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Wieder ALGI nach Rückkehr aus Elternzeit?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Maddyliebe

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#1
Hallo,

momentan bin ich arbeitssuchend (seit 04.11.08), aber wieder schwanger. Mein voraussichtlicher ET wird der 10.06.09 sein. Ich habe nun Anspruch auf ALGI ein Jahr lang. Da ich ja Ende April oder so in Mutterschutz gehe hebt sich ja das ALG erstmal auf. Habe ich nach Rückkehr aus der Elternzeit (will ein Jahr machen) nochmal Anspruch auf mein "Rest-ALGI"?? Ich hoffe mich versteht jemand, was ich fragen möchte:icon_smile:Also laut Recherchen beim www wäre es schon so, denn ich "verbrauche" ja meinen Anspruch auf ALG bis zum Mutterschutz nicht, oder?

Achso, falls sich zufällig hier noch jmd. mit Elterngeld auskennt. Dieses kann ich ja dann ganz normal beantragen und würde ein Jahr lang den Mindestsatz von 300 Euro bekommen? Stimmt das?

Vielen Dank im voraus!

LG Maddy
 

anibaba

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#2
Hallo Maddyliebe,

alles in allem sind Deine Infos soweit zutreffend.
Allerdings versteh ich nicht wieso Du erst nach der Elternzeit ALG, beantragen willst?Genügt Dir das Kindergeld?
Bei mir war es so das ich ,wegen Ausbildung meiner Frau, die Elternzeit in Anspruch genommen habe und somit auch meinen Anspruch auf ALG.
Ich denke aber das der Tag des Antragstellens auf ALG wichtig ist und sonst nix!
Es sollte Dir aber auch klar sein das Du nach der EZ, vermittelbar bist und Du somit bei passendem Arbeitsangebot das ALG gekürzt bekommst.
Ich habe damals während der EZ der AA mitgeteilt das ich zu bestimmten Zeiten arbeiten könnte 18 - 06 Uhr.Die haben mir das so durchgehn lassen und mir mein volles ALG bezahlt.
Wie das im Einzelnen gehandhabt wird weis ich allerdings nicht 100%

Gruß Anibaba
 

Maddyliebe

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#3
Hallo Anibaba,

erstmal Danke für Deine Antwort. Allerdings bin ich jetzt etwas verwirrt:confused:Ich dachte, dass wenn ich in Elternzeit/Erziehungszeit gehen möchte ja somit auch nicht mehr für das AA vermittelbar bin. Also auch kein ALGI. Deshalb ja Elterngeld Mindestsatz oder seh ich da was falsch:confused:Elterngeld Mindestsatz + Geschwisterbonus (hab ja schon ein Mäusl) + 2mal Kindergeld reicht mir für ein Jahr zu, ja. Außerdem verdient ja mein Partner noch Geld. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich meinen ALGI Anspruch nach Ende der Elternzeit wieder aufnehmen kann (gibt es denn dafür Fristen???), weil ich ja meinen jetzigen ALGI-Anspruch (ab 04.11.08) nur für 5 Monate aufbrauchen kann, obwohl ich einen Bescheid habe, der mir sagt, dass ich es für 12 Monate bekomme. Geht ja aber nicht, weil ich j:icon_neutral:a ein Jahr definitiv nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werde.

Meintest Du, dass man beides bekommen kann? Also Elterngeld und ALGI?

Boahh ist das alles kompliziert:icon_neutral:

LG Maddy
 

anibaba

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#4
Ach so, dann ruht Dein Anspruch auf ALG bis Du wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst!
Beispiel: 12 Monate Anspruch ALG,Erstantrag zu 01.01.2009 in Elternzeit ab 01.07.2009 (Dauer 1 Jahr)
Würde bedeuten das Du ab dem 01.07.2010 nach 1/2 Jahr anspruch auf ALG hast.
Muss allerdings meines Wissens dann neu beantragt werden!
(Angaben ohne Gewähr, war bei mir so ist allerdings schon ein wenig her)!!
Hoffe konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
Sollte es jemand "besser" wissen,kann er ja hier posten!

Gruß Anibaba
 
E

ExitUser

Gast
#5
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich meinen ALGI Anspruch nach Ende der Elternzeit wieder aufnehmen kann (gibt es denn dafür Fristen???),
Wenn du ein Jahr weg bist, dann kannst du deinen Restanspruch zwar geltend machen (Frist ist zwei Jahre), aber das ALG1 richtet sich dann auch noch nach deiner Verfügbarkeit. Das heißt, hast du dann noch einen Anspruch von einer Vollzeitberechnung und gehst nur nur noch Teilzeit, dann bekommst du weniger. Kinderbetreuung muss gesichert sein.
 

