Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

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tibekus

Elo-User*in
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Hallo,

ich habe nun schon viel gelesen im Forum aber finde trotzdem nicht die Antworten, die ich suche. :(
Es geht um das Thema "Unterlagen beim MT einstecken und Unterschrift (vorerst) verweigern".

Folgendes Szenario:
ELO geht zum MT, verweigert dort die Untschriften und möchte die Dokumente zur Prüfung mitnehmen (bzw. steckt diese einfach gleich selbst ein).

Wie geht es in dieser Situation nun weiter?
ELO hat nun die Dokumente:
Kann er einfach nach Hause gehen bzw. wird empfohlen dies (ggf. schriftlich) zu vereinbaren, da die Unterlagen ja geprüft werden müssen oder soll/muss der ELO beim MT bleiben bis zum Feierabend?
Welche Dokumente können vor Ort bereits am ersten Tag unterschrieben werden? (Hausordnung usw.)

Insofern der ELO bleiben muss, sollte er dann mitarbeiten (ggf. Arbeitsblätter, PC und co. nutzen) oder wie Luft dort durch den Tag gehen und nur den Zeigern auf der Uhr lauschen?
Und noch wissenswerter: Was ist am nächsten Tag?
ELO hat es nicht geschafft, die Unterlagen gleich am Abend prüfen zu lassen, muss ELO nächsten Tag wieder zum MT und wie verhält er sich da?

Für mich ist es schwer nachvollziehbar, wie es dann weitergeht, wenn man die Unterlagen eingesackt hat. Man kann doch dann nicht einfach mitarbeiten, was wenn etwas kaputt geht (PC).
Vielleicht kann mir das mal jemand genauer erläutern, wie solch ein Werdegang nach Unterschriftenverweigerung erfolgt.
 

DoppelPleite

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Da Du anscheinend nur präventiv Fragen stellst um Info´s zu ziehen und fast täglich die gleichen Fragen/Antworten gestellt werden. Erlaube ich mir einfach mal auf a) den Leitfaden zu verweisen:

*Neu* - Leitfaden für Einsteiger und Fortgeschrittene -Klikk

b) falls Du Interesse hast dich sehr ausführlich auf den Fall MN vorzubereiten im folgenden Tread mal quer zulesen:

Zuweisungsbescheid Erprobungscenter §16 Abs.1 SGB ll i.V.m. § 45 SGB lll

c) solltest Du bereits geschädigter sein durch EGV-VA/Zuweisung/Angebote/InfoVer lade alles schrfitliche dazu ausreichend anonymisiert hoch, Datumsangaben bitte erkennbar lassen.

d) immer alles zum Prüfen mitnehmen, jedoch nie sagen "ich unterschreibe nicht", wie es ausgeht hängt von vielen Faktoren ab, wie man vorgeht, Reaktionen und eigenes Verhalten darauf...
 
E

ExitUser

Gast
Kann er einfach nach Hause gehen ... oder soll/muss der ELO beim MT bleiben bis zum Feierabend?
In der Regel bekommst du nichts Schriftliches vom MT. Du darfst die Veranstaltung nicht verlassen. Ansonsten wird dir das als Nichtantritt oder Abbruch der Maßnahme angelastet.

Welche Dokumente können vor Ort bereits am ersten Tag unterschrieben werden? (Hausordnung usw.)
Es werden keine Dokumente unterschrieben.

Insofern der ELO bleiben muss, sollte er dann mitarbeiten (ggf. Arbeitsblätter, PC und co. nutzen) oder wie Luft dort durch den Tag gehen und nur den Zeigern auf der Uhr lauschen?
In dieser Situation wurde ich zuletzt von MT einfach ignoriert und habe keine Arbeitsblätter mehr bekommen. Ich habe dennoch immer wieder lautstark auf mich aufmerksam gemacht, weil ich ja sehr gern mitarbeiten und meine Aktivität zeigen wollte.

