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Wie wehre ich mich gegen strittige Telefongebühren

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Inkasso

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ich weiss diese Briefe sollen einen fertig machen und ja das können die sehr gut:icon_cry:

ich hab eben nur panik das die privatinso aufgehoben wird,weil das wäre glaube mein verderben,keine ahnung.
Aber wie soll dass denn gehen ?
Jeder hat das Recht eine Forderung zu bestreiten !!
Und diese Forderung ist bestritten ! Punktum

Anders natürlich wenn Du nach Deiner Inso bei Neckermann neu bestellst und die ratenzahlungen nicht bedienst

Gib einfach mal "acoreus " in die Suchmaschinen ein ;-)
Übrigens sind die Märchengebühren von acoreus - selbst bei unstrittigen Forderungen - kaum durchsetzungsfähig
Unabhängig mal von der uneinheitlichen Rechtsprechung :

.AG Osnabrück
Az.: 44 C 307/00
Verkündet am: 11.01.2001
Ein Anspruch auf Ersatz der Inkassokosten besteht nicht. Nach ständiger Rechtsprechung des
Gerichts werden Inkassokosten nicht als Verzugsschaden anerkannt, wenn ein Schuldner auf Mahnungen nicht zahlt.
Die Tätigkeit des Inkassobüros erschöpft sich nur darin, den Schuldner zur Zahlung aufzufordern.
Durch Einschaltung eines Inkassobüros entstehen demnach nur zusätzliche Kosten.
(AG Berlin Mitte vom 01.09.2009
Geschäftsnr. 8 C 118/09)
“Auch wenn sich der Beklagte zum Zeitpunkt der Beauftragung des Inkassoinstitus am 09.02.2009 in Zahlungsverzug befunden hat,
kann die Klägerin Schadenersatz nicht beanspruchen, den der Anspruch ist unter dem Gesichtspunkt des Verstoßes gegen die
Schadensminderungspflicht gemäß §254 BGB ausgeschlossen….
Ein Gläubiger darf sich zur Betreibung einer Forderung nur der Mittel bedienen, die der Rechtsverfolgung zweckdienlich sind,
wenn er die damit verbundenen Kosten mit Erfolg vom Schuldner ersetzt verlangen will.Ein Inkassobüro verfügt aber nicht über Möglichkeiten,
die denen des Gläubigers überlegen wären.
AG Zossen: Az. 2 C 229/06 vom 13.12.2006
Kosten eines Inkassounternehmens nicht erstattungsfähig
Das Amtsgericht Zossen hat entschieden, dass ein Gläubiger, der zunächst ein Inkassounternehmen mit dem Einzug
seiner Forderung beauftragt, bevor er anschließend den Schuldner auf Zahlung verklagt, nicht den Ersatz der Kosten des Inkassounternehmens verlangen könne.
Das Verfahren wurde an die 6. Zivilkammer Az. 6 S 2/07 (LG Potsdam) abgegeben und endete mit Berufungsrücknahme (Beschluss vom 07.06.2007).
AG Krefeld
6 C 407/06 vom 29.08.2006
Die Klägerin hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Zahlung von 9 € als Verzugsschaden.
Die Klägerin hatte den Beklagten nach Fälligkeit drei Mal gemahnt, je Mahnung hält das Gericht einen Betrag von 3 € angemessen.
Soweit die Klägerin auch Inkassokosten als Verzugsschaden geltend macht, war die Klage abzuweisen.
Denn bezüglich der geltend gemachten Inkassokosten ist die Klage nicht schlüssig.
Wenn daher ein Gläubiger ein Inkassounternehmen beauftragt, um seine Forderungen schnell
durchsetzen zu können, so geschieht dies daher generell auf sein eigenes Kostenrisiko.
AG Bochum Urteil 75 C 187/06 v. 06.10.2006
Ein Unternehmen hat grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung von Inkassokosten. Bei Inkassokosten handelt es sich um Eigenaufwand des Unternehmens.
