Wie verhalte ich mich gegenüber meinem SB beim persönlichen Termin? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Anna29

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Hallo, folgende Frage: Habe bisher öfter gelesen, dass man möglichst nur schriftlich mit dem Mitarbeitern des JC's kommunizieren soll. Wie stellt sich aber die Situation da, wenn ich zu einem pers. Gespräch eingeladen werde bzw. zu einen Gespräch erscheinen muss. Kann man da, ohne Negatives wie Sanktionen etc. befürchten zu müssen, sagen, dass man sich überhaupt nicht pers. mit dem Mitarbeiter unterhalten möchte und nur bereit ist, schriftlich zu kommunizieren?
 
E

ExitUser

Gast
AW: Pers. notwendig?

einige gerichte machen daraus ein Problem
wenn man sich mit dem SB nicht unterhält

mann sollte darum nur das notwendige beantworten an fragen die man gestellt bekommt
alles andere was dem JC schon bekannt ist
sollte man auf die akte drauf verweisen und gut ist

so mache ich das
da ich auch so ein Herzchen von SB hab mit dem man menschlich sowie als kunde überhaubt nicht kann da er beruflich sowie auch private äusserrungen tättigt die ich nicht vertretten bzw akzeptieren kann von daher

nur das notwendige alles andere soll SB mal sein hirn einschalten
was die gerne machen ist immer nach dem stand der dinge fragen bei VVs
da sage ich immer
wenns sich was neues ergibt liegts dann auch auf ihren tisch oder sie haben halt die Abmeldung vom ALG2 ^^ dann wissen sie das ich in arbeit bin
^^
 

Curt The Cat

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AW: Pers. notwendig?

Moinsen Anna29,

erstmal willkommen hier im Forum ...
... aber auch Dir als Newbie hier, möchte ich die Forenregel #11 ...
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Pers. notwendig?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... ans Herz legen.

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier.


:icon_wink:
 

Curt The Cat

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Am besten immer mit Beistand dorthin gehen!

:icon_wink:

[...] Wie stellt sich aber die Situation da, wenn ich zu einem pers. Gespräch eingeladen werde bzw. zu einen Gespräch erscheinen muss. Kann man da, ohne Negatives wie Sanktionen etc. befürchten zu müssen, sagen, dass man sich überhaupt nicht pers. mit dem Mitarbeiter unterhalten möchte und nur bereit ist, schriftlich zu kommunizieren?
 
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Rounddancer

Gast
Wie stellt sich aber die Situation da, wenn ich zu einem pers. Gespräch eingeladen werde bzw. zu einen Gespräch erscheinen muss. Kann man da, ohne Negatives wie Sanktionen etc. befürchten zu müssen, sagen, dass man sich überhaupt nicht pers. mit dem Mitarbeiter unterhalten möchte und nur bereit ist, schriftlich zu kommunizieren?
Bloß nicht.

Erstmal ist es ein Unterschied, ob Du zum SB (Leistungssachbearbeiter (m/w)), oder zum persönlichen Ansprechpartner/Arbeitsvermittler bzw. Fallmanager vorreiten mußt.

Zum Leistungsbearbeiter mußt Du, wenn es um Leistungen geht.
Zum pAp/AV/FM, wenn da sowas steht wie: "...über Ihre berufliche Situation unterhalten ..."

Grundsätzlich: Wenn es irgend geht, einen -möglichst nicht verwandten- Beistand mitnehmen. Beistand, nicht Zeuge.
Einfach da sein, evtl. bißle mitschreiben.
Aber generell: Einfach hingehen, offen, freundlich, zurückhaltend und ohne Vorurteile. Die meisten Leute im Amt wollen gute Arbeit machen und viele davon schaffen es auch. Von denen, die mit den Menschen im Amt gut/fair auskommen, hört man ja hier und sonstwo nichts oder selten was,- dafür sind die Meckerer, die Jammerer umso lauter.
Also offen hingehen,- freundlich, ohne zu kriechen. Deren Ziel sollte wie Deines sein: Dich zügig wieder in passende Arbeit oder ggf. auskömmliche Selbstständigkeit zu bringen.
 

Anna29

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@Curt the Cat:
:danke: für die Nachsicht, soll nicht wieder vorkommen.


Bezüglich Beistand möchte ich noch etwas fragen:
Macht es, das habe ich auch öfter hier im Forum von einigen gelesen, dass deren Beistand ein Protokoll anfertigt, eigentlich einen Unterschied auf das Verhalten vom JC-Mitarbeiter, ob der Beistand ein Protokoll schreibt oder nicht? Und was sollte alles in so einem Protokoll festgehalten sein? Man kann schlecht erwarten, dass jedes Wort niedergeschrieben wird. Und welche Wertigkeit hat so ein Protokoll im "Härtefall"?
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Egal, was für ein Typ das sein mag:

Es sollte keinen fremden Menschen geben, dem man gestatten sollte, über einen bestimmen zu können.

