Wie weiter nach Knastaufenthalt? Anmeldung? Anträge? Wie und wo und wann?

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Knastfreund

Elo-User*in
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Hallo zusammen,

ich versuche einer alten Bekannten zu helfen und gebe mal einen kurzen IST Zustand ab.
Derzeit "sitzt" meine Bekannte in der JVA, noch bis Mai. Leider habe ich erst vor kurzem davon erfahren und die Kontaktaufnahme gestaltet sich halt Langwierig.(Postverkehr) Diese Woche hatte ich einen Besuchstermin und konnte so das eine oder andere in Erfahrung bringen.

IST:
Drogenabhängig, derzeit auf Methadon, diverse Krankheiten aufgrund der Drogen (HEP, etc)
Obdachlos in der Zeit vor dem Knast (mal hier mal da, aber keine Meldeadresse)
keinen Personalausweis, keine Bankverbindung
letzte bekannte Meldeadresse war vor einigen Jahren noch bei den (Adoptiv)Eltern in RE
Noch U25, (Adoptiv)Eltern nicht erreichbar / unbekannte Adresse

Was ich nun wissen müsste:
Welches Amt wäre zuständig? Wann und wo und in welcher Reihenfolge muss Sie nach nach der Entlassung melden? Das Wichtigste wäre eine Unterkunft & Meldeadress & Krankenversicherung, da Sie sonst nicht in die angestrebte Drogentherapie kommt. Um in das Programm zu kommen wird halt eine Krankenversicherung und eine Meldeadresse benötigt.
Und kann Sie aus der JVA bereits etwas veranlassen? Oder erst wenn sie draußen ist? Kann man irgendwas über eine Vollmacht regeln? Alles sehr kompliziert und kurzfristig bis Mai, aber okay..
Ich bin für Vorschläge offen.

@Mods falls falscher Bereich, bitte verschieben.

Vielen Dank
 
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Knastfreund

Elo-User*in
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Gibt es, aber scheinbar nicht für alles und jedes zuständig. Meine dahingehenden bisherigen Informationen lauten das der Sozialdienst keinen Therapieplatz "reservieren" kann zu Mai, da weder Meldeadresse noch Krankenversicherung vorliegt und die Bereitschaft einer (Ex) Drogenabhängigen zu helfen bzw zu unterstützen wohl als sehr gering einzuschätzen ist. Vielleicht sogar verständlich, da in der Szene wohl eine recht hohe Rückfallquote vorliegt und die Dienste ihre Zeit wohl lieber in andere Häftlinge mit besserer Sozialprognose stecken. (mal vorsichtig ausgedrückt) Zu sehr auf die Barrikaden kann man hier leider nicht gehen, da sitzt der soziale Dienst in der JVA am längeren Hebel.
 

Zerberus X

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Gibt es, aber scheinbar nicht für alles und jedes zuständig.

Aber wohl doch für die dringensten Fragen,und der Anstaltsarzt kann bestimmt in Richtung angestrebte Drogentherapie was tun.
Der Ausweis ist wohl das wichtigste,mal erkundigen ob der schon aus dem Gefängnis heraus beantragt werden kann.
Denn zum Amt welches auch immer ist ohne Pass ist sehr schwer.
 

tunga

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Es gibt eigentlich in jedem Knast idR einen Drogenbeauftragten - man muss nur ein Anliegen schreiben an den direkt oder über den Sozialdienst. Da gibt es dann eigentlich alle Infos - die arbeiten mit externen Beratern und Institutionen zusammen - die kennen den richtigen Weg, was wann zu machen ist.
 
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