Und noch wissenswerter: Was ist am nächsten Tag?
Solange ich nichts Schriftliches habe, schlage ich natürlich wieder bei MT auf. Steht ja schließlich so im Zuweisungsbescheid! Sehr lange wird dieser Zirkus aber nicht gehen. Ich würde die Konfrontation nicht scheuen, sondern ggf. auch das Eintreffen der Polizei abwarten. Nach einem Rauswurf aber unbedingt ein empörtes Fax an SB abschicken, daß MT aus dir unerfindlichen Gründen trotz Zuweisung die Durchführung der Maßnahme mit dir verweigert.

Man kann doch dann nicht einfach mitarbeiten, was wenn etwas kaputt geht (PC).
Technische Geräte würde ich keinesfalls bedienen, damit nichts kaputt geht. Da muß sich MT eben organisatorisch umstellen, wenn er ohne Unterschrift nicht mit dir arbeiten kann.
 

noillusions

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Ich habe dennoch immer wieder lautstark auf mich aufmerksam gemacht, weil ich ja sehr gern mitarbeiten und meine Aktivität zeigen wollte.
Das kann schlecht sein, denn meist ging ja ein Streit mit SB voraus, dass man die Maßnahme nicht will. Dann ist so ein Verhalten nicht konkludent.

Nach einem Rauswurf aber unbedingt ein empörtes Fax an SB abschicken, daß MT aus dir unerfindlichen Gründen trotz Zuweisung die Durchführung der Maßnahme mit dir verweigert.
Nein! Man hat doch gar kein Problem mit der so entstandenen Situation weil man da doch eh nicht hin wollte. Das beschleunigt mögliche Sanktionsversuche nur. Erklärungen nur auf Zuruf.
 

Solanus

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Das kann schlecht sein, denn meist ging ja ein Streit mit SB voraus, dass man die Maßnahme nicht will. Dann ist so ein Verhalten nicht konkludent.

Nein! Man hat doch gar kein Problem mit der so entstandenen Situation weil man da doch eh nicht hin wollte. Das beschleunigt mögliche Sanktionsversuche nur. Erklärungen nur auf Zuruf.

Genau und deswegen bekommt man auch mit Sicherheit eine Sanktion, wenn man sich so verhält.

Maßnahme nicht wollen, dann einfach Fernbleiben, nicht "kooperieren", grundlos alles ablehnen, die amtlichen Vorgaben ignorieren, alles super Steilvorlagen auf die der SB nur wartet.

Kein Wunder wenn man dann ohne Illusionen zurück bleibt. Dein Name ist Programm!
 

noillusions

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In der Regel wird aktive Mitarbeit im Zuweisungsbescheid gefordert. Daran muß ich mich halten.
Das geht aber dann nicht im Sinne des MT wenn der einen ignoriert. Dann tut man das was für richtig hält um Integrationserfolg zu erreichen.
Doch! Ich muß den Rauswurf gegenüber dem JC dokumentieren. Wenn ich der Maßnahme nun einfach fernbleibe, kann ich nachträglich nichts mehr beweisen und werde sanktioniert.

Von "einfach fernbleiben" habe ich nichts geschrieben. Einfach mal lesen!

Wie du überhaupt auf die Idee kommst einfach fernzubleiben und dann noch denkst, dem SB etwas zu schicken sei ein Beweis für irgendetwas, das schreib doch mal bitte hier.
 

Solanus

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Zuhause das erfolgte schriftliche Hausverbot abheften oder den Tagebucheintrag meiner polizeilichen Entfernung aus der Massnahme von der Polizeidienststelle in Kopie geben lassen. Dann erstmal nix weiter.

...und abwarten was passiert, damit dem SB und MT freie Hand geben aktiv zu werden und selbst in einer defensiv Position nach Verteidigung jammern...
 

Sonne11

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Man kann es sich auch einfacher machen: man darf nur nicht auf die Aussagen des Trägers "gehen Sie/ dann können wir nicht/ Dann können Sie nicht/ das geht so nicht" reagieren, sondern warten bis MT mit JC etwas abspricht und einem sagt, dass das SB/JC gesagt hat "gehen Sie/ dann können wir nicht/ Dann können Sie nicht/ das geht so nicht"
 

Pixelschieberin

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Wenn man die Versanstaltung durch den MT verlassen muss, lässt man sich das schriftlich geben. [...]
<irony> Der genasweiste MT, dem grad richtig Geld durch die Lappen zu gehen droht, bestätigt sein fragwürdiges Handeln IMMER schriftlich? </irony>
[..] Wie du überhaupt auf die Idee kommst einfach fernzubleiben und dann noch denkst, dem SB etwas zu schicken sei ein Beweis für irgendetwas, das schreib doch mal bitte hier.
Strategiespiele sind nicht so deins - oder?

