Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüben

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

wolliohne

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.305
Bewertungen
831
Propaganda und Produktwerbung.


"Die GEW beobachtet mit Sorge, dass Wirtschafts- und Finanzverbände, Privatunternehmen, Stiftungen, Vereine und sonstige Lobbygruppen in den letzten Jahren immer stärker versuchen, die Lerninhalte in allgemeinbildenden Schulen zu beeinflussen. Wenn man genau hinschaut, lässt sich hinter vielen Angeboten ein regelrechtes Netzwerk von Akteurinnen und Interessenvertretern erkennen. Diese publizieren zum Beispiel Standards für die „Ökonomische Bildung“ und die Ausbildung von Lehrkräften. Sie machen Fortbildungsangebote, veranstalten Projekte und Schulwettbewerbe und fördern Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft. In sehr augenfälliger Weise spielt sich der „Kampf um die Köpfe“ junger Menschen im Bereich der Lehrmaterialien ab. Und mittlerweile gehen zusehends Firmenvertreterinnen und -vertreter in den Unterricht und vermitteln ihre Weltsicht, wie manche Beispiele in diesem Report zeigen…" Privatisierungsreport 15 vom Januar 2014 von und bei GEW (pdf) www.gew.de/Binaries/Binary109439/PrivaReport_15_web.pdf
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.796
Bewertungen
5.420
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

das war 1970/71 schon so, als ich auf der kaufmännischen Handelsschule war...

im kfm. Rechnen und im Schriftverkehr hatten wir Formular von den ortsansässigen Banken...

je mehr der Schuldirektor mit einer bestimmten Bank oder Kasse zu tun hatte, desto mehr Formulare wurden uns zur Verfügung gestellt...

das ist nichts Neues...

so wurden wir gleich auf Kontoeröffnung bei der entsprechenden Bank oder Kasse getrimmt...
 

kirschbluete

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2013
Beiträge
1.493
Bewertungen
677
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

besonders erschütternd finde ich, dass die Bundeswehr jetzt verstärkt Kinder anwirbt. Wir hatten grad vor Kurzem das Thema hier: https://www.elo-forum.org/news-disk...22335-bundeswehr-wirbt-um-minderjaehrige.html

Ich hab´ mir daraufhin mal einen kurzen Blick auf die BW-Seite angetan und dort im Kinderbereich ´rumgeforscht (https://treff.bundeswehr.de/portal/a...sR0UAa2E_CA!!/). Es werden dort FÜR UMSONST Ferienreisen - mit allem, was das Kinder- und Jugendlichenherz begehrt- angeboten. Hier erschüttert mich vor allem diese Reise auf die Winklmoosalm (auf der habe ich viele Urlaube in meiner eigenen Kindheit/Jugend verbracht), die gehört jetzt anscheinend der BW für solche Kinder-Wehrsportgruppen.

Mir macht das echt Sorge, weil viele Familien sich weder Urlaub noch Abenteuer noch "Bildung/Ausbildung" für ihre Kinder leisten können.

Ich kann nicht beurteilen inwieweit das "immer schon so war". Mir persönlich ist es erst jetzt ins Bewusstsein getreten auf diese deutliche Art und ich finde es unerträglich.

Zeitgleich heute Grinse-Uschi in den News allerorten mit dem Aufruf, sich weltweit mehr am Krieg zu beteiligen "Germans To The Front"...
 

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.667
Bewertungen
8.832
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

"In Deutschland lernen zurzeit zirka 13 Millionen Schüler an rund 34.000 privaten und öffentlichen Schulen. Die Schüler verfügen über ein jährliches Taschengeldvermögen von rund 9 Milliarden Euro - ein wahrhaft zukunftsträchtiger Markt."
Betrachtet man diese Zahlen, ist das doch verständlich. Schüler sind aufnahmefähig und oft nicht besonders kritisch. Im Ergebnis schaffen die sich aktuelle Umsätze und Kunden für morgen.
Da lief letztens noch nen Bericht im Ferni. Die Zahlen oben stammen aus diesem Artikel, von dem aus weiter verlinkt wird.

Werbung an Schulen: "Ein wahrhaft zukunftsträchtiger Markt" - SPIEGEL ONLINE

Das mit den Wettbewerben, in denen die Schüler massiv über Werbung gestolpert sind, war auch drin.
Ob das immer so war - nö, nicht so direkt. Aber die Entwicklung wird wohl nur schwer aufzuhalten sein.

