Wie sind eure Erfahrungswerte zu Vermittlungsvorschlägen bei Teilselbstständigkeit? (1 Betrachter)

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anfrager

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Hi
Ich würde mich gerne selbsständig machen und Alg2 beziehen,falls es nicht läuft,was recht sicher passieren dürfte.Gerade zu Beginn.

Wie viele VV habt ihr da so bekommen und wie habt ihr die Bewerbungen erlebt?
Mich würden Erfahrungswerte interessieren.

Danke und ciao
 

alge

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AW: Eure Erfahrungswerte zu VV bei Teilselbstständigkeit

Hi
Ich würde mich gerne selbsständig machen und Alg2 beziehen,falls es nicht läuft,was recht sicher passieren dürfte.Gerade zu Beginn.

Wie viele VV habt ihr da so bekommen und wie habt ihr die Bewerbungen erlebt?
Mich würden Erfahrungswerte interessieren.

Danke und ciao
Unzählige VVs, manchmal täglich eintrudelnd. Oft immer wieder bei denselben AGs beworben. Kein Problem, Papier ist geduldig.
Ganz wichtig: in der E-Mail-Signatur auf Vertraulichkeit der Nachricht hinweisen :icon_evil:. Scheint zu wirken

Frage: Wieso macht man sich selbstständig im Glauben, dass es nicht laufen wird?
 

anfrager

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AW: Eure Erfahrungswerte zu VV bei Teilselbstständigkeit

Unzählige VVs, manchmal täglich eintrudelnd
Kein Problem, Papier ist geduldig.
: Wieso macht man sich selbstständig im Glauben, dass es nicht laufen wird?
Danke , meinst du mit Papier ist geduldig,dass die VV nie zum " Erfolg" ,also der Vermittlung führten?
Und Email sollte man doch nie rausgeben,sondern auf Schriftverkehr bestehen?
Hast du eine Schonfrist in der Anfangsphase erlebt oder gleich VV?
U.a.,da
Selbsständig,sofern akzeptiert, wäre mir lieber als die Vorschläge des Centers ,dachte ich.
 

Dirk B.

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Ich habe bei Terminen im JC immer 3-4 VV erhalten. Die Suche nach passenden Stellenangeboten war nach meinem Empfinden auch nur vorgeschoben, um die Zeit rum zu kriegen.

Wenn Du in deiner Bewerbung angibst, dass du selbstständig tätig bist, verringert das die Chance eingestellt zu werden ungemein.
 

alge

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AW: Eure Erfahrungswerte zu VV bei Teilselbstständigkeit

Danke , meinst du mit Papier ist geduldig,dass die VV nie zum " Erfolg" ,also der Vermittlung führten?
Und Email sollte man doch nie rausgeben,sondern auf Schriftverkehr bestehen?
Hast du eine Schonfrist in der Anfangsphase erlebt oder gleich VV?
U.a.,da
Selbsständig,sofern akzeptiert, wäre mir lieber als die Vorschläge des Centers ,dachte ich.
Ich versende meine Bewerbung an AGs konsequent und ausschließlich per E-Mail. Dem JC geht meine E-Mail-Adresse ncihts an. Aus Versehen schleichen sich ab- und an Buchstabendreher, genderspezifisch-falsche Anreden usw. in die Anschreiben ein. Zum Korrekturlesen bleibt zu meinem Bedauern auch keine Zeit -- ALG2 ist ein knallharter Vollzeitjob.

VVs von Beginn an. Heute versendete ich erst wieder eine, gestern 3 (drei!) Bewerbungen. "In meiner letzten Festanstellung bekam ich 3.345 EUR Brutto mtl" Gleich am Anfang kam klare Ansage seitens JC: "Nach einem halben Jahr ist Ende im Gelände". Den Zahn haben wir ihnen gezogen. Der Richter brachte für meine Selbstständigkeit unübersehrbar mehr Verständnis auf, als das JC. Soll vorkommen ;)
 

anfrager

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Ich habe
Wenn Du in deiner Bewerbung angibst, dass du selbstständig tätig bist, verringert das die Chance eingestellt zu werden ungemein.
Interessant. Ich hätte erwartet,dass der SB quasi dann verlangt,dass die Selbsständigkeit rausgenommen wird aus der Bewerbung und nicht als Hindernis gilt. Man kann also dennoch sagen zum SB: Ich hab mich ja beworben,aber bin eben selbsständig.?
 

Katzenstube

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Hallo Anfrager,
auf mich wirkt das alles einfach so, als würdest Du überlegen, wie Du es am besten schaffst so wenig zu tun wie möglich um irgendwie finanziell durch die Zeit zu kommen.

