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Wie soll ich eine Ablehnung schreiben

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Moony

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#1
Hallo zusammen!

Ich habe am Montag einen 1€Job angefangen. Beim Vorstellungsgespräch hieß es, es geht um die Geschichte meiner Heimatstadt 1933-1945. Inzwischen mußte ich einsehen, dass es nur um Zwangsarbeit, Judenverfolgung geht. Nach einer Woche macht mich diese Thematik schon psychisch krank. Deshalb kann ich diese EGV nicht unterschreiben.

Außerdem ist weder Arbeitsort, Arbeitzeit noch die Tätigkeiten beschrieben. Wie soll ich eine Ablehnung formulieren.

Ich danke für eure Hilfe
 
E

ExitUser

Gast
#2
Das ist keine EGV, sondern eine Zuweisung. Die muss nicht unterschrieben werden. Hast du evtl. mal davor eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, die noch gültig ist?

Nun hast du diese Job schon angefangen. Das kannst du jetzt nicht einfach sanktionsfrei abbrechen, selbst wenn der Job rechtswidrig sein sollte.

Wenn du den Job sofort loswerden willst, dann gehe bitte zum Arzt und erzähle ihn die Wahrheit: Man hat dir einen EEJ zugewiesen, im guten Glauben, dass es etwas geschichliches ist, bist du ihn auch angetreten und im nachhinein stellt sich heraus, dass es die Thematik "NS-Verbrechen" ist, die dich psychisch zermürbt, weil du noch von den Geschichten der Oma traumatisiert bist, die dir ständig von Hunger, Folter, Bomben etc. etc. erzählte. Und jetzt hättest du Albträume und kannst nachts nicht mehr richtig schlafen. Er möchte dir doch bitte attestieren, dass du diesen Job aus psychischen Gründen nicht machen kannst. Außerdem bittest du ihn um eine Krankschreibung, damit du nicht noch einen Tag länger da hinmusst.

Und dieses Attest gibst du deiner SB. Sie wird dich da abziehen müssen, "weil es deine Gesundheit gefährdet".

Wenn du eine EGV vorgelegt bekommst, dann unterschreibe sie bitte nicht sofort, sondern stell sie zur Prüfung hier rein. D.h., nimm sie erstmal mit. Und fange bitte nicht sofort einen EEJ an, denn danach kann dich - selbst wenn er rechtswidrig ist - keiner so schnell da sanktionsfrei rausholen.
 

gnom123

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#3
Da steht oben"Zusätzlich zur EGV vom 29.05."

Schätze mal er hat ne EGV unterschrieben.
 

Moony

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#4
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Werde wohl Montag zum Arzt gehen, ist die beste Lösung. Habe noch eine EGV bekommen und nicht unterschrieben.
 

Moony

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#5
Ich habe übrigens, da ich nicht unterschrieben habe, seit Monaten keine gültige EGV.
 

Sissi54

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#6
Gehen hier die Ideen aus !

Werden jetzt außer ständigen Empfehlungen, sich krankschreiben zu lassen auch noch mögliche Krankheiten empfohlen, die dann vorgegaukelt werden sollen ? :icon_kotz:

Wäre stark zu vermuten, dass diejenige, die hier ständig Arztgänge empfiehlt, psychisch zermürbt ist und an Albträumen leidet, und nicht Moony.
 

Moony

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#7
Hallo Sissi54, ich müsste nicht mal was vorgaukeln, denn mir geht es wirklich schlecht, aber ich dachte, wenn ich eine Ablehnung zwecks 1€Job schreibe, mit der Begründung mangelnde Bestimmtheit und geistige/ seeliche Überforderung, wäre es ein Weg aus der 1€Job heraus zukommen.
 

Sissi54

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#8
Hallo Moony !

Das kann hier niemand beurteilen, wie es Dir geht, nur nachfühlen.
Das war nicht gegen Dich gerichtet.

Nur gehören solche Empfehlungen, sich krankschreiben zu lassen, nicht in ein Forum in dem eigentlich Hilfestellung gegeben werden soll.
Das ist schon Beihilfe zum Betrug !
 

gnom123

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#9
Das Problem bei ihm ist das er den Ein-Euro-Job schon angetreten hat und somit in jedem Fall sanktioniert werden kann.

Eigentlich muß er ja damit zum Pyschiater.Bezweifle das ein Allgemeinmediziner so ein Attest ausstellt bzw. ausstellen kann.
 

Moony

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#10
Wieso kann ich eigentlich sanktioniert werden, unterschrieben habe ich ja nichts, hab leider wenig Ahnung davon
 

gnom123

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#12
Hier:

SGB II § 31 Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II und des befristeten Zuschlages

(1) Das Arbeitslosengeld II wird unter Wegfall des Zuschlags nach § 24 in einer ersten Stufe um 30 vom Hundert der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nach § 20 maßgebenden Regelleistung abgesenkt, wenn1.der erwerbsfähige Hilfebedürftige sich trotz Belehrung über die Rechtsfolgen weigert,a)eine ihm angebotene Eingliederungsvereinbarung abzuschließen,
b)in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,
c)eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit, eine mit einem Beschäftigungszuschuss nach § 16a geförderte Arbeit, ein zumutbares Angebot nach § 15a oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen, oder
d)zumutbare Arbeit nach § 16 Abs. 3 Satz 2 auszuführen,

2.der erwerbsfähige Hilfebedürftige trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abgebrochen oder Anlass für den Abbruch gegeben hat

Ein EEj kann dir auch ohne EGV zugewiesen werden.Nur kann der Nichtantritt seit 01.01.2009 nicht mehr sanktioniert werden.Desweiteren hättest du vorher die Bestimmtheit bemängeln können.