Sofern das Ganze vor Gericht landen sollte - läßt sich aus dem zeitlichen Zusammenhang mittels DEINER - beim JC NACHWEISBAR eingegangenen - Anschreiben, ein nachvollziehbares Bild zeichnen.
Dahingehend WAS beim Träger abgeht.

Allen am Spiel beteiligten Parteien ist klar, daß die Amigos um die Finten wissen und mit Angstmache auf Schweigen und Sprachlosigkeit Zwangszugewiesener spekulieren.
Solange die Zustände nicht AKTENKUNDIG gemacht werden, kann sich das JC locker damit herausreden, daß "kein Klärungsbedarf erkennbar war". Alles schon gelesen.

"Klärungsbedarf" schaffe ich mit (m)einem sehr konkreten Beschwerde-Schreiben, in dem ich meinen SB auffordere, künstlich errichtete MT-Hürden abzubauen und nicht von mir erstellte Zwickmühlen aufzulösen.
Ich gebe mich kooperativ, setze Fristen und erwarte keine Antwort.
Beschwerden betrachte ich allein als vorbereitenden Schachzug.

Tenor:
Die haben mir mein Schippchen partout nicht geben wollen weil ich mir am Eingang meine Hose nicht abziehen lassen wollte.
Desweiteren haben die pösen Jungs mich von der schönen Wippe geschubst.
SB-Tante TU WAS!
Heul.... Schnief.
Ich will ja - aber ich KANN nicht.
Veritasdd verfolgt mit der Empfehlung eine Strategie, die dem geneigten Richter das ganze Dilemma offenbaren KANN.
Es geht nämlich bei Gericht nicht immer im Beweise - sondern oft auch um Glaubwürdigkeit.
Mit einem Anschreiben an deinen SB untermauerst du die.
Vorsorglich.

Gleichzeitig treibst du den Keil zwischen das Amigo-Pack.
Das unausgesprochene Schweigegebot ist von dir nicht befolgt worden?
Ab jetzt muß SB rechtskonform agieren und sich unisono mit dir über Sonder-Verträge empören, die - am JC hintenrum vorbei - deine Rechte zu beschneiden suchen.
Tsk, tsk, tsk, wenn SB DAS nur mal eher gewußt hätte!

Zu deiner - wie ich finde - uneinsichtigen Frage:
Ich las vom Bermudadreieck des Beziehungsgeflechts, SB - HE - MT, in dem ein HE leicht untergehen kann wenn er sich nicht raffiniert genug zu wehren weiß.
Wenn ich nun GAR nichts gegen die Beweisnot unternehme, die mir der Träger zugedacht hat, sieht es in der Verhandlung schlechter für mich aus.

Selbst wenn ich NICHT beweisen kann, daß mich der Träger allein wegen meiner Unterschrift/en-Verweigerung raus geworfen hat, liegt meinem SB eine offiziell zu den Akten zu nehmende Anfrage/Beschwerde vor.
Dahingehend, WIE ich mich in genau DEM Fall verhalten soll, um dem VA Folge leisten zu KÖNNEN.

Was wird sich ein Richter wohl denken, wenn so ne Bambi-Anfrage in den Akten liegt und beim lustigen Schlagabtausch heraus gezerrt wird?
Was wird er schlußfolgern, wenn sehr konkrete Anfragen nicht beantwortet sondern sogleich sanktioniert wurden?

Ein kluger SB riecht den Braten und wird den Deibel tun, dir ab dem Anschreiben Vorschläge zu unterbreiten/Forderungen an dich zu stellen, die nicht rechtskonform sind.
Wie z. B.:
Sie müssen aber Sonder-Verträge mit Dritten unterschreiben.
Das gehört zu Ihrer Mitwirkungspflicht.
Eine Fachaufsichtsbeschwerde wäre eine angemessene Reaktion auf derartigen Bullshit.

