Wie soll es nach Krankschreibung weitergehen? (1 Betrachter)

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Versatile

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Hallo ihr Lieben,

bin im Moment ziemlich ratlos und weiß nicht, wie es bei mir weitergehen soll.

Bin 40 Jahre alt und momentan, seit ca. 6 Monaten, krank geschrieben. Kurz nach der Krankschreibung erhielt ich die Kündigung vom AG, bin also seit fünf Monaten auch ohne Job.

Im Jahr vor meiner Krankschreibung habe ich mich quasi nur noch auf dem Zahnfleisch zur Arbeit geschleppt, hab nur noch funktioniert und immer die Zähne zusammengebissen. Freizeit, Hausarbeit usw. blieb total auf der Strecke, hab nur noch zwischen Bett und Büro gependelt, das war's....
Totale Erschöpfung, Migräne, wechselnde Schmerzen und Übelkeit waren und sind meine ständigen Begleiter.

Nun schaffe ich es so ganz langsam, in meinem (Schnecken)Tempo, meine alltäglichen Aufgaben zu bewältigen, die jemand "normales" halt nach Feierabend oder am Wochenende erledigt.
Für zusätzliche Aufgaben, wie z.B. intensive Gartenarbeit, fehlt mir die Kraft. Alles außer der Reihe wirft mich direkt aus der Bahn.

Ein Problem ist, daß mich kein Arzt mit meinen Symptomen ernst nimmt und alles auf eine Depression geschoben wird. Gut, die mag auch vorhanden sein, allerdings ist meine Grundstimmung soweit okay, nur diese extreme körperliche und geistige Erschöpfung sowie Schmerzen in Muskeln und Gelenken sind vorhanden. die m.E. eine körperliche Ursache haben müssen.
Aber egal, zu welchem Doc ich gehe, ich soll immer nur Antidepressiva nehmen, als wäre damit alles behoben was mich quält. :icon_neutral:

Ich lehne diese Medikamente aus diversen Gründen für mich ab, habe aber jetzt mit einer Psychotherapie begonnen, da ich ja irgendwas tun "muß".

Außerdem war ich beim Endokrinologen, der zwar eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse diagnostizierte und meine Hormone erhöhte, ansonsten aber meint, daß meine Symptome nicht davon kämen.
(Wo zahlreiche Betroffene in Internetforen das aber ganz anders sehen....)

Nun drängt mich meine Psychologin, die mich krank schreibt, jedes mal, daß die Krankenkasse Druck mache und ich bald wieder ans Arbeiten denken soll.
Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das bewerkstelligen soll, wo ich mal eben so meinen Haushalt einigermaßen packe und jegliche Kleinigkeit mich überfordert.
Wenn ich ihr das erzählen will hört sie kaum richtig zu und kommt immer mit ihren Medikamenten, was mich echt sauer macht.

Von der KK hab ich bisher noch nichts gehört, außer einem Anruf einer Dame der Reha-Betreuung, die mich nach meinem Befinden fragte und meinte, sie würde sich dann Anfang April noch mal melden und hören, wie es mir geht. Die war sehr freundlich und machte keinerlei Andeutungen, daß ich schon viel zu lange krank sei oder ähnliches.

Wenn meine Psychologin mich nicht weiter krank schreiben will, dann muß ich mich ja arbeitslos melden beim Arbeitsamt.
Aber somit stehe ich auch offiziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, was aber de facto nicht so ist, da ich die Anforderungen eines "normalen" Arbeitgebers sicher nicht erfüllen kann.

Was soll ich also tun?
Da ich keine Diagnose für meine körperlichen Beschwerden habe, außer dieser Schilddrüsenerkrankung die aber lt. Arzt "keine Probleme macht", bin ich ja so gesehen nicht krank.

An einen Rentenantrag brauch ich überhaupt nicht zu denken, da hätte ich ganz sicher keine Chance.

Was soll ich also tun? Ich kann doch nicht zum Arbeitsamt gehen und denen sagen, daß ich zwar eine Stelle suche, aber Angst davor habe eine zu finden....?

Ich bin gelinde gesagt ziemlich verzweifelt und weiß echt nicht, wie es weitergehen soll .....

Hat jemand eine Idee, oder vielleicht schon ähnliches erlebt?

Liebe Grüße
Versatile
 

peramos

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Eine psychosomatische Behandlung in einer Klinik kann dir bestimmt nicht schaden.
In deinem Alter wird man von Ärzten nicht war genommen, wenn man die Erkrankung äußerlich nicht auf Anhieb erkennen kann und die Hausärzte haben ja kaum Zeit für einen Patienten heutzutage ist es Trend alles auf die Psyche zu schieben.
Bei mir wollen sie auch alle Schmerzen die ich habe auf die Psyche abwälzen.
 
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Hi Versatile,

herzlich willkommen im Forum.

Hab grad eine ganz ausführliche Antwort auf Deinen Beitrag versucht zu schreiben - war fast fertig, kam dann auf eine Taste und weg wars :icon_neutral: :icon_party:

Ich muss jetzt leider weg (Wichtiger Termin). Werde mich aber heute Nachmittag nochmal dazu äußern.

Wichtig ist, wie Peramos schon geschrieben hat. Glaub nicht alles und vor allem lass Dich nicht unterkriegen.

Und dass die Krankenkasse immer mal nachfragt ist völlig normal. War bei mir auch so. Das schon mal vorab. Da musst Du Dir nichts denken :icon_smile:



Bis dann
 

Versatile

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Danke, ihr beiden, ich bin froh, daß es dieses Forum gibt - hier wird man wenigstens verstanden und trifft auf Menschen, die ähnliches erleben und teilweise in gleichen Situationen sind wie man selber.

