Wie Umschulung abbrechen ohne Schadenersatz?

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influx

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Seit 3/4 Jahr nehme ich an einer 2 Jahre dauernden Umschulung teil, die von der ARGE finanziert wird und die ich mir selbst ausgesucht habe.
Nach einem Praktikum stellte ich fest, das der Beruf mir nicht liegt.
Der Klausurenstress (bis zu 50 A4 Seiten auswendig lernen keine Seltenheit bei Klausuren) macht mich krank, so das ich seit 4 Wochen krank geschrieben bin.
Ich möchte die Umschulung nun abbrechen, um mir auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle die mir liegt suchen und ausführen zu können.
Deshalb habe ich mittlerweile Kontakt zu dem Kursleiter (des Maßnahmeträgers) aufgenommen, doch der sagte, das selbst wenn ich Monate krank wäre oder in allen Fächern 6en schreiben würde, man mich nicht kündigen oder aus dem Kurs werfen würde, weil ich einen Anspruch auf diese 2 Jahre Umschulung habe. Wenn ich abbrechen würde, dann müsse ich bis zu 4500,- EUR Schadensersatz zahlen. (dies steht auch so tatsächlich in meiner EGV von der ARGE, welche ich unterschrieben habe)

a) Welche Möglichkeiten gibt es die Umschulung abbrechen zu können, ohne einen Schadensersatz von bis zu 4500,- EUR zahlen zu müssen? Attest?
b) Ab wieviel Fehltagen kann das Lernziel nicht mehr erreicht werden?
c) Wie könnte ich als ALG II Empfänger 4500,- EUR bezahlen?
 

Mario Nette

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Hm, liegt dir der Beruf nicht oder beeinträchtigt er deine Psyche? Wenn also die psychische Belastung von dir nicht auszuhalten wäre und dies ein Arzt bestätigen würde, könnte ich mir vorstellen, dass dies ein geeignetes Argument wäre.

Mario Nette
 

Dora

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a) Welche Möglichkeiten gibt es die Umschulung abbrechen zu können, ohne einen Schadensersatz von bis zu 4500,- EUR zahlen zu müssen? Attest?
b) Ab wieviel Fehltagen kann das Lernziel nicht mehr erreicht werden?
c) Wie könnte ich als ALG II Empfänger 4500,- EUR bezahlen?
Diese Fragen hätten ja vor Abschluss der EGV geklärt werden müssen.

Und wenn da explizit drin steht, dass bei Abbruch (selbst verschuldet) 4.500.- Euronen fällig werden, wird es verdammt schwierig da heile raus zu kommen. Wenn du schon bei Einwilligung wusstest, dass du die 4.500.- Euronen nicht zahlen kannst, könnte deine Einwilligung sogar als Betrugsversuch bzw. vollendeter Betrug gesehen werden.

Aber da kennen andere sich vielleicht besser aus als ich. Vermutlich bedarf es auch weiterer Infos zum Sachverhalt um noch irgend eine Möglichkeit zu finden.
.
 
R

Rounddancer

Gast
Ich möchte die Umschulung nun abbrechen, um mir auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle die mir liegt suchen und ausführen zu können.

Nun, wenn Du erst abbrichst, und dann nach Stelle suchst, wird das sicher große Probleme machen, um die Strafzahlung herumzukommen.

Wenn Du aber erst suchtest,- fändest, eingestellt würdest, und dann mit dem Träger nach einer Lösung suchtest, aus der Verpflichtung rauszukommen,
dann hättest Du m.E. die bessere Position. Denn eigentlich hat eine real angebotene Stelle Vorrang. Dazu muß m.W. eigentlich jeder Kurs im Kursverlauf einige Kündigungsmöglichkeiten bieten,- und sei es semesterweise. Aber dazu müßte in dem Vertrag, den Du mit dem Träger eingingst, etwas zu finden sein.
 
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