Wenn SB mir darauf wohlweislich gar keine Antwort gibt, ist mir das auch wurscht.
Wer voraus denkt, schreibt sowieso nur noch in Hinblick auf eine mögliche SG-Kür.

Take it or leave it.

Du hast genug Vorschläge bekommen, aus denen du dir den besten für dich raus suchen kannst.
 
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noillusions

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...und abwarten was passiert, damit dem SB und MT freie Hand geben aktiv zu werden und selbst in einer defensiv Position nach Verteidigung jammern...
Ja nee, is klar.. "Vorwärtsverteidigung" ne? Damit zeigst du nur deine Unsicherheit SB gegenüber mehr erreichst du damit nicht. Dann kommt nur die Anhörung schneller weil SB bereits informiert ist über die Lage.
Man kann es sich auch einfacher machen: man darf nur nicht auf die Aussagen des Trägers "gehen Sie/ dann können wir nicht/ Dann können Sie nicht/ das geht so nicht" reagieren, sondern warten bis MT mit JC etwas abspricht und einem sagt, dass das SB/JC gesagt hat "gehen Sie/ dann können wir nicht/ Dann können Sie nicht/ das geht so nicht"
Das ist alles nur Gesagtes, viel zu riskant.
Wenn man die Versanstaltung durch den MT verlassen muss, lässt man sich das schriftlich geben. Damit der SB sieht das nicht du die Maßnahme abgebrochen hast.
Exakt so!
<irony> Der genasweiste MT, dem grad richtig Geld durch die Lappen zu gehen droht, bestätigt sein fragwürdiges Handeln IMMER schriftlich? </irony>
Dann gibt es auch keinen Rauswurf.
Strategiespiele sind nicht so deins - oder?

Sofern das Ganze vor Gericht landen sollte - läßt sich aus dem zeitlichen Zusammenhang mittels DEINER - beim JC NACHWEISBAR eingegangenen - Anschreiben, ein nachvollziehbares Bild zeichnen.
Dahingehend WAS beim Träger abgeht.
Das glaubst du doch selbst nicht, das kommt einer Verteidigung im Voraus gleich - weil man die Anklage schon erwartet.
Wie das kleine Kind das was ausgefressen hat und ruft "Ich wars nicht, ich wars nicht!" - noch bevor der herbeigekommene Erwachsene überhaupt irgendeine Schandtat entdeckt hat.

"Klärungsbedarf" schaffe ich mit (m)einem sehr konkreten Beschwerde-Schreiben, in dem ich meinen SB auffordere, künstlich errichtete MT-Hürden abzubauen und nicht von mir erstellte Zwickmühlen aufzulösen.
Ich gebe mich kooperativ, setze Fristen und erwarte keine Antwort.
Beschwerden betrachte ich allein als vorbereitenden Schachzug.
Die meisten Betroffenen werden ja versucht haben eine Massnahme im Vorfeld abzuwehren. Womöglich vor demselben Gericht, wo sie dann jammern, dass sie leider nicht an der Massnahme teilnehmen können --> LOGIK??
Erst gegen die Massnahme schießen und dann jammern, dass man da nicht dran teilnehmen kann? Da droht der Vorwurf dass man nicht weiß was man will.

Tenor:
[...]
für dich raus suchen kannst.[/COLOR]

Mit Verlaub: Du baust dir da eine Fabelwelt die es so nicht gibt.
Das kannst du alles einfacher haben:
Integrationsstrategie mit SB aushandeln --> Scheitern und VA mit Massnahme --> VA angreifen (Massnahme unpassend) --> MT will einen nicht --> schriftliches Hausverbot/polizeilicher Rauswurf.

Und noch etwas: Wenn ich doch nicht überzeugt bin von einer Massnahme, versuche ich doch nicht ausgerechnet Hürden abzubauen zu der Massnahme, sondern allenfalls Wege zu einer sinnvollen Massnahme oder Weiterbildung zu zeigen.

Ohne Anschuldigung/Anhörung sind Erklärungsschreiben solcher Art Angstverteidigung.