Eigentlich traurig, daß man Trost daraus ziehen muß, daß es anderen auch dreckig geht. Wär doch schön, wenn es uns allen gut ging, gelle?

Muci, das mit dem Verschwinden eines langen Textes ist mir auch schon oft passiert..... sehr ärgerlich, sch*** Technik manchmal.

Würde mich natürlich freuen wenn Du noch mal Zeit fändest, aber mach dir bitte keinen Stress. :icon_evil: :icon_smile:


Ohwei .... ich hab grad interessehalber mal in der Tabelle zum GdB gestöbert ......
Ich litt seit frühester Jugend an Endometriose und bekam u.a. auch deshalb im Alter von 32 eine Total-OP, seither Hormonersatztherapie.
Nun hab ich vorhin gesehen, daß einem allein bei schwerem Verlauf der Endom. (und so war es bei mir) einen GdB mit 50 geben kann. :icon_eek:
Sowas sagt einem keiner ..... und bei meiner ganzen Vor-/Krankengeschichte sieht kein einziger Arzt die Zusammenhänge, und daß meine jetzigen Probleme mit dem ganzen vorherigen Driß zu tun haben können. :icon_neutral:

Bin trotz zahlreicher OPs und Krankheiten immer wieder schnell arbeiten gegangen, habe nie eine Kur oder Reha gemacht. Jetzt sitze ich am Ende der Fahnenstange und packe gar nichts mehr ..... verdammt.

Vielleicht sollte ich tatsächlich eine Reha beantragen - nur, wo mache ich das am besten? Rentenversicherung oder Krankenkasse?
Bin ja quasi im Moment in einem "Schwebezustand", habe keinen Job und auch nicht beim Arbeitsamt registriert.
 

Atlantis

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Danke, ihr beiden, ich bin froh, daß es dieses Forum gibt - hier wird man wenigstens verstanden und trifft auf Menschen, die ähnliches erleben und teilweise in gleichen Situationen sind wie man selber.

Eigentlich traurig, daß man Trost daraus ziehen muß, daß es anderen auch dreckig geht. Wär doch schön, wenn es uns allen gut ging, gelle?
:confused:

Muci, das mit dem Verschwinden eines langen Textes ist mir auch schon oft passiert..... sehr ärgerlich, sch*** Technik manchmal.

Würde mich natürlich freuen wenn Du noch mal Zeit fändest, aber mach dir bitte keinen Stress. :icon_evil: :icon_smile:


Lass mal ein großes Blutbild machen aber nicht bei deinem Arzt


Sondern privat nur das koste ja 69 Euro ein totale Blutanalyse koste
160,- Euro aber dann weißt du was bei dir nicht
in Ordnung ist mit den Schmerzen sonst wandert man Jahre lang von einen Trottel zum andern da ihre Blutwerte aus dem Labor vieles nicht
Prüfen das aus Kostengründen.



Dann Labor Screening von den Ausscheidungen flüssig und feste Stoffe.
Danach kannst du den die gern mit der Psycho- schiene daher kommen die Befunde um die Ohren hauen bei den meisten
Ärzten wirst du heute ja verarscht mit 39.90 Euro pro Quartal mach die
Ärzte doch nichts mehr.
Ich musst mein auch Aufklären das ich 35 Jahre Beiträge gezahlt habe
und wir heut doch keine Bittsteller sind.
Mein Schwiegersohn löhnt jeden Monat mit Arbeitgeberanteil für seine Familie 689Euro Krankenkassenbeitrag was soll der Denken wenn für jede Person seiner Familie nur im Quartal von der Krankenkasse 39,90 Euro zur Verfügung gestellt werden für den Hausarzt und dieser nicht
mehr alles Machen will.
Bei mir war es früher auch so bis ich dann zur MRT und Blutanalyse
war danach wurden die Würstchen ganz klein und das Beste man muss sich nicht mehr von irgendwelchen dämlichen Personen wie auch im Arbeitsamt ihre MDK voll labbern lassen es könnt ja seelisch bedingt sein. :icon_smile:


LG
Atlantis
 

Versatile

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Hallo Atlantis,

ich teile Deine Meinung voll und ganz.

Meine Blutwerte wurden erst vor ein paar Wochen sehr umfangreich getestet, auch die bei einem "normalen" Blutbild nicht gemacht werden.

Ergebnis war, daß ich diese autoimmunge Schilddrüsenerkrankung habe.
Doch auch wenn etliche ebenfalls betroffene seltsamerweise die gleichen Symptome schildern wie ich sie habe, sind die meisten Ärzte der Meinung, daß diese Erkrankung nicht solche heftigen Auswirkungen haben könne.
:icon_eek:
Das würde also folglich heißen, daß alle Betroffenen einen an der Klatsche haben und sich ihre Beschwerden nur einbilden .....

Ist schon echt traurig, daß man für seine wahnsinnig hohen Beiträge nichts bekommt - außer in meinem Fall Antidepressiva
 

Hungrig

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Hallo Versatile, ich wage mal zu behaupten, dass ich nachempfinden kann, wie Du Dich fühlst, ich selbst habe auch einen langen Weg über viele Ärzte, bzw. Arztbesuche, beschritten und wenn man nicht gerade einen abgetrenten Arm hat, scheint fast jeder Arzt ratlos im Bezug auf Diagnosenerstellung zu sein und dann wird sofort die Frage nach den wirtschaftlichen Verhältnissen gestellt. Die Zwangsläufigkeit, die daraus resultiert, was ein Arzt annimmt, steht dann immer in Deiner Krankenakte, psychosomatische Schmerzen.

