Wie stehen meine Chancen mit einer Schizzoaffektiven Störung auf eine Erwerbsminderungsrente ?

Wallo

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Hallo, ich bin 48 und leide unter einer schizzoaffektiven Störung. Diese ist zum erstenmal ausgebrochen vor 10 Jahren, wurde aber in den letzten Jahren immer schlimmer. Ich war 3 mal im Krankenhaus, das letzte mal ein halbes Jahr vor einem Jahr. Nun ist die Krankheit wieder ausgebrochen und meine Psychiaterin schlägt die Erwerbsminderungsrente vor. Sie steht voll hinter mir mit entsprechenden Gutachten. Da ich ein Haus habe und halten will, will ich nicht die 11 Monate bis zur Aussteuerung warten und einen Antrag jetzt stellen, der muss in 18 Monaten durch sein. Wie schätzt ihr meine Chancen ein ?
 

HermineL

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Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.


Stell dir einfach folgende Situation vor und frage dich selbst, ob du so auch mit deinen Mitmenschen kommunizierst:

GanzGeheim: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
Helfer: "Was gibt's denn?"
GanzGeheim: "Schizzoaffektive Störung, Chancen auf Erwerbsminderungsrente"
Helfer: "????..... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 

Wallo

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Hallo, ich bin 48 und leide unter einer schizzoaffektiven Störung. Diese ist zum erstenmal ausgebrochen vor 10 Jahren, wurde aber in den letzten Jahren immer schlimmer. Ich war 3 mal im Krankenhaus, das letzte mal ein halbes Jahr vor einem Jahr. Nun ist die Krankheit wieder ausgebrochen und meine Psychiaterin schlägt die Erwerbsminderungsrente vor. Sie steht voll hinter mir mit entsprechenden Gutachtenund sagt, ich sei nicht mehr 3 Stunden arbeitsfähig . Da ich ein Haus habe und halten will, will ich nicht die 11 Monate bis zur Aussteuerung warten und einen Antrag jetzt nach 2 Monaten Krnakheit aus der Tagesklinik heraus stellen, der muss in 18 Monaten durch sein. Wie schätzt ihr meine Chancen ein ? Was kann ich tun um meine Chancen zu verbessern ? Muss ich zur Reha nach all den Krankenhausaufenthalten ? Muss ich zum Gutachter ?
 

Kerstin_K

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Einen Antrag kann man immer stellen. Ob die DRV eine Reha verlangt oder dich zum Gutachter schickt, kann niemand voraussagen.
 

Wallo

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Hat jemand mit derselben Diagnose mal ein Antrag gestellt ?
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Wie verhält man sich während der Reha ? Alles mitmachen ? Dann schreiben die doch einen gesund, oder ?
 

Ruhrpottmensch

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Oha... Schwieriges "Glaskugel" Thema... ;)

Zuerst einmal: Glaub nicht alles was so im Netz steht und was man "über drei Ecken" so hört!
Da ist alles dabei, von der größten Erfolgsgeschichte bis hin zu allergrößten Horrorgeschichte.

Meine persönlichen Erfahrungen (mit Betroffenen einer psychischen Krankheit):
Es ist -gefühlt- ein etwas "steiniger" Weg mit einer psychischen Erkrankung in die EMR zu gehen. Das muss aus meiner Erfahrung schon im Vorfeld gut abgeklärt (diagnostiziert) und vor allem auch "behandelt" worden sein. Ich sags mal so: Noch (!) ist der Eindruck oft der, dass die Gutachter nicht selten von der "alten Schule" sind und dementsprechend psychische Erkrankungen manchmal als nicht so einschränkend sehen wie eventuell ein körperliches Leiden. Das ändert sich aber zum Glück langsam. Man sollte sich aber trotzdem bei einer (persönlichen) Begutachtung immer drauf einstellen. Aber auch hier gilt: Dieser Mensch (Gutachter) kennt den Patienten nur aus Akten und für wenige Minuten/Stunden bei der Begutachtung. Das soll aber auch so sein (!), damit der Gutachter neutral (!) entscheiden kann.