Da du den EEJ aber angetreten hast trifft für dich obiger Abs. 2 zu.
 

Moony

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#14
Hallo gnom123, die Vereinbarungen habe ich heute erst erhalten
 

Sissi54

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#15
Die Zuweisung ist absolut unbestimmt und rechtswidrig.
Diese MAE hätte gar nicht erst begonnen werden dürfen.

@Moony

Erhältst Du eine Mehraufwandsentschädigung ?
Es ist ja eine Maßnahme nach § 16 d.
Falls nicht, entstehen Fahrtkosten, dass Du evtl. drauflegst.
Das wären z.B. wichtige Gründe, alles sofort abzubrechen.

Erzähle mal genaueres, auch zur Sinnlosigkeit.
 

Sissi54

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#16
Nicht gleich so schwarz malen, gnom123 ! :icon_evil:

Wenn wichtige Gründe vorliegen, kann auch ohne Sanktion abgebrochen werden.

Dazu fehlen aber genauere Informationen.
 

Moony

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#17
Erhältst Du eine Mehraufwandsentschädigung ?
Es ist ja eine Maßnahme nach § 16 d.

ja, theoretisch pro Stunde ein Euro

Falls nicht, entstehen Fahrtkosten, dass Du evtl. drauflegst.

keine Fahrtkosten

Das wären z.B. wichtige Gründe, alles sofort abzubrechen.

bis jetzt musste ich nur den ganzen Tag lesen, aber später soll ich Vorträge halten können, Veranstaltungen unterstützen, Stolpersteine putzen
 

Moony

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#18
Sissi54 wie schreibt man eine PN, würde dir gerne ein link des vereins schicken
 

Sissi54

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#19
Steht im Text, der 1 € !
Habe ich überlesen, weil es nicht bei den Arbeitsinhalten stand.

Was bedeutet theoretisch 1 € ??? :confused:
 

Moony

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#20
Was bedeutet theoretisch 1 € ??? :confused:

na , weil ich noch nichts erhalten habe
 

Sissi54

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#21
Den anklicken, den Du eine PN schicken möchtest und dann auf private Nachricht !
 

Moony

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#22
Danke Sissi54, ich hoffe es hat geklappt
 
E

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#23
Das ist keine EGV, das ist ein Witz.

Der Euro steht zwar drin, aber rechtwidriger gehts anscheinend nicht.

Sowas würde ich nicht unterschreiben und es einem Anwalt übergeben, die haben nicht mal Ahnung von den einfachsten Verwaltungsregeln, so durcheinander wie das geschrieben wurde.
 

Sissi54

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#25
Typisch meine Verdächtigungen der letzten Zeit !

Gefördert durch den Europäischen Sozialfond ! :icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

Also kein Ende der Sinnlosmaßnahmen. :icon_neutral:
Der Geldtopf dafür wird immer größer.
 
E

ExitUser

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#26
...Also kein Ende der Sinnlosmaßnahmen. :icon_neutral:
Der Geldtopf dafür wird immer größer.

Zusätzliche Finanzmittel für Eingliederungsmaßnahmen



Trägerversammlung stellt für 2009 weitere 1,8 Millionen Euro zur Verfügung Die Trägerversammlung der Arbeitsgemeinschaft Dresden (ARGE) hat in iIhrer Sitzung am 29. Mai beschlossen, für das Haushaltsjahr 2009 zusätzliche 1,8 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. „Die zusätzlichen Mittel sollen unter den gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Geschäfts*führung einen größeren Gestaltungsspielraum beim Setzen arbeitsmarktpolitischer Akzente eröffnen", sagt Sozialbürgermeister Martin Seidel. Möglich wurde die Aufstockung durch zusätzliche Haushaltsmittel von Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aufgrund des Nachtragshaus*haltsgesetzes 2009.



Der Großteil der Mittel soll mit 1,3 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen am zweiten Arbeitsmarkt verwendet werden, so für zusätzliche Arbeitsgelegenheiten in Fortführung auslaufender Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Die restlichen Mittel sollen in den Bereich des ersten Arbeitsmarktes sowie in berufliche Weiterbildungen fließen.
Die Arbeitsgemeinschaft Dresden wurde am 1. Januar 2005 in Trägerschaft der Agentur für Arbeit Dresden und der Landeshauptstadt Dresden gegründet. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Umsetzung des Zweiten Sozialgesetzbuches, das die Grundsicherung für erwerbs*fähige Arbeitsuchende regelt. Sie soll insbesondere die Hilfebedürftigkeit der Leistungsempfänger durch deren Eingliederung in den Arbeitsmarkt beenden oder verringern.

