Wie soll ich vorgehen? (Wegeunfähigkeitsbescheinigung) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Hallo Leute,

Ich habe eine Frage, die hier sicher schon sehr oft gestellt wurde. Es geht um die vom Jobcenter gerne Mal geforderte wegeunfähigkeitsbescheinigung. Ich bin allerdings kein Leistungsbezieher, sondern arbeite in einer Kreisverwaltung. Es geht konkret um folgendes:

Ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle beim JC. Es handelt sich hierbei um eine interne Ausschreibung. Eigentlich will ich die Stelle nicht, da ich das JC für einen menschenfeindlichen Saftladen halte. Die Stelle hat aber nichts mit Arbeitsvermittlung zu tun, deshalb dachte ich mir, dass es trotzdem gut wäre, mich zu bewerben, da ich mit meiner aktuellen Arbeitsstelle massive Probleme hab und ne Alternative suche.
Was mir etwas sorgen bereitet, ist die Aussage in der Stellenbeschreibung, dass man "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auswertet von Maßnahmeteilnehmern". Mir ist nicht so wirklich klar, was man an AUs auswerten soll. Ich vermute, es geht darum, die genannte wegeunfähigkeitsbescheinigung von Maßnahmeteilnehmern zu verlangen. Ich werde das beim Gespräch gezielt erfragen. Sollte es tatsächlich so sein, werde ich das Gespräch abbrechen, denn sowas mache ich nicht. Ich will aber noch einen Schritt weitergehen und Beschwerde einreichen.
Lange Rede kurzer Sinn: habe ich als Angestellter einer Behörde effektivere Möglichkeiten, Beschwerde einzureichen, als als Außenstehender? Wenn ja, was kann ich konkret tun?
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.770
Bewertungen
2.166
Maßnahmeteilnehmer brauchen doch keine Wegeunfähigkeitsbescheinigung
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.436
Bewertungen
19.278
Guten Morgen, dein Anliegen ist etwas ungewöhnlich hier aber nicht minder interessant. Also ich persönlich würde sagen, mach dein Vorstellungsgespräch rückgängig wenn du sowieso schon Bauchschmerzen hast wegen diesem Saftladen. Wenn die Stellenbeschreibung solche Aussagen trifft wie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen "auswerten", muss man sich doch wirklich mal fragen wie ein Jobcenter dazukommt Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung überhaupt auszuwerten und nach welchen gesetzlich legalen Kriterien das denn überhaupt möglich sein sollte. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann man anzweifeln, dann wäre der medizinische Dienst der Krankenkassen im Boot.

Wahrscheinlich geht es nur darum, einen Zusammenhang herzustellen zwischen Mensch und AU. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass die Tätigkeit darin besteht, festzustellen ob ein Leistungsempfänger sich mit zu vielen AUs und Erkrankungen etc oder wie man das auch betiteln will "verdächtig" macht und dann Jagd auf ihn gemacht werden soll.... und die Leute dann zu "Zwiebeln" mit den rechtlich immer missbrauchten Möglichkeiten wie z.b. die sogenannte wegeunfähigkeitsbescheinigung die es so gar nicht gibt und wo schon längstens höchstrichterlich geurteilt wurde dass das Gericht diejenige Institution ist die hier letztlich zu befinden hat, und kein Jobcenter.

Kann mir aber nicht vorstellen, dass jemand, der sich hier schon so vorstellt wie du als doch Mensch mit Blick für Verantwortung, sich in so einem Job wohl fühlen soll.

Denn das sind nichts anderes als Stasi-Methoden, die hier mit einer solchen Arbeitsplatzbeschreibung noch eine ganz besondere "Ausprägung" erfahren sollen.

Ob dies rechtlich überhaupt so statthaft ist, explizit solche Stellen einzurichten, wäre letztlich über eine Anfrage an die Bundesagentur für Arbeit oder das Arbeitsministerium interessant zu erfahren, oder handelt es sich hier um eine Optionskommune die sich ihre eigenen "Überwachungsorgane" schafft?

Letztlich interessant, dass es sowas anscheinend gibt. Vielleicht sollte da mal eine Partei wie die Linke eine ihrer berühmten kleinen Anfragen machen...