Dieser kann nicht dadurch erstattungsfähig werden, dass das Unternehmen mit der Einziehung von Außenständen einen Dritten beauftragt. (tku)
BGB § 254, BGB § 280, BGB § 286 Abs. 1, BGB § 286 Abs. 3
Das AG Bochum hatte mit Urteil vom 6.10.2006 (75 C 187/06, JurBüro 2007, 91) über geltend gemachte Inkassokosten zu entscheiden.
Dabei kam es zu dem Ergebnis, dass Inkassokosten einen grundsätzlich nicht erstattungsfähigen Aufwand des Kaufmanns darstellten.
Es gehöre zum täglichen Geschäft des Kaufmanns, sich um Außenstände selbst zu kümmern.
Durch eine Verlagerung dieser Tätigkeit auf Dritte könne man die Nichterstattungsfähigkeit nicht umgehen.
AG Jever vom 21.08.97 AZ.: 5 C 368/97
AG Cottbus vom 18.05.99 AZ.: 38 C 455/98
Ein Gläubiger verstößt gegen die Schadensminderungspflicht, wenn er nach
erfolglosen Mahnungen ein Inkassounternehmen mit der Geltendmachung seines
Anspruchs beauftrag und kann deshalb in einem späteren Klageverfahren die
durch das Inkassounternehmen entstandenen Kosten nicht verlangen
AG Wiesbaden 92 C 3458/07 - 22 - vom 15.11.2007
"Die Klage war hinsichtlich der geltend gemachten Inkassokosten in Höhe von 130,50 € abzuweisen.
Innkassokosten sind dann nicht erstattungsfähig, wenn der Gläubiger geschäftserfahren ist und die Sache aus der Sicht zum
Zeitpunkt der Einschaltung des Dritten zu Inkassozwecken keine besonderen Schwierigkeiten aufwies.
Eine Erstattungspflicht für eigene Aufwendungen des Gläubigers besteht nur insofern, als ein wirtschaftlich denkender Mensch
bei der Betrachtung ex ante (im Zeitpunkt der Einschaltung des Inkassobüros) diese für notwendig halten durfte.
Das Überwachen von Zahlungspflichten und die Übersendung von Mahnungen sind einfachste kaufmännische Tätigkeiten,
die zum eigenen Pflichtenkreis der Klägerin gehören. Ein beachtenswertes Interesse, diese Tätigkeiten auf eine andere Rechtsperson
zu verlagern
LG Cottbus, Beschl. v. 25.10.2004 – 10 T 36/04
Zur Beitreibung einer Forderung bedarf es nicht der Inanspruchnahme eines Inkassobüros; Inkassokosten sind daher
aus dem Grunde der Schadensminderungspflicht nicht erstattungsfähig.
Die darüber hinaus geltend gemachten Inkassokosten hält die Kammer jedoch – in ständiger Rechtsprechung – für nicht ersatzfähig,
weil sie bei Beachtung der sich aus § 254 BGB ergebenden Schadensminderungsobliegenheit vermeidbar gewesen wären.
Ein Gläubiger darf sich zu der Beitreibung einer Forderung nur derjenigen Mittel bedienen, die der Rechtsverfolgung zweckdienlich sind,
wenn er die damit verbundenen Kosten mit Erfolg vom Schuldner ersetzt verlangen will.
Ein Inkassobüro verfügt nicht über Möglichkeiten, die diejenigen des Gläubigers gegenüber als
erweitert angesehen werden können. Es hat keinerlei legale Machtmittel, die beizutreibende Forderung zu realisieren.
Mehr, als eine Forderung anzumahnen, kann auch das Inkassobüro nicht tun.
AG Wedding, Urteil vom 24.10.01 - 20 C 104/01 -
Der Klägerin steht darüber hinaus auch kein Anspruch gegen den Beklagten auf Zahlung von 87 DM vorgerichtlicher Inkassokosten aus § 286 Abs. 1 BGB zu.
Denn die Klägerin ist ihrer diesbezüglichen Schadensminderungspflicht nach § 254 Abs. 2 BGB nicht nachgekommen. Angesichts der dauernden
Leistungsverweigerung des Beklagten, u.a. auch auf Schreiben der Klägerin vom 14.4. 2000 hin sowie nach Einschaltung des Mietervereins,
welcher für den Beklagten unter dem 19.4.2000 die Weigerung der Betriebskostennachzahlung ohne nachträgliche Begründung erklärte, durfte die
Klägerin diesbezüglich keine weiteren Kosten verursachen. Es ist nicht ersichtlich, dass sie davon ausgehen durfte, dass der Beklagte durch die
Beauftragung eines Inkassobüros zahlungswillig würde. …
Urteil des LG Berlin, AZ: 20 0 63/95 heißt es:
Die Kosten fürs Inkassobüro trägt d. Gläubiger.
Wer Schulden hat und sofort durch ein Inkassobüro zur Zahlung aufgefordert wird, braucht die sehr teuren Gebühren nicht zu bezahlen. Mit der Beauftragung des Inkassobüros hat d. Gläubiger es sich zu leicht gemacht und gegen seine Schadensminderungspflicht verstoßen.
Amtsgericht Bad Homburg (MDR 10 1983 Seite 840), wonach ein Gläubiger, der einen kaufmännisch organisierten Betrieb hat,
gegen die Schadensminderungspflicht verstößt, wenn er die Einziehung von Forderungen einem Inkassoinstitut überträgt
(OLG Dresden, Urteil vom 01.12.1993 - 5 U 68/93 (Quelle: NJW-RR 1994, S. 1139 ff.))
Beauftragt ein Unternehmen oder sonst ein Berufsangehöriger oder eine Einrichtung mit hinreichender Geschäftserfahrung ein Inkassobüro mit der Einziehung einer Forderung, so besteht gegen den Schuldner, wenn nachträglich noch ein Rechtsanwalt beauftragt werden mußte, im allgemeinen kein Anspruch auf Ersatz der Inkassobürokosten.
OLG Düsseldorf AZ: 5 U 28/96 kann alleine ein bloßes Schweigen des Schuldners noch nicht den begründeten Eindruck hervorrufen, der Schuldner werde nach Beauftragung eines Inkassobüros zahlen
oder in weiterem Umfang Zahlungen leisten. Ein bloßes Schweigen des Schuldners auf Zahlungsaufforderung kann vielmehr damit gedeutet werden, daß der Schuldner nicht zahlen kann oder zahlen will und deshalb Zeit gewinnen möchte,
folglich auch durch Inkaufnahme eines aussichtslosen Prozesses ( Entscheidung vom19.09.1996, AZ: 5 U 28/96 )
OLG Köln, Urteil vom 03.04.2006, Az. 16 U 65/05
Keine Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten als vorgerichtliche Mahnkosten, wenn Notwendigkeit gerichtlicher Geltendmachung absehbar ist
Das UN-Kaufrecht stellt an die Notwendigkeit der Einschaltung eines Inkassobüros zur Schadensminderung strenge Anforderungen.
Bei einem Verzug des Käufers sind gem. Art. 74 CISG die Kosten für die Beauftragung eines Inkassobüros oder eines Rechtsanwalts mit der außergerichtlichen Geltendmachung des Kaufpreises in der Regel nicht erstattungsfähig.
AG Saarbrücken v. 11.08.1998 Az.: 36 C 44/98, Erstattung der Inkassokosten BGB §§ 286, 254
Beauftragt ein Unternehmen oder sonst ein Berufsangehöriger oder eine Einrichtung mit hinreichender Geschäftserfahrung
ein Inkassobüro mit der Einziehung einer Forderung, so besteht gegen den Schuldner, wenn nachträglich noch ein Rechtsanwalt
beauftragt werden mußte, im allgemeinen kein Anspruch auf Ersatz der Inkassobürokosten. (OLG Dresden, Urteil vom 01.12.1993 - 5 U 68/93 ...
OLG Oldenburg, 11. Zivilsenat
Typ, AZ: Versäumnisurteil, 11 U 8/06
Datum: 24.04.2006
Leitsatz:
Keine Erstattung der Kosten eines Inkassobüros bei erkennbarer zahlungsunwilligem oder
-unfähigem SchuldnerInkassokosten sind grundsätzlich nicht als Verzugsschaden zu ersetzen .
Amtsgericht Dortmund (425 C 8389/09)
Soweit die Klägerin darüberhinaus die Erstattung von Inkassokosten verlangt, war die Klage abzuweisen.
Die Beauftragung eines Inkassoinstituts und die Geltendmachung von entsprechenden Inkassokosten vorliegend ein Verstoß gegen die gemäß § 254 BGB bestehende Schadensminderungspflicht.
 