DD.de


Die Arge-Wirtschaft boomt. Landesweit.
 

Moony

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#27
Hallo Sissi54,

danke alles angekommen, hat mir weitergeholfen
:icon_smile:
 

Rechtsverdreher

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#28
Ich habe übrigens, da ich nicht unterschrieben habe, seit Monaten keine gültige EGV.
Verlange doch mal ein Profiling und ein Eingliederungskonzept.

Außerdem frage mal nach, ob Du Anträge auf Kostenerstattungen auch nachträglich stellen kannst, und ob entstehende Fahrtkosten bzw. Kosten für Einschreiben mit Rückschein dafür übernommen werden. Wenn nicht, dann sollen die Dir beantworten wie das dann mit den Bewerbungsfristen zusammenpasst.

Zum Briefkasten nimst Du am besten immer einen Zeugen mit, dann ersparst Du Dir die Einschreiben/Rückschein Kosten.
 
E

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#29
Ich las gerade deine EGV durch. Das ist die EGV einer Komme und im Prinzip gar nicht so schlecht. Die sieht den EEJ ja gar nicht vor! Wie bist du denn zu dem EEJ gekommen? Irgendwie muss der dir doch zugewiesen worden sein.

An dieser EGV gefallen mir nur folgende Dinge nicht:

1) "Verpflichtet sich, an allen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit zu beteiligen". Diese "Maßnahmen" sind nicht bestimmt worden.

2) Wer ist denn der "Eigenbetrieb für Arbeit"? Nennt sich deine ARGE so? oder wurde die Vermittlung ausgegliedert? Oder ist das eine Personalberatung? Da aber in diesem "Eigenbetrieb für Arbeit" keine Maßnahme für dich vorgesehen ist, sondern nur reine Vermittlung, ist im Prinzip nichts dagegen einzuwenden.

3) Eine Eignungsfeststellung sollte ja eigentlich vor Abschluss einer EGV stattgefunden haben. Sie ist Teil des Profilings. Wurde denn von dir überhaupt ein Profiling erstellt? Wurdest du jemals nach Daten aus dem lebenslauf gefragt? Nach Stärken und Schwächen? Nach Gesundheitszustand? Familie? PKW? Das sind alles Daten, die ins Profiling gehören.

4) Die sprechen von einer "Chanceneinschätzung". D.h. hier muss einmal etwas besprochen worden sein. Wie denn?

5) Du sollst dich monatlich in eigener Initiative mind. 3 x bewerben. Man erstattet dir dafür auch die Kosten. Man sagt aber nicht, wo die Höchstgrenze für die Erstattung liegt. Auch Fahrten für Vorstellungstermine und für den Eignungstest werden übernommen.

6) Wenn du eine Arbeit findest, und weniger als der Hartz IV-Satz verdienst, dann stockt die ARGE es auf.

Ansonsten ist die EGV halbwegs OK. Erst wenn du mir alle Fragen aus diesem Posting beantwortest, kann ich dir weiterhelfen.
 

Moony

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#30
Hallo Mobydick, danke für deine Mühe

Ich las gerade deine EGV durch. Das ist die EGV einer Komme und im Prinzip gar nicht so schlecht. Die sieht den Ein-Euro-Job ja gar nicht vor! Wie bist du denn zu dem Ein-Euro-Job gekommen? Irgendwie muss der dir doch zugewiesen worden sein.

Mir wurde ein Stellenangebot zugesandt und ich sollte mich dort vorstellen.

An dieser EGV gefallen mir nur folgende Dinge nicht:

1) "Verpflichtet sich, an allen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit zu beteiligen". Diese "Maßnahmen" sind nicht bestimmt worden.

bei uns werden für Maßnahmen immer Teilvereinbarungen getroffen

2) Wer ist denn der "Eigenbetrieb für Arbeit"? Nennt sich deine ARGE so? oder wurde die Vermittlung ausgegliedert? Oder ist das eine Personalberatung? Da aber in diesem "Eigenbetrieb für Arbeit" keine Maßnahme für dich vorgesehen ist, sondern nur reine Vermittlung, ist im Prinzip nichts dagegen einzuwenden.

unsere Arge nennt sich Eigenbetrieb

3) Eine Eignungsfeststellung sollte ja eigentlich vor Abschluss einer EGV stattgefunden haben. Sie ist Teil des Profilings. Wurde denn von dir überhaupt ein Profiling erstellt? Wurdest du jemals nach Daten aus dem lebenslauf gefragt? Nach Stärken und Schwächen? Nach Gesundheitszustand? Familie? PKW? Das sind alles Daten, die ins Profiling gehören.

eine Eignungfeststellung hat nicht stattgefunden, ich war vor ca. 2 Jahren bei unserer Arge zum Profiling, ansonsten kenne ich meinen SB nicht

4) Die sprechen von einer "Chanceneinschätzung". D.h. hier muss einmal etwas besprochen worden sein. Wie denn?

keine Ahnung:icon_neutral:

5) Du sollst dich monatlich in eigener Initiative mind. 3 x bewerben. Man erstattet dir dafür auch die Kosten. Man sagt aber nicht, wo die Höchstgrenze für die Erstattung liegt. Auch Fahrten für Vorstellungstermine und für den Eignungstest werden übernommen.

dafür habe ich auch ein gesondertes Schreiben, für schriftliche Bewerbungen gibt es 5 €, per Mail 3€, bei Vorstellungsgesprächen holt man sich vorher einen Fahrtkostenantrag, eigentlich hatte ich noch nie Probleme diesbezüglich

6) Wenn du eine Arbeit findest, und weniger als der Hartz IV-Satz verdienst, dann stockt die ARGE es auf.

ja

Ansonsten ist die EGV halbwegs OK. Erst wenn du mir alle Fragen aus diesem Posting beantwortest, kann ich dir weiterhelfen.


Ich habe jetzt ein Schreiben für die Zuweisung erarbeitet und diese Zuweisung als rechtswidrig erklärt,

Sehr geehrte Damen und Herren,

die mir am 05.06.2009 übersandteTeilvereinbarung/ Zuweisung einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung nach §16d Satz 2 SGB IIist rechtswidrig, weil sie nicht hinreichend bestimmt ist.

Der Bestimmtheitsgrundsatz erfordert insbesondere, dass die Art der Tätigkeit, ihr zeitlicher Umfang und die zeitliche Verteilung im Arbeitsangebot bezeichnet werden. Diese Angaben sind erforderlich, um den Hilfebedürftigen in die Lage zu versetzen, das Angebot überprüfen zu können. Es genügt daher nicht, den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einer Einrichtung oder einem Arbeitgeber zuzuweisen und die Auswahl der konkreten Tätigkeit der Leitung der Einrichtung oder dem Arbeitgeber zu überlassen.

Denn die Verantwortung für die Korrektheit des Arbeitsangebots liegt insbesondere im Hinblick auf die Sanktionsfolgen allein beim Leistungsträger (LSG Hamburg, 11.07.2005, L 5 B 161/05 ER AS). Für eine Übertragung von Entscheidungsbefugnissen an den Maßnahmeträger fehlt es an einer gesetzliche Grundlage (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. März 2008 – L 10 B 445/08 AS ER).

dass bringe ich morgen zur Arge, natürlich nur gegen Bestätigung und bleibe den Verein erstmal fern oder was denkst du?
 
E

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#31
Verstehe ich das richtig:

Die EGV ist noch nicht unterschrieben worden und der Ein-Euro-Job kam als "Teilvereinbarung" der EGV?

Dann hast du ja gar keine gültige Zuweisung! Es liegt schriftlich (unterschrieben oder zugewiesen) nichts vor.

Im Prinzip bräuchtest du zum Job einfach nicht mehr hingehen. Sollte man dir eine Anhörung schicken, weil du nicht mehr hingegangen bist, dann begründest du sie damit, dass keine gültige EGV mit "Teilvereinbarung" vorliegt und auch keine zuweisung da ist. Dann gucken die aus der Röhre. Kannst dem Träger ja morgen telefonisch absagen und ihm sagen, dass du nicht kommst, weil keine gültige EGV vorliegt. Unterschreibe aber bitte davor nicht die EGV!!! Lass das einfach so.

Vermutlich werden sie dir dann die EGV per VA schicken. Bitte keine Bange. Das mit der "Teilvereinbarung" ist nämlich nicht zulässig und die werden ganz schön Angst bekommen, dass das vor Gericht geht. Die drücken sich gewaltig, so etwas per VA zu schicken.

Sollte das per VA kommen, dann melde dich bitte hier im Forum. Es wäre mir richtig ein Vergnügen, so eine EGV vors Gericht zu bringen. Sollte diese Zuweisung zum EEJ aber separat schriftlich noch kommen (d.h. nicht als "Teilvereinbarung"), dann melde dich bitte sofort im Forum. Die müsste abgelehnt werden.

Sollten man dir vorerst wegen Abbruch des EEJ irgend eine Sanktion auferlegen, wäre sie nicht rechtens, denn es liegt keine schriftliche und gültige Zuweisung vor. In so einem Fall rate ich dir, dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein zu holen und zum Fachanwalt für Sozialrecht zu gehen. Das kostet dich nur 10 Euros.
 
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#32
Inzwischen mußte ich einsehen, dass es nur um Zwangsarbeit, Judenverfolgung geht. Nach einer Woche macht mich diese Thematik schon psychisch krank.
Attest vom Arzt, daß diese Arbeit dir aus gesundheitlichen Gründen (auch eine psychische Beeinträchtigung ist eine Krankheit) nicht zuzumuten ist.... Ich finde das sehr legitim, weil das ist ein Thema das es schon sehr in sich hat, nicht jeder packt es, sich jeden Tag mit sowas zu beschäftigen.

Damit bist du diesen spezifischen, für dich zu belastenden EEJ los.
 

Sissi54

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#33
Hallo Moony !

Das Wort Zuweisung müsste in Deinem Schreiben an den Leistungsträger überhaupt nicht erwähnt werden, weil es keine ist.
Auch ist es kein Arbeitsangebot, wie darin erwähnt.
Deswegen wäre es alles überflüssig.
Du erwähnst somit darin Sachen, die Du überhaupt nicht erhalten hast !
Auch muss ein Leistungsempfänger nicht belehren, wie eine Zuweisung formell auszusehen hat.
Gerichtsurteile haben darin auch nichts zu suchen, außer BSG, denn wenn die jemand braucht, kann er sie sich suchen.
Die jucken Behörden überhaupt nicht.
Wenn überhaupt schriftlich reagieren, dann kurz und bündig eine formell korrekte Zuweisung fordern, weiter nichts.

Das verrät aber, wer das Schreiben vordiktiert hat. :icon_twisted:

Damit würdest Du nur unnötig Schlamm aufwühlen und es könnte noch als Ablehnung gewertet werden.

Denn Du hast ja die Maßnahme schon begonnen !!!
Deswegen ist die Situation anders und nicht zu vergleichen mit einem Angebot zu einer AGH o.ä., die noch nicht begonnen wurde.

Ist ja an Deinen eingestellten Schreiben zu lesen, wie doof die alle sind in den Behörden.

Erster Satz im Schreiben zur AGH aus Beirag # 1:

Zusätzlich zur Vereinbarung EGV (die nicht unterschrieben ist und demzufolge auch nicht gültig ist) ........die nachfolgende Maßnahme verbindlich vereinbart.
Zu einer Vereinbarung gehören zwei !
Es wurde mit Dir keine Maßnahme vereinbart !
Es erfolgte kein Vermittlungsvorschlag o.ä., nur eine angebliche, vom Leistungsträger behauptete Vereinbarung.

Gibt es eine Vereinbarungung mit dem Maßnahmeträger ? :confused:

Wenn nicht, dann wäre wirklich zu empfehlen, nicht mehr hinzugehen, denn hier dürfte rein rechtlich nichts passieren. Versuchen können die es natürlich immer mit Sanktionen, aber ob sie damit durchkommen müssen dann meistens Gerichte klären.

Also beruhigen, zurücklehnen und einfach abwarten, was passiert, denn dieses Schreiben zu der AGH ist nichts, weil es überhaupt keine rechtliche Grundlage hat ! :icon_party:
Um alles etwas zu entschärfen, wäre es ratsam, zu überlegen, die EGV zu unterschreiben, da ja die AGH darin nicht erwähnt wird.

:icon_daumen:
 
E

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#34
Hallo Moony !

Das Wort Zuweisung müsste in Deinem Schreiben an den Leistungsträger überhaupt nicht erwähnt werden, weil es keine ist.
Auch ist es kein Arbeitsangebot, wie darin erwähnt.
Deswegen wäre es alles überflüssig.
Du erwähnst somit darin Sachen, die Du überhaupt nicht erhalten hast !
Auch muss ein Leistungsempfänger nicht belehren, wie eine Zuweisung formell auszusehen hat.
Gerichtsurteile haben darin auch nichts zu suchen, außer BSG, denn wenn die jemand braucht, kann er sie sich suchen.
Die jucken Behörden überhaupt nicht.
Wenn überhaupt schriftlich reagieren, dann kurz und bündig eine formell korrekte Zuweisung fordern, weiter nichts.

Das verrät aber, wer das Schreiben vordiktiert hat. :icon_twisted:

Damit würdest Du nur unnötig Schlamm aufwühlen und es könnte noch als Ablehnung gewertet werden.

Denn Du hast ja die Maßnahme schon begonnen !!!
Deswegen ist die Situation anders und nicht zu vergleichen mit einem Angebot zu einer AGH o.ä., die noch nicht begonnen wurde.

Ist ja an Deinen eingestellten Schreiben zu lesen, wie doof die alle sind in den Behörden.

Erster Satz im Schreiben zur AGH aus Beirag # 1:

Zusätzlich zur Vereinbarung EGV (die nicht unterschrieben ist und demzufolge auch nicht gültig ist) ........die nachfolgende Maßnahme verbindlich vereinbart.
Zu einer Vereinbarung gehören zwei !
Es wurde mit Dir keine Maßnahme vereinbart !
Es erfolgte kein Vermittlungsvorschlag o.ä., nur eine angebliche, vom Leistungsträger behauptete Vereinbarung.

Gibt es eine Vereinbarungung mit dem Maßnahmeträger ? :confused:

Wenn nicht, dann wäre wirklich zu empfehlen, nicht mehr hinzugehen, denn hier dürfte rein rechtlich nichts passieren. Versuchen können die es natürlich immer mit Sanktionen, aber ob sie damit durchkommen müssen dann meistens Gerichte klären.

Also beruhigen, zurücklehnen und einfach abwarten, was passiert, denn dieses Schreiben zu der AGH ist nichts, weil es überhaupt keine rechtliche Grundlage hat ! :icon_party:
Um alles etwas zu entschärfen, wäre es ratsam, zu überlegen, die EGV zu unterschreiben, da ja die AGH darin nicht erwähnt wird.

:icon_daumen:
Also derartig saudumme Ratschläge hättest du dir sparen können. Die können doch nur von einer SB kommen! Oder von einem ahnungslosen Großmaul, der nicht sehr weit denken kann.

Das war doch gar keine Zuweisung, die Moony im Posting 1 eingescannt hat. Es war eine „Teilvereinbarung“ einer nicht unterschriebenen EGV. Ich werde dir jetzt mal genau erklären, was eine „Teilvereinbarung“ bei einer OPK ist, damit du nicht immer wieder so viel Blödsinn schreibst: Das ist ein Anhang! Die Unterschrift unter der EGV ist davor! D.h., die können jederzeit während der Laufzeit einer EGV soviel „Teilvereinbarungen“ anhängen wie sie wollen, wenn du die EGV, die sich im Posting 4 befindet, unterschreibt. Denn dort sind die Anhänge gar nicht aufgezählt. Das ist doch ganz eindeutig aus dem Posting 30 hervorgegangen! Was quasselst du denn von „Zuweisung“ und „Arbeitsangebot“???

Da sie die EGV nicht unterschrieben hat und das gesamte Verfahren, dass sehr viele OPK anwenden, niemals OK sein kann (aber leider noch nie vor dem Richter landete, weil eine OPK davor immer alles zurückzieht), konnte das noch nie eindeutig festgestellt und untersagt werden.

Ich würde mich ausdrücklich freuen, wenn du mir nicht immer wieder mit destruktiven und saudummen Bemerkungen in die Quere kommen würdest. Hier bleiben nur 2 Möglichkeiten übrig: Entweder sie holt sich ein Attest, dass sie den Job aus psychischen Gründen nicht machen kann (was ja auch stimmt), oder sie tut, wie ich im Posting 31beschrieben hat, rein garnichts, geht nicht mehr hin und unterschreibt die komische EGV nicht. Falls die sich überhaupt wagen, diesen selben Text als VA zu schicken (tun sie in der Regel nicht!), dann kann man denen endlich mal das Handwerk mit diesem Verfahren regeln. Das verbreitet sich nämlich von einer Kommune zur anderen. Verpfusche doch nicht schon wieder die besten Gelegenheiten dafür!

Sissi54, du bist ein Energievampyr. Warum hälst du dich nicht endlich einmal an die Vorgabe von Martin und postest nicht, wenn ich zuerst postest. Mir würde verdammt viel Kraft erspart bleiben und den Usern wäre geholfen.
 

Moony

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#35
Hallo an alle,

bin froh über eure Unterstützung, leider habe ich bei dem Verein eine Mitgliedschaft unterschrieben:icon_neutral: , aber dann habe ich jede Unterschrift verweigert. (Wie blöd war ich nur)
Das Schreiben werde ich dann mal in mein Papierkorb schieben.
Bin auch am überlegen die EGV zu unterschreiben.

Vor einen Monat habe ich bereits telefonisch eine Verlängerung eines 1€Job abgewendet, vielleicht sollte ich meine SB mal kennenlernen, ich denke das keiner weiß was ich in dem Verein eigentlich mache. Na, ich weiß die Idee werden jetzt einige blöd finden.

Also dann lieber zurücklehnen und abwarten!
 
E

ExitUser

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#36
Bin auch am überlegen die EGV zu unterschreiben.
Kann das sein, dass du hier das Wörtchen "nicht" vergessen hast? Wenn du diese EGV unterschreibst, hast du freiwillig dem EEJ zugesagt.

Und in den Papierkorb würde ich die nicht werfen. Bitte verwahre sie fein säuberlich bei dir auf. Das ist ein Beleg!
 

Moony

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#37
Kann das sein, dass du hier das Wörtchen "nicht" vergessen hast? Wenn du diese EGV unterschreibst, hast du freiwillig dem Ein-Euro-Job zugesagt.

Und in den Papierkorb würde ich die nicht werfen. Bitte verwahre sie fein säuberlich bei dir auf. Das ist ein Beleg!

Ich unterschreibe nichts, werde mich bloß um die blöde Mitgliedschaft kümmern.
 

Moony

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#39
Ich bin jetzt quasi Mitglied in diesem Verein und kann dort jetzt Essen gehen, basteln oder töpfern usw. , die Unterschrift für die Mitgliedschaft wäre nötig gewesen, wegen der Versicherung. Den Beitrag zahlt allerdings der Verein selbst.

Ich weiß, war dumm von mir :icon_neutral:
 
E

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Gast
#40
Ich bin jetzt quasi Mitglied in diesem Verein und kann dort jetzt Essen gehen, basteln oder töpfern usw. , die Unterschrift für die Mitgliedschaft wäre nötig gewesen, wegen der Versicherung. Den Beitrag zahlt allerdings der Verein selbst.

Ich weiß, war dumm von mir :icon_neutral:
Schau doch bitte in diesen Vertrag mal rein, ob da eine Kündigungsfrist enthalten ist und tippe hier mal rein, was da unter "Kündigung" steht. Ansonsten müsste man ihn mal sehen.
 