Ich selbst war auch eine lange Zeit auf Ursachenforschung, warum ich z.B. immer, um es mal sallop zu formulieren, auf´s Klo musste. Nach zwei Urologen, die 2005 nichts feststellten, ausser, dass ich sehr gereizt und nervös wirkte, was sie als Ursache sahen, was aber eine Folge dieses Umstandes war, bin ich dann zu mehreren Allg.Med.. Dann hiess es eine zeitlang, dass die Bandscheibe ursächlich war, hatte auch einen Vorfall im Lendenwirbelbereich, war also nicht von der Hand zu weisen. Jedoch war vor dem erhofften OP-Beginn ein Neurologe der Meinung:"Nein, das ist psychisch!" - Gut, dann hab ich mir gesagt, ist okay, will nur gesund werden und mit Uni weitermachen. Bin dann auch in eine Klinik gegangen für psychosomatische Erkrankungen und hab alles mitgemacht, schliesslich verliert man ja auch die Objektivität für den eigenen Fall und sollte mal ruhig bleiben. Zufällig war ich dann allerdings beim 3. Urologen, der als einziger so eine "interne Ultraschallsonde" einsetzte... nach 2 Minuten meinte er, dass ich eine Prostataentzündung hatte und diese nun halt vernarbt sei und für die Beschwerden sorgen würde. Nach 3 Jahren Rumlauferei... wohlgemerkt. Uni abgebrochen, usw. ...


Fakt ist, hätte man das einfach vorher diagnostiziert, dann hätte ich mir diesen Marathon, sowie die Entstehung von Depressionen und Verachtung beim Jobcenter sparen können. Zwischendurch verlor ich oft den Willen weiterzumachen, kann sich ja jeder vorstellen, wie man sich da fühlt, wenn man von oben herab behandelt wird und sich nicht mehr imstand sieht sich zu wehren, da man im Grunde nur eine Nummer ist, die der Willkür eines SB ausgeliefert ist.
Der Weg in eine solche Klinik ist nicht unbedingt schlimm, denn ich vermute mal, dass durch "Deinen Marathon" auch viel seelisch zerbrochen ist und gerade das wiegt am meisten auf, bzw. verdoppelt oder verdreifacht das Leiden. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Zeit in dieser Klinik genossen habe.

Zu der von Dir geschilderten Ärztemeinung bzgl. Leiden und Schmerzen bin ich mittlerweile einfach so eingestellt, dass "es Haben" und "davon zu wissen, weil man es studiert hat", zwei verschiedene Seiten sind. Für den Patienten, bei dem das (was auch immer)sehr schnell diagnostiziert wird, ist der Druck und die Symtomatik nicht so einschneidend wie bei dem Patienten, der zum 30. male beim 6. Arzt im Wartezimmer sitzt und mitansehen muss, wie sich die MFA das Maul über einen zerreissen. Sowas drückt die Stimmung und erhöht den subjektiv empfundenen Schmerz, seelisch als auch körperlich und Ärzte gehen wohl meist davon aus, dass der kleinste "wahrgenommene Schmerz" bei einer Krankheit, normal ist, der Rest ist die Psychoschiene, doch das wird einem mehr schlecht als recht ins Gesicht geschleudert.
 

galigula

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Hallo ihr Lieben,

bin im Moment ziemlich ratlos und weiß nicht, wie es bei mir weitergehen soll.

Bin 40 Jahre alt und momentan, seit ca. 6 Monaten, krank geschrieben. Kurz nach der Krankschreibung erhielt ich die Kündigung vom AG, bin also seit fünf Monaten auch ohne Job.

Im Jahr vor meiner Krankschreibung habe ich mich quasi nur noch auf dem Zahnfleisch zur Arbeit geschleppt, hab nur noch funktioniert und immer die Zähne zusammengebissen. Freizeit, Hausarbeit usw. blieb total auf der Strecke, hab nur noch zwischen Bett und Büro gependelt, das war's....
Totale Erschöpfung, Migräne, wechselnde Schmerzen und Übelkeit waren und sind meine ständigen Begleiter.

Nun schaffe ich es so ganz langsam, in meinem (Schnecken)Tempo, meine alltäglichen Aufgaben zu bewältigen, die jemand "normales" halt nach Feierabend oder am Wochenende erledigt.
Für zusätzliche Aufgaben, wie z.B. intensive Gartenarbeit, fehlt mir die Kraft. Alles außer der Reihe wirft mich direkt aus der Bahn.

Ein Problem ist, daß mich kein Arzt mit meinen Symptomen ernst nimmt und alles auf eine Depression geschoben wird. Gut, die mag auch vorhanden sein, allerdings ist meine Grundstimmung soweit okay, nur diese extreme körperliche und geistige Erschöpfung sowie Schmerzen in Muskeln und Gelenken sind vorhanden. die m.E. eine körperliche Ursache haben müssen.
Aber egal, zu welchem Doc ich gehe, ich soll immer nur Antidepressiva nehmen, als wäre damit alles behoben was mich quält. :icon_neutral:

Ich lehne diese Medikamente aus diversen Gründen für mich ab, habe aber jetzt mit einer Psychotherapie begonnen, da ich ja irgendwas tun "muß".

Außerdem war ich beim Endokrinologen, der zwar eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse diagnostizierte und meine Hormone erhöhte, ansonsten aber meint, daß meine Symptome nicht davon kämen.
(Wo zahlreiche Betroffene in Internetforen das aber ganz anders sehen....)