Maßnahmeteilnehmer brauchen doch keine Wegeunfähigkeitsbescheinigung
Nun, wenn sich einer verdächtig macht mit Krankmeldungen dann kennen wir doch die Methoden mit denen die Leute dann schickaniert werden
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Ist das so? Ich war selber Mal Hartz4-empfänger, war in so einer Maßnahme und die Teilnehmer wurden vonseiten des Maßnahmeträgers unter Druck gesetzt. Hat jemand nicht gespürt, wurden diejenigen zum Sachbearbeiter geladen.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Sorry für den Doppelpost, bin am Handy und das rafft sich in manchen Foren nicht
Gila: ja, normal hättest du Recht. Wenn ich den Läden nicht mag, sollte ich da auch nicht arbeiten. Bei mir hat das aber andere Hintergründe. Ich bin psychisch vorbelastet und sehe solche unangenehmen Gespräche als Herausforderung an, besser in solchen Situationen klarzukommen. Es hat also therapeutische Hintergründe. Konfrontation und so. Darüber hinaus habe ich Recht viel mit dem JC zu tun gehabt. Ich habe etwa beim Sozialgericht gearbeitet und die Klageflut direkt mitbekommen. 90 % hartzIV klagen, sehr viele davon berechtigt, trotzdem verstößt das JC immer wieder gegen die selben Gesetze. Ich habe dadurch eine massive Abneigung gegen soziale Ungerechtigkeit entwickelt (nicht nur deshalb, aber damit hat's angefangen). Gerade als psychisch kranker ist man Behörden oftmals hilflos ausgeliefert. Und wie ihr ja sicherlich wisst, ist das JC in vielen Fällen für existenzbedrohende Maßnahmen verantwortlich. Wenn ich die Möglichkeit habe, dem JC einen Denkzettel zu verpassen, dann will ich sie nutzen. Ich hoffe nur, dass ich dann auch den Mut dazu habe, wenn nötig
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Vielleicht tippst du nur die Daten auf der AU ins System, falls diese nicht automatisch erfassbar sind (graue Schrift auf gelbem Papier ist suboptimal). Oder die führen eine Statistik, welcher Arzt wie oft AU schreibt. Oder, oder, oder - denkbar ist Vieles.

Geh doch einfach hin zum Gespräch, dann erfährst Du was die genau suchen. Sonst ist und bleibt es nur Spekulation.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Deshalb frage ich ja hier, wie ich vorgehen kann, sollte die denkbar schlechteste Situation eintreten. Natürlich ist das reine Spekulation. Aber ich muss ja nicht unvorbereitet ins kalte Wasser springen, gelle
 

Lucky Luke

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Februar 2019
Beiträge
266
Bewertungen
772
Nur um mal zu rekapitulieren:

- du arbeitest bei einer Verwaltungsbehörde und hast psychische Probleme
- du überlegst, dich bei einem JC zu bewerben, obwohl du die Stelle gar nicht willst
- das Vorstellungsgespräch betrachtest du als eine Art Konfrontationstherapie
- die Institution JC an sich hältst du für sch....
- ob der Tatsache "AU Statistiken" führen im Stellenangebot befürchtest du Böses....
- du siehst dich bereits in deiner Rolle als Undercover-Agent für das Gute...

Hmmm, da drängen sich mir jetzt so einige Gedanken auf 😎.

- Psychologiestudent bei einer Semesterarbeit a la "Beinflussungsmöglichkeien in öffentlichen Foren - eine Studie"? 😁
- ....
- .....

Also ich weiss ehrlich nicht, was du bezweckt , aber 🙏 für die Idee.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.501
Bewertungen
8.330
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann man anzweifeln, dann wäre der medizinische Dienst der Krankenkassen im Boot.
Dazu muss man sie sich aber eben auch anschauen.

Auf einer Stelle, die nichts mit der Vermittlung zu tun hat, wertet man keine AUBs, die während einer Maßnahme entstanden sind, aus. Höchstens in der Eingangszone. Da wertet man aber nichts aus, sondern trägt sie nur in Verbis ein. Ist das ein kommunales JC oder eine GE?

Was genau soll das für eine Stelle sein? Was ist die Stellenbezeichnung? Kann man die Ausschreibung mal lesen?
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.770
Bewertungen
2.166
Ich würde zum Vorstellungsgespräch gehen.