Moony

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#41
Das war nur soll ein kleiner Zettel, ich habe nur meinen Namen und Anschrift darauf geschrieben, Datum und Unterschrift. Dann stand oben auf dem Zettel nur Mitgliedschaft, sonst nichts. Also keine Bedingungen oder sonst was. Eine Kopie habe ich davon nicht.
 
E

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Gast
#42
Das war nur soll ein kleiner Zettel, ich habe nur meinen Namen und Anschrift darauf geschrieben, Datum und Unterschrift. Dann stand oben auf dem Zettel nur Mitgliedschaft, sonst nichts. Also keine Bedingungen oder sonst was. Eine Kopie habe ich davon nicht.
Normal kann man jede Unterschrift (auch bei einer Mitgliedschaft) innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

Mach das schriftlich, am Besten mit Empfangsbestätigung.

"Hiermit Widerrufe ich meine Unterschrift zur Mitgliedschaft bei ......" mit sofortiger Wirkung.

mfg

Mal schauen, was dann heraus kommt.
 
E

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Gast
#43
Normal kann man jede Unterschrift (auch bei einer Mitgliedschaft) innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

Mach das schriftlich, am Besten mit Empfangsbestätigung.

"Hiermit Widerrufe ich meine Unterschrift zur Mitgliedschaft bei ......" mit sofortiger Wirkung.

mfg

Mal schauen, was dann heraus kommt.
Eine Mitgliedsschaft kann man nicht widerrufen! Nur ein Testament oder eine Erklärung kannst du widerrufen. DAs muss schon gekündigt werden.
 

Sissi54

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#48
Mitgliedschaften sind meistens einseitige Beitrittserklärungen, die zu widerrufen gehen.

Gekündigt werden muss ein Vertrag !

Aber so lange das Schriftstück niemanden vorliegt, ist alles weitere dazu überflüssig.
Denn dazu haben Vereine Statute, die das unterschiedlich regeln.

Das Ende vom Lied ist jedenfalls, dass Moony keinerlei rechtskräftiges Schriftstück vorliegt, was zur Teilnahme an einer AGH verpflichtet.
Also fernbleiben und auf Schriftverkehr warten, denn das bisherige Erscheinen dort ist vorerst freiwillig.
Auch eine Mitgliedschaft verpflichtet dazu mit Sicherheit nicht.
 
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#49
Ich bewundere immer wieder die Fähigkeit mancher Teilnehmer hier im Forum, über einen Punkt solange zu diskutieren, bis sie Recht haben (oder das zumindest glauben). In dem von Dir verlinkten Wiki-Artikel steht eindeutig drin, für welche Art von Geschäften es ein Widerrufsrecht gibt. Von der Mitgliedschaft in einem Verein kann ich da beim besten Willen nichts entdecken.
 
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Gast
#50
Ich habe hier nun nicht diskutiert, sondern lediglich den § (in Ergänzung zu Sanchos Beitrag) genannt :icon_smile:, und m.E. fällt auch eine Vereinsmitgliedschaft darunter.
 
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#51
und m.E. fällt auch eine Vereinsmitgliedschaft darunter.
Nun, die Rechtsprechung und Dein Erachten sind offenbar zwei Paar Schuhe. In dem Wiki-Artikel steht eindeutig:
Wikipedia sagte :
bei verschiedenen Vertragsarten ein Widerrufsrecht:
Die Mitgliedschaft in einem Verein, der Leute beschäftigt, ist dort nicht aufgeführt, es sei denn, man würde eine derartige Mitgliedschaft in die Abteilung "Haustürgeschäft" oder "Fernabsatzgeschäft" einsortieren.
 

Moony

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#52
Ich werde morgen mit meiner Kündigung zum Verein gehen und mir das bestätigen lassen. Ich habe da keine Bedenken, dass ich mit denen Probleme bekomme.
 

FAR2009

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#53
Eben.
Im Übrigen gilt in einem Verein eine sogenannte Satzung, in der auch über Kündigung und Widerrufsrecht was stehen sollte.
Falls Du wie Du geschrieben hast, eh nur einen kleinen Zettel mit der Aufschrift "Mitgliedschaft" gesehen hast, und keine Satzung, ist das ganze eh Humbug.
 
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ExitUser

Gast
#55
Ich bewundere immer wieder die Fähigkeit mancher Teilnehmer hier im Forum, über einen Punkt solange zu diskutieren, bis sie Recht haben (oder das zumindest glauben). In dem von Dir verlinkten Wiki-Artikel steht eindeutig drin, für welche Art von Geschäften es ein Widerrufsrecht gibt. Von der Mitgliedschaft in einem Verein kann ich da beim besten Willen nichts entdecken.
Wiki ist zwar ein Infoportal, aber keineswegs mit den Gesetzen zu vergleichen.

Es gibt trotzdem ein Widerrufsrecht auch für solche "Vereine".

Wenn man einen Blanko-Zettel unterschreibt, dann ist das auch kein Mitgliedsantrag, besonders wenn nichts weiter darauf steht.

