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Wie wird das sozialversicherungspflichtige Einkommen bestimm

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al

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#1
Hallo!

Laut definition:

uerst wird das sozialversicherungspflichtige Einkommen der letzten 12 Monate bestimmt. I
...

Mein Bewilligugnsbescheid ist durch, jedoch mit einem sehr niedrigem ALG1 Geld.

Jetzt das Schlechte: gibt grad mal 320 Euro...

Folgendes: Ausbildung 08/2003 - 06/2003, AG1: 07/2003-08/2003, AG2: 09-11/2003. Als Berechnungsgrundlage nehmen sie den Zeitraum, wo ich volle 12 Monate am arbeiten war (Ausbildung). Ich dachte, es würden alle letzten 12 Monate ab Tag arbeitslos berechnet werden? Sie sagte was von, dass kein neuer Bewilligungszeitraum statt gefunden hat.

Ist das richtig? Würden die 4,5 Monate, wo ich als ANgestellter am Arbeiten war berechnet, wäre das deutlich höher.

Oder muss die Anstellung "nathlos sein"? Ich war nach der Ausbildung und zwischen Beginn der neuen Anstellung 3 Tage ALG1 Empfänger.
 

Arania

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#2
Ob die Berechnung stimmt kann ich jetzt so nicht sagen, aber Du kannst aufstockendes ALG II beantragen
 
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Gast
#3
Arania sagte :
Ob die Berechnung stimmt kann ich jetzt so nicht sagen, aber Du kannst aufstockendes ALG II beantragen
Ja... hätte man ihm aber auf dem Amt sagen müssen..und vorsichtshalert erstmal fristwahrend gegen den Bescheid in Widerspruch gehen, Begründung kann man ja nachreichen.

Gruß aus Ludwigsburg
 

al

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#4
Wieso widerspruch, wenn die Berechnung stimmt? ich wollte wohngeld beantragen. sollte mit ALG1 doch möglich sein. Aktuell hab ich noch zuviel Erspartes, was ich mit ALG2 - auch aufstockendes - verbrauchen müsste.
 

Arania

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#5
Nun dann mach es so, das hattest Du ja vorher nicht geschrieben
 
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#6
al sagte :
Wieso widerspruch, wenn die Berechnung stimmt? ich wollte wohngeld beantragen. sollte mit ALG1 doch möglich sein. Aktuell hab ich noch zuviel Erspartes, was ich mit ALG2 - auch aufstockendes - verbrauchen müsste.
Ob die Berechnung stimmt weiß ich nicht... aber daß du kein Wohngeld bekommst, sicher, denn da muß man ein Mindesteinkommen haben, und dafür liegt dein ALG I zu niedrig.

Und: Lieber einen Widerspruch zu viel als einen zu wenig, wenn man sich nicht sicher ist, daß das Amt recht hat!

Gruß aus Ludwigsburg
 

al

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#7
Was ist denn das Mindesteinkommen? Hast du eine Quelle?

http://www.campus-eltern.de/fin9.html

Das Familieneinkommen muß allerdings nicht nur unter diesen Höchstgrenzen liegen, sondern darf zusätzlich auch ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht unterschreiten. Da das Wohngeld prinzipiell zu hohe Mietbelastungen ausgleichen und als Zuschuß ein familiengerechtes Wohnen gewährleisten, aber nicht zur Deckung des Lebensunterhaltes beitragen soll, müssen die Antragstellenden über ein gewisses Mindesteinkommen - den Sozialhilfesatz - verfügen. Unterschreiten sie diese Mindestgrenze, so ist die Sozialhilfe zuständig. Diejenigen Personen, die Sozialhilfe bekommen, erhalten mit diesen Leistungen ein pauschaliertes Wohngeld ausbezahlt.
ist das immer noch so?
 
E

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Gast
#8
al sagte :
Was ist denn das Mindesteinkommen? Hast du eine Quelle?

http://www.campus-eltern.de/fin9.html

Das Familieneinkommen muß allerdings nicht nur unter diesen Höchstgrenzen liegen, sondern darf zusätzlich auch ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht unterschreiten. Da das Wohngeld prinzipiell zu hohe Mietbelastungen ausgleichen und als Zuschuß ein familiengerechtes Wohnen gewährleisten, aber nicht zur Deckung des Lebensunterhaltes beitragen soll, müssen die Antragstellenden über ein gewisses Mindesteinkommen - den Sozialhilfesatz - verfügen. Unterschreiten sie diese Mindestgrenze, so ist die Sozialhilfe zuständig. Diejenigen Personen, die Sozialhilfe bekommen, erhalten mit diesen Leistungen ein pauschaliertes Wohngeld ausbezahlt.
ist das immer noch so?
nein, eine Quelle hab ich nicht, aber vor kurzem ein Telefongespräch mit unserer Wohngeldstelle hier gehabt, bezüglich Wohngeld für meine Tochter.

Aufgrund der Einkommensnachweise hieß es, sie habe 20 € zu wenig im Monat... (20 € weniger als der ALG II Regelsatz für sie)... deshalb hab ich ein Geldgeschenk nachgewiesen... sonst hätte sie kein Wohngeld bekommen.

Für die Zukunft hab ich angegeben, daß Oma bereit ist einzuspringen, wenn meine Tochter mal ihren Bedarf nicht decken kann... ein paar Euro ist die bereit zu geben, damit Wohngeld gezahlt wird, solange die KFZ Haftpflicht meiner Tochter nicht gesenkt wird...
erst daraufhin hieß es, alles ok, sie bekommt das Wohngeld.