Einen Teil der Werbung leisten die jungen Leute ja auch selber, über Markengedöns und so. Das geht in anderen Ländern nicht, weil die da Schulkleidung tragen.
Der andere Teil ist noch viel subtiler, wenn die Lehrer auf Material wie z.B. Wasserfarben von einer bestimmten Firma bestehen. Das ist echt übel, das können sich manche Familien kaum noch leisten.
 

kirschbluete

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2013
Beiträge
1.493
Bewertungen
677
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Betrachtet man diese Zahlen, ist das doch verständlich. Schüler sind aufnahmefähig und oft nicht besonders kritisch.
Das halte ich nicht nur für verständlich sondern für absolut selbstverständlich. Wofür sind Kinder und Jugendliche "solche"? Weil sie zu SCHÜTZEN sind!!!!
Werbung an Schulen: "Ein wahrhaft zukunftsträchtiger Markt" - SPIEGEL ONLINESPIEGEL=überflüssiger Müll. Dat Thema hat vor 30 Jahren schon Schlagzeilen gemacht.

Aber die Entwicklung wird wohl nur schwer aufzuhalten sein.

Einen Teil der Werbung leisten die jungen Leute ja auch selber, über Markengedöns und so. Das geht in anderen Ländern nicht, weil die da Schulkleidung tragen.
Der andere Teil ist noch viel subtiler, wenn die Lehrer auf Material wie z.B. Wasserfarben von einer bestimmten Firma bestehen. Das ist echt übel, das können sich manche Familien kaum noch leisten.
alles alter Hut, sorry, mein Recchner ist geradee wiieder eiin weeng ooccuppierrt, kann deshal geradeeniht richhtig sschreiibn.....Neerv
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.611
Bewertungen
2.633
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Besser ein Buch mit Werbung als gar keines.....
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.611
Bewertungen
2.633
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

das war 1970/71 schon so, als ich auf der kaufmännischen Handelsschule war...

im kfm. Rechnen und im Schriftverkehr hatten wir Formular von den ortsansässigen Banken...

je mehr der Schuldirektor mit einer bestimmten Bank oder Kasse zu tun hatte, desto mehr Formulare wurden uns zur Verfügung gestellt...

das ist nichts Neues...

so wurden wir gleich auf Kontoeröffnung bei der entsprechenden Bank oder Kasse getrimmt...

Allgemeinbildenden Schule bis Ausbildungsbeginn:

Ich durfte noch die volle Lehrmittelfreiheit geniessen....

Zu Ausbildungsbeginn der Banklehre hatten wir die Grundwerke vom Ausbilder geschenkt bekommen (Wirtschaftlehre, Rechnungswesen, etc.). es war nur ein Grußbrief reingelegt..."Guten Start und viel Spaß usw".

Was ich witzig finde:

Deutsch oder gar Schriftverkehr spielten keine Rolle....

Und bankintern war es verboten selbst Schreiben aufzusetzen!

Entweder wurden Zweckvordrucke genutzt oder es wurde diktiert und das ganze an eine Schreibabteilung geschickt.... das kam dann wieder zur Unterschrift zurück...

(lach... man wollte wohl zum einen juristische Fehltritte vermeiden und zum anderen Kunden "orthographische Stilblüten" des Bankpersonals ersparen.....oder unterschiedliche Schriften... in der Filiale so in der nächsten anders...corporate identity/branding oder so..k.A.)


Während einer weiteren Ausbildung kam viel von den Herstellern.... zwar mit dezenter Werbung... aber dafür umsonst.... (Bei Fachbuchpreisen zwischen 100-200 Euro war mir das wurst, ob da Werbung drinnen ist). Dazu noch andere Geschenke... Farbfächer, Fadenzähler, Klamotten, bezahlte Fahrten zu Seminaren> ganz tolle Buffets der Hersteller in Premium-Hotels wie Crown Plaza ... jamjamjam! und Messen, etc.)


Im Studium hingegen gab es keinerlei Sponsering...schnief.... und da man keinen Bock hat ewig auf ausgeliehende Bücher zu warten.....oder sie fristgerecht wieder zurückbringen zu müssen... wurde der Buchhändler glücklich gemacht....
 
W

Walter999

Gast
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Besser ein Buch mit Werbung als gar keines.....