Schau Dir an, wie er ist, wie er reagiert.


Falls Du doch allein hingehst:

Wenn Du das Gefühl hast, der behandelt Dich mies, so gehe einfach und lass den staunenden SB stehen.

Letzterer Vorschlag birgt sogesehen natürlich Risiken einer eventuellen Sanktion, das soll nicht verschwiegen werden. Aber die eigene Ehre sollte einem selbst das wert sein.
 
K

Kuhle Wampe

Gast
. Deren Ziel sollte wie Deines sein: Dich zügig wieder in passende Arbeit oder ggf. auskömmliche Selbstständigkeit zu bringen.
Klar, mit zeitarbeit, unterbezahlter Dienstleisterei und anderem Mist schaffen die dieses Ziel auch manchmal, wenn man nicht aufpasst.

Aber: In PASSENDE Aerbeit, Du, das ist ein Gerücht, das klappt selten.
 

JulieOcean

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Hallo Anna29, ich mache das so: Wenn ich zum SB muss, gebe ich mich wortkarg, sage meist nur "ja ja", "hm hm" oder so. Hier und da stelle ich mal eine interessiert wirkende Frage. Ansonsten freundlich, sachlich aber auch bestimmt und selbstbewusst auftreten.

Wenn es Unklarheiten gibt, setze ich zu Hause ein Schreiben auf, in dem ich dem SB Fragen stelle und um Klärung bitte. So hast du manche Sachen zur Not schriftlich und der SB merkt, dass du durchaus informiert bist, da halten die sich dann (oft) ein Stück weit zurück.
 

gelibeh

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Wenn Du keinen Beistand auftreiben kannst, mach die zumindest über Deine Rechte schlau. Du musst z.B. nie etwas sofort unterschreiben. Auch keine Eingliederungsvereinbarung. Das kann weder sanktioniert noch kann die Leistung eingestellt werden. Notfall schickt der SB die EGV als Verwaltungsakt. Auch nicht schlimm, denn gegen Verwaltungsakte kann man Widerspruch einlegen. Ansonsten sind Sätze wie "Welche Rechtsgrundlage" "Geben sie mir das schriftlich" hilfreich.
 

gelibeh

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Ich meinte oben, dass Du Dich über Deine Rechte schlau machen solltest, nicht die über Deine Rechte. Sorry
 

Anna29

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Ich meinte oben, dass Du Dich über Deine Rechte schlau machen solltest, nicht die über Deine Rechte. Sorry
Danke, hatte das aber schon verstanden ;)

Möchte meine obige Frage nochmal stellen bezüglich Protokoll, jenes oft empfohlen wird. Ist das jetzt eher als eine Gedächnisstütze für einen selber zu verstehen oder ist dieses auch bei (rechtlichen) Auseinandersetzungen eine Hilfe, die auch zählt? Wird, vom Protokoll abgesehen, u.U. da nochmal der Beistand, der anwesend war, benötigt, falls es Probleme gibt?
 

gelibeh

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Protokoll hauptsächlich als Gedächtnisstütze. Aber es könnte eben hilfreich sein, wenn man eines schriftlich hat. Dann muss man den Beistand nicht noch befragen.
 
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silka

Gast
Möchte meine obige Frage nochmal stellen bezüglich Protokoll, jenes oft empfohlen wird. Ist das jetzt eher als eine Gedächnisstütze für einen selber zu verstehen oder ist dieses auch bei (rechtlichen) Auseinandersetzungen eine Hilfe, die auch zählt? Wird, vom Protokoll abgesehen, u.U. da nochmal der Beistand, der anwesend war, benötigt, falls es Probleme gibt?
Nein, das Protokoll ist reine eigene Gedächtnisstütze und hat keine andere weitere Funktion.
Das zählt also nur für dich ganz individuell.
Ein Beistand hat hier nicht die Funktion eines Zeugen.
Der SB darf übrigens auch einen Beistand dazuholen. Manche machen das zur Verunsicherung.
Wenn man im Gespräch etwas nicht verstanden hat, das wird das meiste sein, dann kann man nachfragen.
Man sollte dort NICHTS unterschreiben außer dem Fahrtkostenantrag;-)
 
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Rounddancer

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Seriöse Amtmänner und -frauen schätzen es sogar, wenn die "Kunden" mit einem Beistand kommen, denn dann geht es oft insgesamt sachlicher zu. Sagte mir eine stellv. JobCenterleiterin im Bekanntenkreis.
 

Hexe45

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Seriöse Amtmänner und -frauen schätzen es sogar, wenn die "Kunden" mit einem Beistand kommen, denn dann geht es oft insgesamt sachlicher zu. Sagte mir eine stellv. JobCenterleiterin im Bekanntenkreis.
Also ich leiste jetzt seit 6 Jahren Beistand, bei mir scheinen die Seriösen in der Minderheit zu sein.

Aber ok, die schnippischen JC-ler halten sich mehr zurück, die Erfahrung habe ich auch gemacht.
 
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