Nun drängt mich meine Psychologin, die mich krank schreibt, jedes mal, daß die Krankenkasse Druck mache und ich bald wieder ans Arbeiten denken soll.
Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das bewerkstelligen soll, wo ich mal eben so meinen Haushalt einigermaßen packe und jegliche Kleinigkeit mich überfordert.
Wenn ich ihr das erzählen will hört sie kaum richtig zu und kommt immer mit ihren Medikamenten, was mich echt sauer macht.

Von der KK hab ich bisher noch nichts gehört, außer einem Anruf einer Dame der Reha-Betreuung, die mich nach meinem Befinden fragte und meinte, sie würde sich dann Anfang April noch mal melden und hören, wie es mir geht. Die war sehr freundlich und machte keinerlei Andeutungen, daß ich schon viel zu lange krank sei oder ähnliches.

Wenn meine Psychologin mich nicht weiter krank schreiben will, dann muß ich mich ja arbeitslos melden beim Arbeitsamt.
Aber somit stehe ich auch offiziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, was aber de facto nicht so ist, da ich die Anforderungen eines "normalen" Arbeitgebers sicher nicht erfüllen kann.

Was soll ich also tun?
Da ich keine Diagnose für meine körperlichen Beschwerden habe, außer dieser Schilddrüsenerkrankung die aber lt. Arzt "keine Probleme macht", bin ich ja so gesehen nicht krank.

An einen Rentenantrag brauch ich überhaupt nicht zu denken, da hätte ich ganz sicher keine Chance.

Was soll ich also tun? Ich kann doch nicht zum Arbeitsamt gehen und denen sagen, daß ich zwar eine Stelle suche, aber Angst davor habe eine zu finden....?

Ich bin gelinde gesagt ziemlich verzweifelt und weiß echt nicht, wie es weitergehen soll .....

Hat jemand eine Idee, oder vielleicht schon ähnliches erlebt?

Liebe Grüße
Versatile
Ich habe mir seit langem angewöhnt,meine Diagnosen selbst zu stellen.
Meine Fehlerquote ist besser als die der Ärzte,da die meist ziemlich desinteressiert sind.
Du selbst musst nach Ursachen deiner Symptome forschen.
Viele Beschwerden gehen von der Wirbelsäule aus,es kann auf jeden Fall nicht schaden,sich mal von einem wirklich guten Physiotherapeuten durchchecken zu lassen.
Auch das Gebiss kann enorme Probleme machen,bei mir war es ein wurzeltoter Zahn,der meinen Blutdruck 2 Jahre lang hochgejagt hat,nach Entfernung des Übeltäters normalisierte sich der Blutdruck wieder,so ein Zahn kann dich umbringen.War übrigens auch meine eigene Diagnose,Arzt hat bei Frage nach Bluthochdruckursache mehr oder weniger nur mit der Schulter gezuckt.
Vielleicht auch mal Amalgam entfernen ?
Mein Schmerztherapeut sagt,sie sind ihr eigener Arzt,wir Ärzte sind nur ihr Werkzeug.
 
E

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Gast
Danke, ihr beiden, ich bin froh, daß es dieses Forum gibt - hier wird man wenigstens verstanden und trifft auf Menschen, die ähnliches erleben und teilweise in gleichen Situationen sind wie man selber.

Eigentlich traurig, daß man Trost daraus ziehen muß, daß es anderen auch dreckig geht. Wär doch schön, wenn es uns allen gut ging, gelle?

Muci, das mit dem Verschwinden eines langen Textes ist mir auch schon oft passiert..... sehr ärgerlich, sch*** Technik manchmal.

Würde mich natürlich freuen wenn Du noch mal Zeit fändest, aber mach dir bitte keinen Stress.


Ohwei .... ich hab grad interessehalber mal in der Tabelle zum GdB gestöbert ......
Ich litt seit frühester Jugend an Endometriose und bekam u.a. auch deshalb im Alter von 32 eine Total-OP, seither Hormonersatztherapie.
Nun hab ich vorhin gesehen, daß einem allein bei schwerem Verlauf der Endom. (und so war es bei mir) einen GdB mit 50 geben kann.
Sowas sagt einem keiner ..... und bei meiner ganzen Vor-/Krankengeschichte sieht kein einziger Arzt die Zusammenhänge, und daß meine jetzigen Probleme mit dem ganzen vorherigen Driß zu tun haben können.

Bin trotz zahlreicher OPs und Krankheiten immer wieder schnell arbeiten gegangen, habe nie eine Kur oder Reha gemacht. Jetzt sitze ich am Ende der Fahnenstange und packe gar nichts mehr ..... verdammt.

Vielleicht sollte ich tatsächlich eine Reha beantragen - nur, wo mache ich das am besten? Rentenversicherung oder Krankenkasse?
Bin ja quasi im Moment in einem "Schwebezustand", habe keinen Job und auch nicht beim Arbeitsamt registriert.
Hi Versatile,

da bin ich wieder :icon_smile:

Ich würde an Deiner Stelle erstmal über die Krankenkasse eine Reha/Kur wegen Deiner Schmerzen und wegen der psychosomatischen Dinge stellen. Dazu einfach die Krankenkasse anrufen. Die schicken Dir dann hierfür Unterlagen. Die zusammen mit Deinem Facharzt bzw. Hausarzt ausfüllen und zurückschicken. Wenn es nicht genehmigt wird, dann sofort einen Widerspruch einlegen. Und wenn das nicht hilft, dann über die Deutsche Rentenversicherung einen Antrag auf Reha/Kur stellen. Ist fast das gleiche Prozedere, nur das diese Reha/Kur über Deinen Facharzt beantragt wird.