Ach ja: Erfahrung mit so etwas habe ich auch und genau das was du "Bullshit" nennst ist eingetreten: Mir wurde daraufhin eine EGV zugeschickt wo drinstand, dass ich den Massnahmevertrag unterschreiben soll.
Die Fachaufsichtsbeschwerde habe ich mir gespart - einfach Gegenvorschlag und fertig. Ich hatte ja kein Problem bis dahin.
 

Solanus

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Ja nee, is klar.. "Vorwärtsverteidigung" ne? Damit zeigst du nur deine Unsicherheit SB gegenüber mehr erreichst du damit nicht. Dann kommt nur die Anhörung schneller weil SB bereits informiert ist über die Lage.
....n.

Ja, nee ist klar, ziehe Dein Ding durch und friß was kommt, ich halte mich an meine Strategie, wenn ich mal wieder sollte müssen.

Zum Glück, hat meine Strategie mich raus gebracht aus dem System, ich muss mir nichts beweisen, aber wer möchte kann davon profitieren, wer nicht, halt nicht.
 

faalk

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Wenn man die Versanstaltung durch den MT verlassen muss, lässt man sich das schriftlich geben. Damit der SB sieht das nicht du die Maßnahme abgebrochen hast.

Nur muss MT dieses einen (leider) nicht schriftlich geben.

Dann gibt es auch keinen Rauswurf.

Wenn der MT einen mündlich Hausverbot erteilt, kann man wohl schon von Rauswurf sprechen.
 

faalk

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oder ich warte auf das Eintreffen der Uniformierten. Dann habe ich auch 2 Zeugen

Das ist richtig. Unter Umständen bekommt man dann aber auch noch das,

§ 123 StGB (Strafgesetzbuch) Hausfriedensbruch

(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.

Quelle: d e j u r e . o r g
 

Pixelschieberin

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[...] Exakt so! [...]
Das möchte ich sehen, daß jeder Träger seine Arbeitsverweigerung nach-weis-bar macht.
[...] Dann gibt es auch keinen Rauswurf. [...]
Bei mir gabs das schon.
Hausrecht.
Ohne Schriftliches.
Die Polizei-Nummer konnte ich auch knicken.
Die anderen Kinder haben einfach nicht "mitgespielt"
[...] Das glaubst du doch selbst nicht, das kommt einer Verteidigung im Voraus gleich - weil man die Anklage schon erwartet.[...]
??? Wie bist DU denn drauf?
Ich hole Informationen und Rat ein, weil ICH gar nicht nachvollziehen kann, was sich der Träger so blöd anstellt.
Was bitte hat DAS denn mit "Verteidigung" zu tun?
Im Gegenteil, ich schwärze den Träger an weil der seinen Job nicht zu machen gedenkt.

Für mich ist das eine Rechenaufgabe.
Gegeben:
- Ich (der HE) habe ein Diktat via VA aufs Auge gedrückt bekommen
- Den muß ich bedienen - und zwar solange der nicht von höherer Stelle gekippt ist und/oder ich mir ob der Rechtswidrigkeit, was Ermessensgebrauch und das ganze Gedöns ausmacht, nicht 100%ig sicher bin.
- Der Träger läßt mich nicht bedingungslos an der Maßnahme teilnehmen und führt fadenscheinige Vorwände ins Feld.
Als da wären:
Sondervertrag. Unterschriften unter inakzeptable Vereinbarungen

Gesucht:
SB - erklär ma, was ich jetzt machen soll, um dem von dir aufs Auge gedrückten Auftrag überhaupt nachkommen zu können - ohne meine Rechte aufzugeben.
[...] Wie das kleine Kind das was ausgefressen hat und ruft "Ich wars nicht, ich wars nicht!" - noch bevor der herbeigekommene Erwachsene überhaupt irgendeine Schandtat entdeckt hat.[...]
Du hast die Intention offenbar immer noch nicht geblickt.
Wenn wir schon Kleinkind-Vergleiche heranziehen:
Deine Variante ist wie die des Kindes, was beim Verstecken-Spiel die Schürze vors Gesicht hält und meint, dahinter nicht gesehen zu werden.

