Wie schriftliche Bewerbung begründen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Otto27

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Heißt das du bist im ALg1 Bezug? Im Alg 1 waren die Sbs viel netter zu mir, aber trotzdem muss man immer auf der Hut sein.
Weiß noch nicht wo ich bin, klärt sich erst in paar Wochen, muß erst noch x Arbeitsbescheinigungen besorgen und dann muß das die AfA prüfen und entscheiden ob sie mir Sperre reindrücken möchte oder nicht...vermutlich werde ich aber vorsorglich Ende August dann erst mal ALG2 beantragen...immer das beste hoffen, aber aufs schlimmste vorbereitet sein!

PS: Das mit den Arbeitsbescheinigungen ist auch eine Qual, bisher von 2 Firmen eine erhalten und beide waren natürlich falsch und unvollständig ausgefüllt...jetzt darf ich dann mal wieder zur AfA dackeln, neue Formulare holen und den Ex-Arbeitgebern dann erklären wie sie das genau alles auszufüllen haben und ihnen dann für Rücksendung neue frankierte Briefumschläge spendieren, hmmm :|
 

OldieButGoldie

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und ihnen dann für Rücksendung neue frankierte Briefumschläge spendieren, hmmm :|
Verlangen die das? Geh'ts noch?
Die AfA macht auch meist nichts.
§ 315 Allgemeine Auskunftspflicht Dritter
§ 312 Arbeitsbescheinigung
(1) 1Der Arbeitgeber hat auf Verlangen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers oder auf Verlangen der Bundesagentur alle Tatsachen zu bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld erheblich sein können (Arbeitsbescheinigung); dabei hat er den von der Bundesagentur hierfür vorgesehenen Vordruck zu benutzen. 2In der Arbeitsbescheinigung sind insbesondere

Bei Missachtung ist Bußegld fällig!
 

Otto27

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Naja, verlangt haben sie frankierten Briefumschlag jetzt nicht, aber dann mußt du halt 2 mal hin, einmal abgeben und dann später wieder zum abholen (und abholen evtl. auch nur mit extra Terminvereinbarung...), also denke mir ist so praktischer (und auch billiger als Fahrtkosten) und habe das mit frankierten Rückumschlag auch so als Empfehlung in paar anderen Threads gelesen und wenn sie sehen, dass du dir Mühe gemacht hast, erfolgt evtl. auch Bearbeitung schneller (weil die können das ja dann auch gleich abschließen und haben es vom Tisch...).

PS: Bei einer Ex-Firma (ZAF) wäre abholen auch schwerer gewesen, die Abrechnungs-Verwaltung wo das macht, sitzt in anderer Stadt und die hätten dass dann erst an Zweigstelle in meiner Stadt schicken müssen (die aktuell wegen Urlaub auch kaum besetzt ist...) usw.
 
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Imaginaer

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Hast du das aus eigener erfahrung, oder urteile, wo dies nicht als anscheinsbeweis genügte?

Ich würde ansonsten behaupten, die gesamte mail (mit vollem mailheader, sendedatum, mailanschrift) funktioniert auch.
Beim anscheinsbeweis geht es ja nicht darum zweifelsfrei was zu beweisen, sondern dass es den anschein hat, dass man die bewerbung als post oder mail verschickt hat, quasi als etwas mehr als die blosse behauptung..

Ging zwar in der Hauptsache nicht um Bewerbungen, jedoch auch um den Anscheinsbeweis des Zugangs der E-Mail.

Manipulation einer Zugangsbestätigung ist zu untypisch, um sie anzunehmen

Sei zwar nicht zu verkennen, dass eine solche Aufzeichnung durch die beweisbelastete Partei manipuliert werden könne,dies sei aber ein so untypischer Geschehensablauf, dass ein pauschales Bestreiten des Zugangs durch den Empfänger für die Annahme einer solchen Möglichkeit nicht ausreiche. In einem solchen Fall müsse der Empfänger vielmehr plausibel – z.B. durch das Posteingangsprotokoll - darlegen, dass ihn die Mail nicht erreicht habe.
(Quelle: Wie kann man im Prozess den Zugang einer Mail beweisen?)

Es ist zwar untypisch, aber durchaus möglich. E-Mail Versendung kann so manipuliert werden das die E-Mail Bewerbung zwar so aussieht das es an den Arbeitgeber ging, jedoch ging diese ins Nirvana.

Bei der Bewerbung per Post genügt als Anscheinsbeweis eine Kopie des Anschreibens. Ich persönlich gebe sie noch in der Postfiliale ab und kriege eine Quittung. Das gibt mir neben dem Anscheinsbeweis durch das Anschreiben noch ein doppeltes Sicherheitsgefühl. Mit Abgabe am Schalter bzw. Einwurf im Briefkasten ist keine Manipulation meinerseits am Versand mehr möglich. Eine Rückholung vom Versanddienstleister ist rechtlich nicht vorgesehen. Selbst wenn er es tut, dann setzt sich dann der Post Mitarbeiter in die Nesseln und riskiert seinen Arbeitsplatz.

Es geht hier nicht um Zugangsfiktionen, sondern darum ob der Versandweg gesichert ist vor Manipulationen.



Damit kann ich bei e-mail bewerbungen leben: Ich hab meinem SB klargemacht, bewerbungsprozess ist mein gebiet, er bekommt die bewerbungsliste mit den daten im normalfall, sonst nix.
Ich habe dann auch keine blödsinnsgespräche, dass ich meinen lebenslauf/anschreiben mustern lassen muss und ähnliches bevormundendes verhalten.
Für das ausdrucken der bewerbungen, das vorzeigen des lebenslaufes und für den rückmeldebogen der VVs gibt es im gesetz sowieso keine pflicht und 'EGV' hab ich keine unterzeichnet.
Das ist schön das Du damit leben kannst. Aber was ist mit Leuten die E-Mail/Online Bewerbungen ablehnen!? Die Gründe dabei sind irrelevant, da man nicht gezwungen ist sowas zu benutzen. Da geht man mit E-Mail Anbietern, Seitenbetreibern auch Verträge ein. Geht was schief, dann ist man haftbar. Da reicht schon unwissend einen Virus oder Trojaner mitgesendet zu haben. Und Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Es geht nicht darum DICH einzuschränken, sondern Dir die WAHLmöglichkeiten zu geben. Wenn Du das freiwillig macht, gut. Wenn Du allerdings das nicht mehr möchtest und der SB es Dir abverlangt. Was machst Du dann?

Im übrigen hatte ich glaube auch nur einmal den fall, das bezeifelt wurde, dass ich mich beworben hatte (vermutlich verpeilter AG, der meine mail nicht mehr gefunden hat). Die ausgedruckte mail als anscheinsbeweis und entsprechend klare worte als antwort auf den 'anhörungs'bogen reichten damals.
Hatte einer meiner Schützlinge die ich als Beistand begleite. Er hat es so gemacht wie Du. Hat das Jobcenter nicht interessiert. Erst das Sozialgericht konnte gerade so schlichten. Jedoch merkte der Richter auch an, das E-Mail Bewerbungen bzw. das Versenden ein hohes Manipulationsrisiko in sich haben. Seitdem versendet der Schützling nur noch per Postversand, wenn es um Vermittlungsvorschläge geht.

Wenn eine Empfangsbestätigung kommt vom Arbeitgeber ist das noch am sichersten zu beweisen. Jedoch weiß man nie OB der Arbeitgeber sowas eingestellt hat. Also ein Glücksspiel. Einsatz: Dein Existenzminimum. Ich schreibe niemanden vor wie er sich beworben hat. Jedoch sollte man den Jobcentern nicht noch mehr Spielraum für Sanktionen geben als eh schon vom Gesetz vorgesehen.
 

Otto27

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Du schickst sie hin und die müssen sie dir per Post zurück schicken.
Also das scheint eine Holschuld zu sein, der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet dir das zuzuschicken.

Ich persönlich gebe sie noch in der Postfiliale ab und kriege eine Quittung.
Also die Quitung ist dann für den Kauf von frankierten Umschlag (oder Briefmarke), oder kann man sich auch einfach eine Quitung geben lassen für Briefabgabe?
 

Paula Panter

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Das mit den Arbeitsbescheinigungen ist auch eine Qual
Ja, das kenne ich auch, musste damals auch diversen Arbeitgebern hinter herlaufen. Ein SB bei der ALG1 Antragsabgabe gab mir dann den Hinweis, dass ich es doch mal bei der Krankenkasse versuchen könnte, anhand der Sozialabgaben des AG können sie auch sehen, wieviel ich da verdient habe. Ich ging dann zur nächsten Geschäftsstelle meiner Krankenkasse und sagte das ich von dem und dem Zeitpunkt einen Nachweis der Sozialabgaben/Beiträge meiner Arbeitgeber haben wollte....klappte problemlos und mein Antrag war schnell durch.
 

ZynHH

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Meine letzte Arbeitsbescheinigung für die AFA hat der Buchhalter online gemacht.
 

Heidschnucke

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Für mich ist es ein versuch des SB dich auszutricksen, für eine Nachweislich Bewerbung (schriftlich) gibt es 5,00 € als Unkosten, bis max. 260,00 € pro Jahr.

Viele JC wollen das Du dich per Mail bewirbst denn die Kosten tragen sie nicht, obwohl Du ja dafür die notwendige Infrastruktur vorhalsten musst.

Ich bin da mehr der Old School Typ, Bewerbung gibt es schriftlich es sei es ist anders gefordert, denn es ist ja auch nur Bares wahres. Das SGB sieht auch nichts anderes vor!

Abweichend davon kann es in einer EGV andere Vereinbarungen geben, denn eine EGV ist ein Vertrag zwischen Dir und den JC man kann nur hoffen das in deiner EGV so was nicht drin steht und Du die nicht Unterschrieben hast.

Ich würde an Deiner Stelle ein Antrag auf Übernahme der Bewerbungskosten Stellen und wenn die 260,00 € Aufgebraucht sind, und Du einen VV betonst würde ich eine Kostenübernahme Erklärung anfordern, denn sonst müsstest Du das aus deinen Regelsatz zahlen, und dazu ist er nicht da, dafür gibt es im Regelst kein Budget!
 

Hannes63

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Erst einmal steht es dir Grundsätzlich frei welche Form der Bewerbung du wählst.
Das muss man auch gegenüber dem JC nicht begründen.

Wenn du es doch tun willst könnte das Thema Sicherheit ein Punkt sein weshalb du von E-Mail Bewerbungen Abstand halten möchtest.
Anbei eine aktuelle Meldung vom gestrigen Tage.

 

Imaginaer

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Also die Quitung ist dann für den Kauf von frankierten Umschlag (oder Briefmarke), oder kann man sich auch einfach eine Quitung geben lassen für Briefabgabe?
Ist nur der Kauf der Briefmarke mit gemeint. Ich schreibe immer in meinen Bewerbung das Datum rein, das dann schlussendlich auch das Datum des Versandes ist. Wenn das Jobcenter bereits den Anscheinsbweis der Bewerbung in Frage stellt, hält die nichts auf eine Sanktion durchzudrücken. Aber ob sie rechtlich Bestand hat, wird dann das Sozialgericht klären.

In #26 der Fall mit dem Schützling war zu köstlich. Der Richter war dabei Neutralität zu bewahren, aber man erahnte seine schlechte Stimmungslage gegenüber dem Jobcenter. Fragte mehrmals in Richtung Jobcenter Vertreter ob man dies nicht auf Verwaltungsebene des Jobcenter hätte können. (Richter drückte das etwas formeller aus).

Du machst nichts verkehrt wenn Du den Versandweg wählst, der richtig für Dich erscheint. Nur sollte man sich der Risiken bewusst sein. Und bei E-Mail/Online sehe ich neben der Versand Manipulation noch das Viren/Trojaner Problem. Und da ist das Risiko wächst. Hab jetzt nur diese Zahl hier von 2016. Zahlen, bitte! Täglich 390.000 neue Schadprogramme
 

Kerstin_K

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.jetzt darf ich dann mal wieder zur AfA dackeln, neue Formulare holen
Brauchst Du nicht. Die kann mn im Internet finden.

Mal so als Tipp: Man solle sich , wenn ein Arbeisverhältnis endet, immer gleich eine Arbeittsbescheinigung geben lassen, auch, wenn msn direkt eine Anschlusssbeschäftigung hat. Das erspart einem ene Menge Rennerei und Probleme, wenn Firmen nict mehr existieren oder so.
 

Otto27

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Ja, ist wohl das beste, nur wußte halt vorher nicht, dass das anscheinend zu den Lieblingsbeschäftigungen der AfA gehört, ganz viele Formulare zu haben, mit tausend Fragen (ich vermute mal die ganzen AfA-Angestellten träumen auch nachts von ihren Formularen^^) und dann alles intensivst zu prüfen, ob sich dann irgendein Sperrgrund finden lässt...dachte vorher ist ja alles bereits im System gespeichert, kurzer Knopfdruck genügt..

Zur schriftlichen Bewerbung. Wie ordentlich verschickt ihr die? Also z. B. wirklich mit großem Umschlag (A4 oder B4), Glassichthülle/Ordnermappe für Lebenslauf und Zeugnisse (mit Farbkopien?!) und wenn ein Zeugnis mehrere Seiten hat zusammentackern, ordentliches Passbild und Anschreiben mit Büroklammer auf Bewerbungsmappe befestigen oder macht ihr eher eine Minimalversion, z. B. mit verkürztem Anschreiben, wie "...hiermit bewerbe ich bei Ihnen auf Stelle x, anbei meine Bewerbungsunterlagen, mit freundlichen Grüßen, Otto Fischer und legt dann nur Lebenslauf dazu und verschickt das alles in einen DL-Umschlag?

Also im Grunde hat man ja evtl. nicht das aller größte Interesse an z. B. einer unpassenden ZAF-Stelle (die man als VV erhalten hat), nur andererseits möchte man halt auch nicht unbedingt wegen einer Anti-Bewerbung eine Sanktion erhalten.
 

Ottokar

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Meine letzte schriftliche Bewerbung als Solitär war 2016.
Natürlich ungefaltet in einem großem Umschlag, Papprücken, Dokumente auf 90 g Papier, alles in Klarsicht verpackt.
Und als Einschreiben.
Danach gab es ein Login und die weitere Kommunikation online.
 

Hannes63

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Zur schriftlichen Bewerbung. Wie ordentlich verschickt ihr die? Also z. B. wirklich mit großem Umschlag (A4 oder B4), Glassichthülle/Ordnermappe für Lebenslauf und Zeugnisse (mit Farbkopien?!) und wenn ein Zeugnis mehrere Seiten hat zusammentackern, ordentliches Passbild und Anschreiben mit Büroklammer auf Bewerbungsmappe befestigen oder macht ihr eher eine Minimalversion, z. B. mit verkürztem Anschreiben, wie "...hiermit bewerbe ich bei Ihnen auf Stelle x, anbei meine Bewerbungsunterlagen, mit freundlichen Grüßen, Otto Fischer und legt dann nur Lebenslauf dazu und verschickt das alles in einen DL-Umschlag?
Das kommt drauf an was das Jobcenter dir erstattet. Ich bekomme lediglich die Pauschale von 5 Euro (wie wahrscheinlich die meisten) davon ist nur die Minimalversion drin.
Wenn ich die tatsächlich entstandenen Kosten erstattet bekommen würde, dann würde ich die große Version versenden.
 

mathias74

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Zur schriftlichen Bewerbung. Wie ordentlich verschickt ihr die? Also z. B. wirklich mit großem Umschlag (A4 oder B4), Glassichthülle/Ordnermappe für Lebenslauf und Zeugnisse (mit Farbkopien?!) und wenn ein Zeugnis mehrere Seiten hat zusammentackern, ordentliches Passbild und Anschreiben mit Büroklammer auf Bewerbungsmappe befestigen oder macht ihr eher eine Minimalversion, z. B. mit verkürztem Anschreiben, wie "...hiermit bewerbe ich bei Ihnen auf Stelle x, anbei meine Bewerbungsunterlagen, mit freundlichen Grüßen, Otto Fischer und legt dann nur Lebenslauf dazu und verschickt das alles in einen DL-Umschlag?
Es kommt halt darauf an was für eine Stelle das ist, die mit Vermittlungsvorschlag bekommen eine Standard Bewerbung mit Lebenslauf und 3-4 Zeugnisse verpackt in einem billigen tedi Umschlag und die Stellen wo man sich selber gesucht hat das volle Programm mit einer Kartonmappe und alle Zeugnisse. Die meisten Mappen bekommt man eh nicht zurück geschweige denn eine Absage.
Bei tedi gab es mal ein Angebot 10 Mappen + Umschläge für 1.50 hab gleich mehrere gekauft.
 

Otto27

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Habe mir jetzt folgendes überlegt.

a) Bei VVs nur grundsätzlich schriftlich bewerben, Kostenerstattung von 5€ pro Bewerbung verlangen (vorm ersten Versand beantragen) und vorm verschicken mit Handy fotografieren und falls Sb die Bewerbung sehen möchte, dann kann er sie auf meinem Handy kurz anschauen, bzw. wenn ihm das nicht reicht, weil er sich umfassendes Bild machen möchte, wie sie wirklich beim Kunden ankommt und evtl. auch Umschlag beurteilen möchte und ob man z. B. schönen Karton-verstärkten genommen hat, Anschrift/Absender schön geschrieben hat, ok, dann soll er das in seiner nächsten VV explizit reinschreiben und zusätzliche Kosten von weiteren 5€ pro Stück dafür zusagen und ich erstelle dann automatisch immer gleich 2 Exemplare.

Hintergrund: VVs sind einfach unnötig, ich schaue mir wirklich täglich alle neuen offenen Stellen von Bundesagentur-Seite an und bewerbe mich auf alle passenden im gelernten Beruf (und auch auf andere, wenn sie ungefähr passen, habe mich konkret auch bereits auf 3 mal so viele Stellen beworben wie ich eigentlich müsste...und Bewerbungen waren auch ok, weil keine ZAF dabei und ich wirklich im Grunde arbeiten möchte...auch wenns im aktuellen System evtl. gar nicht so sinnvoll ist und sich finanziell kaum lohnt, bin aber einfach so erzogen und das ist noch zu tief in mir verankert...). Wenn ich mich auf eine nicht bewerbe, dann hats wirklich den Hintergrund, dass konkrete Anforderungspunkte genannt wurden, die ich nicht habe und ich sicher bin Bewerbung ist Zeitverschwendung und da der Sb die gleiche Seite nutzt, wird er praktisch nie eine andere passende Stelle finden. Und wenn er anfängt dann trotzdem mit unpassende ZAF- oder Helferstellen zu kommen, ich dadurch auch mehr Arbeit/Zeit benötige, dann soll er dafür auch bisschen bluten und Kosten tragen. Im Grunde ists aber einfach kleine Abschreckungsmaßnahme um Sb nicht auf doofe Ideen zu bringen, die uns beiden nur unnötig Zeit und Geld kostet und nix bringt.

Offizielle Begründung falls Nachfragen kommen: Durch VV habe ich ein höheres (Rechts)Risiko und bin ggf. sogar existenzbedrohenden Sanktionen ausgesetzt (Personalabteilungen erhalten ja z. T. hunderte Emails pro Tag, einmal falsch geklickt und zack ist eine gelöscht oder falsch verschoben...und nicht alle Firmen nutzen auch automatische Email-Eingangsbestätigung) und muss mich da absichern. Außerdem bin ich ja bei VV zur Bewerbung verpflichtet, auch bei Firmen wo ich nicht kenne oder evtl. sogar einen leicht negativen Ruf haben oder wenig seriös wirken und da ist mir höherer Datenschutz durch schriftliche Bewerbung wichtig.

b) Auf alle selbst gefundenen Stellen, weiter per Email bewerben. Wenn er meine Bewerbungs-Fähigkeiten beurteilen möchte, dann biete ich ihm an die Bewerbung kurz auf Handy anzuschauen, direkte email-Weiterleitung an Ihn lehne ich ab, weil es keine gesetzliche Grundlage gibt, ich zu keiner email-Kommunikation verpflichtet bin und m. A. n. auch nicht verpflichtet bin im da schriftlich Ausdrucke zu liefern (in diesem Punkt bin ich nicht ganz sicher, seht ihr das anders? Ich gebe ihm ja die Möglichkeit sich durch Handy einen Eindruck zu verschaffen, Smartphone wo man Nachrichten/Emails liest hat heutzutage praktisch jeder und daher halte ich es für zumutbar...).

Denkt hier diese Vorgehensweise ist ok oder habe ich evtl. was vergessen oder falsch eingeschätzt?
 
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HermineL

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VVs sind einfach unnötig, ich schaue mir wirklich täglich alle neuen offenen Stellen von Bundesagentur-Seite an und bewerbe mich auf alle passenden im gelernten Beruf (und auch auf andere, wenn sie ungefähr passen,
Ob du VV´s für unnötig hältst oder nicht interessiert das JC genau soviel wie der berühmte Sack Reis. Die Entscheidung darüber obliegt leider einzig dem JC.
 

iSlave

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Tedi ist für VV Bewerbungen noch viel zu teuer. Die letzten die ich dort gesehen habe kosteten 1€ pro Stück. Bei Ibäh gibt es Cliphefter für umgerechnet 35 bis 75 Cent pro Stück (Bei 100er Pack 35 Cent). Zum Teil auch in gelb erhältlich.

Manche nehmen für VV Bewerbungen bei ZAF den normalen 80 Cent Brief und versenden die Unterlagen gefaltet ohne Mappe. Hat man mehr als 3 Seiten, so werden happige 95 Cent fällig.
 
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