Sollte Dir dies alles zu lange dauern, dann such Dir eine ganz "normale" psychosomatische Klinik aus dem Internet raus. Dort anrufen und Anmeldeformular anfordern. Dieses ausfüllen und wieder zurückschicken. Eine Aufnahme ist dann meist in der Zeit zwischen 3 und 5 Wochen gegeben. In einer psychosomatischen Klinik bleibt man minimum 6 Wochen, manchmal auch viele Wochen länger (je nach Krankheitsbild). Hierzu benötigst Du bei einer Aufnahme dann nur eine Überweisung vom Facharzt oder Hausarzt.

Wichtig ist also in jedem Fall, daß Du Dir einen "guten" Arzt suchst, der Dir zuhört, der Deine gesundheitlichen Probleme wirklich ernst nimmt und Dich unterstützt. Ausserdem ist Vertrauen wichtig. Zu dem Psychologen würde ich nicht mehr hingehen, wenn Du das Gefühl hast, daß er Dich bzw. Deine Beschwerden nicht ernst nimmt. Such Dir einen anderen.

Desweiteren bei der Krankenkasse eine Befreiung zur Zuzahlung beantragen wegen chronischer Krankheit. (Siehe Anlagen)

Dann würde ich an Deiner Stelle ärztliche Stellungnahmen, Gutachten, Klinikberichte usw. zusammensammeln (Siehe Anlagen)

Beraten lassen kannst Du Dich bezüglich Antrag auf Schwerbehinderung und Antrag Erwerbsminderungsrente bei jedem Sozialverband (z.B. VDK), Caritas, bei einer Gewerkschaft (falls Du Mitglied bist). Auch die Beantragung dieser Dinge kann über diese Verbände, Institutionen abgewickelt werden.

Bezüglich Schwerbehinderung und GDB kannst Du Dich auch hier durchlesen (auf dieser Seite dann bei "Teil A" auf "GdB/Mde-Tabelle" klicken : GDB/Mde-Tabelle: Anhaltspunkte 2008 und hier: GDB ausführlich

Hier ein Link bezüglich Erwerbsminderungsrente: Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und hier ErwerbsminderungsrenteSozial-Fibel

So, nun bist erstmal versorgt und kannst Dich durchlesen.

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen! Im übrigen: Du bist nicht alleine mit Deinem Prozedere. Viele mussten da durch oder sind am kämpfen. Ich im übrigen auch. Lass Dich nicht unterkriegen und vor allem niemals aufgeben. Und die Pausen nicht vergessen - die braucht man nämlich sehr!

Alles Gute!
 

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münchnerkindl

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Wurden denn auch schon exotischere Sachen getestet, also Dinge wie Borreliose, Fibromyalgie, etc usw. ich bin ja kein Arzt, aber da kann doch so einiges dahinterstecken.

Ich würden den Hausarzt wechseln und ebenso einen anderen Psychologen suchen, weil was willst du mit jemandem der deine real existierenden Beschwerden nur bagatellisiert. Weil selbst wenn die Beschwerden psychosomatisch sein sollten sind sie immer noch stark behindernd und leiden verursachend, genau wie eine körperlich verursachte Krankheit.

Ich weiß, mich haben auch bagatellisierende Ärzte so richtig in die Scheisse reingeritten.

Also such dir jemanden der dich ernstnimmt. Such dir einen Facharzt für Schmerztherapie und einen wirklich brauchbaren Psychologen.
 

Rechtsverdreher

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Ohne Selbstdiagnose ist man heutzutage angeschissen.

Ich hatte auch mal jahrelang ein Müdigkeitssyndrom, bis ich dann rausgefunden habe das ich allergisch gegen Koffein bin. Seitdem ich auf Kaffee verzichte ist das auskuriert. Ausserdem reagiere ich allergisch auf den Multivitaminsaft von Lidl, wenn ich den trinke kann ich mich kaum 4 Stunden am Stück wachhalten. Das ist aber nicht ungewöhnlich, viele Menschen reagieren auf exotische Früchte allergisch.

Ich hatte auch mal jahrelang Rückenprobleme und immer als ich aufhörte Kaffee zu trinken waren die Rückenschmerzen nach einer Woche verschwunden. Nach ein paar Zyklen habe ich dann bemerkt das meine Muskulatur vom Koffein geschwächt wird und zwar soweit das die Bandscheiben nicht mehr in ihrer Position gehalten werden, verrutschen und so auf Rückenmark drücken. Das war immer Morgens beim Aufstehen, da hat es knack gemacht und ab diesem Zeitpunkt hatte ich Dauerrückenschmerzen. Seitdem ich keinen Kaffee mehr trinke sind meine jahrelangen Rückenschmerzen komplett verschwunden.

Dann kann ich noch Brennesel-/Fencheltee von Lidl, Zinnkrauttee und Cistrosetee empfehlen, die Wirkung war bei mir jedenfalls ziemlich gut. Das sind extreem wirksame Teesorten. Cistrose wirkt sogar bei HIV, da dieser Tee stark antiviral ist.

Die Ursache für ein Müdigkeitssyndrom ist natürlich nicht bei jedem eine Lebensmittelallergie, aber bestimmt bei ziemlich vielen Leuten.
 

Atlantis

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Muci
Sollte Dir dies alles zu lange dauern, dann such Dir eine ganz "normale" psychosomatische Klinik aus dem Internet raus. Dort anrufen und Anmeldeformular anfordern. Dieses ausfüllen und wieder zurückschicken. Eine Aufnahme ist dann meist in der Zeit zwischen 3 und 5 Wochen gegeben. In einer psychosomatischen Klinik bleibt man minimum 6 Wochen, manchmal auch viele Wochen länger (je nach Krankheitsbild). Hierzu benötigst Du bei einer Aufnahme dann nur eine Überweisung vom Facharzt oder Hausarzt.