Will heißen:
Die Anhörung zur Sanktion kommt doch bei solch querulatorischem Verhalten - wie Verträge des MT nicht unterzeichnen - so sicher wie das Amen in der Kirche wenn der HE sich nicht im Vorfeld äußert.
DANN erst zu reagieren hört sich für "den Erwachsenen" wie dummes Rausgerede an.
Außerfdem hatten die Amigos dann viel mehr Zeit, sich einen Schlachtplan gegen den HE auszuhecken.
Das kann mit ner Beschwerde gleich im Keim erstickt werden.

Ich agiere lieber denn ich REagiere und den Ereignissen hinterher laufe.
Das ist Temperamentssache.
Bei Veritasdd und meiner Strategie kann nämlich müde lächelnd auf das Beschwerde-Schreiben vom dd.mm.yyyy verwiesen werden und der Schwarze Peter ist wieder beim SB.
DER hat doch nichts gemacht als ich mich sofort beschwerte.
[...] Die meisten Betroffenen werden ja versucht haben eine Massnahme im Vorfeld abzuwehren. [...]
Was deren SB offenbar nicht davon abgehalten hat, sie TROTZDEM zuzuweisen.
Darauf können wir uns einigen?
Ja?
[...] Womöglich vor demselben Gericht, [...]
...das erfahrungsgemäß erst aus dem Knick kommt, sobald der HE "belastet" ist.
So meine Erfahrung.
Bevor nicht beschiedene Minderungen im Raum stehen, sehen die sich selten bis gar nicht aufgerufen, dem HE die Stange zu halten.
[...] wo sie dann jammern, dass sie leider nicht an der Massnahme teilnehmen können --> LOGIK?? [...]
Danke für das Stichwort.
In mathematischer Logik hatte ich ziemlich gute Noten.
Ehe du mit Logik daher kommst und mir unterschwellig abzusprechen suchst, die anwenden zu können, solltest du dir die allerersten Lektionen in DEM Fach drauf schaffen.

Ich versuche mal - extra für dich - eine kleine Unterweisung:
Wir suchen zuerst die Bedingung(en)/Prämisse(n) zusammen:

Bedingung (1):
Wenn A dann B
könnte - übersetzt in realere Gegebenheiten - heißen:
Wenn es regnet (A), dann wird die Erde naß (B)
Bedauerlicherweise (oder auch nicht) kann bei logischen Schlußfolgerungen jedoch NICHT zwangsläufig deine Schlußfolgerung gezogen werden,
die bei "deiner Logik" lauten würde:
Wenn B dann auch immer A.
Die Erde kann nämlich aus ganz anderen Gründen naß geworden sein (B), denn von Regen (A).
Womöglich wurde gegossen (C) oder Gülle gerieselt (D)?
Es ist nicht bekannt, WAS sie naß (B) gemacht hat.

Übersetzt auf das Fallbeispiel mit dem Träger-Trara:
Wenn der HE eine Zuweisung per VA aufs Auge gedrückt bekommen hat (A), muß er sie von autorisierten Entscheidern kippen lassen (B), sofern er keine Sanktion riskieren will.
Wenn der HE eine Zuweisung per VA aufs Auge gedrückt bekommen hat (A), muß er zum Träger hin gehen (C), sofern er keine Sanktion riskieren will.

HE will lediglich der ihm aufoktroyierten Pflicht nachkommen (A).
DARAN wird er - vom Träger - gehindert.
Deine Schlußfolgerung - daß HE quasi um Teilnahme an der ihm verhaßten Maßnahme bettelt - sehe ich nicht.

Entgegen deiner Einschätzung jammert "mein" HE auch nicht - er fragt zielorientiert an, WIE er es bewerkstelligen soll, dem Auftrag aus dem - noch gültigen - VA nachzukommen.
Die Zwickmühle vermag (und will) er nicht auflösen.
Was du da an Emo reininterpretierst - tut letztendlich nichts zur Sache.