Auch mit einem "Mitgliedsantrag" geht man einen Vertrag ein.
 

Yogy

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#56
Ich bin jetzt quasi Mitglied in diesem Verein und kann dort jetzt Essen gehen, basteln oder töpfern usw. , die Unterschrift für die Mitgliedschaft wäre nötig gewesen, wegen der Versicherung. Den Beitrag zahlt allerdings der Verein selbst.

Ich weiß, war dumm von mir :icon_neutral:
Hallo erstmal,

also, ganz viele Baustellen hier und gar nicht so einfach alles zu sortieren, da leider die persönlichen Animositäten der Ratgebenden alles sehr unübersichtlich macht.

1. Baustelle EGV
2. Baustelle 1€ Job
3. Baustelle Beitrittserklärung Verein.

zu 3:

Was mich stutzig macht, ist die Tatsache, dass Moony, die durch den 1 € Job versichert sein sollte, eine Beitrittserklärung abgenötigt wurde mit dem Argument seitens des Vereins, sie sei dann versichert.

Was ist das denn? Ein Kopplungsgeschäft, ein Irrtum seitens Moony, da sie annahm ansonsten bei der Ausübung des Ein-Euro-Job nicht versichert zu sein?

Eine Bitte noch an alle:

Man traut sich ja kaum noch eine Frage, bzw. einen Beitrag zu schreiben, da man Angst haben muss, damit einen "Kleinkrieg auszulösen".

LG Yogy
 

Moony

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#57
Hallo an alle,

ich möchte mich bei allen bedanken, besonders bei Mobydick:icon_smile:
Die Mitgliedschaft ist beendet. Und der 1€Job ist ab heute auch Vergangenheit.

Erst war ich heute morgen bei dem Verein und habe dort alles geregelt. Danach wollte ich eigentlich wieder nach Hause und es "aussitzen", doch ich bin zur Arge gefahren und habe mit einen SB geredet. Sie hat mich sofort aus der Maßnahme genommen, mit der Begründung: "ein 1€Job soll keine Strafe sein".

Ich hätte nicht gedacht, dass das so problemlos abgeht.
Vielen Dank an das Forum :icon_klatsch:
 

blinky

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#59
Streitereien im Thread

Dies ist ein Forum um anderen Leuten zu helfen.

Die Streitereien und Anfeindungen helfen nicht weiter.

Im Gegenteil. Es verunsichert den Ratsuchenden und es kann schnell passieren, das man den Faden durch Off-Topic Beiträgen verliert.

Mir ist klar, das jeder unterschiedliche Meinungen zu den Themen hat und jeder anders vorgehen würde. Aber ich bitte euch reißt euch in Zukunft zusammen. Wir sind doch hier um uns gegenseitig zu helfen.

Blinky
 

sun2007

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Mitglied seit
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#60
Hallo,

ich möchte an dieser Stelle Moby ganz ausdrücklich für die
1. sehr gute und
2. sehr fleißige

Arbeit danken. Darüber hinaus stellt er/sie sich mit seiner/ihrer Hilfsbereitschaft in den Dienst von vielen hier und ist dabei bescheiden.

Ich erinnere mich, als ich dringend Beistand brauchte, habe ich einige hier direkt angesprochen, die dazu nicht bereit waren und das sind zum Teil ausgerechnet diejenigen, die jetzt neidisch auf das Dankeschön an Moby schauen.

Moby hilft den Leuten wirklich. Auf leise Art. Ohne großes Getrommel.

Da dürfen Leute, denen er/sie geholfen hat ruhig "Danke" sagen.

Gruß

Sun
 

Insekt

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Mitglied seit
2 Jan 2008
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#61
Hallo,

ich möchte an dieser Stelle Moby ganz ausdrücklich für die
1. sehr gute und
2. sehr fleißige

Arbeit danken. Darüber hinaus stellt er/sie sich mit seiner/ihrer Hilfsbereitschaft in den Dienst von vielen hier und ist dabei bescheiden.

Ich erinnere mich, als ich dringend Beistand brauchte, habe ich einige hier direkt angesprochen, die dazu nicht bereit waren und das sind zum Teil ausgerechnet diejenigen, die jetzt neidisch auf das Dankeschön an Moby schauen.

Moby hilft den Leuten wirklich. Auf leise Art. Ohne großes Getrommel.

Da dürfen Leute, denen er/sie geholfen hat ruhig "Danke" sagen.

Gruß

Sun
Richtig Sun, Du hast mir die Worte aus dem Munde genommen und ich schließe mich Deinem Geschriebenen an.

Die gekränkten Eitelkeiten einiger Damen hier kotzen einen langsam an, Mobbing in Reinkultur ist das, diese Frauen möchte ich nicht als Arbeitskolleginnen geschenkt haben, glaube mir Sun da würde es rumsen im Karton.

Scheiß Zickenalarm immer, lasst euren Frust woanders ab und hört endlich auf mit diesem Bockmist, damit ist keinem geholfen.

Mich wundert langsam das hier noch kein Moderator konsequent gegen diese Hetzerei vorgeht.

Gute Nacht
 
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