Auswertung der AU bei Maßnahmeteilnehmern klingt für mich interessant.
Da gibt es so viele Möglichkeiten.
1. Bei welchem MT sind die Teilnehmer am häufigsten krank.
2. Wie lange sind die TN krank
3. Waren (und wie oft) die TN auch ohne Maßnahme krank.
4. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Maßnahmeinhalt, der Ausbildung und/oder dem Alter der MT.
5. Welche Maßnahmen sind erforderlich, um den Krankenstand zu senken.
(Hat der MT körpergerechte Stühle usw)
6. - 100. Usw.usf. ;-)

Ich war überwiegend im Bereich Personalplanung, Statistik, Berichtswesen tätig.

Und ich weiß, dass schon in den 1970ern die Zahl der freien Arbeitsplätze nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprachen.

;-)

Bei EU geförderten Maßnahmen mussten auch viele Statistiken angefertigt und an den Bund? weitergeleitet werden. Ich weiß nach 20 Jahren aber nicht mehr, ob auch AU abgefragt wurde.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Nur um mal zu rekapitulieren:

- du arbeitest bei einer Verwaltungsbehörde und hast psychische Probleme
- du überlegst, dich bei einem JC zu bewerben, obwohl du die Stelle gar nicht willst
- das Vorstellungsgespräch betrachtest du als eine Art Konfrontationstherapie
- die Institution JC an sich hältst du für sch....
- ob der Tatsache "AU Statistiken" führen im Stellenangebot befürchtest du Böses....
- du siehst dich bereits in deiner Rolle als Undercover-Agent für das Gute...

Hmmm, da drängen sich mir jetzt so einige Gedanken auf 😎.

- Psychologiestudent bei einer Semesterarbeit a la "Beinflussungsmöglichkeien in öffentlichen Foren - eine Studie"? 😁
- ....
- .....

Also ich weiss ehrlich nicht, was du bezweckt , aber 🙏 für die Idee.
Es ist verwirrend, ja. Ich versuche das mal sinnvoll zusammenzufassen, was mich zu der Entscheidung getrieben hat:

Ich war Jahrelang Arbeitslos, bis ich Mitte 2017 das Glück hatte, ein Bewerbungsgespräch bei der Kreisverwaltung zu bekommen. Dabei handelte es sich um eine Stelle als Schulsekretär. Ich habe den Zuschlag bekommen und habe den bis dato besten Job bekommen, den ich in meiner noch kurzen Laufbahn hatte. Das war eine Arbeit an einer Schule mit geistig behinderten Kindern und war für mich sehr erfüllend. Leider handelte es sich dabei nur um eine Krankheitsvertretung, weshalb ich mir früher oder später was anderes suchen musste. Da ich Zugriff auf interne Ausschreibungen habe, habe ich mich bei der einzigen freien Stelle beworben, deren Anforderungen ich erfüllen konnte (auf dem Papier zumindest). Es handelte sich dabei um eine Stelle als Sachbearbeiter in der Kfz-Zulassungsstelle. Für diese Stelle, so hat man mir schon im Vorstellungsgespräch gesagt, bräuchte man eine dicke Haut, denn die Kunden sind häufig genervt und gestresst, was auch irgendwo nachvollziehbar ist, wenn man 2, 3 Stunden im Warteraum hockt für ne simple Abmeldung eines Fahrzeugs. Was man mir aber nicht gesagt hat (wer würde das auch tun) ist, dass die Teamchemie sehr schlecht ist. Meine Kollegen gehen meiner Ansicht nach zu aggressiv mit Kunden um. Es gab regelmäßig Beschwerden seitens der Kundschaft aus unterschiedlichsten Gründen. Naja, bevor ich zu viel rumschwafel: Die Arbeit hat meine Angststörung getriggert. So massiv, dass ich psychosomatische Folgen dadurch habe. Ich bin zurzeit teilstationär auf der psychosomatischen Abteilung des örtlichen Krankenhauses.
Infolgedessen habe ich mich auf andere, interne Stellen beworben. Zum Beispiel auf die Stelle, um die es hier geht. Ich bin kein Freund des JCs, wahrlich nicht. aber da es sich bei der Stelle offenbar nicht um Arbeitsvermittlung handelt, sondern um eine sog. "Servicestelle", bin ich davon ausgegangen, dass ich Leistungsempfängern vielleicht tatsächlich behilflich sein kann und ihnen nicht aufn Sack gehen muss. Service halt. Ich hab mich dann nochmal mit der Stellenausschreibung befasst, und der Passus, an dem ich mich störe, habe ich ursprünglich gar nicht so schlimm aufgefasst. Aber ich frage mich jetzt halt schon, was da konkret gemeint ist.

Auf deinen letzten Punkte weiß ich nicht so recht, was ich antworten soll.

- ob der Tatsache "AU Statistiken" führen im Stellenangebot befürchtest du Böses....
Du solltest noch mal genau nachlesen, was mich an der Formulierung stört.

- du siehst dich bereits in deiner Rolle als Undercover-Agent für das Gute...
Es gibt tatsächlich Menschen, die bei sowas Gewissensbisse haben, ob du es glaubst oder nicht. Im Sinne der Sachlichkeit würde ich bitten, in Zukunft auf verleumderische Aussagen zu verzichten. Ich werde auf sowas jedenfalls nicht mehr reagieren

Dazu muss man sie sich aber eben auch anschauen.

Auf einer Stelle, die nichts mit der Vermittlung zu tun hat, wertet man keine AUBs, die während einer Maßnahme entstanden sind, aus. Höchstens in der Eingangszone. Da wertet man aber nichts aus, sondern trägt sie nur in Verbis ein. Ist das ein kommunales JC oder eine GE?

Was genau soll das für eine Stelle sein? Was ist die Stellenbezeichnung? Kann man die Ausschreibung mal lesen?
Die Stelle nennt sich "Sachbearbeiter Service". Ich hab kein Foto von der Stellenausschreibung, ich mag die auch nicht komplett niederschreiben, hab die nur von einer Kollegin von mir beschrieben bekommen. deshalb hier die Aufgaben in Kurzform

- Sekretariatsarbeiten
- Serviceaufgaben am Standort
- Gestaltung Arbeitsabläufe im Büro
- BuT-Antragsbearbeitung inkl. Beratung
- Datenerfassung am Standort
- Haushaltsangelegenheiten
- Einzelaufgaben am Standort nach Weisung des Teamleiters
- Koordinations-/Schnitstellenaufgaben zwischen Fachbereichen
- Auswertung Einzelfallbezogener Abmeldungen von Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft aus der Arbeitslosigkeit

und eben der Passus, der mir Sorge bereitet:

- Auswertung von AU-Bescheinigungen der Maßnahmeteilnehmer nach Abmeldegründen

Es könnte tatsächlich nur ne statistische Erfassung sein. Ich hab zum JC halt kein Vertrauen, deswegen lege ich solche Aufgabenbeschreibungen auf die Goldwaage

Ich würde zum Vorstellungsgespräch gehen.

Auswertung der AU bei Maßnahmeteilnehmern klingt für mich interessant.
Da gibt es so viele Möglichkeiten.
1. Bei welchem MT sind die Teilnehmer am häufigsten krank.
2. Wie lange sind die TN krank
3. Waren (und wie oft) die TN auch ohne Maßnahme krank.
4. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Maßnahmeinhalt, der Ausbildung und/oder dem Alter der MT.
5. Welche Maßnahmen sind erforderlich, um den Krankenstand zu senken.
(Hat der MT körpergerechte Stühle usw)
6. - 100. Usw.usf. ;-)

Ich war überwiegend im Bereich Personalplanung, Statistik, Berichtswesen tätig.

Und ich weiß, dass schon in den 1970ern die Zahl der freien Arbeitsplätze nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprachen.

;-)

Bei EU geförderten Maßnahmen mussten auch viele Statistiken angefertigt und an den Bund? weitergeleitet werden. Ich weiß nach 20 Jahren aber nicht mehr, ob auch AU abgefragt wurde.
Vielleicht löst sich die ganze Sache auch in Wohlgefallen auf, wenn man meine Bedenken im Gespräch zerstreut. Wer weiß. Ich bin gerne vorbereitet bei sowas

Achso, bevor ich es vergesse ... ich bitte nach wie vor um Beantwortung meiner Frage im Eingangspost

Lange Rede kurzer Sinn: habe ich als Angestellter einer Behörde effektivere Möglichkeiten, Beschwerde einzureichen, als als Außenstehender? Wenn ja, was kann ich konkret tun?
Ihr könnt über meine Motivation denken, was ihr wollt. Es ist ja auch manchmal ganz interessant, sich über sowas zu unterhalten. Aber deswegen bin ich nicht hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.672
Bewertungen
22.959
Effektivere Möglichkeiten koennen sich daraus ergeben, dass du die internen Abläufe kennst und eine Beschwerde auf den richtigen Schreibtisch bringst.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Ich kenne ein paar Abläufe, aber das Beschwerdemanagement nicht wirklich. Ich könnte höchstens mal beim Personalrat nachfragen, aber ob das die richtige Anlaufstelle ist ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Aber ich frage mich jetzt halt schon, was da konkret gemeint ist.
Wie wäre es denn mal mit Fragen, statt hier die Schwarzmaler aufzusuchen?

