Wie wird das ALG1 nach einem Teilzeit-/Vollzeitwechsel berechnet? (nach § 150 Abs. 2, Nr. 5)

Shihayazad

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Ich würde gerne ein paar Meinungen hören, ob ich meine aktuelle Situation und insbesondere den Paragraphen § 150 Abs. 2, Nr. 5 richtig verstanden habe.

Ich war bis Ende April 2018 Vollzeit beschäftigt, dann bis Mitte Juli 2018 arbeitslos. Dann habe ich eine Teilzeitstelle (27 Stunden) angenommen, deren Vertrag Ende Juli 2020 auslaufen wird. Ich habe es so verstanden, dass ich nach § 150 Abs. 2, Nr. 5 beantragen kann, dass meine Teilzeit für die Bemessung ignoriert wird. Ich würde dann ALG1 nach einem fiktiven Gehalt erhalten, weil ich dann innerhalb der letzten 2 Jahre keine 150 Tage Bemessungsgrundlage habe.
Soweit richtig?

Jetzt gibt es eventuell die Möglichkeit den Vertrag bis Ende des Jahres zu verlängern und möglicherweise sogar auf Vollzeit aufzustocken. Wenn ich zum 01.07. eine Aufstockung auf Vollzeit erreiche (mit Laufzeit bis zum 31.12.2020) wäre ich ja noch einmal 6 Monate Vollzeit beschäftigt. Ich verstehe den § 150 in diesem Fall so, dass ich auch in diesem Fall beantragen kann, dass meine Teilzeitmonate (01.01.-30.06) bei der Bemessung ignoriert werden. Mein ALG1 würde in diesem Fall dann ausschließlich nach meinen 6 Vollzeitmonaten (01.07-31.12.2020) berechnet werden.
Habe ich das richtig verstanden?
 

Curt The Cat

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Moinsen Shihayazad und willkommen hier ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als § 150 Abs. 2, Nr. 5: ALG1-Berechnung bei Teilzeit/Vollzeit-Wechsel.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.


Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel ca. eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 50 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein kryptisches Satzfragment rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Dein Verständnis und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

Shihayazad

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Da brauch ich jetzt aber tatsächlich Hilfe, wie ich das bitte noch aussagekräftiger gestalten soll. Weil ich in dem Forum ja schon eine Weile still unterwegs bin, ist mir durchaus bekannt, das die obige Nachricht häufig auftaucht und habe mir Mühe gegeben, es "richtig" zu machen. Ich möchte ja nicht beim ersten Post, bei dem ich ja auch auf Hilfe hoffe, gleich negativ auffallen aber ich habe echt keine Idee, was da reinsoll, um es "besser" zu machen.
 

Curt The Cat

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Fein ... und wo erkennst Du in Deinem Thementitel einen vollständigen Satz oder eine Frage ...? Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen ...? :icon_kinn:


:icon_wink:
 

Shihayazad

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Einmal reicht, danke. ;)
Das heißt, wenn ich da ein Fragezeichen hinter und und "Wie wird" davor schreibe, wird der Titel irgendwie aussagekräftiger? Ok, wenn es darum geht, richte ich mich da zukünftig nach aber mehr Inhalt wird dadurch nicht transportiert oder irre ich mich da?

Ich gelobe Besserung in dem Sinne: Wird wird das ALG1 nach einem Teilzeit-/Vollzeitwechsel berechnet? (nach § 150 Abs. 2, Nr. 5)
Das kann ich selber aber oben nicht mehr ändern, wie ich deinen Beitrag entnehme, oder?
 

Shihayazad

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Um dann mal zum Inhaltlichen zurückzukehren:

Ich würde gerne ein paar Meinungen hören, ob ich meine aktuelle Situation und insbesondere den Paragraphen § 150 Abs. 2, Nr. 5 richtig verstanden habe.

