Wie wird ein Büro an angemessene Wohnung angerechnet?

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LauraLotte

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Kann mir jemand weiterhelfen. Ich möchte gerne wissen, wie folgendes von verschiedenen ARGEN gehandhabt wird.
Ich bewohne eine ca. 80 qm große Wohnung. (ca. deshalb, weil ich das noch nachmessen will). Für die Bearbeitung meines Antrags auf Einstiegsgeld (habe mich selbstständig gemacht, jedoch momentan noch ohne Einkommen) wurde durch erscheinen des Mitarbeiters der ARGE mein Büro kontrolliert.
Ich musste also ein Büro vorweisen. Natürlich wurde mein Büro nicht anerkannt. Der „Schlaule“ von der ARGE verlangte Kundendaten bei der Bürobesichtigung von mir, was ich selbstverständlich verweigert habe. Daraufhin ging er mit den Worten, dass er mein Büro so auch nicht akzeptieren kann. Wie immer arbeitet auch an dieser Stelle ein Mensch, der keinerlei Ahnung hat um was es geht, und so ein Unwissender entscheidet dann über meine Eigeninitiative mich selbstständig zu machen. Aber dies ist ein anderes Thema.
Ich möchte gerne wissen, wie ein Büro zur „angemessenen“ Wohnung mitzählt. Bei einem direkten persönlichen Vorsprechen bei der ARGE mit meinem Beistand wurde mir gesagt, dass es trotzdem bei den Vorgaben der ARGE für einen Singlehaushalt bleibt. Eine andere Berechnung gibt es nicht.
Ist dies möglich, dass keinerlei Anrechnung sowohl in EURO oder qm stattfindet?
Wer hat irgendwelche Erfahrung mit der Anrechnung eines Büros in der Wohnung gemacht?
Freue mich auf jeden Beitrag und Tipp.
 

redfly

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Dauerhaft ist das alles kein Zustand. Sollte die Selbstständigkeit auch in Zukunft nicht genug einbringen, müsste man das Gewerbe sowieso aufgeben. Das wird dann auch die Arge verlangen.
 

Kerstin_K

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Redfly,

jede Selbständigkeit muss doch auch erstmal anlaufen....

Sag mal, was ist eigentlich mit Dir los? Du bist so destruktiv, klappt sowieso alles nich, die ARGE wird....usw. :icon_sad::icon_mued:
 

redfly

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Bei mir ist alles Ok!

Man sollte eben nur an alles denken. Und das gehört halt auch dazu, auch wenn man das nicht hören mag.
 

Quietschie

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Leutz, was haben eure Antworten mit den Fragen der Threaderöffnerin zu tun?

Es geht hier ja um die angemessenen Wohnungskosten.

Da LauraLotte und ich einen gemeinsammen Bekannten haben (der erwähnte Beistand), bin ich mit ihrem Einverständnis informiert.

LauraLotte stehen als Einzelperson 60 qm Wohnfläche zu bei einer Kaltmiete bis 347 Euro. Sind also knapp 6 Euro pro qm.

Für diesen Preis ist aber kaum eine Wohnung zu finden.

Nun benötigt sie für ihr Gewerbe ein Büro, bzw, eine Büroecke, ca 8 bis 10 qm.

Der Anteil für die Bürofläche wird von der Arge ja eh nicht als KdU übernommen, das muss sie ja aus den Einnahmen aus ihrer Selbständigkeit tragen.

Die Frage ist wohl nun, wenn sie eine Wohnung findet, die jetzt 60 Euro über die Angemessensheitsgrenze liegt, diese 60 Euro "mehr" aber durch ihr Büro bedingt ist, kann die Arge daher den Umzug verweigern, weil die KdU nicht angemessen sind? Die Arge würde ja eh nur die angemessene Wohnfläche zahlen.

Aus der jetzigen Wohnung muss sie raus, sie muss über 200 Euro aus ihren Regelsatz tragen, tatsächliche Miete zur Zeit 570 Euro.

Im Namen meines Bekannten und auch von LauraLette bitte ich doch, auf die Fragen einzugehen.
 

Kerstin_K

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Wenn eine angemessene Wohnung nicht zu finden ist und sie ihre Suchbemühungen belegen kann, muss die ARGE die KdU voll übernehmen.
 

Quietschie

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Kerstin, darum geht es jetzt nicht, sie kann auch aus anderen Gründen nicht länger in der Wohnung bleiben.

Bei konkreten Fragen erwarten wir auch konkrete Antworten. Oder kann man das hier nicht erwarten?
 

redfly

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Leutz, was haben eure Antworten mit den Fragen der Threaderöffnerin zu tun?

Es geht hier ja um die angemessenen Wohnungskosten.

Man sollte aber alles was in diesem Zusammenhabg steht mal angesprochen haben.

Der Anteil für die Bürofläche wird von der Arge ja eh nicht als KdU übernommen, das muss sie ja aus den Einnahmen aus ihrer Selbständigkeit tragen.

Welche Einnahmen? Sie ist im ALG II-Leistungsbezug, da bleibt ihr doch nur der Freibetrag.

Die Frage ist wohl nun, wenn sie eine Wohnung findet, die jetzt 60 Euro über die Angemessensheitsgrenze liegt, diese 60 Euro "mehr" aber durch ihr Büro bedingt ist, kann die Arge daher den Umzug verweigern, weil die KdU nicht angemessen sind? Die Arge würde ja eh nur die angemessene Wohnfläche zahlen.

Verweigern nicht, so weit sind wir in Deutschland noch nicht. Ein Umzug wird aber möglicherweise nicht notwendig sein, somit wird die ARGE die Umzugskosten nicht tragen.

Aus der jetzigen Wohnung muss sie raus, sie muss über 200 Euro aus ihren Regelsatz tragen, tatsächliche Miete zur Zeit 570 Euro.

Wenn nicht die volle Miete übernommen wird, müsste sie doch eigentlich ein Kostensenkungsaufforderung erhalten haben. Dann kann sie sich natürlich den Umzug in eine angemessene Wohnung durch die Vorlage entsprechender Wohnungsangebote zusichern lassen.
 

redfly

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Kerstin, darum geht es jetzt nicht, sie kann auch aus anderen Gründen nicht länger in der Wohnung bleiben.

Bei konkreten Fragen erwarten wir auch konkrete Antworten. Oder kann man das hier nicht erwarten?


Gründe gibt es immer viele, aber ob die einen Umzug rechtfertigen den die ARGE bezahlt, eine andere Sache.

Wir bemühen uns natürlich immer zu helfen. Ich finde da könnte man schon etwas dankbarer sein.
 

Mario Nette

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Ich sehe es mit diesem Blickwinkel: Die ARGE wird sich sagen, dass, wenn noch kein Gewerbe stattfindet und somit auch kein Raum dafür benötigt wird, der Umzug in eine zu große Wohnung nicht angezeigt ist, wenn es (günstigere) Alternativen gibt. Mir ist bewusst, dass man sich dabei im Kreise dreht und die Anmietung von separaten Büroräumen vermutlich wesentlich teurer wird.

Mario Nette
 
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