Du kannst alles drehen wie Du willst - jede Deiner Fragen gibt tausend Alternativantworten als Möglichkeit.

Meine nebenberufliche Selbständigkeit war ein Vorteil für meine Jobs, die ich mir /obwohl 55/ noch ergreifen konnte. Nur: ich wollte raus aus dem Bezug und dem Dunstkreis der Spießgesellen! Somit behindert die Selbständigkeit die Tagesarbeit nicht! Nebenberufliche Selbständigkeit oder volle Selbständigkeit und Job erfordern aber einfach den Willen auch tatsächlich etwas zu bewegen!

Wo kein Wille ist - egal zu was - wird der Schuß nach hinten losgehen und diese anmaßenden Behörden Dir ganz schnell Daumenschrauben anlegen wollen. Und wenn es nur deshalb ist, dass Du ein ruhigeres Leben hast als sie (die armen SB's die alles nur machen um Menschen wie Dir zu helfen, die aber deren Hilfe nicht zu würdigen wissen - diese Pappenheimer legen alles aus wie sie wollen; selbst bei denjenigen, die sich wirklich bewegen).

Du sprichst von Schonfrist und so vielen Dingen, die es gibt - die aber irgendwann zu Ende gehen. Und nicht nur das, sie gehen zu Ende aber zuvor sind sie Auslegungssache! Als Bezieher von Sozialleistungen gilt nicht was uns allen richtig und gesetzlich erscheint, sondern wie der SB sich verhält und wie wir uns wehren. Erfolgreich wehren können wir uns aber nur durch Zugrunde legen von Nachweisbarem.

Gruß von Katzenstube
 

anfrager

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D

Wo kein Wille ist - egal zu was - wird der Schuß nach hinten losgehen

Du sprichst von Schonfrist und so vielen Dingen, die es gibt - die aber irgendwann zu Ende gehen. Und nicht nur das, sie gehen zu Ende aber zuvor sind sie Auslegungssache! Als Bezieher von Sozialleistungen gilt nicht was uns allen richtig und gesetzlich erscheint, sondern wie der SB sich verhält und wie wir uns wehren. Erfolgreich wehren können wir uns aber nur durch Zugrunde legen von Nachweisbarem.

Gruß von Katzenstube
Ja Danke. Aber oben schreibt zB jemand ,dass eben die Selbsständigkeit ein großes Hinderniss für die AG ist,wenn man sich bewirbt.
Ich hätte jetzt erwartet,dass der SB irgendwie zwingt das zu verschweigen.

Wie sieht es eigentlich mit Aufstocken aus, wenn man da ein kleinen Nebenjob hat. Da hagelt es dann auch VV?
( Ich glaube das so erfahren zu haben)
 

Dirk B.

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Interessant. Ich hätte erwartet,dass der SB quasi dann verlangt,dass die Selbsständigkeit rausgenommen wird aus der Bewerbung und nicht als Hindernis gilt. Man kann also dennoch sagen zum SB: Ich hab mich ja beworben,aber bin eben selbsständig.?
Hallo Anfrager,

Selbstständige entwickeln in der Regel Fähigkeiten, die Arbeitgeber bei abhängig Beschäftigten nicht so gerne sehen. Z.B. die Fähigkeit, selbstständig nachzudenken und darauf basierend eigene Entscheidungen zu fällen. Zudem gilt man als gescheitert, wenn man sich als (ehemaliger) Selbstständiger auf Stellen bewirbt.

Ich würde mich niemals darauf einlassen, etwas Wichtiges in der Bewerbung rauszunehmen oder zu verheimlichen. Das kann nämlich später ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Da kann der SB lange reden.
 

anfrager

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Hallo Anfrager,

Selbstständige entwickeln in der Regel Fähigkeiten, die Arbeitgeber bei abhängig Beschäftigten nicht so gerne sehen. Z.
Ich würde mich niemals darauf einlassen, etwas Wichtiges in der n.
Ich würde mich als recht junger Mensch ja gerne als Künstler selbstständig machen und einen 350 Eurojob aufnehmen, den ich auch schnell kriegen könnte.
Da habe ich auch die Befürchtung,dass Katzenstubes Eindruck auch der des SB ist. ( " will nix arbeiten").
Aus dem Nebenjob können sie auch die Kündigung verlangen?
Denn, wenn ich einen Nebenjob habe,dann müssten viele AG ja auch eine Einstellung als schwierig erachten.
 

Dirk B.

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Als angehender Künstler sollten dir die Eindrücke des SB am Allerwertesten vorbei gehen. Ich kenne durch meinen Job einige Künstler, die aufstocken. Die ziehen ihr Ding durch und es ist ihnen egal, was das Amt denkt.

Aus eigener Erfahrung kann ist sagen, dass als Selbstständiger/Künstler ein dicker Pelz sehr sehr wichtig ist, damit man nicht schon bei leichtesten Gegenwind einknickt.
 
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Amethrin

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Ich würde mich als recht junger Mensch ja gerne als Künstler selbstständig machen und einen 350 Eurojob aufnehmen, den ich auch schnell kriegen könnte.
Da habe ich auch die Befürchtung,dass Katzenstubes Eindruck auch der des SB ist. ( " will nix arbeiten").
Aus dem Nebenjob können sie auch die Kündigung verlangen?
Denn, wenn ich einen Nebenjob habe,dann müssten viele AG ja auch eine Einstellung als schwierig erachten.
der Eindruck meiner SB ist auch, dass ich nix arbeiten will. Bei über 1.000 € Einnahmen durch Kunst, keinen großen Ausgaben und stetigem Anstieg der Einnahmen.
Außerdem war ich alleinerziehend, bin langzeitarbeitslos, bzw langzeit-aufstockend, nicht gesund, nicht jung, und sowieso weiß jeder, bei dem ein Resthirn vorhanden ist, dass ich absolut nicht vermittelbar bin. Ich wär ein "Schrankfall", abgeschrieben ohne die Kunst. Und das wissen alle. Trotzdem kämpft sie dagegen dass ich Kunst mache. Ich sei halt nicht "offen für anderes". Das heißt jawohl das gleiche wie "will nichts arbeiten". Beim Thema Kunst schrillen bei denen einfach alle Alarmglocken.
 

anfrager

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Als angehender Künstler sollten dir die Eindrücke des SB am Allerwertesten vorbei gehen. Ich kenne durch meinen Job einige Künstler, die aufstocken. Die ziehen ihr Ding durch und es ist ihnen egal, was das Amt denkt.
Haben diese Bekannten einen kleinen Minijob oder nur ihre künstlerische Selbsständigkeit?
es gibt im Forum 2 Aspekte.
Dieveinen sagen, dass der SB sofort Nebenjobkündigung verlangt und in " richtigen Job" vermitteln will. Die anderen meinen,dass man selbsständig bleiben kann und diese Selbsständigkeit quasi ein Hemmnis ist für eintrudelnde VV.
 

anfrager

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... Ding durch und es ist ihnen egal, was das Amt denkt.
Geben die dann einmal im Jahr die EKS ab und versuchen SB zu ignorieren?
Eigentlich hätten sue ja schon lange in eine andere Arbeit gestevkt werden müssen?
Ich hätte ja sogar keine Ausgaben, alle über Regelsatz.

Es ist doch besser vorm Erstantrag schon selbsständig zu sein und es nicht erst nach Erstkontakt zum SB zu starten?
 

Amethrin

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versuchen SB zu ignorieren?
ich kenn mich ja nicht so aus, weil ich halt nicht vermittelbar bin hab ichs leichter. Aber SB ignorieren geht auf keinen Fall. Selbst als ich, mit Geburtsfehler im Rücken, einen VV als Küchenhilfe bekam, musste ich mich drum kümmern. Da kannst du nicht einfach denken: Leckt mich doch, ihr habt alle Unterlagen vom Orthopäden und schickt mir sowas..wie absurd ist das denn, das ignorier ich...
Nein, man muss dann hübsch überall anrufen, erklären, und zur Not halt zum Millionsten Mal das Statement des Orthopäden bringen...
Sonst Sanktion. Und zwar in meinem Fall wär die gekommen trotz Kind im Haushalt.
 

anfrager

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ich kenn mich ja nicht so aus, weil ich halt nicht vermittelbar bin hab ichs leichter. Aber SB ignorieren geht auf keinen Fal....shalt.
Dirk schrieb,dass es Künstler gäbe,,die " ihr Ding durchziehen".
Deswegen frage ich mich ,wie?
Deine Erlebnisse gerade stehen dazu ja im Widerspruch,wenn ichs richtig kapiere.
Ob eben die Existenz des anderen Minijobes als besagter Aufstocker irgendeinen Unterschied macht?
 

Amethrin

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Ich kann dir nicht sagen, wie man sein Ding durchziehen kann wenn man in normale Jobs vermittelbar ist. Ich musste nur gegen schwachsinns-Maßnahmen ankämpfen und da fühle ich mich im Recht, total unangenehm zu werden und die Leute an die Wand zu diskutieren.
Aber gegen eine normale Arbeit hätte ich keine Argumente.
 
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