qwertz

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Es wurde anscheinend ja recht still in diesem Thread.
Auch ich habe nichts mehr von unseren Freunden von Acoreus gehört seit Jahresanfang.


Für alle, die sich Sorgen um unser Lieblingsunternehmen machen, hier eine kleine Meldung:
Acoreus Hauptversammlung

u.a heißt es da:

Die acoreus AG wie auch ihre Tochtergesellschaft acoreus Collection Services GmbH haben im laufenden Geschäftsjahr die Umsatz- und Ergebnisziele deutlich verfehlt. Vorrangig aufgrund des Umsatzrückgangs im Bestandsgeschäft und der Verfehlung der Vertriebsziele für das Neugeschäft ist das konsolidierte Konzernergebnis seit April 2011 negativ. Der acoreus-Konzern befindet sich aus diesem Grund in einer existenzgefährdenden finanziellen Schieflage.
So, und wir sind alle Schuld, weil wir nicht zahlen ... böse, böse

Selten so schön Schadengefreut ... :biggrin:
 

Inkasso

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Auch ich habe nichts mehr von unseren Freunden von Acoreus gehört seit Jahresanfang.
Wieviel Schreiben sind eigentlich seit Deinem Posting vom 14.8.2009 noch gekommen ?

Ohne Liquiditätszuführung wird die Gesellschaft spätestens ab Ende November 2011 nicht mehr ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können mit der Rechtsfolge der Insolvenz der acoreus AG.
Du bist durch Dein Inkassounfreundliches Verhalten qwasi mitschuldig :biggrin:
 

qwertz

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Ich habe insgesamt 7 Schreiben bekommen.
(7 * 0,55 = 3,85€; heist, das knapp Vierfache des Schuldbetrages ;-) )

Schuldbetrag von 1 € mit erster Forderung von 60€, was sich letztlich auf über 80 hochgeschraubt hat.

War alles dabei:
Drohen, Betteln, die Bitte zurückzurufen, und sogar, besonders witzig: auf einmal plötzlich die Forderung über 0,00 €, dafür Inkassogebühren von über 80€ - na klar ... :icon_klatsch:


Zwischendurch war auch lang Pause, dann kamen nochmal zwei Schreiben, die sich in den Fristen selbst widersprachen.
Das letzte war aber dann schon ausserhalb der Verjährung.


Alles in allem habe ich nun seit Januar nichts mehr gehört ...



Aber ich habe meine Panik erst durch dieses Forum, insbesondere durch Inkasso verloren und konnte das gelassen aussitzen. Andernfalls hätte ich gezahlt (ich hätte mich erst gar nicht informiert und gleich gezahlt, wenn die nicht so raffgierig gewesen wären und nur 15€ Gebühren statt 60 verlangt hätten!)

Vielen Dank also nochmals an Dich, "Inkasso"
 

Koelsch

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Hallo zusammen,
habe mich jetzt einige Zeit in allen möglichen Foren umgeschaut und wollte jetzt einfach mal meine Problematik schildern (keine ahnung ob es überhaupt hier richtig ist)
Also ich habe eine Forderung vom SNT Inkasso Unternehmen bekommen im Auftrag von Base über 458,92€.
Ich habe wegen einem finanziellen Engpass (Umzug etc.) leider meine Handy Rechnungen nicht zahlen (Forderung von Base um die 110€) und habe auch eine Außerordentliche Kündigung erhalten, mit dem Hinweis das der aktive Teil gekündigt ist, der passive jedoch weiter läuft und ich weiter zahlen muss. Nun zu meiner Frage wie ich mich gegenüber dem Inkasso Unternehmen verhalten soll, da ich mich auch frage woher die ca. 340€ zusätzliche Kosten herkommen, da in dem Inkasso Schreiben auch nicht steht woraus sich die Forderung zusammensetzt.

Ich bin Student und erhalte BaFög (bzw. habe den Antrag auf Bafög im November 2011 vollständig ausgefüllt und der befindet sich seit dem in Bearbeitung).

Hoffe mir kann da irgendwer helfen =)
Grüße
Koelsch

edit: gerade gesehen das sich die Kosten wie folgt zusammen setzen:
übergebene Rechnungsbeträge Gesamt: 138,85€
Schadensersatzforderung: 188,03€
Verzugszinsen: 0,99€
Rücklastkosten Mandant: 45,00€
Mahnkosten Mandant: 10,00€
Inkassokosten: 54,00€
Post- und Telekommunikationspauschale: 10,80€
Mahngebühren: 10,00€
Kontoführungsgebühren: 1,25€
Auskunftskosten: 0,00€
 

Inkasso

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Ist es das 1 Schreiben von SNT ?
Wieviele Rücklastschriften gab es ?
Was sagen die AGBs zum Thema Schadensersatz ?
 

Koelsch

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Ist das erste schreiben von SNT.
Rücklastschriften gab es 3 soweit ich mich nicht irren sollte.
AGB werde ich jetzt nochmal genauer unter die Lupe nehmen was die genau dazu sagen.
 

Koelsch

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Also in den AGBs jetzt folgendes gefunden:

Kündigt EPS den Mobilfunkvertrag aus wichtigem Grund fristlos, steht ihr ein pauschalierter Anspruch auf Schadensersatz in Höhe von 75 % des monatlichen Grund- und/oder Paketpreises und/oder des monatlichen Mindestumsatzes zu, der bis zum nächsten ordnungsgemäßen Kündigungstermin angefallen wäre. Der Kunde kann der Pauschale den Nachweis, dass der Schaden überhaupt nicht oder wesentlich niedriger als die Pauschale entstanden ist, entgegenhalten. EPS bleibt der Nachweis eines weitergehenden Schadens durch EPS ausdrücklich vorbehalten.
 

pinguin

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habe auch eine Außerordentliche Kündigung erhalten, mit dem Hinweis das der aktive Teil gekündigt ist, der passive jedoch weiter läuft und ich weiter zahlen muss.
In den AGB steht nirgendwo, was aktive bzw. passive Vertragsbestandteile überhaupt sind?

Hast Du einen pauschalen Vertrag, also quasi sowas wie Flatrate?

Wie lange würde Dein Vertrag regulär noch laufen?

Hast Du den Erstvertrag oder einen Folgevertrag?
 

Koelsch

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Der Vertrag läuft jetzt seit 5 Jahren. Also 2 Jahre Mindestvertragslaufzeit und dann jeweils automatisch um 1 Jahr verlängert.
Ich habe eine Telefon Flatrate ins Festnetz, Base und zu EPlus.
Hatte Eplus ne Kündigung Anfang November geschrieben mit der bitte um nächstmögliche Kündigung des Vertrags. Als Antwort kam das er noch bis Januar 2013 laufen würde.

edit: Zum aktiven oder passiven Vertragsbestandteil find ich in den AGBs nix.
 

pinguin

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Also 2 Jahre Mindestvertragslaufzeit und dann jeweils automatisch um 1 Jahr verlängert.
Nur 1 Jahr Verlängerung; ich dächt, es wären auch 2?

Im Übrigen passt das mit einer 1-jährigen Vertragsdauer nicht zusammen:

Wenn Du im November 2011 gekündigt hast und man Dir mitteilte, daß der Vertrag regulär bis Januar 2013 laufen würde.

Denn:
Januar 2013 minus 1 Jahr, (12 Monate), zurückgerechnet, ergibt Februar 2012; wenn Du im November 2011 ordnungsgemäß gekündigt hast, dürfte es keine Verlängerung über den Januar 2012 hinaus geben. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich nur um eine 1-jährige Verlängerung.

Was steht genau im letzten Verlängerungsvertrag drin, und wann war der?

Hatte Eplus ne Kündigung Anfang November geschrieben mit der bitte um nächstmögliche Kündigung des Vertrags. Als Antwort kam das er noch bis Januar 2013 laufen würde.
Schriebest Du nicht, daß EPS gekündigt hat?

edit: Zum aktiven oder passiven Vertragsbestandteil find ich in den AGBs nix.
Ja, eben, da steht nämlich auch nix drin. Wie bitte schön soll es Dir als Kunden dann möglich sein, passive Vertragsbestandteile zu bezahlen, wenn Du nicht weißt, was alles dazu gehört? (Die aktiven Vertragsbestandteile wurden ja gekündigt).
 

Koelsch

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Nen Verlängerungsvertrag oder ähnliches hab ich nicht bekommen. Nur nen Hinweis darüber, was ich für Boni wählen kann wenn ich um weitere 2 Jahre verlängere.
Wäre die Kündigung am 1.11.2011 pünktlich angekommen hätten die wahrscheinlich auch zum januar 2012 gekündigt, weil ja 3 Monate vorher gekündigt werden muss.
EPS hatte mir jetzt im Januar die ausserordentliche Kündigung geschickt weil ich die Rechnungen nicht bezahlen konnte.

Bei den AGBs steht aber das ich die monatliche Grundgebühr zahlen müsste, zumindest 75% davon.
 

pinguin

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Nen Verlängerungsvertrag oder ähnliches hab ich nicht bekommen. Nur nen Hinweis darüber, was ich für Boni wählen kann wenn ich um weitere 2 Jahre verlängere.
Also nix mit Handyupgrade bspw?

Wäre die Kündigung am 1.11.2011 pünktlich angekommen hätten,
Wie und wann genau hattest Du gekündigt? Zur Fristwahrung zählt meines Wissens nach das Datum des Poststempels.

EPS hatte mir jetzt im Januar die ausserordentliche Kündigung geschickt weil ich die Rechnungen nicht bezahlen konnte.
Die haben damit im Grunde ihre eigenen Ansprüche auf die Zukunft verwirkt.

Bei den AGBs steht aber das ich die monatliche Grundgebühr zahlen müsste, zumindest 75% davon.
Bei einer pauschalen Flatrate hast Du aber keine Grundgebühr, die hast Du nur bei minutenabhängigen Tarifen oder bei jenen, die auf Basis der geladenen/gesendeten Datenmenge abrechnen.
 

Kerstin_K

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Fristwahrung durch datum des Poststempels kenne ich eigentlich nur von Preisausschreiben.

Ansonsten zählt der Eingang beim Empfänger.
 

Inkasso

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Überweise alles - abzüglich der Inkassogebühren/Kontoführungsgebühren/doppelt aufeglistete Mahngebühren (10€) - zweckgebunden (nur Hauptforderung) auf das bekannte Base Konto
 

alpha666

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Da wäre ich mir nicht so sicher; hab' schon Behördenpost gehabt, die 4 Tage nach dem Schreiben erst abgestempelt wurde. :icon_kinn:
eine kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige willenserklärung. rechtskraft kann also erst erwachsen, wenn sie dem empfänger wirksam (und im zweifel nachwislich) zugegangen ist. das übermittlungsrisiko - inklusive postlaufzeiten - liegt beim absender.
 

Koelsch

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Also soll ich dem Inkasso Unternehmen schreiben, dass ich die Forderung bezahlen werde, jedoch ohne Inkassokosten, Mahngebühren etc.?
Ich bin allerdings auf eine Ratenzahlung angewiesen, kommen da weitere Kosten auf mich zu?
 

Inkasso

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Also soll ich dem Inkasso Unternehmen schreiben, dass ich die Forderung bezahlen werde, jedoch ohne Inkassokosten, Mahngebühren etc.?
Ich bin allerdings auf eine Ratenzahlung angewiesen, kommen da weitere Kosten auf mich zu?
Nichts schreiben !!
Eine ratenzahlungsveeinbarung ausgerechnet mit einem Inkassobüro verursacht erhebliche Kosten und ist das Schlechteste was Du machen kannst

Leih Dir die Kohle und überweise unangekündigt an Base
Eine bessere Idee habe ich leider nicht !

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