Wie sollte man reagieren, wenn man eine Bitte um Rückruf per E-Mail vom JC erhält (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
Hallo liebe ELOs,

ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, deswegen frage ich hier.

Hallo liebe ELOs,

ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, deswegen frage ich hier.

Wie sollte man reagieren, wenn man eine Bitte um Rückruf per E-Mail vom JC erhält (Ansprechpartner ist nicht meine Vermittlerin). Es ginge um eine Arbeitsstelle.

P.S. Meine Telefonnummer habe ich löschen lassen.
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
AW: Jobcenter bittet um Rückruf?

Wie sollte man reagieren, wenn man eine Bitte um Rückruf per E-Mail vom JC erhält (Ansprechpartner ist nicht meine Vermittlerin).
Lächeln und vergessen, denn Mails sind nicht hinreichend nachweisbare Zustellungen.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.511
Bewertungen
1.969
@Harald...

Erst einmal, mit dem Jobcenter telefoniert man nicht, wenn deine Telefonnummer und E-Mail beim Jobcenter bekannt ist dann lass sie löschen.

Du musst nur postalisch erreichbar sein und nicht mehr.

E-Mails gehen meist auch im Spam Ordner unter.:bigsmile:
 

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
@Harald...

Erst einmal, mit dem Jobcenter telefoniert man nicht, wenn deine Telefonnummer und E-Mail beim Jobcenter bekannt ist dann lass sie löschen.



Du musst nur postalisch erreichbar sein und nicht mehr.

E-Mails gehen meist auch im Spam Ordner unter.:bigsmile:
Ja, die Telefonnummer habe ich löschen lassen. Ich vermute, dass es um die Stelle (VV mit RFB)geht, auf die ich mich beworben habe. Aber ich denke, wenn die von mir etwas wollen, dann können sie sich doch schriftlich melden, oder?
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.511
Bewertungen
1.969
@Harald...

Genau wenn das Jobcenter was von dir möchte dann sollen sie sich schriftlich per Post melden.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.097
[...]
Aber ich denke, wenn die von mir etwas wollen, dann können sie sich doch schriftlich melden, oder?
Ich würde sogar denken, wenn die etwas wollen, können sie diesen Wunsch auch gleich in der E-Mail mit ein, zwei Sätzen skizzieren.
Wenn man auf einer Augenhöhe operiert, ist das nur höflich, denn schließlich will man ja niemanden am Telefon überrollen, oder? :wink:

(Obwohl das für den Herrn im Arbeitgeberservice und seinem Drei-Schicht-Helfer-MindestlohnplussechsCent-Job sehr, sehr schade ist.)
 

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
Ich würde sogar denken, wenn die etwas wollen, können sie diesen Wunsch auch gleich in der E-Mail mit ein, zwei Sätzen skizzieren.
Wenn man auf einer Augenhöhe operiert, ist das nur höflich, denn schließlich will man ja niemanden am Telefon überrollen, oder? :wink:

(Obwohl das für den Herrn im Arbeitgeberservice und seinem Drei-Schicht-Helfer-MindestlohnplussechsCent-Job sehr, sehr schade ist.)
Was denkst du, wäre es komisch bei der Bewerbung per E-Mail dem Arbeitgeber gleich mitzuteilen, dass man nur schriftlich erreichbar ist? Weil viele schreiben dann zurück "Es fehlt uns noch Ihre Telefonnummer. Bitte teilen Sie uns diese mit".
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
3.220
Bewertungen
2.768
Was denkst du, wäre es komisch bei der Bewerbung per E-Mail dem Arbeitgeber gleich mitzuteilen, dass man nur schriftlich erreichbar ist? Weil viele schreiben dann zurück "Es fehlt uns noch Ihre Telefonnummer. Bitte teilen Sie uns diese mit".
Natürlich wäre das komisch, mails senden soll gehen aber empfangen nicht? Mach es per Post, ohne Angabe von Telefonnummer und email, dann ist nix komisch.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.097
Ich kenne die Komisch-Situation leider nicht, da ich auf diesen neumodischen Elektronenquatsch verzichte und reales, konkretes Papier nach unserer guter Vorvätersitte verwende. :biggrin:

(Außer ... hmmm, ah ja: außer es ist ein überzeugendes Angebot.
Könnte schon sein, dass mir bei weniger atypischen Beschäftigungsverhältnissen ganz atypisch die E-Mailadresse herausrutscht.
Vielleicht sogar mehr. :wink:)
 

Sonne11

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 März 2015
Beiträge
1.489
Bewertungen
3.679
Was denkst du, wäre es komisch bei der Bewerbung per E-Mail dem Arbeitgeber gleich mitzuteilen, dass man nur schriftlich erreichbar ist? Weil viele schreiben dann zurück "Es fehlt uns noch Ihre Telefonnummer. Bitte teilen Sie uns diese mit".
"Leider kann ich keine Telefonnummer für eine zuverlässige Erreichbarkeit mitteilen" -Ferig!

Wenn Du schon per Mail Bewerbungen verschickst, geht man davon aus, dass Du auch alle 3 Tage die Mails kontrollierst! Und den Spamordner muss man ja auch mal leeren?

Billig bewerben (E-Mail) und dann nur schriftlichen Kontakt erwarten ist nicht so dolle! Ja, es ist komisch!

Aber wie bereits geschrieben, keinen Rückruf an das JC tätigen! Auch keine Mails schreiben! Der erste Gedanke ist ja wirklich, wenn die schon um etwas bitten, können die auch mitteilen um was es geht!
 

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
Natürlich wäre das komisch, mails senden soll gehen aber empfangen nicht? Mach es per Post, ohne Angabe von Telefonnummer und email, dann ist nix komisch.
Sorry,ich habe mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Ich habe mit "schriftlich" natürlich auch E-Mail - Verkehr gemeint. Bei jede zweite Bewerbung erhalte ich immer diese "Bitte um Telefonnummer", sonst wäre ja die Bearbeitung UUUUUNNNmöglich ohne meine Telefonnummer! Deswegen habe ich gedacht, das gleich mal zu erwähnen.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.163
Hallo Sonne11,

"Leider kann ich keine Telefonnummer für eine zuverlässige Erreichbarkeit mitteilen" -Ferig!
Mir würde das nicht mal "leid" tun, wenn die mich einladen (ist schriftlich sowieso besser nachweisbar beim JC :bigsmile:) und wir uns über eine Einstellung einigen sollten (im Vorstellungsgespräch) ist es doch früh genug eine telefonische Erreichbarkeit zu ermöglichen, sofern das für die Kontakte zwischen mir und dem (dann) AG erforderlich ist.

Ich finde es inzwischen langsam "unzumutbar", dass Jeder mich zu beliebigen Zeiten und aus beliebigen Gründen meint zu Hause per Telefon erreichen zu müssen oder gar immer und überall per Handy ... es mag Tätigkeiten geben wo das im Arbeitsablauf erforderlich ist, aber doch nicht überall und generell schon im Bewerbungs-Verfahren.

Wenn Du schon per Mail Bewerbungen verschickst, geht man davon aus, dass Du auch alle 3 Tage die Mails kontrollierst! Und den Spamordner muss man ja auch mal leeren?
Für die "Belästigungen" per Mail gilt das Gleiche, ich muss meine Mails überhaupt NICHT kontrollieren und den Spam-Ordner lösche ich meist ungeprüft, so wichtig kann nichts sein was darin landet ... es sei denn ich erwarte (was wirklich Wichtiges) was sich dahin vielleicht "verirren könnte" ...