Zwischensumme, neu gegeben:
SB soll zusehen, daß der HE dem Diktat auch nachkommen KANN.
Unterschrift unter MT-Verträge ist jedoch KEINE Option
Daß der HE sich nicht darum reißen wird, kann er, muß er jedoch nicht kommunizieren.
Capice?
[...] Erst gegen die Massnahme schießen und dann jammern, dass mn da nicht dran teilnehmen kann? Da droht der Vorwurf dass man nicht weiß was man will. [...]
Solche an Verbohrtheit grenzenden Denkblockaden aufzulösen, wird mir langsam zu mühselig.
Du schnippst einen Satz in den Raum und verursachst Arbeit ohne Ende.
Siehe oben.
[...] Mit Verlaub: Du baust dir da eine Fabelwelt die es so nicht gibt. [...]
Sicher; meine erfolgreiche Maßnahme-Abwehr habe ich mir auf 'nem LSD-Trip und mit 'ner limitierten Sonderausgabe von GoT unterm Kopfkissen ein-ge-bil-det. :biggrin:
[...] MT will einen nicht --> schriftliches Hausverbot/polizeilicher Rauswurf. [...]
Genau an DER Stelle hakts recht häufig.
Und wenns denn hakt, fehlt von deiner Seite genau dafür ein gangbarer Handlungsvorschlag.

Bei mir wurde aber keine Polizei geholt.
GF hat mich wegschicken wollen und als ich nicht ohne Schriftstück gehen wollte und meinte, holen sie doch die Bullen - hat GF wutschnaubend und Türe schlagend das Haus verlassen.
Außentermin.
Da saß ich nun - von allen guten Geistern verlassen - auf dem Flur und telefonierte in der Gegend rum, damit mir einer den Zeugen macht, wenn ich mein Sprüchlein aufsage,

Was machst DU denn wenn die sich einfach nicht an DEINE oben aufgestellten Spielregeln halten wollen?
Dich etwa in 'ner Ecke erleichtern, damit von einem Underdog dann doch endlich die Polizei geholt wird?!

Comeon - irgendwann hat DIE Absurdistan-Show doch auch Grenzen.

Da finde ich eine - hoffentlich von Aussichtslosigleit gekrönte - Auftragsverlagerung in Richtung SB genau so wirkungsvoll.

Und zwar was das Ergebnis angeht.
SB kann nichts in der Angelegenheit machen?
SB sind die Hände gebunden?
Tscha.

Du bist nicht nur kein gewitzter Strategie-Spieler - raffiniert bist du schon gleich gar nicht.
Siehe:
[...] versuche ich doch nicht ausgerechnet Hürden abzubauen zu der Massnahme, [...]
Du zeigst immer mehr, daß du den Schachzug nicht geschnallt hast.
Wer zum Teufel sagt dir denn, daß ICH/also der HE die Hürden ABzubauen sucht?!
DIE Arbeit soll gefälligst der SB machen.
So er kann.
Der HE zeigt nur empört drauf.

Ich (der HE) spekuliere doch gar nicht darauf, DASS die Hürden abgebaut werden.
Ich erteile nur den Auftrag.
Sollte der poplige SB an der Kundenfront es tatsächlich bewerkstelligen, daß der Träger, der von SBs Vorgesetzten eingekauft wurde, sein Geschäftsmodell ändert - dann hab ich halt Pech gehabt und muß mir was Anderes - sanktionsfreies - einfallen lassen.
War halt noch nicht nötig.
Weil hiesige MT mich nicht ohne Unterschrift mitspielen lassen wollten.
[...] Ohne Anschuldigung/Anhörung sind Erklärungsschreiben solcher Art Angstverteidigung.[...]
Meine Schreiben "erklären" nichts, sondern beklagen Zustände und stellen Forderungen an den SB.
Der soll die Bedingungen schaffen, daß ich den VA auch zu erfüllen vermag.
[...] und genau das was du "Bullshit" nennst ist eingetreten: Mir wurde daraufhin eine EGV zugeschickt wo drinstand, dass ich den Massnahmevertrag unterschreiben soll. [...]
Na siehste mal:
Die Vermutung "Dümmer geht ümmer" hat sich wieder bestätigt.
[...] Die Fachaufsichtsbeschwerde habe ich mir gespart [...]
Das war auch gut so, sonst hättest du dich - bei ner EGV - ziemlich lächerlich gemacht.
Solange dir nicht per VA vom Gesetzgeber zugesicherte Rechte beschnitten werden, ists doch nur ein netter Versuch.
Es ist doch völlig legitim vom SB, den Dummen zu suchen, der heute aufgestanden ist.
Solche EGVen mußte doch AUCH nicht unterschreiben.

Erst bei rechtswidrigen VAen würde ich über Gegenmaßnahmen nachdenken.
Sowas wie "Zwang zur Unterschrift" haben sich meine SBs (noch) nicht getraut. Weil ich ihnen schon mündlich bedeutete, alle mir zur Verfügung stehenden Register gegen sinnlose Maßnahmen zu ziehen.
[...] einfach Gegenvorschlag und fertig. Ich hatte ja kein Problem bis dahin.
Viele Wege führen nach Rom.
Du die Deinen, ich die meinen.

Daß wir sehr unterschiedliche Denkansätze haben, ist - so glaube ich - bis zum Erbrechen durchgekaspert.
Was auch immer du ab jetzt zu dem selben Sachverhalt kommentieren wirst, für mich ist DER Punkt durch.

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faalk

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Wie war das doch gleich? Mündliches ist Schall und Rauch

Nö, weil ein Hausverbot nicht schriftlich erfolgen muss.

Wem werden die Blau Uniformierten wohl eher glauben, wenn der MT sagt, dass er der Person Hausverbot ausgesprochen hat und die Person sich aber weigert dieses zu befolgen?. :wink:

MT könnte sein Hausrecht des weiteren auch im Rahmen von Notwehr mit Gewalt durchsetzen, wenn sich die Person weigert.
 

noillusions

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Nö, weil ein Hausverbot nicht schriftlich erfolgen muss.
Man kann auch Verträge mündlich machen, aber sowas hat so seine Tücken...
Wem werden die Blau Uniformierten wohl eher glauben, wenn der MT sagt, dass er der Person Hausverbot ausgesprochen hat und die Person sich aber weigert dieses zu befolgen?. :wink:
Stell dir mal vor die sind trainiert auf Streitschlichtung, die sind ansprechbar, denen kann man rundheraus erzählen dass einem ohne Nachweis der Entzug der Leistung droht.
MT könnte sein Hausrecht des weiteren auch im Rahmen von Notwehr mit Gewalt durchsetzen, wenn sich die Person weigert.

Wer angegriffen wird kann den Notruf wählen.
 

faalk

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denen kann man rundheraus erzählen dass einem ohne Nachweis der Entzug der Leistung droht

Was die Herren in Blau nicht im geringsten interessieren wird, da nich deren Aufgabe. Die Aufgabe ist das wozu selbige gerufen wurden. Das wäre Person verlässt nach Hausverbot nicht den MT.

Wer angegriffen wird kann den Notruf wählen.

Die Person wird nicht angegriffen, sondern der MT macht von seinen Hausrecht gebrauch und da bedient er sich des § 123 StGB. Die Person kann selbstverständlich die Blauen rufen, nur würden diese den MT in dieser Situation bei seinen vorhaben nur noch unterstützen.
 

noillusions

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MT könnte sein Hausrecht des weiteren auch im Rahmen von Notwehr mit Gewalt durchsetzen, wenn sich die Person weigert.

Die Person wird nicht angegriffen, sondern der MT macht von seinen Hausrecht gebrauch und da bedient er sich des § 123 StGB. Die Person kann selbstverständlich die Blauen rufen, nur würden diese den MT in dieser Situation bei seinen vorhaben nur noch unterstützen.

Einige dich mal mit dir selbst, ob doch Gewalt/Angriff oder nicht.
Was die Herren in blau interessiert und was nicht, entscheiden die in Abhängigkeit der Situation.

Du kannst auch nicht die Situation von Massnahmezugewiesenen mit der von Partygästen vergleichen, wo der Hausherr "nach Nase" Hausverbot erteilen kann.
Das was unumstritten bei SB oft empfohlen gilt, sich Dinge schriftlich geben zu lassen gilt hier auch.
MT handelt nämlich im Auftrag der Behörde.
 
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