Gleichzeitig darf und sollte man aber nie zu viel "Vertrauen" in den Arzt legen, zu dem man eventuell schon Jahre geht. Da ist es nur selbstverständlich, dass sich da eine Art von Vertrauensverhältnis aufbaut und der (eigene) Arzt somit meisten hinter einem steht.

Ich habe es bei psychischen Erkrankungen seltens erlebt, dass es gänzlich ohne Begutachtung (auch persönlich) geht. Da will sich die RV -gefühlt- einfach doppelt absichern, dass der Antragsteller der RV kein U für ein A verkauft.... ;)
Das sollte man aber, wenn man tatsächlich auch in seinem Erwerb gemindert ist, so mitgehen und nicht auf Konfrontation aus seien.

Auch der letzte Beitrag mit der Reha....
Da sollte man vor allem eins sein: Authentisch!
Dazu gehört es eben auch mal durchaus sich Pausen/Freiräume einfordern wenn man das Gefühl der Überforderung hat, aber eben dies auch mit den Ärzten/Therapeuten dort zu besprechen und sich nicht zu sperren. Geschichten von wegen "Da wird man Gesund geschrieben", heften oftmals ein ganz eigenes Gefühl der "Bockigkeit" der Patienten an, die ihren eigenen(!) Willen nicht zu 100% bekommen haben an. Ich habe noch keine Fälle gesehen, in denen begründet eine Krankheit/Minderung der Erwerbsfähigkeit bestand, in denen "mutwillig" "gesund geschrieben" worden ist.

Auch hier gilt allerdings: Man muss seine eigene Lage auch mal aus verschiedenen Perspektiven einschätzen (Eigene Nase und so).

Zum Ende nochmals die klare Ansage: Sei authentisch, rede offen & ehrlich über Dich & Deine Einschränkungen und versuche nicht der RV etwas "vorzumachen" (Die sind nicht blöd und erkennen "Schauspieler" recht schnell). Um auf die Ausgangfrage zurückzukommen:

Gutachten (auch persönlich): Wahrscheinlich
Reha: Auch dort - Authentisch bleiben und sich auf das "Behandlungskonzept" einlassen, aber eben auch kommunizieren wenn etwas nicht geht/passt
"Chancen": Antrag stellen, Diagnosen zusammentragen, Bewertungen aus Kliniken sammeln, nix dazu "doktern". Und dann abwarten...
 
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Larsson

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Hat jemand mit derselben Diagnose mal ein Antrag gestellt ?
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Wie verhält man sich während der Reha ? Alles mitmachen ? Dann schreiben die doch einen gesund, oder ?
Das halte ich für Quatsch. Man sollte schon authentisch bleiben. Etwas zu verweigern, weil man denkt, dann sei man gesünder in Augen der Ärzte, halte ich für den völlig falschen Ansatz.
Allerdings sollte man auch seine eigenen Grenzen kommunizieren, wenn etwas nicht geht.
Ich würde auch nicht all zu viel darauf geben, auf Erfahrungen von anderen, die meist recht subjektiv sind. Was für A als gut empfindet, empfindet B als schlecht. Und meist werden nur schlechte Erfahrungen publiziert. Denn wer ohne Probleme das Prozedere durchläuft, hat keinen Grund nach Hilfe zu suchen.

Ich an deiner Stelle würde den Antrag stellen. Was die DRV dann daraus macht, wird man sehen. Evtl. sieht sie Grund zur Reha oder es kommt ohne Reha einer Begutachtung.
In jedem Fall würde ich bereits vorhandene Klinikberichte mitschicken, auch wenn einige meinen das würde die DRV nicht im mindesten interessieren.
Ich hatte es damals so gemacht und die Klinikberichte mitgegeben, auch ein psychiatrisches Gutachten vom Gesundheitsamt, und die kamen bei der Begutachtung durchaus zur Sprache, ebenso der Selbsteinschätzungsbogen wurde sehr wohl gelesen und Ernst genommen. Das ist zumindest meine Erfahrung, von 2 Begutachtungen.
 

Kerstin_K

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Dass man alles versucht mitzumachen in der Reha, obwohl es nicht geht, kann auch ein Krankheitssymptom sein, so sah es die RehaklinIk bei meiner Bekannten.
 

Wallo

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Ich habe Familie mit 2 Kindern und ein Haus zum abbezahlen. Ich stehe vor der Wahl weiter arbeiten zu gehen und dort ggf. wegen Leistungsmangel gekündigt zu werden oder weiter krank sein und die EM Rente zu beantragen. Für letztere Option brauche ich zumindest eine Einschätzung wie gut meine Chancen sind.
 

Susanne42

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Ich habe Familie mit 2 Kindern und ein Haus zum abbezahlen. Ich stehe vor der Wahl weiter arbeiten zu gehen und dort ggf. wegen Leistungsmangel gekündigt zu werden oder weiter krank sein und die EM Rente zu beantragen. Für letztere Option brauche ich zumindest eine Einschätzung wie gut meine Chancen sind.
Ohne Krankschreibungen, also direkt aus der Arbeit heraus Erwerbsminderungsrente zu beantragen, halte ich für völlig sinnlos.
Es wird sogar ein Minimum von 7 Monaten krankschreiben zwingend erwartet.
Selbst wenn jemand schweren, unheilbaren Krebs hat, landet dieser immer zuerst im Krankengeldbezug.
Irgendwann nach 4-6 Monaten Krankengeld Bezug bekommst du eine Aufforderung zum Rehaantrag.
Und während dieser Reha wirst du begutachted.
Ich hab bei der Reha alles mitgemacht....bis zu 10 Anwendungen am Tag und zwischendurch noch meine zwei Hunde versorgt, die mit waren.
Trotzdem hatte ich sofort Erwerbsminderungsrente bewilligt worden. Da ich erst 4 Monate krankgeschrieben war musste ich noch 3 Monate im Krankengeld bleiben und bekam dann Erwerbsminderungsrente.
Aber ohne Reha und ohne Krankengeld keine Chance
Achso, und du bekommst keine 18 Monate Krankengeld mehr, nur noch 12, da die alten 6 Monate vom letzten Jahr ja mitzählen
 

Wallo

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Weswegen wurdest du verrentet ?
Zu den Krankheitstagen: ich war letztes Jahr bereits 6 Monate im Krankenhaus, und werde diese Jahr ca. 2 Monate in der Tagesklinik sein, bevor ich den Rentenantrag stelle. Ich habe dieses Jahr nur noch 11 Monate Krankfortzahlung, ich muss mich beeilen.
Woher hast du die Information, dass man eine bestimmte Anzahl an Krankheitstagen haben muss ?
 

Ruhrpottmensch

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Ich möchte den Post von Susanne etwas relativieren:
Ich kenne Fälle, die sind aus einem Arbeitsverhältnis in die EMR gegangen.
Auch das man, unmittelbar vor dem Antrag, AU sein sollte, ist so nicht richtig. Zahlreiche Antragsteller gehen vormals durch viele Mühlen (ALG1/ALG2), schon allein der Tatsache geschuldet, dass so ein Antrag nicht innerhalb von wenigen Tagen entschieden wird.

Nur als Ratschlag:
Eine EMR Antrag stellt man nicht, weil einem die Zeit "weg läuft" oder weil ein Haus/Lebensstandard in "Gefahr" ist.
Ist nur nett gemeint... Aber vergiss diese Prämisse mal ganz schnell. ;)
 

Susanne42

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Hi Wallo, das mit den 7 Monaten weiß ich, weil ich nach der Reha noch 3 Monate warten musste, die Reha war 1.5 in etwa zuende und ich bekam dann einen Brief , wo drin steht, das zum 1.8 bewilligt wurde, bis dahin würde ich Krankengeld bekommen.
Mein Befund war psychosomatisch, die Verrentung wurde auf der Reha beschlossen für 3 Jahre.
Wieso musst du dich bei 11 Monaten „beeilen“? Bei mir ging es megaschnell, krankgeschrieben, Reha Aufforderung, Reha gemacht und Erwerbsminderungsrentner...das hat, wie gesagt, 4 Monate gedauert
 

Susanne42

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Was allerdings eine Ausnahme ist...
Das sollte nicht unerwähnt bleiben.
Ich glaube aber....sorry das ich so direkt bin....das viele es sich unnötig schwer machen, weil sie nicht zur Reha gehen, oder es lange hinauszögern.
Ich bin sofort gegangen, als der Brief kam, mir waren nur die Hunde wichtig.
Oft lese ich aber, das die Leute sich ewig gegen die Reha wehren oder hinauszögern, das ist vielleicht oft ein Problem.Man kann sogar auch die Reha selber beantragen, wenn es schneller gehen soll, man muss ja nicht verpflichten auf den Bescheid der Kasse warten.
 