Ich war bis Ende April 2018 Vollzeit beschäftigt, dann bis Mitte Juli 2018 arbeitslos. Dann habe ich eine Teilzeitstelle (27 Stunden) angenommen, deren Vertrag Ende Juli 2020 auslaufen wird. Ich habe es so verstanden, dass ich nach § 150 Abs. 2, Nr. 5 beantragen kann, dass meine Teilzeit für die Bemessung ignoriert wird. Ich würde dann ALG1 nach einem fiktiven Gehalt erhalten, weil ich dann innerhalb der letzten 2 Jahre keine 150 Tage Bemessungsgrundlage habe.
Soweit richtig?

Jetzt gibt es eventuell die Möglichkeit den Vertrag bis Ende des Jahres zu verlängern und möglicherweise sogar auf Vollzeit aufzustocken. Wenn ich zum 01.07. eine Aufstockung auf Vollzeit erreiche (mit Laufzeit bis zum 31.12.2020) wäre ich ja noch einmal 6 Monate Vollzeit beschäftigt. Ich verstehe den § 150 in diesem Fall so, dass ich auch in diesem Fall beantragen kann, dass meine Teilzeitmonate (01.01.-30.06) bei der Bemessung ignoriert werden. Mein ALG1 würde in diesem Fall dann ausschließlich nach meinen 6 Vollzeitmonaten (01.07-31.12.2020) berechnet werden.
Habe ich das richtig verstanden?
Wäre für ein paar Ideen dankbar. Ich möchte nicht hinterher feststellen, dass ich mir damit irgendwie ins Knie geschossen habe. :unsure:
 
G

Gelöschtes Mitglied 67216

Gast
Ich habe es so verstanden, dass ich nach § 150 Abs. 2, Nr. 5 beantragen kann, dass meine Teilzeit für die Bemessung ignoriert wird.
Hallo!

Du beantragst Alg-I und die im Gesetz festgelegten Berechnungsmodalitäten greifen. Eine besondere Berechnung auf Antrag kann ich da beim besten Willen nicht herauslesen. Das müsste explizit im Gesetz stehen.

Mein ALG1 würde in diesem Fall dann ausschließlich nach meinen 6 Vollzeitmonaten (01.07-31.12.2020) berechnet werden.
Habe ich das richtig verstanden?
Es wird dann auch auf die Zeiten vor der Teilzeitarbeit zurückgegriffen, denke ich.

Du kannst m.E. nur überprüfen (lassen), ob es richtig berechnet wurde.
 

Shihayazad

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Du beantragst Alg-I und die im Gesetz festgelegten Berechnungsmodalitäten greifen. Eine besondere Berechnung auf Antrag kann ich da beim besten Willen nicht herauslesen. Das müsste explizit im Gesetz stehen.
Das stimmt natürlich - ich hatte mal gelesen, dass diese Sonderregeln gerne vergessen oder nur nach Antrag angewandt werden aber das geht für mich soweit auch nicht aus dem Gesetzestext hervor. Die müsste also automatisch zur Anwendung kommen und falls nicht, muss ich den Zuständigen beim Amt mal wieder ihren Job erklären...

Es wird dann auch auf die Zeiten vor der Teilzeitarbeit zurückgegriffen, denke ich.
Die Reihenfolge ist hier ja anders herum. Wenn man sich die letzten 12 Monate anguckt, hätte ich dann erst 6 Monate Teilzeit und dann 6 Monate Vollzeit - also definitiv 150 Tage Bemessungsgrundlage, also kein Grund sich die Zeit davor anzugucken. Den Paragraphen lese ich aber dann so, dass die 6 Monate Teilzeit "außer Betracht" bleiben, oder?
 

Shihayazad

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Danke.
Überprüfen tue ich bei denen immer alles ;). Hoffe nur, ich habe nichts übersehen oder so.

(Hatte lange gedacht, dass ich im oben beschriebenen ersten Fall, ALG1 nach meinem letzten Vollzeitgehalt kriege und erst durch Zufall verstanden, dass ein fiktives Gehalt herangezogen wird. Das macht halt schon ein bisschen Unterschied pro Monat. So ein Ding will ich mir nicht nochmal leisten...)
 
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