Das wäre aber bestimmt KEINE JC-Post gewesen mit einer "Bitte" um Rückruf, aber die hatten unsere Mail-Adresse gar nicht damals ... da wäre mein PC immer kaputt gewesen ... solche "elektronische Post" verträgt der gar nicht ... :icon_evil:

Billig bewerben (E-Mail) und dann nur schriftlichen Kontakt erwarten ist nicht so dolle! Ja, es ist komisch!
Da stimme ich dir zu, der Gedanke ist mir auch gleich gekommen, warum bewirbt man sich nicht schriftlich und fordert die Kosten dafür auch regelmäßig ein beim JC, werde ich nie verstehen. :icon_kinn:

So kann man die doch viel besser zur "Mäßigung" in den Bewerbungs-Zahlen anhalten, wer da spart und ohne Grund seine Bewerbungen per Mail schickt (was zudem auch noch sehr unsicher ist, so rein vom gesamten Datenschutz her) ist doch nicht ganz unschuldig daran, dass die das immer öfter erwarten, weil es "billiger" ist als mit der Post.

Aber wie bereits geschrieben, keinen Rückruf an das JC tätigen! Auch keine Mails schreiben! Der erste Gedanke ist ja wirklich, wenn die schon um etwas bitten, können die auch mitteilen um was es geht!
Das ging mir auch gleich durch den Kopf, was möchte man denn am Telefon so besprechen, was Keiner so leicht beweisen können soll, manche "Frechheiten" gibt man eben auch nicht unüberlegt per Mail von sich ... da wissen die SB sehr gut, wie man das vermeidet ... "Ruf doch mal an" ... :icon_evil:

Gerade deswegen finde ich den Postweg (für alle Seiten) so besonders interessant und wichtig, da muss man (auch das JC) schriftlich niederlegen was man will und warum und so hat der LE wenigstens auch was in der Hand, wenn es mal drauf ankommen könnte.

Nicht jede "Bitte" muss man auch erfüllen wollen ... :peace:

MfG Doppeloma
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.914
Bewertungen
3.601
Wie sollte man reagieren, wenn man eine Bitte um Rückruf per E-Mail vom JC erhält
Wie man reagieren sollte? Mail mit unten stehenden Inhalt zurück senden:

Name
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Kundennummer: ...............

An:
Jobcenter
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort



Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
Antrag auf Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (§ 84 Abs. 2 SGB X)


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat beim Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II folgende Datenerhebungen problematisiert:


Telefon- und E-Mail Angaben sind nicht notwendig sondern freiwillig.

So fern ich diese Angaben damals freiwillig gemacht habe, habe ich meine
Meinung in dieser Angelegenheit geändert und wünsche demnach nur noch schriftlich kontaktiert zu werden.

Ich beantrage hiermit gemäß § 84 Abs. 2 SGB X die Löschung meiner bereits gemachten Angaben. Die Daten sind für die Erfüllung Ihrer Aufgaben nicht erforderlich und die Erhebung verstößt gegen mein informationelles Selbstbestimmungsrecht. Um die Datenlöschung überprüfen zu können, beantrage ich einen entsprechenden Nachweis.


Mit der Ihnen und Ihrem Hause gebührenden Hochachtung


Vorname Nachname
Beziehungsweise nachweislich via Post wenn man keine Mail schreiben möchte. Da hast du dann einen Stein im Brett bei deinem SB.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
3.220
Bewertungen
2.768
Sorry,ich habe mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Ich habe mit "schriftlich" natürlich auch E-Mail - Verkehr gemeint. Bei jede zweite Bewerbung erhalte ich immer diese "Bitte um Telefonnummer", sonst wäre ja die Bearbeitung UUUUUNNNmöglich ohne meine Telefonnummer! Deswegen habe ich gedacht, das gleich mal zu erwähnen.
Dann gibt es halt neue gelbe Post, wo du schreibst dass die unter Datenschutz fällt, nicht erforderliche Angabe.
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Weil viele schreiben dann zurück "Es fehlt uns noch Ihre Telefonnummer. Bitte teilen Sie uns diese mit".
Hallo Harald,

auch wenn man sich per E-Mail bewirbt, ist man in der freien Entscheidung, ob man zusätzlich telefonisch erreichbar ist oder nicht.

Es kommt aber auch auf den weiteren Inhalt einer solchen Bitte per E-Mail an. Wenn bspw. geschrieben wird, dass man die Telefonnummer für die Vereinbarung eines Vorstellungsgespräches benötige, dann antworte ich, dass ich gern an einem VG interessiert bin und daher einen Termin vorschlage, mit der Bitte um Bestätigung oder Nennung eines Alternativtermins.

Sollte die Telefonnummer für ein "Telefoninterview", also ein telefonisches Vorstellungsgespräch benötigt werden, dann schreibe ich, dass wir (AG und ich) gern ein solches durchführen können und bitte um Nennung eines Termins und der telefonischen Erreichbarkeit der AP und, dass ich dann zum vereinbarten Zeitpunkt von mir aus anrufe.

Ob AG darauf eingehen oder nicht, kann man nicht garantieren, aber so zeigst du zumindest, dass du verhandlungsbereit bist und gleichzeitig nicht jedem einfach so deine Daten gibst, obwohl diese nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt gebraucht werden.
 

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
Kaum darüber gesprochen, dass JC sich per Post melden soll, wenn man von einem etwas will, ist ein Brief ins Haus geflattert.

Der Brief kam von meiner Vermittlerin und besteht aus drei Sätzen:

- Ich solle mich bei der Firma XY bewerben, da die zur Zeit Kräfte suchen.
-Ich solle mich mit der Firma XY in Verbindung setzen (wo ich mich vor kurzen beworben habe und die haben mich über alte Kontaktdaten versucht zu erreichen)
-Ich solle ihre Kollegin anrufen, die eine Firma betreut, die Stelle zu vergeben haben.

Ende der Durchsage!

Wie geht es weiter? Was soll ich machen?
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Hallo Harald,

handelt es sich dabei um VV oder wie ist das Schreiben von SB genau ausgeführt? Kannst du dieses ggfs. anonymisiert hochladen?
 

Harald

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2015
Beiträge
172
Bewertungen
12
Hallo Harald,

handelt es sich dabei um VV oder wie ist das Schreiben von SB genau ausgeführt? Kannst du dieses ggfs. anonymisiert hochladen?
Nein, nein das ist kein VV, keine RFB hinten, nichts. Leider habe ich keine Möglichkeit diesen Brief hochzuladen.

Betreff lautet: "Intern betreuter Arbeitgeber". Und dann drei Sätze.

Sehr geehrter Herr xxx,

bitte schreiben Sie eine Bewerbung an Firma XY (Adresse ist xxxx), da die zur Zeit eine offene Stelle haben.

Bitte setzen Sie sich mit Firma XY in Verbindung. Die Firma konnte Sie über Ihre alte Kontaktdaten nicht erreichen.

Bitte rufen Sie DRINGEND meine Kollegin an, da sie einen Arbeitgeber betreut, der eine Stelle zu vergeben hat.

Mit freundlichen Grüßen

echte Unterschrift
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Hallo Harald,

ganz ehrlich, dass ist eine schwierige Lage.

Wenn dieses Schreiben per normaler Briefpost gekommen ist, könntest du auch bestreiten, dieses Schreiben jemals erhalten zu haben. Allerdings besteht die Gefahr, dass du dann jedes Schreiben, besonders VV per PZU erhälst.

Wenn du auf dieses Schreiben reagieren willst, dann hast du 2 Optionen:

1) Du rufst wie gewünscht jene SB an und klärst alles telefonisch.
2) Du schreibst an JC, dass jene SB dir doch die Informationen für diese Stellen doch per Schriftform zukommen lassen soll.

Wenn es sich allerdings um intern betreute AG handelt, dann könnte es sein, dass du, egal wie du reagierst, zu einer Bewerbung über den Arbeitgeberservice aufgefordert wirst, du also die Bewerbung an SB zur Weiterleitung an AG schicken sollst.
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.642
Bewertungen
6.716
Doppeloma meinte:
Ich finde es inzwischen langsam "unzumutbar", dass Jeder mich zu beliebigen Zeiten und aus beliebigen Gründen meint zu Hause per Telefon erreichen zu müssen oder gar immer und überall per Handy
Na ja, ist jetzt keine direkte Erwiderung auf deine Aussage ... gibt aber einen guten Aufhänger für ...
Habt ihr eigentlich schon mal erlebt, dass ihr (z. B.) im Billig-Möbelhaus den vorhandenen Lieferwagen kostenlos für eure - dort getätigten - Einkäufe (riesen Schrankwand) benutzen dürft?
Kommt mir jetzt nicht mit einem Edeleinrichter, wo schon die Seifenschale 2 Riesen kostet.

Aber nee, ist klar ... ich muss mein Eigentum (Auto, Telefon, Handy usw.) dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen :icon_evil:

Doppeloma meinte:
es mag Tätigkeiten geben wo das im Arbeitsablauf erforderlich ist,
... und dafür gibt es ein Diensthandy, oder wenigstens eine Aufwandsentschädigung wenn ich meines dafür benutze!

ExitUser meinte:
Nachhaken [Vollzitat]
Dann müssen auch die Kosten für die nachhakerei erstattet werden ... und daran hapert es meistens durch das JC ~> kein Geld = kein Telefonat!

arbeitsloskr meinte:
ganz ehrlich, dass ist eine schwierige Lage.
Nöö ... drei Mal Bitte.
Beim Ersten: Soll SB einen VV mit RFB machen
Beim Zweiten: Stimmt das mit den alten Kontaktdaten? Wenn ja, bringt mich das zum gleichen Schluss wie - im ersten Satz - von 3.
Beim Dritten: Warum gibt SB da nicht mehr Informationen preis? Ob die schon was von den §§ 13 bis 15 SGB 1 gehört hat ... oder warum soll das unbedingt telefonisch erfolgen?

arbeitsloskr meinte:
Allerdings besteht die Gefahr, dass du dann jedes Schreiben, besonders VV per PZU erhälst.
Oh ja, auf die Rechtfertigung gegenüber dem TL; "Warum wurde jedes Blatt Papier per (sehr teurer) PZU verschickt?", interessieren.
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Oh ja, auf die Rechtfertigung gegenüber dem TL; "Warum wurde jedes Blatt Papier per (sehr teurer) PZU verschickt?", interessieren.
Was interessiert mich als Externer, welche Kostenregelungen/Budgets intern für welche Zwecke zur Verfügung stehen? Solange die "Gefahr" gegeben ist, dass erstmal vorläufig sämtliche Schreiben als PZU kommen können, besonders VV zu ZAF, bzw. Zuweisungen zu Maßnahmen, sollte man diesen "Joker des nichterhalten habens" nicht zu leichtfertig setzen. Von daher sollte man schon auf diese Gefahr hinweisen.

Aber das muss und soll jeder für sich selbst entscheiden, ob er/sie gewisse Risiken eingehen kann/will.
 

AnonNemo

Super-Moderation
Mitglied seit
28 April 2013
Beiträge
3.642
Bewertungen
6.716
arbeitsloskr meinte:
Was interessiert mich als Externer, welche Kostenregelungen/Budgets intern für welche Zwecke zur Verfügung stehen?
Begreif du erst mal, welche Konsequenz es für einen Internen hat, wenn dieser das JC-Budget sinnlos mit teuren PZUs verpulvert.
Sobald du es begriffen hast, kannst du dir (vielleicht?) vorstellen, welche Auswirkungen es auf dich, den Externen, hat :wink:

[Btw] Auch wenn ich als Elektroniker harte Fakten bevorzuge ... so kann ich dennoch subtile Aussagen erkennen und selbst anbringen :wink: [/Btw]
 

arbeitsloskr

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Januar 2017
Beiträge
1.622
Bewertungen
1.013
Begreif du erst mal, welche Konsequenz es für einen Internen hat, wenn dieser das JC-Budget sinnlos mit teuren PZUs verpulvert.
Ist das mein Problem und wenn ja, wie sehr sollte mich das belasten, welche internen Folgen das für SB haben kann?

Wichtig ist nur zu wissen, dass es die Möglichkeit gibt, dass zukünftig, ggfs. auch nur zeitweise, jedes Schreiben seitens JC erst einmal per PZU zugestellt werden kann.

Btw. Warum antwortest du auf ein 2 Wochen altes Posting, welches bis dato den "Abschluss" der Diskussion darstellte?
 
M

MGMG

Gast
Hallo liebe ELOs,

Bitte was hast du bekommen????
Die erste Frage wäre hier "wie ist das Jobcenter an diese Daten gelangt" und durften diese Daten zur Kundenkommunikation verwendet und gespeichert ggf. sogar an Arbeitgeber weitergeleitet werden?

Ich würde die Absender-Adresse sofort blocken und das JC zur Löschung inkl. Lösch-Nachweis auffordern.

Aber Wichtig: Die Nachricht ist dir offenbar zugegangen. (nur das zählt) Also musst du nun darauf reagieren, sofern eine RHB beigefügt war. Ohne RHB kannst du in Papierkorb verschieben.
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.914
Bewertungen
3.601
Aber Wichtig: Die Nachricht ist dir offenbar zugegangen. (nur das zählt) Also musst du nun darauf reagieren, sofern eine RHB beigefügt war. Ohne RHB kannst du in Papierkorb verschieben.
Das Ganze ist aber nur elektronisch zugegangen. Auch wenn dort eine RFB anhängig gewesen wäre, der Elo hätte nichts Schriftliches in den Händen und ich denke darum geht es.

Die Schriftform - ob nun gesetzlich oder vertraglich sieht eine persönliche Signierung vor. Dies ist eine rechtsgültige Unterschrift des Verfassers oder dessen gesetzlich bestimmten Vertreters. Die herrschende Meinung sieht die Schriftform immer dann nicht gewahrt, wenn eine solche Signatur (Unterschrift) nicht als Original vorliegen kann. Die Schriftform gilt also nicht bei erfüllt bei: Fax, Telegramm, SMS, MMS, E-Mail usw.
Vorladungen um über die berufliche Situation zu besprechen oder andere Anliegen, sind immer mit Unterschrift des zu bearbeitenden Sachbearbeiters. Die E-Mail mit dem Thema: "Bitte um Rückruf" ist mithin im Zweifel wegen Formmangels abzulehnen. :icon_hihi:

Praxishandbuch SGB:

Der Widerspruch kann auch per Telefax eingelegt werden. Ein fristgerecht per E-Mail eingehender Widerspruch gilt als formgerecht eingelegt, wenn der Widerspruchsführer seine Urheberschaft auf Anforderung innerhalb angemessener Frist schriftlich bestätigt.
Wenn wir das eben Zitierte nun unbeschwert, aus dem Fenster lehnend umdrehen, muß das Amt also seine Urheberschaft (E-Mail) innerhalb angemessener Frist schriftlich bestätigen (Schriftstück+RFB). Da es aber keinen Schriftsatz gab, sondern nur elektronisch :first:

Und wenn wir schon bei der Schriftform sind, die Schriftform ist im Rechtsverkehr ein gesetzliches Formerfordernis, wonach bestimmte Schriftstücke, Verträgeschriftlich abgefasst sein müssen sowie vom Aussteller ... mit Namensunterschrift zu unterzeichnen sind… .
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten