Wie sehen aktuell bei einer freiberufliche Tätigkeit und Aufstockung mit ALG2 die Rechte und Pflichten aus?

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glasengel

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Hallo ihr Lieben,

die Corona Krise scheint hinter uns und auch ich bin dadurch in die ALG2 Aufstockung gerutscht. Nun starte ich wieder durch und habe für die nächsten Monate Einnahmen aus einer freiberuflichen Honorar Tätigkeit von monatlich 200 bis 300 Euro im Monat.Zendenz steigend. Nun bekam ich eine Einladung zu einer EGV , aber ich will mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren und bin mir auch sicher, dass ich dadurch am schnellsten und dauerhaft aus der Aufstockung fliege. Maßnahme oder Bürgerjobs haben sich nicht bewährt und ich sehe keinen Sinn, während einer Wirtschaftskrise, nur wegen der Statistik mir das Leben schwer machen zu wollen. Ich bilde mich jeden Tag weiter und will meine Selbständigkeit behalten. Im Notfall gehe ich vor Gericht,da ich an mein Weg glaube und dafür keine Kompromisse eingehen kann.

Meine Fragen dazu sind:

1) Wie ist die derzeitige Lage wegen den Sanktionen und welchen Spielraum habe ich da. In dem Zeitungen steht, die Sanktionen würden bis Ende des Jahres als Übergang zum Bürgergeld ausgesetzt und ich frage mich, warum mir trotzdem in der Einladung mit Sanktionen gedroht wird?

2) Wie ist es am besten, wenn ich die EGV gerichtlich anfechten will? Soll ich die dann nach Einsicht mit einem Gegenvorschlag unterschreiben oder soll ich die EGV per VA zukommen lassen?

3) Falls doch sanktioniert wird, kann das noch immer auf 60 oder 100 Prozent runtergehen?

Danke für eure Antworten, ihr hilft mir da gut weiter.
 

fritsche

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