Deshalb den ich, kannst du zwar einen Antrag stellen, aber du wirst nichts bekommen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

al

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#9
Das ist ne gute Idee. Zu meinen Eltern hab ich kein Verhältnis (mutter unbekannt ausgewandert, Beziehung zu Vater gestört). Zu meiner Oma dafür sehr gut. Sollte das möglich sein, würd ich mit ihr darüber sprechen.

Ich benötige nicht wirklich viel geld um über die Runden zu kommen. DIe wohnung ist recht günstig, rechnen und sparsam leben kann ich. Mit ~ 100 Euro Wohngeld wäre mir schon sehr geholfen.

Meinst du, ich sollte es auf diese Weise versuchen?

Ich möchte einfach nicht in die ganzen Fallstricke von ALG2 (aufstockendes ALG2) und das so lang es geht vermeiden.

Sollte ich auch bis April keine Arbeitsstelle finden, möchte ich lieber studieren gehen.Auch wenn es finanziell nicht besser werden wird. Ich komm mit der Situation nicht klar. Das nur rumsitzen macht mich zunehmend depressiv und stört auch das ansich gute Verhältnis mit meiner Freundin.
 
E

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#10
al sagte :
Das ist ne gute Idee. Zu meinen Eltern hab ich kein Verhältnis (mutter unbekannt ausgewandert, Beziehung zu Vater gestört). Zu meiner Oma dafür sehr gut. Sollte das möglich sein, würd ich mit ihr darüber sprechen.

Ich benötige nicht wirklich viel geld um über die Runden zu kommen. DIe wohnung ist recht günstig, rechnen und sparsam leben kann ich. Mit ~ 100 Euro Wohngeld wäre mir schon sehr geholfen.

Meinst du, ich sollte es auf diese Weise versuchen?

Ich möchte einfach nicht in die ganzen Fallstricke von ALG2 (aufstockendes ALG2) und das so lang es geht vermeiden.

Sollte ich auch bis April keine Arbeitsstelle finden, möchte ich lieber studieren gehen.Auch wenn es finanziell nicht besser werden wird. Ich komm mit der Situation nicht klar. Das nur rumsitzen macht mich zunehmend depressiv und stört auch das ansich gute Verhältnis mit meiner Freundin.
Versuchen kannst du das... aber wie willst du zurecht kommen, bis dein Antrag bewilligt ist - wenn er bewilligt wird?

Was zahlst denn an Miete?

Daß du versuchst um den Arbeitslosengeld II Antrag herum zu kommen kann ich gut verstehen... aber du mußt auch im Vorfeld bedenken, daß sich Wohngeldstellen und ARGEN oft austauschen.

Gibst du bei der Wohngeldstelle an, daß deine Oma dich unterstützt, (mußt du auch nachweisen) und dein Antrag wird abgelehnt, könnte die ARGE beim ALG II Antrag drauf kommen, daß du weniger Anspruch hast weil Oma ja unterstützt, du verstehst?

Was mir noch einfällt: zum ALG I darfst du doch hinzuverdienen, ich glaub so 160 € im Monat... versuch doch mal, da was zu finden...

Gruß aus Ludwigsburg
 

al

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#11
Also, Fazit: Ich räum mein konto leer, bis ich den Betrag X erreicht hab, den ich für mein Lebensjahr + 750 euro haben darf, verprasse das Geld und wander dann runter zur örtlichen ARGE. Gibt noch diverses, was ich bräuchte und mir immer abgespart hab. Was mich ärgert ist die Neureglung, die statt 200 Euro nur noch 150 Euro pro Lebensjahr zulässt. Das ist schon arm. Sollte ich nen Job weiter weg finden, kann ich nen Kredit aufnehmen, nur weil ich vorher nichts ansparen durfte.

Zum Thema:

Ich hab ziemlich günstige Lebenshaltungskosten: 194 E Miete+Strom+Nahrung+Telefon. Mit nem 160 Euro Job/Monat wär ich schon wieder im Grünen.

Ich versuch auch 400 Euro Jobs zu finden.Hauptsache mal was mit PCs zu machen. Aber ich geh deiner Idee mal nach. Vielleicht findet sich ein kleiner gelegentlicher Job um ALG1 aufzustocken und ALG2 zu vermeiden.
Ich guck grad jetzt mal im Umkreis 15 km.

Ich weiss, dass du sehr viel hilfst. Das find ich wirklich spitze! Hab schon viele andere Beiträge von dir gelesen!

http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=134334#134334

Das ist ja auch "glücklich" gelaufen.
 
E

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#12
al sagte :
Also, Fazit: Ich räum mein konto leer, bis ich den Betrag X erreicht hab, den ich für mein Lebensjahr + 750 euro haben darf, verprasse das Geld und.
wenn das Amt das rausbekommt, hast du ne Menge Ärger .....

dieser Tip ist NICHT von mir...

ich weiß ja nicht, was du auf dem Konto hast, aber das Amt bekommt das raus, denn da mußt du sicher Kontoauszüge vorlegen...
du weißt, daß du bald ALG II beantragen mußt, also darfst du dein Gelds nicht mehr verschwenden.


Schaff dir sinnvolles an, das du begründen kannst... nur so kannst du Geld retten.

Gruß aus Ludwigsburg
 

al

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#13
Danke. Mir bleibt also nix anderes übrig, also vom den nach der Ausbildung hart erspartem Geld jetzt zu zehren..
 
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