Wie viel urlaubsanspruch hat man als arbeitsloser

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markus70

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Ich möchte mir gerne länger Urlaub nehmen,wie lange kann man maximal nehmen?In meinem Fall bin ich arbeitslos ohne Leistungsbezug.
 

physicus

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wenn du keine leistungen erhältst, kannst du ein jahr urlaub machen. ^^
mal im ernst, wer sollte dir das verbieten und wie will er das durch setzen?

wenn du leistungen nach dem SGB erhältst gibt es die ortsabwesenheit, die müsstest du beantragen, urlaub in dem sinne steht dir nicht zu, da du ja keine arbeit verrichtest.
wenn du die OA nicht beantragst, könnte man dir das geld kürzen (sanktion), da du aber nichts bekommst, wie du schreibst, sollte es jedem egal sein... dir und der ARGE.

mfg physicus
 

Rwasser

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Ich schreibe nur, wie es ist, nicht was ich davon halte!!

Grundsätzlich gibt es erstmal gar keinen Urlaub, denn:

Urlaub ist die Zeit, die ein arbeitsfähiger Arbeitnehmer, Beamter oder auch Selbstständiger von seinem Arbeitsplatz berechtigt fernbleibt, obwohl nach Tages- und Wochenzeit eigentlich Arbeitsleistungen zu erbringen wären.

Insofern ist es immer falsch, von Urlaub zu sprechen. Das Zauberwort in diesem Fall heißt "(genehmigte) OrtsAbwesenheit".

Diese beträgt 3 Wochen, das sind 21 Kalendertage, weil auch die Samstage und Sonntage mitzählen. Die Agentur für Arbeit (ich gehe davon aus, dass Du dort gemeldet bist, und nicht bei einer ARGE) kann darüber hinaus weitere drei Wochen genehmigen.
Für diese Zeit wird aber bei denen, die im Leistungsbezug sind, nichts gezahlt, ob es bei Dir, der Du ja keine Leistungen beziehst, Einschränkungen gibt, die Dir ggf. auch schaden können, kann ich so schnell nicht beantworten.

Es ist wohl so, dass die Genehmigung zur OrtsAbwesenheit meistens sehr kurzfristig erteilt wird, und zwar nur dann, wenn dem keine "wichtigen" Dinge entgegenstehen, z.B. eine wundervolle Maßnahme oder ein Termin in der Ar***gentur oder ein Vermittlungsvorschlag, auf den Du Dich zu bewerben hättest.

Soweit die Theorie.
In der Praxis wirst Du mal sehen, inwiefern Dein SB da vielleicht gesprächsbereit ist, falls Du überzeugt bist, dass man mit ihm/ihr wie mit einem normalen Menschen reden kann. Es gibt auch bei der AfA sonne und sonne. Wäre aber wohl etwas heikel.

Ich kenne jemanden, der sich um diese ganze OrtsAbwesenheitsregelung einen feuchten Dreck gekümmert hat, und es ist auch nichts passiert. Das kann man aber nur bedingt empfehlen, es kommt vor allem darauf an, welche Konsequenzen man tragen muss, sollte ein solcher Verstoß aufkippen.

Der Rüdiger
 

Rwasser

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Unbestritten, aber es muss auch irgendwie finanziert werden, oder ?

Wolfsdream :icon_daumen:

Ja klar, aber gehen wir mal davon aus, das dies nicht das vordringlichste Problem sein dürfte. Man kann z.B. als Arbeitsloser in der Familienversicherung des Ehepartners mitversichert sein. Aber das wissen wir in diesem Fall ja nicht, insofern ist der Hinweis selbstverständlich angebracht.
 
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