Ja, am Ende schon. Die für die Bildung zuständigen Einrichtungen und Organe müssen sich eben kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Anders geht es nicht.
Die Bücher müssen ja von irgend jemand geschrieben und gedruckt werden.
Ob das nun der von uns allen bestens bekannte Klett Verlag ist oder ein anderer.
Woher wissen wir denn, welche Interessen scheinbar unabhängige Verlage haben, sofern es die überhaupt gibt.
Mir bleiben aus meiner Schulzeit, so spontan, 4 Marken in Erinnerung:

1. Klett (Schulbücher)
2. Dierke (Weltatlas)
3. Benz (Sportgeräte)
4. Uhu

Meines Wissens verfolgen auch diese Lieferanten wirtschaftliche Interessen, denn sonst gäbe es diese Firmen nicht.

Das Thema Praktika/Berufserkundung und Betriebsbesichtigungen:

Wie sollen die Schüler denn einen Einblick in die Berufswelt erhalten, wenn nicht durch Praktikas? So können sie sich einen Einblick in diesen oder jenen Beruf machen und das sollte bei der Berufsfindung doch von Vorteil sein.

Wenn ich da an meine Schulzeit denke....wir hatten das damals alles nicht. Nach Schulabschluss musste man sich entscheiden, bzw. ja schon ein Jahr vorher (Bewerbungen).

Auch Betriebsbesichtigungen sind da ein Teil davon. Und auch das gab es zu meiner Schulzeit nicht.
Erwartet hier jetzt wirklich jemand ernsthaft, dass der Mitarbeiter der so eine Betriebsführung durchführt seine eigene Firma in einem schlechten Licht darstellt?
Das Hinterfragen der Auswirkungen für die Umwelt und der Sinnhaftigkeit solchen Handelns ist meiner Ansicht nach die Aufgabe der Lehrer.
Nach solchen Erkundungen wird ja der "Ausflug" reflektiert. Sonst machen solche Unternehmungen ja gar keinen Sinn.

Im Übrigen muss man den Firmen, die solche Betriebserkundungen überhaupt durchführen, eigentlich dankbar sein. Denn das machen nicht viele Firmen.
Warum nicht?
Weil die Betriebe in dieser Zeit in ihrer Arbeit behindert werden.
Wenn da 30 Schüler durch einen Betrieb rennen, wo noch "nebenbei" eine Fertigung läuft, muss die Sicherheit massiv erhöht werden. Mitarbeiter müssen dafür abgestellt werden. Gefahrenquellen müssen weggeräumt oder speziell gesichert werden. Usw....

Wäre es denn eine Alternative, wenn man mit Schülern in eine "Maßnahme" geht, wo "Betrieb" gespielt wird?
Habe kürzlich hier über solch eine Maßnahme gelesen......und bin darüber entsetzt. Da bin ich doch für reale Betriebe.
Und dass dabei Betriebe in der jeweils näheren Umgebung ausgewählt werden, liegt "nahe" :popcorn:


Fazit:
Die Lehrer, Schulämter, Kultusministerien usw. sind hier in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen um nützliches, möglichst informatives von bloßer Werbung herauszufiltern. Und ein (möglichst) differenziertes Bild der Arbeitswelt als ganzes zu vermitteln.

Ohne die Wirtschaft geht es nicht. Wie sollen die Schüler denn sonst lernen wie es "draußen" in der Arbeitswelt läuft? Wie Berufe im Alltag aussehen?
 

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.667
Bewertungen
8.832
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Fazit:
Die Lehrer, Schulämter, Kultusministerien usw. sind hier in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen um nützliches, möglichst informatives von bloßer Werbung herauszufiltern. Und ein (möglichst) differenziertes Bild der Arbeitswelt als ganzes zu vermitteln.

:danke: Darum gehts, vor allem bei den Schulmaterialien.

Ohne die Wirtschaft geht es nicht. Wie sollen die Schüler denn sonst lernen wie es "draußen" in der Arbeitswelt läuft? Wie Berufe im Alltag aussehen?
Ich war auffem Gymnasium, da gabs keine Betreibspraktika. Hab das nach der 10. Klasse aber auch ohne geschafft, das Arbeitsleben zu meistern. :icon_party:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.611
Bewertungen
2.633
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Bildung ist (und wird es wohl auch noch bleiben) in Euschlannn das 5. Rad am Wagen.... das wird sich noch bitter rächen....


Selbst wenn es jetzt entsprechende Reformen gäbe.... generationsbedingt trägt das erst ein Weilchen später Früchte.....

Und bei 16 Bundesländern (Bildung ist Ländersache... ein Hoch auf den Föderalismus!) wird eher Nonsens als Konsens zu erwarten sein....

Insofern: Weiter so in Richtung Billiglohnland...
 