Maddyliebe

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#6
Danke nochmal Anibaba und Andine:icon_smile:

Andine: Ja das weiß ich:icon_party:Die Betreuung nach einem Jahr Elternzeit ist abgesichert und ich möchte dann gern wieder arbeiten. Ist nur beruhigend zu wissen, dass ich dann trotzdem noch was vom Amt bekomme und in Ruhe suchen kann. Würde ja jetzt auch gern noch, nur nimmt mich niemand schwanger:icon_neutral:

Naja...

LG Maddy
 

lopo

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#8
Hallo.

(2) Der Anspruch auf Arbeitslosengeld kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn nach seiner Entstehung vier Jahre verstrichen sind.

SGB 3 - Einzelnorm

Auch durch folgende Zeiten kann die Anwartschaftszeit erfüllt werden:

Zeiten, für die wegen des Bezuges von Mutterschaftsgeld, Krankengeld, Versorgungskrankengeld, Verletztengeld, Übergangsgeld wegen medizinischer Rehabilitation oder Krankentagegeld eines Unternehmens der privaten Krankenversicherung Beiträge zur Bundesagentur für Arbeit zu zahlen waren,


  • Zeiten, in der Sie ein Kind, das das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erzogen haben, wenn Sie unmittelbar vor der Kindererziehung versicherungspflichtig waren oder eine laufende Entgeltersatzleistung nach demSGBIII bezogen haben
Zum Nachlesen klick hier
 

Maddyliebe

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#9
Andine: Ja, kann es wirklich kaum noch verbergen. Schreib trotzdem fleißig Bewerbungen und erwähn es natürlich erstmal nicht. Aber dann kommt ja evtl. ein VG zustande und dann wird es schon Mist:eek:Ich geb aber nicht auf, vllt. klappt es ja doch noch. Wenn auch nur befristet oder in Teilzeit...

Lopo: Bin jetzt etwas verwirrt. Hab mir alle Links durchgelesen. Meine Vermutung und die bisherigen Antworten bleiben doch aber richtig oder? Also ich bekomm nach dem einen Jahr Elternzeit den Rest des ALGI, sofern ich natürlich nicht wieder arbeiten gehe und mich wieder arbeitssuchend melde...
 
E

ExitUser

Gast
#10
Andine: Ja, kann es wirklich kaum noch verbergen. Schreib trotzdem fleißig Bewerbungen und erwähn es natürlich erstmal nicht. Aber dann kommt ja evtl. ein VG zustande und dann wird es schon Mist:eek:Ich geb aber nicht auf, vllt. klappt es ja doch noch. Wenn auch nur befristet oder in Teilzeit...

.
Ich habe dir doch geschrieben, dass auf die Frage nach einer Schwangerschaft bei einem VG gelogen werden darf. Und zur zweiten Frage. Ja, du bekommst ALG1.
 

Maddyliebe

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#11
Hallo Andine,

ja klar, sorry:icon_knutsch: Ist nur mit der moralischen Seite nicht so zu vertreten, wenn man lügt. Vorallem wenn man schon so schwanger aussieht:icon_eek:Aber ich weiß, dass man lügen darf...

LG Maddy
 
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Gast
#12
Sind Arbeitgeber immer moralisch? Eine egoistischere Einstellung schadet nicht, besonders als werdende Mutter. :icon_smile:
 

Kerstin_K

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#13
Tolle Basis für ein Arbeisverhältnis! ALsi ich würde mich als Arbeitgeber bei der ersten Gelegenheit von einer solchen Arbeitnehmerin wieder trennen.
 
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#14
Ich zeige hier nur geltendes Recht auf und die gelten für beide Seiten und jeder ist befugt, seine Rechte wahrzunehmen. Von der Arbeitsagentur wird sogar erwartet, dass sie lügt, weil sie es darf. Tut sie es nicht, gibt es eine Sperre vom Arbeitsamt, wenn sie dadurch einen Arbeitsplatz vereitelt!!!

So schnell kann er sich dann nicht trennen. Mutterschutz. Es sei denn, sie ist befristet beschäftigt, dann gilt der Mutterschutz nicht.
Wo ist also das Problem, denn sie wird vielleicht eher einen befristeten Job bekommen. Der Entbindungstermin ist der 10.6. und 8 Wochen vorher (am 14.04) ist er sie schon los. Also was solls?
 

lopo

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#15
Lopo: Bin jetzt etwas verwirrt. Hab mir alle Links durchgelesen. Meine Vermutung und die bisherigen Antworten bleiben doch aber richtig oder? Also ich bekomm nach dem einen Jahr Elternzeit den Rest des ALGI, sofern ich natürlich nicht wieder arbeiten gehe und mich wieder arbeitssuchend melde...
Hi,

nach einem Jahr in Elternzeit ist auch ein neuer Anspruch von 6 Monaten auf ALG I entstanden.

Die Anspruchsdauer ergibt sich aus der Tabelle klick hier

Noch bestehende "Rest"-Ansprüche können gegebenenfalls berücksichtigt werden.

Restanspruch + neuer Anspruch = neuer Gesamtanspruch.
 
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