Wie überbrücke ich den Zeitraum vom letztgezahlten ALG2 bis zum ersten Lohn?

Gamesbond91

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Hallo,

und zwar, folgendes:

Die Chancen stehen gut bis sehr gut, dass ich nächste Woche einen Job bekomme.
Soviel ich weiß, ist das bei den Leiharbeitsfirmen so, dass diese , wenn ich nun zum Beispiel erst am Montag, den 17.08. anfange, den ersten Lohn am 15. Oktober erhalte.
Das Jobcenter stellt sofort die Zahlung ein sobald ich gemeldet habe, dass ich einen Job habe.
Wie überbrücke ich die Zeit?
Früher war es bei mir so dass ich solche Zeiten mit Ersparnissen gut überbrücken konnte, diesmal ist das leider kaum möglich.
 

Zeitkind

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Wie überbrücke ich die Zeit?
Du könntest Einstiegsgeld (hieß früher Überbrückungsgeld) beantragen, sofern Du nachweist, daß Deine Mittel nicht ausreichen.
§ 16b SGB II Einstiegsgeld
(1) Zur Überwindung von Hilfebedürftigkeit kann erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit ein Einstiegsgeld erbracht werden,
wenn dies zur Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erforderlich ist. Das Einstiegsgeld kann auch erbracht werden, wenn die Hilfebedürftigkeit durch oder nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit entfällt.
Es ist aber dennoch eine Kann-Leistung. Ein passendes Muster für den Antrag ist in folgendem Artikel zu finden.
Möglich wäre auch die formlose Beantragung eines Darlehens nach § 42a SGB II. :icon_wink:
 

sunnytn

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Am besten mit dem zuständigen SB sprechen. Hatte eine ähnliche Situation und hier war auch nach Kenntnisnahme der Arbeitsaufnahme sofortiger Zahlstopp.
Da jedoch im dann vorliegenden Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten wurde, wann der erste Lohn gezahlt wird (1,5 Monate später), teilte ich dies dem SB mit und er nahm die Sperre wieder raus.

Bei meiner Partnerin hingegen wurde gesagt, das erstmal alles wie gewohnt weiterläuft und soweit der erste Lohn da ist, sollten wir dies einfach mitteilen. So war es also nicht nötig, extra Übergangsgeld oder Einstiegsgeld zu beantragen.

Kommt also wohl immer auf den SB an.
 

Buerosklave

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Was ist denn, die Kohle trotzdem nicht reicht ? Ich habe beispielsweise gerade ein Jobangebot, wo die einmonatige Einarbeitung an einem 300km entfernten Standort stattfindet. Da fällt die tägliche Heimfahrt wohl sowieso flach. Und selbst eine Unterkunft vor Ort (Pension) kostet mal eben das Doppelte dessen, was ich an ALG1 bekomme...von den sonstigen laufenden Lebenshaltungskosten ganz zu schweigen. Den AG gleich um einen Vorschuss bitten, ist wohl eher eine schlechte Idee.
 
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