Ruhrpottmensch

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Das mag sein...

Aber in der Regel dauert allein ein Rehaantrag, die Vergabe des Klinikplatzes und der anschließende EMR Antrag deutlich länger.
Ohne genaue Hintergründe (Diagnostik, Vorgeschichte, Befunde etc.) zu kennen, Du hattes wohl auch einfach Glück. ;)
Momentan ist allein ein halbes Jahr Wartezeit auf ein Rehaplatz schon "schnell"...
 

Kerstin_K

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Derzeit besteht eher das Problem dass die Rehakliniken durch Corona einen Rueckstau haben.


Wenn der Rentenantrag gleich durchgeht, ist das alles halb so wild. Wenn man allerdings erst den Rechtsweg bestreiten muss, das kann dauern.
 

Wallo

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Was war deine Diagnose ?
Von wem kam die Aufforderung zur Reha ?
Was hast du den Leuten bei der Reha erzählt ?

Mir hat meine Ärztin was anderes erzählt. Ich soll den Antrag stellen und dann ggf. auf die Reha Aufforderung warten. Dass ich davor eine bestimmte Zeit krank sein muss, hat man mir nicht gesagt. Eine Tusse von der DRV telefonisch auch nicht.
 

Kerstin_K

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Dass ich davor eine bestimmte Zeit krank sein muss, hat man mir nicht gesagt. Eine Tusse von der DRV telefonisch auch nicht.
Das ist auch nicht so. Es kommt darauf an, wie die DRV den Leistungsfall festlegt. Von da an muss eine bestimmte Anzahl von Monaten bis zum Rentenbeginn vergangen sein. Aber das ist meist das kleinste Problem.
 

Woodruff

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Ich habe Familie mit 2 Kindern und ein Haus zum abbezahlen.

Falls es Dir gesundheitlich möglich ist, kannst Du zur EMR-Rente noch etwas hinzuverdienen, Das verschafft Dir zumindest noch einen kleinen finanziellen Freiraum zusätzlich.

Und vielleicht ist es ja etwas abwechslungsreicher mal raus zu kommen und nicht den ganzen Tag zu Hause zu verbringen.

Erwerbsminderungsrente und Hinzuverdienst


Quelle:
Deutsche Rentenversicherung
Für soziales Leben e.V.



Dann hast Du noch die Möglichkeit ein Ehrenamt auszuüben.

Für manche Menschen ist es dann so, dass Ihr Hobby auch noch ein kleiner Zuverdienst ist.
Besser geht es fast gar nicht. Es gibt da so viele Bereiche in denen man tätig sein kann.

Anrechnung Aufwandsentschädigung auf die Rente


Quelle:
Für soziales Leben e.V.
Eickholt 1
59348 Lüdinghausen
 

Lucky Luke

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Es wird sogar ein Minimum von 7 Monaten krankschreiben zwingend erwartet.
Das stimmt so nicht.

Evtl. verwechselst du da was: bei einer befristeten Erwerbsminderungsrente beginnt diese (frühestens) 7 Monate NACH dem - ich nenne es mal - "Schadensereignis"... Also der ursächlichen Diagnose, welche schlussendlich zur Verrentung führt.

Es gibt ganz genaue Vorgaben, nach welchen die DRV den Rentenbeginn festlegt, auch unterschiedlich in Bezug auf unbefristete/befristete EM-Renten.

Wenn zwischen Erstdiagnose und Rentenantrag eine bestimmte Zeitspanne (wie lange genau weiss ich jetzt nicht mehr) vergangen ist, wird der Rentenbeginn einer UNBEFRISTETEN EM-Rente z.B. immer auf das Rentenantragsdatum gelegt.

Musst du mal etwas Recherche betreiben.
 
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