz zu zeigen, auch gegenseitig und hier sollte der Krieg nicht weitergeführt werden sondern hier sollte FRIEDEN herrschen.
 

Lecarior

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Und wo genau würdest Du die Flüchtlinge unterbringen ?
Im Rotweingürtel. Also in der Nähe von vielen Studienräten mit grünem Parteibuch. Vielleicht setzt dann ein Umdenken ein. So wie in Berlin. Als linksliberale Intellektuelle befürwortet man selbstverständlich Multi-Kulti, lebt im entsprechenden Szene-Kiez und empört sich über den vermeintlichen "Alltagsrassismus" der Mehrheitsgesellschaft, aber wenn die Kinder ins schulpflichtige Alter kommen, zieht man um, damit die Kinder nicht die kulturell stark bereicherte Grundschule mit einem türkisch-arabischen Schüleranteil von 90% + X besuchen müssen.
 

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Im Rotweingürtel. Also in der Nähe von vielen Studienräten mit grünem Parteibuch. Vielleicht setzt dann ein Umdenken ein. So wie in Berlin. Als linksliberale Intellektuelle befürwortet man selbstverständlich Multi-Kulti, lebt im entsprechenden Szene-Kiez und empört sich über den vermeintlichen "Alltagsrassismus" der Mehrheitsgesellschaft, aber wenn die Kinder ins schulpflichtige Alter kommen, zieht man um, damit die Kinder nicht die kulturell stark bereicherte Grundschule mit einem türkisch-arabischen Schüleranteil von 90% + X besuchen müssen.
In Hamburg werden solche "Schmuddelkinder-Experimente" aber auch von (nunmehr Ex-) CDU Mitgliedern ausgebremst:

z.B.

Walter Scheuerl ? Wikipedia

Aber sicher hast du in weiten Teilen recht, dass die grüne bürgerliche Elite gern unter sich bleibt.
 
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