Endometriose und bekam u.a. auch deshalb im Alter von 32 eine Total-OP, seither Hormonersatztherapie.
Dir ist doch bewusst das Sie geschrieben hat was sie hat das ist nicht
psychosomatisch das ist ein handfeste körperliche Erkrankung.
Da kommst du ihr schon wider mit der Psychosomatischen Klinik Angeschissen.



Genau ich war auch mal für so ein Klinik (Bad Merkendheim) vorgesehen zur Schmerzverarbeitung als ich dann dort war und meine Berichte der Erkrankung mitbracht mit den MRT aufnahmen ob sie den meine Syringomyelie mit Liquor blut Schrankenstörung behandeln können habe die gesagt warum hat die Rentenversicherung das nicht mitgeteilt. Da war es vorbei mit psychosomatisch, sie sagten mir dort das Sie das nicht Behandeln können und ich währ dort in der falschen Rehaklinik, konnte nach Hause fahren und wurde nachher in
der Rehaklinik Damp 2000 aufgenommen
es gibt halt noch zu viele Schlaumeier in der Gesellschaft die selber eine Behandlung im Kopf benötigen. Wenn der Körper krank ist, wird auch die Seele leiden aber an der Seele rumdoktern bringt den Körper nicht dazu traumatische Schäden zurück zu bilden.
Dann wollen diese Psychotiker den Mensch an der perversen Gesellschaft mit seine Leiden anpassen, Stadt die Gesellschaft zu ändern das der Mensch nicht mehr an diesen Wahnsinn krank wird.
 
E

ExitUser

Gast
Dir ist doch bewusst das Sie geschrieben hat was sie hat das ist nicht
psychosomatisch das ist ein handfeste körperliche Erkrankung.
Da kommst du ihr schon wider mit der Psychosomatischen Klinik Angeschissen.
:confused: Was heisst hier "angeschissen" ? Und was heisst hier "schon wieder"? Vielleicht wäre es gut, wenn Du genau liest.

Im übrigen ist auch die Seele wichtig. Auch die muss heilen, besonders dann, wenn man Schmerzpatient ist. (Ich bin das im übrigen auch)

Ich würde an Deiner Stelle erstmal über die Krankenkasse eine Reha/Kur wegen Deiner Schmerzen und wegen der psychosomatischen Dinge stellen. Dazu einfach die Krankenkasse anrufen. Die schicken Dir dann hierfür Unterlagen. Die zusammen mit Deinem Facharzt bzw. Hausarzt ausfüllen und zurückschicken. Wenn es nicht genehmigt wird, dann sofort einen Widerspruch einlegen. Und wenn das nicht hilft, dann über die Deutsche Rentenversicherung einen Antrag auf Reha/Kur stellen. Ist fast das gleiche Prozedere, nur das diese Reha/Kur über Deinen Facharzt beantragt wird.
Wichtig ist also in jedem Fall, daß Du Dir einen "guten" Arzt suchst, der Dir zuhört, der Deine gesundheitlichen Probleme wirklich ernst nimmt und Dich unterstützt. Ausserdem ist Vertrauen wichtig. Zu dem Psychologen würde ich nicht mehr hingehen, wenn Du das Gefühl hast, daß er Dich bzw. Deine Beschwerden nicht ernst nimmt. Such Dir einen anderen.
 

Atlantis

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18 Juni 2005
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:confused: Was heisst hier "angeschissen" ? Und was heisst hier "schon wieder"? Vielleicht wäre es gut, wenn Du genau liest.

Im übrigen ist auch die Seele wichtig. Auch die muss heilen, besonders dann, wenn man Schmerzpatient ist. (Ich bin das im übrigen auch)
Muci bitte um Gnade angeschissen war ja etwas zu Hart.:icon_hug:
 

Nimrodel

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Hallo Versatile,

ich musste nur die erste Hälfte deines Eingangspostings lesen und ich dachte da spontan an eine SD-Geschichte.
Mir ging, bzw. geht es genauso wie dir und auch ich habe auch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die nach Ärztemeinung KEINE Beschwerden machen kann, schon garnicht die, die ich habe, weil meine SD-Werte noch nicht "passend" sind.
Sind übrigens die gleichen Beschwerden wie bei dir.
Muskel-Gelenkschmerzen vom feinsten, Erschöpfung nach minimalster Anstrengung, Konzentrationsmangel ... kennst das ja.
Ich war ein Jahr lang in der Psychoschiene, nichts wurde untersucht, nur Psychopharmake gereicht.
Meine Diagnosen (Fructoseintoleranz, Hashimoto) hab ich selbst im Internet recherchiert und meinen Hausarzt damit konfrontiert.
Und prompt waren beide Tests positiv.
Die Psychoschiene funktioniert jetzt nicht mehr mit mir. Wenn ich das schon höre, dann stehen mir die Haare zu Berge.
Es ist meine Gesundheit, meine Lebensqualität, die durch die Ignoranz und die Sparsamkeit der Ärzte den Bach runter geht.

Man muss heute wirklich hergehen und selbst suchen, was einem fehlen könnte und wenn man das dann weiß, geht man zum Arzt und sagt, was man abgeklärt haben möchte.
Eigentlich sollte man dafür einen Teil seines Honorars verlangen, immerhin hat man ihm das nachdenken abgenommen.:icon_neutral:

Nimrodel
 

Atlantis

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Hallo Versatile,

ich musste nur die erste Hälfte deines Eingangspostings lesen und ich dachte da spontan an eine SD-Geschichte.
Mir ging, bzw. geht es genauso wie dir und auch ich habe auch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die nach Ärztemeinung KEINE Beschwerden machen kann, schon garnicht die, die ich habe, weil meine SD-Werte noch nicht "passend" sind.
Sind übrigens die gleichen Beschwerden wie bei dir.
Muskel-Gelenkschmerzen vom feinsten, Erschöpfung nach minimalster Anstrengung, Konzentrationsmangel ... kennst das ja.
Ich war ein Jahr lang in der Psychoschiene, nichts wurde untersucht, nur Psychopharmake gereicht.
Meine Diagnosen (Fructoseintoleranz, Hashimoto) hab ich selbst im Internet recherchiert und meinen Hausarzt damit konfrontiert.
Und prompt waren beide Tests positiv.
Die Psychoschiene funktioniert jetzt nicht mehr mit mir. Wenn ich das schon höre, dann stehen mir die Haare zu Berge.
Es ist meine Gesundheit, meine Lebensqualität, die durch die Ignoranz und die Sparsamkeit der Ärzte den Bach runter geht.

Man muss heute wirklich hergehen und selbst suchen, was einem fehlen könnte und wenn man das dann weiß, geht man zum Arzt und sagt, was man abgeklärt haben möchte.
Eigentlich sollte man dafür einen Teil seines Honorars verlangen, immerhin hat man ihm das nachdenken abgenommen.:icon_neutral:

Nimrodel


Die neuste Masche der Ärzte ist zum Quartalsende wenn ihr Krankenkassen Beitrag ausgeschöpft ist für ein paar Tage Urlaub einplanen

oder wie bei uns zurzeit in drei Dörfern alle Hausärzte
auf einmal krank sind.
Hier kann man gleich ins Krankenhaus fahren.
So langsam drehen die ab die Mediziner da seit Jahresanfang nicht mehr
nach punkte abgerechnet wird sondern jetzt sehen was sie pro Patient im Quartal zur Verfügung haben.

Mit 39,90 Euro meinen sie das Sie nun die Praxis immer zum Quartaalsende Schließen müssten damit Sie nicht Arm werden, obwohl einige Leistungen noch extra abgerechnet werden können und ihr durchschnittlicher Umsatz im Jahr immer noch bei 380.000 Euro liegt.
Nach allen Abzügen hat der Arzt durchschnitt immer noch 180.000 Euro zu Verfügung.
Die Doktoren werden noch sehen auf dauer rächt so eine Vorgehensweise.
Meine Zahnärztin jammert auch rum aber ein neuer BMW 735 I steht vor ihrer Praxis vorher hatte sie ein Audi Cabrio.
Mach es wie der Bauernverband Lehren jammer, ohne zu leiden.

Die hat mir erzählt das früher die Sozialbezieher da ihren Zahnersatz voll bezahlt bekamen ein Vorteil vor den andern hätten und sie es heute gut findet wenn diese auch noch etwas Zuzahlen müssen, da hab ich ihr erzählt das Ich 35 Jahre eingezahlt habe und von den
300. 000 Euro wohl heute als Sozialempfänger zu recht verlangen kann das mein Zahnersatz doch voll übernommen werden kann, das hat ihr garnicht gepasst.
 

Versatile

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Ich habe mir seit langem angewöhnt,meine Diagnosen selbst zu stellen.
Meine Fehlerquote ist besser als die der Ärzte,da die meist ziemlich desinteressiert sind.
Du selbst musst nach Ursachen deiner Symptome forschen.
Viele Beschwerden gehen von der Wirbelsäule aus,es kann auf jeden Fall nicht schaden,sich mal von einem wirklich guten Physiotherapeuten durchchecken zu lassen.
Auch das Gebiss kann enorme Probleme machen,bei mir war es ein wurzeltoter Zahn,der meinen Blutdruck 2 Jahre lang hochgejagt hat,nach Entfernung des Übeltäters normalisierte sich der Blutdruck wieder,so ein Zahn kann dich umbringen.War übrigens auch meine eigene Diagnose,Arzt hat bei Frage nach Bluthochdruckursache mehr oder weniger nur mit der Schulter gezuckt.
Vielleicht auch mal Amalgam entfernen ?
Mein Schmerztherapeut sagt,sie sind ihr eigener Arzt,wir Ärzte sind nur ihr Werkzeug.
Hallo Galigula,

an Amalgam dachte ich auch schon, da es die Kasse nicht zahlt kann ich mir die Sanierung aber nicht leisten. Hatte bereits einen Kostenvoranschlag machen lassen, aber wovon soll ich das zahlen?
Überlege allerdings, so nach und nach immer mal einen Zahn machen zu lassen, auch wenn es Jahre dauert. Mir ist das Zeug einfach unheimlich und ich hätte es am liebsten auf einmal los - aber besser ganz langsam als gar nicht.

Das doofe ist halt, daß man bei öffentlichen Stellen keine Chance hat, wenn man ja "gesund" ist. Das heißt, mir geht es in erster Linie um eine vorzeigbare Diagnose, damit ich meine Krankheiten schriftlich nachweisen kann.

So lange ich "nichts habe", mich aber mies und krank fühle, bekomme ich kein Gehör bei Behörden. So sieht's halt aus.
 

Versatile

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Huch, ihr Lieben, zankt euch bitte nicht ...

Meine Krankengeschichte ist leider etwas kompliziert - es existierten in der Vergangenheit ja tatsächlich "handfeste" Krankheiten, wie zum Beispiel die Endometriose. Daher wurde mir auch alles "ausgeräumt" im verhältnismäßig zarten Alter von 32 Jahren.
Davor hatte ich schon einige OPs, Bauchspiegelungen und diverse Krankenhausaufenthalte - von den Mengen an Schmerzmitteln, Antibiotika usw. ganz zu schweigen, die ich deshalb und aufgrund anderer Sachen bekam.

Das dumme ist nur, daß für einen Schulmediziner das Problem damit aus der Welt zu sein scheint. Die denken, mit Entfernung der Organe wäre alles wieder toll und fein und ich müßte nun gesund sein und keine Beschwerden mehr haben.
Daß die künstlichen Östrogene die natürlichen nicht 1:1 ersetzen können, das will keiner erkennen. Außerdem besteht die Vermutung, daß ich schon vor der Ersatztherapie nicht mehr ausreichend versorgt wurde, aber daß das langfristige Auswirkungen haben kann ..... wer denkt daran?

Auch die Schilddrüsenerkrankung (ja, es ist Hashimoto) wird lapidar abgetan. Behandelt wird das schon, und zwar mit L-Thyroxin, was grundsätzlich auch ok ist.
Aber auch hier orientieren sich die Mediziner nur an den Blutwerten - sind sie durch die Hormone in der Norm, ist für sie alles in Butter.
Daß man sich trotzdem sch**** fühlt, selbst wenn die Werte im Normbereich liegen sollten, das glauben sie einem nicht - und dann landet man eben ehe man sich's versieht in der Psycho-Ecke.

Fibromyalgie habe ich auch schon vermutet und wurde von einer Selbsthilfegruppe zu einer Uni-Klinik geschickt mit dem Hinweis, daß die das dort kennen und mir diese Klinik wärmstens empfohlen haben.
Ich also hin, aber die Ärztin sah ungefähr so aus: :confused:
Sie sagte, daß sie gar nicht für Fibro der richtige Ansprechpartner wären, und auch sie fing trotz der von mir geschilderten Gelenk- und Muskelschmerzen sofort an, von Psychopharmaka zu reden und legte mir deren Einnahme wärmstens ans Herz. Supi. :icon_kotz:

Ich denke halt, durch jahrelange Schmerzen, die ganzen OPs, Einnahme von Medikamenten, Hormonstörungen die über Jahre nicht erkannt wurden usw. ist mein Körper komplett aus dem Lot geraten.
Da mag der ganze damit verbundene und andere Streß durch Arbeit usw. auch eine große Rolle spielen und einen weiteren, großen Beitrag geleistet haben.
Nur, das alles kann man halt nicht benennen, nicht in einen Begriff packen - und somit ist es allgemein als psychosomatisch zu betrachten. :icon_party:

Es sind auch schon solche Sachen wie Borreliose getestet worden, alles negativ, keine Diagnose nach schulmedizinischem Stand möglich.

Was es alles für Allergien gibt finde ich auch erstaunlich
Ich hab da bei mir auch einige Vermutungen und stelle zur Zeit meine Ernährung um und verzichte auch auf alle künstlichen Zusatzstoffe und
einige Dinge.

Muci, ich danke Dir auf jeden Fall für die umfangreichen Hinweise, ich werde mir alle eins nach dem anderen mal vornehmen. Ganz lieb von Dir.
Vielleicht sollte ich tatsächlich mal zuerst mit einem Verband wie dem VDK Kontakt aufnehmen und zumindest mal einen Ansprechpartner finden, der mich versteht und mir hilft, weitere Schritte zu unternehmen.

Eine Reha zu beantragen erscheint mir auch sinnvoll - ob jetzt auf psych oder nicht, mir ist es bald egal. So lange ich keine AD nehmen muß und es mir endlich mal besser geht.

Ich danke euch allen für Eure Beiträge und bin froh, daß es Euch gibt.
:icon_daumen:

Liebe Grüße,
Versatile
 

galigula

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Hallo Galigula,

an Amalgam dachte ich auch schon, da es die Kasse nicht zahlt kann ich mir die Sanierung aber nicht leisten. Hatte bereits einen Kostenvoranschlag machen lassen, aber wovon soll ich das zahlen?
Überlege allerdings, so nach und nach immer mal einen Zahn machen zu lassen, auch wenn es Jahre dauert. Mir ist das Zeug einfach unheimlich und ich hätte es am liebsten auf einmal los - aber besser ganz langsam als gar nicht.

Das doofe ist halt, daß man bei öffentlichen Stellen keine Chance hat, wenn man ja "gesund" ist. Das heißt, mir geht es in erster Linie um eine vorzeigbare Diagnose, damit ich meine Krankheiten schriftlich nachweisen kann.

So lange ich "nichts habe", mich aber mies und krank fühle, bekomme ich kein Gehör bei Behörden. So sieht's halt aus.
Bei mir hat die Sanierung vorerst nichts gekostet.
Amalgam mit Kofferdam rausschleifen und Zement als Proffesorium,hält normal mind 1 Jahr,bei mir hielt es gute 5 Jahre,danach habe ich Schritt für Schritt die Zementfüllungen durch Kunststoff ersetzen lassen,50-90 @ pro Zahn,je nach Größe.
Bei ganz großen Füllungengeht das nicht,da müssen Inlays rein.
Bei der Entfernung ist wichtig,beim Rausschleifen vom Amalgam darauf achten,daß du die sehr giftigen Quecksilberdämpfe nicht einatmest,ich habe den Fehler beim ersten Mal gemacht,einfach kurz die Luft anhalten,ist ja ganz schnell draußen.
 
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