W

Walter999

Gast
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Ich war auffem Gymnasium, da gabs keine Betreibspraktika. Hab das nach der 10. Klasse aber auch ohne geschafft, das Arbeitsleben zu meistern. :icon_party:

Ich ebenfalls. Aber Betriebserkundungen und ein oder zwei Praktika hätten mir sicher nicht geschadet, sondern eher meinen Horizont erweitert. Und meine damalige Entscheidung leichter gemacht :icon_daumen:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.611
Bewertungen
2.633
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

Ich ebenfalls. Aber Betriebserkundungen und ein oder zwei Praktika hätten mir sicher nicht geschadet, sondern eher meinen Horizont erweitert. Und meine damalige Entscheidung leichter gemacht :icon_daumen:

Also ich durfte im Betrieb (Hamburg) sowohl Praktikanten aus dem Bereich Gymnasium als auch der Hochschule (plus Studenten/Trainees die aus die Dunstkreis von Werbeagenturen kamen) erleben.... Fazit: Ein sehr breit gestreutes Leistungsbild.

Was ich erschreckend fand:

Teilweise wurden einfache Erklärungen nicht begriffen.... und das trotz Nachfrage: "Alles verstanden?" - "Ja" (und dann geht es genau anders in die Büx)


(Wobei ich eigentlich recht gut erklären kann.... vom Chef wurde ich mal ermahnt:

"Wenn der Kunde was fragt bitte keinen wissenschaftlichen Vortrag halten, sondern kurz und knapp halten...." )

Was ich gut fand:

Es war mal ein Hauptschüler dabei.... der sich wider Erwarten als echtes Talent erwies... Motorik und Auffassungsgabe super plus auch noch Bock auf die (Mit-)Arbeit!

Rechtschreibung war zwar augenkrebsauslösend...aber in dem Bereich sicher nicht kampfentscheidend.....

Ich habe dem Chef auch angeboten, dass ich das Praktika-Zeugnis schreibe (hatte Chefchen eh kein Nerv drauf).... und bis an die Grenze der Glaubhaftigkeit gelobt! Hoffentlich hat es ihm beim Bewerben geholfen!
 

kirschbluete

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2013
Beiträge
1.493
Bewertungen
677
AW: Wie Unternehmen mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Einfluss auf Schulen ausüb

...sorry nochmal für #5, manchmal wird meine Tastatur oder/und mein Rechner derart beeinflusst, dass ich nicht geradeaus schreiben kann. Ich schätze, das liegt am Forum (sorry, nicht bös gemeint sondern sachlich wegen der Bot-Netze die Tage), weil sonst passiert mir das nicht. -> Gruß an Admin2, evtl ist da gerade wieder "jemand am Werk" (aber da ich jetzt wieder offensichtlich einigermaßen unfallfrei schreiben kann, scheint´s ja behoben zu sein).

Bäcktotoppic: also meine bescheidene Wenigkeit ist bildungsmäßig kaum Fremdgesteuert worden, sei es durch die Schulen (habe "mal gewechselt"), das Elternhaus, noch durch die "Materialien". Wir hatten immer wenig Geld und schon damals war es schwer, Förderung zu finden. Es gab damals den sog. "Kreisjugendring", daran erinnere ich mich gerne, weil ich da immer mit Skifahren und auf Sommerferien gefahren bin. Währenddessen fand für uns Kinder keinerlei (wirtschafts-oder sonstige politische) Einflussnahme seitens irgendwelcher Akteure von aussen statt. Falls dat von denen finanziert worden ist (was ich nicht glaube), dann haben wir jedenfalls nichts davon mitgekriegt.

In den Schulen genauso. Mir als Waldorf-Kindergarten-Kind wäre das bestimmt auch aufgefallen. Ist es aber nicht. Als ich dann älter wurde und mir der pseudo-linke Zwang an meim Gymmi auf den Zeiger ging (wo auch die Töchter von Schilly waren ) hab ich halt auf humanistische gewechselt und fühlte mich relativ normalisierter gesehen "pudelwohl".

Ich für mich kann sagen, dass ich persönlich solche Einflussnahme auf meinem Jugend- und Bildungsweg nicht zwangsweise aufokroyiert bekommen habe. Und meine "sensible Zeit" hat mich derart gestärkt, dass ich sowas bemerkt hätte / bemerken würde, bis heute noch...

Sorry für den persönlichen Sermon der wahrscheinlich eh´ kaum jemanden interessiert, aber es WAR NICHT immer und überall so wie jetzt. Punkt!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten