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Wie oft muss Post geholt werden?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Borgi

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#1
Ich habe seit etwa 10 Jahren ein Postfach. Das habe ich mir damals bei der Deutschen Post einrichten lassen, weil sämtliche Unterlagen/Bewerbungen völlig zerknittert/zerstört in den Briefkasten gestopft wurden. Das Postfach an sich ist eine echt gute Sache. Meinen Briefkasten im Haus habe ich mit Styropor komplett dicht gemacht, damit auch ja keine Werbung dort eingeworfen wird. Alle Rechnungen und sonstige Schreiben erhalte ich mit der Deutschen Post oder via E-Mail.
Auch die ARGE verschickt ihre Schreiben mit der Deutschen Post. Da ich aber nicht täglich mein Postfach aufsuche, kann es schon mal passieren, dass meine Briefe 4 oder 5 Tage dort liegen. Jeder anständige Mensch hat eine angemessene Frist im Schreiben, die ich dann auch einhalten würde. Nur die Schreiben der ARGE haben Termine, die sehr kurzfristig sind. Jeder der auch nur ganz wenig Erfahrung mit dem Arbeitsamt oder der ARGE hat weiß doch, dass deren Stellenangebote entweder völlig unpassend oder nicht mehr aktuell sind. Um aber der Schikane Tor und Tür zu öffnen, ist eine "verspätete Bewerbung" ein Grund für eine Sanktion. Selbst die Termine - bei einer völlig unterbelegten (nicht zu verwechseln mit unterbelichtet) Abteilung - bei der ARGE sind recht kurzfristig.
Meine Frage:
Gibt es eine zeitliche Begrenzung oder einen vorgegeben Abstand in denen ich meine Briefe abholen muss? Ist das in irgendeiner weise gesetzlich geregelt?
 

Arania

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#2
In Deinem ALG II Bescheid und in den beiliegenden In Info-Blättern beim Antrag steht das Du immer erreichbar sein musst, das beinhaltet auch das Du täglich Deine Post empfängst und nach Terminen überprüfst, gedeckt durch irgendeinen Paragraphen im SGB
 

nontestatum

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#3
Du hast eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben.

Bestandteil dieser Eingliederungsvereinbarung ist die sogenannte Erreichbarkeitsanordnung (EAO).

Durchlesen:

http://www.arbeitsagentur.de/zentra.../Anhang-B-Anordnungen-des-Verwaltungsrats.pdf

Da steht - neben einer Menge anderem Zeugs - drin, dass du täglich erreichbar sein musst.

Wenn ein Brief von der ARGE wieder an den Absender zurückgeht, hast du ein Problem :frown:
 

Emma13

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#4
Ich habe seit etwa 10 Jahren ein Postfach. Das habe ich mir damals bei der Deutschen Post einrichten lassen, weil sämtliche Unterlagen/Bewerbungen völlig zerknittert/zerstört in den Briefkasten gestopft wurden. Das Postfach an sich ist eine echt gute Sache. Meinen Briefkasten im Haus habe ich mit Styropor komplett dicht gemacht, damit auch ja keine Werbung dort eingeworfen wird. Alle Rechnungen und sonstige Schreiben erhalte ich mit der Deutschen Post oder via E-Mail.
Auch die ARGE verschickt ihre Schreiben mit der Deutschen Post. Da ich aber nicht täglich mein Postfach aufsuche, kann es schon mal passieren, dass meine Briefe 4 oder 5 Tage dort liegen. Jeder anständige Mensch hat eine angemessene Frist im Schreiben, die ich dann auch einhalten würde. Nur die Schreiben der ARGE haben Termine, die sehr kurzfristig sind. Jeder der auch nur ganz wenig Erfahrung mit dem Arbeitsamt oder der ARGE hat weiß doch, dass deren Stellenangebote entweder völlig unpassend oder nicht mehr aktuell sind. Um aber der Schikane Tor und Tür zu öffnen, ist eine "verspätete Bewerbung" ein Grund für eine Sanktion. Selbst die Termine - bei einer völlig unterbelegten (nicht zu verwechseln mit unterbelichtet) Abteilung - bei der ARGE sind recht kurzfristig.
Meine Frage:
Gibt es eine zeitliche Begrenzung oder einen vorgegeben Abstand in denen ich meine Briefe abholen muss? Ist das in irgendeiner weise gesetzlich geregelt?
Hi Borgi,
die Behörde muss dich werktags täglich per Post erreichen können. Die an einem Samstag eingehende Post muss sonntags zur Kenntnis genommen werden (§ 1 Abs. 2 EAO) - also täglich den Briefkasten oder das Postfach leeren -
Emma13
 

Borgi

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#5
Du hast eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben.

Bestandteil dieser Eingliederungsvereinbarung ist die sogenannte Erreichbarkeitsanordnung (EAO).

Durchlesen:

http://www.arbeitsagentur.de/zentra.../Anhang-B-Anordnungen-des-Verwaltungsrats.pdf

Da steht - neben einer Menge anderem Zeugs - drin, dass du täglich erreichbar sein musst.

Wenn ein Brief von der ARGE wieder an den Absender zurückgeht, hast du ein Problem :frown:
Ich habe NIE eine Eingliederrungsvereinbarung unterschrieben. Mir wurde nicht einmal eine EGV zur Unterschrift vorgelegt. Bisher war ich darüber auch nicht traurig. Jetzt hat sich die für mich zuständie ARGE aber zum Ziel gemacht einen "besseren Menschen" aus mir zu machen und nun muss ich täglich mit Post von denen rechnen. Ich will halt nicht täglich zur Post latschen, um zu sehen, ob die ARGE Sehnsucht nach mir hat. Die restliche Post hat ja meistens mindestens Tage zeit. Es würden auch nie Briefe an irgendwelche Absender zurück gehen, warum auch. Selbst bei Einschreiben erhalte ich im Postfach eine Mitteilungskarte. Früher kamen sogar die Sendungen von Amazon ins Postfach, bis die auf "Warensendung" umstellten und ich dann Nutzer der Packstation wurde.
 
E

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Gast
#6
Du wirst nicht drumrumkommen, da jeden Tag hinzugehen. Ich habe auch ein Postfach, glaube mir, das geht.

Viele Grüße,
angel
 

Borgi

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#7
Du wirst nicht drumrumkommen, da jeden Tag hinzugehen. Ich habe auch ein Postfach, glaube mir, das geht.

Viele Grüße,
angel
Es gibt halt Tage, an denen könnte ich jedem der mich doof anguckt eins in die Fresse brettern. An solchen Tagen vermeide ich es dann das Haus zu verlassen. Die tägliche frische luft hat mir bisher auch nicht geschadet.
 
E

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Gast
#8
Es gibt halt Tage, an denen könnte ich jedem der mich doof anguckt eins in die Fresse brettern. An solchen Tagen vermeide ich es dann das Haus zu verlassen. Die tägliche frische luft hat mir bisher auch nicht geschadet.
Solche Tage gibt es.
Hast Du es schon mal mit Kampfsport probiert? Ich meine das nicht ironisch, sondern durchaus ernst.
Es tut immens gut, sich mal austoben zu können und hält lange vor. Mit Sandsack und Schützern sind üble Folgen ziemlich ausgeschlossen.

Viele Grüße,
angel
 

Martin Behrsing

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#9
Die Erreichbarkeitordnung sagt darüber aus, dass man einmal am Tag in der Lage sein muss, seinen Briefkasten zu leeren. Außer am Wochenende. Da reicht es aus, wenn man die Post vom Samstag auch Sonntagabend lesen kann. Es reicht nicht aus, Freitags nicht zu schauen und erst am Montagmorgen kenntnis über Post zu haben.
 
E

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#10
Die Erreichbarkeitordnung sagt darüber aus, dass man einmal am Tag in der Lage sein muss, seinen Briefkasten zu leeren. Außer am Wochenende. Da reicht es aus, wenn man die Post vom Samstag auch Sonntagabend lesen kann. Es reicht nicht aus, Freitags nicht zu schauen und erst am Montagmorgen kenntnis über Post zu haben.
Es erstaunt mich immer wieder, was in unserem Land so alles geregelt ist.
 

concerned

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#11
post vom arbeitsamt

Hallo, wollte mich auch mal dazu melden. Ich habe einen Briefkasten am Haus. Der Sachbearbeiter, der für mich zuständig ist, hat am Mittwoch (angeblich) den Brief persönlich eingeworfen. Donnerstag war dann Feiertag, mein Termin war am Freitag um 7.45. Dummerweise habe ich am Mittwoch nicht nach der Post geschaut sondern erst am Freitagmittag. Dann kam gleich ein Schreiben mit einer Sanktionsandrohung. Nun wollen sie mir für 3 Monate die Bezüge um 10 % kürzen.:icon_dampf:Laut Anwalt ist sowas tatsächlich zulässig!
 
E

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#12
Hallo, wollte mich auch mal dazu melden. Ich habe einen Briefkasten am Haus. Der Sachbearbeiter, der für mich zuständig ist, hat am Mittwoch (angeblich) den Brief persönlich eingeworfen. Donnerstag war dann Feiertag, mein Termin war am Freitag um 7.45. Dummerweise habe ich am Mittwoch nicht nach der Post geschaut sondern erst am Freitagmittag. Dann kam gleich ein Schreiben mit einer Sanktionsandrohung. Nun wollen sie mir für 3 Monate die Bezüge um 10 % kürzen.:icon_dampf:Laut Anwalt ist sowas tatsächlich zulässig!
Aber was wäre denn, wenn Du am Mittwoch in den Briefkasten geschaut hättest, sagen wir mal um 8:00 Uhr, und der SB hätte den Brief um 9:00 Uhr eingeworfen?
Feiertag muss man nicht nachschauen, und am Freitag holst Du den Brief um 8:00 Uhr aus dem Kasten. Zu spät für den Termin.
Obwohl Du Deiner "Pflicht" nachgekommen bist.
Steht in der Erreichbarkeitsanordnung, um wieviel Uhr man in den Briefkasten schauen muss? Die Post kommt ja nicht überall täglich zur gleichen Zeit.

Viele Grüße,
angel
 
E

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#13
Ziemlich unwahrscheinlich, daß die ARGE damit durchkommt. Dementsprechend müßte man ja mehrfach am Tag und sinnvollerweise noch einmal um Mitternacht in den Briefkasten gucken. Es ist auch ausgesprochen unglaubwürdig, daß ein ARGEmitarbeiter den Brief persönlich vorbeibringt. Kostet ja mehr als Porto.

Ein Briefkasten muß definitiv nicht an einem Feiertag geleert werden! Es heißt ausdrücklich, an jedem Arbeitstag, müsse man postalisch erreichbar sein.

Widerspruch einlegen.

Die Ideen der ARGEn werden auch immer abenteuerlicher.
 
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#14
Der Sachbearbeiter, der für mich zuständig ist, hat am Mittwoch (angeblich) den Brief persönlich eingeworfen.
Was ist das denn für ein SB ?

Wohnt der bei dir im Haus oder ist der in seinem Job nicht ausgelastet, dass er zugleich den Postboten gibt ?


Laut Anwalt ist sowas tatsächlich zulässig!
Was ist das denn für ein Anwalt ?

Der Beste ist das mit Sicherheit nicht :icon_eek:
 
E

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Gast
#15
Aber was wäre denn, wenn Du am Mittwoch in den Briefkasten geschaut hättest, sagen wir mal um 8:00 Uhr, und der SB hätte den Brief um 9:00 Uhr eingeworfen?
Feiertag muss man nicht nachschauen, und am Freitag holst Du den Brief um 8:00 Uhr aus dem Kasten. Zu spät für den Termin.
Obwohl Du Deiner "Pflicht" nachgekommen bist.
Steht in der Erreichbarkeitsanordnung, um wieviel Uhr man in den Briefkasten schauen muss? Die Post kommt ja nicht überall täglich zur gleichen Zeit.

Viele Grüße,
angel
und manchmal kommt sie sogar mehrmals...

ich stimme dir zu - ich würd mir eine Sanktion nicht bieten lassen
 

Arwen

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#16
Die Ideen der ARGEn werden auch immer abenteuerlicher.
Ob's daran liegt, dass da jemand sein "Sanktions-Soll" nicht erfüllt hat? :icon_neutral:


Gruß, Arwen
 

concerned

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#17
Post persönlich vom MA vom Arbeitsamt

Hallo, nur zur Info, bin auch in Ludwigsburg - vielleicht hast Du schon ähnliche Erfahrungen gemacht


und manchmal kommt sie sogar mehrmals...

ich stimme dir zu - ich würd mir eine Sanktion nicht bieten lassen
 
E

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Gast
#18
Was macht man eigentlich, wenn man krank im Bett liegt? Muß man dann auch zum Briefkasten? Wie ist es, wenn man beispielsweise mit einer Depression sich absolut nicht aufraffen kann?

Es wird immer vorausgesetzt, daß etwas möglich ist, aber die Realität ist doch manchmal eine andere...
 
E

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Gast
#20
Was macht man eigentlich, wenn man krank im Bett liegt? Muß man dann auch zum Briefkasten? Wie ist es, wenn man beispielsweise mit einer Depression sich absolut nicht aufraffen kann?

Es wird immer vorausgesetzt, daß etwas möglich ist, aber die Realität ist doch manchmal eine andere...
Tom, das kann ich dir sagen: darauf wird keine Rücksicht genommen!

Es heißt dann lapidar: Pech gehabt.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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#21
Ich vermute 'mal, daß man viel Ärger dann noch noch mit einem Attest des Arztes aus dem Weg räumen kann. Aber nervig ist, daß man selbst an solche Dinge denken muß, statt sich nur darauf zu konzentrieren gesund zu werden.
 
Mitglied seit
19 Jul 2007
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#22
Tom, das kann ich dir sagen: darauf wird keine Rücksicht genommen!

Es heißt dann lapidar: Pech gehabt.

Gruß aus Ludwigsburg
Auf soetwas wartet die ARGE und konstruiert dann einen Sanktionsachverhalt. Die ARGE würde argumentieren: "Wenn Sie im Bett liegen, dann können Sie doch jemanden bitten, die Post aus Ihrem Briefkasten zu holen..."
 
E

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Gast
#24
Ich vermute 'mal, daß man viel Ärger dann noch noch mit einem Attest des Arztes aus dem Weg räumen kann. .
Falsche Vermutung :)

Hab da jedenfalls was ganz anderes erlebt.
Manches kann man sicherlich jemand für einen regeln, der selbst dazu nicht in der Lage ist. Aber eben nur, wenn man früh genug jemanden hat, der sich kümmert. Im Nachhinein kann der nichts bis wenig mehr tun...
 
E

ExitUser

Gast
#25
Was macht man eigentlich, wenn man krank im Bett liegt? Muß man dann auch zum Briefkasten? Wie ist es, wenn man beispielsweise mit einer Depression sich absolut nicht aufraffen kann?

Es wird immer vorausgesetzt, daß etwas möglich ist, aber die Realität ist doch manchmal eine andere...
Tom, das kann ich dir sagen: darauf wird keine Rücksicht genommen!

Es heißt dann lapidar: Pech gehabt.

Gruß aus Ludwigsburg
Die Antworten von Ludwigsburg kann ich aus eigener Erfahrung mit einer Klientin nur bestätigen.
 

Georgia

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#26
Was macht man eigentlich, wenn man krank im Bett liegt? Muß man dann auch zum Briefkasten? Wie ist es, wenn man beispielsweise mit einer Depression sich absolut nicht aufraffen kann?

Es wird immer vorausgesetzt, daß etwas möglich ist, aber die Realität ist doch manchmal eine andere...

Mit einer Depri würde ich vorsichtig sein.
Es besteht die Gefahr, dass die Typen einem in eine psychatrische Tagesklinik stecken. Und dann werden dir gleich wieder die Essenrationen gekürzt. Gehst du nicht hin, folgen Sanktionen.
 
E

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#27
Mit einer Depri würde ich vorsichtig sein.
Es besteht die Gefahr, dass die Typen einem in eine psychatrische Tagesklinik stecken. Und dann werden dir gleich wieder die Essenrationen gekürzt. Gehst du nicht hin, folgen Sanktionen.
Ich glaube kaum, dass dieses rechtmäßig wäre.
 
E

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Gast
#29
Sicherlich ist es nicht rechtmäßig.
Aber interessiert die das ?

So eine Aktion nennt sich : Indirekte Integrationsleistung

Man kann ja klagen. (Sorry- Ironie)
Keine seriöse Klinik würde da mitspielen. In einer Therapie muss der Patient aktiv mitarbeiten, sonst macht es keinen Sinn. Ein "Zwangspatient" würde den ganzen Ablauf stören, was sich auch auf andere Patienten negativ auswirken würde.

Und - Tagesklinikplätze gibt es nicht wie Sand am Meer.
 

Georgia

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#30
Keine seriöse Klinik würde da mitspielen. In einer Therapie muss der Patient aktiv mitarbeiten, sonst macht es keinen Sinn. Ein "Zwangspatient" würde den ganzen Ablauf stören, was sich auch auf andere Patienten negativ auswirken würde.

Und - Tagesklinikplätze gibt es nicht wie Sand am Meer.
Eine Bekannte von mir hat die Auflage von der Arge bekommen, ansonsten würde ich nicht davon schreiben.

Gruß G.
 
E

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#31
Eine Bekannte von mir hat die Auflage von der Arge bekommen, ansonsten würde ich nicht davon schreiben.

Gruß G.
Und die Bekannte ist der Auflage nachgekommen? Und die Tagesklinik? Meines Wissens findet da vorher ein Aufnahmegespräch statt.

Nach meiner Ansicht kann eine Weigerung in dem Fall nicht sanktioniert werden, es gilt immer noch das Recht auf körperliche Unversehrtheit, und dazu gehört auch die Psyche.
 

Georgia

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#32
Und die Bekannte ist der Auflage nachgekommen? Und die Tagesklinik? Meines Wissens findet da vorher ein Aufnahmegespräch statt.

Nach meiner Ansicht kann eine Weigerung in dem Fall nicht sanktioniert werden, es gilt immer noch das Recht auf körperliche Unversehrtheit, und dazu gehört auch die Psyche.

Ich werde sie danach fragen, was daraus geworden ist.

Sie musste als erstes an einem allgemeinen Training teilnehmen. Da wurde fest gestellt, dass sie die Anforderungen des Berufslebens nicht erfüllen kann.
(Sie ist alleinerziehend)
Darauf hin folgte dann die Auflage für die Tagesklinik.
Auf jeden Fall macht sie eine Therapie bei einem Psychologen, das erwähnte sie schon öfters.
Möglich, dass die Tagesklinik dadurch abgewendet werden konnte.
 
E

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Gast
#33
Ich werde sie danach fragen, was daraus geworden ist.

Sie musste als erstes an einem allgemeinen Training teilnehmen. Da wurde fest gestellt, dass sie die Anforderungen des Berufslebens nicht erfüllen kann.
(Sie ist alleinerziehend)
Darauf hin folgte dann die Auflage für die Tagesklinik.
Auf jeden Fall macht sie eine Therapie bei einem Psychologen, das erwähnte sie schon öfters.
Möglich, dass die Tagesklinik dadurch abgewendet werden konnte.
Würde mich interessieren, ggf. auch gerne per PN
 
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