Wie verfahren bei unregelmäßigem Nebenverdienst (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Knipskönig

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Dezember 2013
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo erst mal und wow, das ist ein riesiges Forum und bin schon bei einigen Sachen fündig geworden. Doch habe ich noch folgende Frage:

Durch mein Hobby, das Fotografieren, habe ich angefangen, Kalender & Fotos (Poster/Leinwände) zu erstellen und über 2 Plattformen der Allgemeinheit anzubieten.
Natürlich gibt es da kein regelmäßiges festes Einkommen. Das kann in einem Monat 5 Euro betragen, im nächsten vllt. 50€ und dann Null Euro sein. (Provision)

Wie muss ich bei einem erneuten (weiterführenden) Antrag des ALG II vorgehen, wenn ich meine "Provision" ausgezahlt bekommen habe, wie wird das auf das ALG II angerechnet?


Infos zu mir:
Ü50
ALG II seit 2011
Probleme bei der Arbeitssuche (Ü50) und durch eine Depression
Wiedereingliederungsmaßnahme der Rentenversicherung abgelehnt
aktuell in therapeutischer Behandlung
Medikamente durch Neurologen

Danke für Eure Infos.
der Knipskönig :icon_kinn:


Nachtrag:
ich bin nicht als Selbstständiger gemeldet/tätig
 

Julchen68

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 Februar 2009
Beiträge
710
Bewertungen
420
Ich würde die Zahlungen (Überweisungsbetrag+Datum) mehr oder weniger formlos in einer Liste festhalten und Anfang des Folgemonats beim Amt einreichen, so daß es dann am Ende des Monats entsprechend berücksichtigt werden kann.

Wenn nur alle paar Monate eine Sammelzahlung kommt, dann kennzeichne das entsprechend, ggf. mittels AGB der Plattform, dann wird der Betrag nicht als Einmal-Summe berücksichtig sondern aufgeteilt.

Ich habe das als Nachhilfelehrerin (Provision+privat gemischt) so gemacht und es hat immer wunderbar geklappt, nachdem die Köppe erst einmal begriffen hatten, daß es sich weder um Minijob noch sonstige planbar-regelmäßige Einkünfte handelte.
Im Voraus hat man mir nie etwas abgezogen.

Du wirst Dich nur darauf einstellen müssen, monatlich Änderungsbescheiden inklusive hirnrissigen Textbausteinen überschüttet zu werden, die den Eindruck vermitteln (wollen?), daß Du schon mit einem Bein im Knast stehst.
Anstatt sich nämlich zu bedanken, daß Du alles zeitnah und vollständig gemeldet hast, werden Sie Dir ein "Sie hätten wissen müssen, daß Einkommen zu melden ist. Sperre. Verdammung. Schändung der Kinder. Blablabla. Ätsch." reinknallen.
Davon aber nicht beeindrucken lassen. Angeblich gibt's keine anderen Texte im Computer. (Was tief blicken läßt, aber sei's drum)

Achja... und nicht vergessen eventuelle Aufwendungen wie z.B. einen notwendigen Ersatzakku etc anzugeben.
Ich habe immer die Ergänzungsfahrkarten angegeben/rausgerechnet, die ich brauchte, um die Nachhilfeschule in einem anderen Stadtteil zu erreichen, der von meiner Nahbereichsmonatskarte nicht gedeckt war.
 
Oben Unten