Wie viel Geld steht einer schwerkranken Frau zu?

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Blumentopf

Elo-User*in
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Hallo an alle,

ich suche dringend Hilfe für meine schwerkranke Mutter und hoffe das ihr mir meine folgenden Fragen beantworten könnt.

Fall: Meine Mutter ist seit Sommer letzten Jahres krankgeschrieben. Momentan bekommt sie krankentagegeld in der Höhe von ca. 10 Euro pro Werktag und zusätzlich 500 Euro vom Kommunalen Center für Arbeit. Insgesamt hat Sie ca. 740 Euro zum leben. Meiner Meinung nach ist das zu wenig. Sie hat eine Miete von ca. 500Euro und muss zusätzlich Strom, Gas und Versicherungen bezahlen. Ihr bleiben monatlich für Nahrungsmittel, Medikamente, Busfahrkarte nur ca.140 Euro.


Fragen: Wieviel Geld steht ihr zum leben zu? Kann mir das Sozialamt weiterhelfen? Welche Stellen können mir weiterhelfen?

Hoffe auf Hilfe!
 
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Das heisst sie bekommt Krankengeld und aufstockend vom Jobcenter H4?

Die Wohnung wird zu teuer sein....
Schau mal bitte in den Bescheid, oder scanne ihn mal hier, streiche bitte alles soziale Daten.

Falls die Berechnungen stimmen, gibt es normalerweise kein Geld mehr, bei bestimmten Krankheitsbildern kann sie aber einen Mehrbedarf beantragen.Wenn du uns das mitteilst was sie hat dann kann man sagen ob evtl. Anspruch besteht oder nicht.

Wohnt sie alleine?Wenn ja, wird wie vermutet die Wohnung zu teuer sein, diese müssten sie aber in den ersten 6 Monaten voll übernehmen, kam da schon mal ein Brief wegen Senkung der KdU?Seit wann stockt sie auf?
 

Blumentopf

Elo-User*in
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Vielen Dank für die Antwort.

Ja, sie bekommt aufstockendes H4 seit Juni 2012 und lebt alleine in einer 54 quadratmeter Wohnung. Das Amt hat ihr auch einen Brief geschreiben das die Wohnung zu teuer sei. Leider haben wir im Mai letzten Jahres die Wohnung neu bezogen.
Meine Mutter hat keine Kraft und Geld mehr innerhalb der kurzen Zeit einen weiteren Umzug zu tätigen.

Sie leidet an schwerer Asthma bronchiale, Diabetes Typ II, Aterielle Hypertonie und Depressionen. Leider habe ich den Bescheid momentan nicht zur Hand.
Sie hat von ihrer Reha eine Beurteilung, dass sie nur noch unter drei Stunden arbeitsfähig ist. Wollen jetzt einen Antrag auf Erwerbminderungsrente stellen

Was kann ich machen?
 
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Ok,

was kostet die Wohnung momentan, bitte wenn möglich genau aufschlüsseln.
In welcher Gegend wohnt sie, weil es da verschiedene Mietpreise herrschen was die Angemessenheit betrifft.


Diabetis könnte schon nen Mehrbedarf zutreffen, da sagen dir aber andere noch mehr.

Mit der Wohnung bestünde die Möglichkeit wenn ihr der Arzt bestätigt dass ein Umzug aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist , dass dann die Wohnung weiter bezahlt wird, aber da wird sich bestimmt noch einer melden der da genaueres weiß.
 

hartz5

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@Blumentopf....ich kann mir vorstellen, dass Dir das auf der Seele brennt...aber BITTE beantworte die Fragen, die die User Dir stellen, sonst kann Dir und Deiner Mutter nicht vernünftig geholfen werden.....ist nervig, kann ich verstehen, aber für richtige Hilfe, unerlässlich.......
 

Blumentopf

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Ok,

habe die genauen Beträge der Wohung leider nicht vorliegen und meine Mutter geht auch nicht an das Telefon. Melde mich sobald ich die Daten habe.

Danke vorerst.
 
E

ExitUser

Gast
Was meinst Du mit "wir haben die Wohnung neu bezogen"
Bist Du mittlerweile also ausgezogen?
ich fasse das so auf, dass Ihr gemeinsam die Wohnung angemietet habt damals und Du aber mittlerweile ausgezogen bist?
Mehr Angaben wären echt hilfreich.
 
E

ExitUser

Gast
hallo blumentopf,

bitte die genaueren angaben beibringen.

gleich vorab: es wäre gut wenn deine mutter sich ein attest besorgt, aus dem hervorgeht das sie umzugsunfähig ist.

desweiteren, die ersten 6 monate ist die miete im vollen umfang zu übernehmen. falls das seit juni nicht der fall war stellt einen Überprüfungsantrag nach §44 SGBX. erst nach 6 monaten darf die miete nur noch in angemessenem umfang übernommen werden.

weiter, einen antrag auf umzugskosten stellen, mit allem was dazu gehört. solange keine neue unterkunft gefunden ist, sind die derzeitigen kosten weiterhin voll zu übernehmen.

hat deine mutter einen behindertenausweis und wenn ja welchen grad der behinderung? falls nicht beantragen, schnell!

LG von Barbara
 
E

ExitUser

Gast
hallo kaffeesäufer,

Mit Mehrbedarf meinte ich Geld , gibt dann glaub ich 17% mehr, aber nur bei bestimmten Krankheiten.

nein, das ist abhängig vom ihrem GdB der 17% zuschlag. Der zuschlag von ernährung käme ev. in frage, wird aber zumeist abgelehnt bei diabetis mellitus. am besten auch darauf einen antrag stellen. attest vom arzt beibringen.

@blumentopf,

einen mehrbedarf an wohnraum gibt es ab einer behinderung mit den eingetragenen merkzeichen G und aG.

LG von barbara
 

SternchenNRW

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Bei Diabetes gibt es nur noch einen Mehrbedarf, wenn eine Insulintherapie nicht möglich ist/ bzw. nicht aussreichend bringt (nicht wenn sie nicht nötig ist).

Und wenn deine Mutter vom JC aufgefordert wurde Umzuziehen, werden die damit verbundenen Umzugskosten normalerweise voll übernommen und bei dem Gesundheitszustand dürfte auch nichts dagegensprechen, das ein Umzugsunternehmen bezahlt wird. So dass deine Mutter schon mal nichts mehr mit der körperlichen Anstrengung des Umzugs zu tun hätte.

Die Depressionen könnten aber ein guter Grund sein um ein Attest zu bekommen, das ein Umzug nicht zumutbar ist. Da muss deine Mutter mit ihrem Arzt sprechen.
 

LinksGeradeaus

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Ok,

was kostet die Wohnung momentan, bitte wenn möglich genau aufschlüsseln.
In welcher Gegend wohnt sie, weil es da verschiedene Mietpreise herrschen was die Angemessenheit betrifft.


Diabetis könnte schon nen Mehrbedarf zutreffen, da sagen dir aber andere noch mehr.

Mit der Wohnung bestünde die Möglichkeit wenn ihr der Arzt bestätigt dass ein Umzug aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist , dass dann die Wohnung weiter bezahlt wird, aber da wird sich bestimmt noch einer melden der da genaueres weiß.
Es gibt keinen Anspruch auf MB bei Diab. II mehr.
Antrag auf "wiederkehrende besondere Bedarfe" (Anlage BeBe) könnte ne Möglichkeit sein.
 
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