Wie stelle ich später die Aufnahme in die Krankenversicherung der Rentner sicher?

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algfranz

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Hallo, bei mir stehen einige Veränderungen an und ich möchte sicherstellen, dass ich später Ansprüche bzgl. Aufnahme in die KvdR als Rentner habe.

Ich habe § 5 (1) Nr. 11 SGB V gefunden, der diese 9/10 Regelung erwähnt und sagt, dass ich als Mitglied versichert gewesen sein muss.
Unklar ist jedoch wie ich versichert gewesen sein muss und was alles als Mitglied zählt, dazu finde ich keine Rechtsgrundlagen.

Kurz gesagt, genügen folgende Maßnahmen, um die spätere Aufnahme in de KvdR sicher zu stellen und wo ist das verbindlich geregelt:

  • Anwartschaft zahlen für die GKV, z.B. bei Aufenthalt im außereuropäischen Ausland
  • Minijob im Haushalt mit Beiträgen des Arbeitgebers
  • freiwillige Beiträge in Höhe des Mindestbeitrags oder eben entsprechend der anrechenbaren Einkünfte wie Mieteinnahmen etc.
  • Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im europäischen Ausland

Vielleicht habe ich ja auch etwas vergesse. Für Hinweise vielen Dank, verbindliche Rechtsgrundlagen wären sehr hilfreich.
 

Ines2003

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Es ist egal ob du Freiwilliges Mitglied, Pflichtversichert oder Familienversichert bei der GKV bist, es wird bei der Berechnung berücksichtigt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Beispiel: Ich bin seit 1980 berufstätig und werde bis 2026 arbeiten, Das sind 46 Jahre. Die Hälfte davon sind 23 Jahre.
Man schaut wie ich diese 23 Jahre von 2003 bis 2026 krankenversichert war. Wenn ich davon 9/10 = 20,7 Jahre in der gesetzlichen Krankenversicherung war komme ich als Rentner in die KVDR.
Für je ein Kind werden 3 weitere Jahre gut geschrieben.
Fiktiv: wäre ich von 2003-2007 in einer PKV= 4 Jahre, dann hätte ich nur 19 Jahre = 82 % der Zeit. Keine KVdR also.
Aber mit einem Kind hätte ich dann 22 Jahre und wäre wieder in der KVdR.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Muzel könnte als Alternative übers Versorgungsamt versichert sein, wenn keine vorrangige Versicherungspflichtig bestünde, da er/sie berechtigt auf BVG-Leistungen ist.

So ist er/sie nur von Zuzahlungen für die Behandlung von Schädigungsfolgen befreit, wäre er/sie ganz übers Versorgungsamt versichert, gäbe es eine vollständige und einkommensunabhängige Zuzahlungsbefreiung.

Muzel ist leider meist nicht gewillt, seine/ihre Beiträge wirklich zu erklären, so dass sie auch jemand versteht, der nicht zufällig vom BVG ne Ahnung hat und weiß, dass das auf Muzel zutrifft.
 

algfranz

Elo-User*in
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27 Februar 2018
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Danke für die Rückmeldungen, leider konnte ich damit folgende Punkte noch nicht herauslesen bzw. eine Gesetzesgrundlage finden:

Kurz gesagt, genügen folgende Maßnahmen, um die spätere Aufnahme in de KvdR sicher zu stellen und wo ist das verbindlich geregelt:
  • Anwartschaft zahlen für die GKV, z.B. bei Aufenthalt im außereuropäischen Ausland
  • Minijob im Haushalt mit Beiträgen des Arbeitgebers
  • freiwillige Beiträge in Höhe des Mindestbeitrags oder eben entsprechend der anrechenbaren Einkünfte wie Mieteinnahmen etc.
  • Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im europäischen Ausland
Gibt es da irgendeine verlässliche Quelle (telefonische Aussagen sind auch nicht wirklich verbindlich) ?
 
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