Es ist eine interne Stellenbewerbung und da sollte es doch kein Problem sein, sowas zu erfahren.
„was ist damit eigentlich gemeint“?

Entweder passt Dir dann der Job oder Du ziehst die Bewerbung zurück.
Sowas geht intern in der Regel mit einem kurzen Anruf.

Verstehe den Sinn nicht, hier nachzufragen.
Die Antworten hier sind natürlich von Unwissenheit und Spekulationen überschattet.

Übrigens hat unsere HR-Abteilung Statistiken erstellt, da wird Dir schwindelig.
Alles nur eine Frage der Rohdaten.

Solche Dinge, die evtl. Rückschlüsse ziehen könnten, sind leider normal und haben primär erstmal nichts mit böser Elo oder böses JC zu tun.

Ob das dann sinnvoll und zielführend ist, kann man lange diskutieren.

eine Beschwerde auf den richtigen Schreibtisch bringst.
Weshalb denn?
Dazu müsste man erstmal wissen, um was es überhaupt geht.

Und selbst dann, würde ich mir eine Beschwerde wegen Definition einer internen Stellenausschreibung sehr gut überlegen.
Die lachen einen doch aus.

Die Aluhutfraktion hier hilft da bestimmt nicht weiter.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich gehe mal davon aus, dass du deine Ausführungen da mit einschließt?
Klar.

Alles andere ist hier Spekulation.
Anrufen und fragen. Fertig. Es ist eine interne Stellenausschreibung.

Die exzentrischen Personal-Statistiken von Großunternehmen sind keine Spekulation.
Die habe ich monatlich bekommen und gelöscht. ;-)
 
E

ExitUser

Gast
Effektivere Möglichkeiten koennen sich daraus ergeben, dass du die internen Abläufe kennst und eine Beschwerde auf den richtigen Schreibtisch bringst
Das endet meistens unerfreulich für den der etwas ändern will.
So etwas nur machen wenn Ethik und Moral für einen so einen hohen Stellenwert haben das massive Nachteile in Kauf genommen werden
Erstens muss ich da gut vernetzt sein
Zweitens weder den Teufel noch das Weihwasser fürchten
Und mir muss klar sein das ich mit einer kleinen Truppe oder allein gegen eine Armee antrete
Da sind Angststörungen selbst eine Dicke Haut nicht hilfreich
Ich habe so Zeug durch exerziert bis zum bitteren Ende intern extern was auch immer, bis zum Arbeitsgericht, das ist kein Spaß und hinterlässt immer Spuren
Ich bin froh es gemacht zu haben und wehre mich noch heute, nur macht es unsagbar müde und nachdenklich, obwohl ich immer gewonnen habe.
Wer nur etwas angeschlagen ist vor der Aktion, Finger weg es lohnt nicht sich kaputt zu machen.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Hmm. Vielleicht war ich doch etwas vorschnell. Ich versuch das ganze mal vorurteilsfrei zu betrachten.
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Tja, ich hätte mir den ganzen Thread wohl sparen können. Hatte ne ziemlich ekelige Panikattacke und durfte aufgrund der Beruhigungsmittel nicht fahren zum Gespräch. Komm mir ziemlich blöd vor -.-
 
E

ExitUser

Gast
ziemlich blöd vor
Das gehört dazu, Heldentum ist ein Mythos
Du musst deinen Weg des Wiederstandes finden
Halte es mit dem Gitarristen von The Who der hat gesagt er bräuchte einen Vortänzer, vorn an der Bühne wäre nichts für ihn
Gibt welche für die erste und für die zweite Reihe werden auch welche Gebraucht, ist keine Schande mal schlapp zu machen, kenne ich auch
Der Thread ist doch gut das gibt es nichts zu kriteln, war ein feiner Zug von Dir
 

Heinzelmann

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 März 2014
Beiträge
150
Bewertungen
15
Ich hätte wenigstens gern gewusst, ob meine Vermutung richtig war, oder ob ich überreagiert habe. Naja, es ist kein Beinbruch. Ich schätze Mal therapie ist jetzt erstmal wichtiger
 
Oben Unten