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Wie muß mein Gehalt verrechnet werden?

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it-profi

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#1
Hallo,

ich hatte am 18.06.07 einen Minijob aufgenommen. Dieser Tag im Juni wird als Einarbeitungszeit gewertet und ist somit entgeldlos, so auch vereinbart mit meinem Chef.

Er möchte mir deswegen nur Gehalt für den Juli bar auszahlen.

Was müßte ich bei der ArGe alles einreichen?

Selbst habe ich mir folgendes überlegt bzw. schon erledigt:

- Job anmelden (schon erledigt im Juni)
- Lohnabrechnungsbogen für Juli
- Schriftliche Erklärung meines Chefs über die Höhe des Gehalt und mit
Erwähnung das sich der Lohn nur auf den Juli bezieht.
- Zusatzblatt 2.2 "Einkommensbescheinigung" für den Juli.

Ich grüble darüber, ob ich das entgeldlose Arbeiten im Juni irgendwie speziell rechtfertigen müßte?

Gruß, it-profi
 
E

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#2
Hallo,

ich hatte am 18.06.07 einen Minijob aufgenommen. Dieser Tag im Juni wird als Einarbeitungszeit gewertet und ist somit entgeldlos, so auch vereinbart mit meinem Chef.

Er möchte mir deswegen nur Gehalt für den Juli bar auszahlen.

Was müßte ich bei der ArGe alles einreichen?

Selbst habe ich mir folgendes überlegt bzw. schon erledigt:

- Job anmelden (schon erledigt im Juni)
- Lohnabrechnungsbogen für Juli
- Schriftliche Erklärung meines Chefs über die Höhe des Gehalt und mit
Erwähnung das sich der Lohn nur auf den Juli bezieht.
- Zusatzblatt 2.2 "Einkommensbescheinigung" für den Juli.

Ich grüble darüber, ob ich das entgeldlose Arbeiten im Juni irgendwie speziell rechtfertigen müßte?

Gruß, it-profi
Warte mal ab, ob sie sich damit begnügen. Zur Not müsste dir der Chef bescheinigen, dass du im Juni kein Geld erhalten hast.
 

gerda52

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#3
Dein AG ist verpflichtet, Dich bei der Knappschaft (Minijobzentrale) anzumelden. Lass Dir die Anmeldebestätigung aushändigen. Darin ist der Beginn Deiner der Beschäftigung vermerkt. Aufgrund Eurer Vereinbarung vermute ich, dass ein späteres Datum eingesetzt wurde. Aber:

Ob Du nun am 18.06. unentgeltlich gearbeitet hast, ist eigentlich unerheblich, sondern allein die Tatsache, dass im Juni kein Zufluss erfolgte, zählt.

Ein persönlicher Tipp an Dich: Auch Probearbeit ist in der Regel zu vergüten. Lass das Verzichten nicht zur Gewohnheit werden.
 

it-profi

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#4
Danke an euch für die schnellen Antworten, meine ist dafür jetzt nicht ganz so schnell gekommen, aber ist vielleicht besser als das Thema sinnlos hochzuschieben. Bis jetzt hat sich folgendes ergeben:

Ich habe immer noch keine richtige Lohnabrechnung für den Juli bekommen, genauer gesagt, erhielt ich zwei frisierte. Würde ich damit zur ArGe gehen, bekäme ich eher eine Anzeige, als Geld von denen. Hintergrund ist der, daß ich im Juni einen anderen Minijob hatte, diesen aus gesundheitlichen Gründen, aber aufgeben mußte. Da ein Befund noch ausstand hatte ich mir ende Juni den schon erwähnten neuen Minijob gesucht, in der Hoffnung, daß sich mein gesundheitlicher Zustand etwas bessert, da diese neue Arbeit etwas anders gelagert ist. Hat allerdings nicht viel geholfen. Dafür hab' ich mir jetzt noch ein zweites Gesundheitsproblem eingehandelt.

Hat dazu jemand Erfahrung wie man das der ArGe vermitteln kann, denn ohne ausreichenden Grund, kann man ja keinen Minijob kündigen, sonst heißt das in der Konsequenz, das die Leistungen gekürzt werden. Befund hab' ich mittlerweile.

Aber weiter, für den Juni hatte ich 315.- Euro in meinem alten Job verdient und auch so angegeben bei der ArGe. Im neuen Job erhielt ich für den Juli 286.- Euro. Gesamtsumme die mir in meinem neuen Job aber angeblich ausgezahlt wurde beträgt 390.- Euro, also Juni und Juli. Damit hätte ich der ArGe 104.- Euro zur Berechnug "vorenthalten". Lapidare Bemerkung meines Chefs:" Ja gut, wenns da Probleme mit der ArGe gibt zahl ich ihnen das, ändern kann ich das jetzt nicht mehr(also keine neue korrekte Lohnabrechnung und das war schon die zweite falsche)."

Außerdem stehen noch andere fantastische Summen drauf, die er mir nicht erklären kann bzw. selbst nicht lesen kann, da die Lohnabrechnung so aussieht, als wenn sie mehrmals durch den Kopierer gezogen wurde. Alle Felder mit ehemals grauem Hintergrund sind komplett schwarz.

Dein AG ist verpflichtet, Dich bei der Knappschaft (Minijobzentrale) anzumelden. Lass Dir die Anmeldebestätigung aushändigen. Darin ist der Beginn Deiner der Beschäftigung vermerkt. Aufgrund Eurer Vereinbarung vermute ich, dass ein späteres Datum eingesetzt wurde. Aber:

Ob Du nun am 18.06. unentgeltlich gearbeitet hast, ist eigentlich unerheblich, sondern allein die Tatsache, dass im Juni kein Zufluss erfolgte, zählt.

Ein persönlicher Tipp an Dich: Auch Probearbeit ist in der Regel zu vergüten. Lass das Verzichten nicht zur Gewohnheit werden.
@gerda52: Ich hätte auch vermutet, daß ich dort seit anfang Juli durch den neuen AG angemeldet bin.Eine Nachfrage bei der Knappschaft hatte aber ergeben, daß ich zum 01.06.07 dort gemeldet wurde, also zu einm Zeitpunkt, als ich noch im alten Job war.

Das Zusatzblatt 2.2 wurde allerdings korrekt ausgefüllt, aber erst nach dem ich aus purer Verzweiflung beim Steuerberater des Chefs angerufen hatte, weitere Anrufe wurde mir selbstverständlich untersagt, aber was sollte ich machen.

Ich würde von der ArGe, wenn alle Papiere korrekt vom Cheffe kommen würden, für den Juli noch 91,20 Euro erhalten, aber ich weiß einfach nicht wie ich ihm da beikommen könnte.

Am liebsten würde ich Kündigen, den Karren hinschmeißen. Bin so gefrustet.

Gruß, it-loser.




Ach ja, hatte ich vergessen: Für den August bin ich schon über 400.- Euro drüber. Ich durfte von den Kollegen mitlerweile erfahren das die Überstunden auf einem "Zeitkonto" landen und nicht etwa im darauffolgenden Monat ausbezahlt werden, sonderen im Nirvana verschwinden.
 

Kerstin_K

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#5
Was hast Du denn da für nen Arbeitgeber erwischt?

Und wenn er die Arbrechnung noch zehnmal korrigiert, Du hast Anspruch auf eine korrekte und sonst nichts. Ich würde mir auch Anrufe beim Steuerberater nicht verbieten lassen, wen Du anrufst, entscheidest Du. Demnächst verbietet er Dir noch, Deine eigen Mutter anzurufen oder was? Sunden die auf einem Zeitkonto verschwinden, ohne das Du das weißt? Was steht denn dazu in Deinem Arbeitsvertrag?

Wegen der Kündigung mußt Du Dir, denke ich, weniger Sorgen machen. Gesundheitliche Gründe muß die ARGE akzeptieren. Und ein entsprechendes Attest sollte doch kein Problem sein, oder?
 

gerda52

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#6
Aber weiter, für den Juni hatte ich 315.- Euro in meinem alten Job verdient und auch so angegeben bei der ArGe. Im neuen Job erhielt ich für den Juli 286.- Euro. (WANN GENAU UND WIE ?) Gesamtsumme die mir in meinem neuen Job aber angeblich ausgezahlt wurde beträgt 390.- Euro, also Juni und Juli. Damit hätte ich der ArGe 104.- Euro zur Berechnug "vorenthalten". Lapidare Bemerkung meines Chefs:" Ja gut, wenns da Probleme mit der ArGe gibt zahl ich ihnen das, ändern kann ich das jetzt nicht mehr(also keine neue korrekte Lohnabrechnung und das war schon die zweite falsche)."

Außerdem stehen noch andere fantastische Summen drauf, die er mir nicht erklären kann bzw. selbst nicht lesen kann, da die Lohnabrechnung so aussieht, als wenn sie mehrmals durch den Kopierer gezogen wurde. Alle Felder mit ehemals grauem Hintergrund sind komplett schwarz.
Das Wesentliche hat Kerstin ja schon geschrieben.

Wie wird der Lohn gezahlt? Bar gegen Quittung oder per Überweisung?

Wenn ich richtig verstanden habe, wurden Dir 286,00 für Juli abgerechnet und bezahlt. Darüber hinaus gibt es eine Abrechnung über 104 Euro für Juni aus dem Nirwana, erarbeitet von irgendwem, Auszahlung Empfänger unbekannt. Du hast es aber definitiv nicht erhalten. Das gibt Probleme mit der Arge.

Führe ein klärendes Gespräch mit Deinem Chef, bzw. fordere alternativ den bereits abgerechneten Betrag noch ein. Anrechnung bei der Arge erfolgt ja erst bei Zufluss.

Und was ist mit den fantastischen Zahlen? Kannst Du die Abrechnung mal hier einstellen?

Sonst schreibe kurz, was Du so entziffern kannst.
 

it-profi

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#7
Hallo,

Was hast Du denn da für nen Arbeitgeber erwischt?

Und wenn er die Arbrechnung noch zehnmal korrigiert, Du hast Anspruch auf eine korrekte und sonst nichts. Ich würde mir auch Anrufe beim Steuerberater nicht verbieten lassen, wen Du anrufst, entscheidest Du. Demnächst verbietet er Dir noch, Deine eigen Mutter anzurufen oder was? Sunden die auf einem Zeitkonto verschwinden, ohne das Du das weißt? Was steht denn dazu in Deinem Arbeitsvertrag?

Wegen der Kündigung mußt Du Dir, denke ich, weniger Sorgen machen. Gesundheitliche Gründe muß die ARGE akzeptieren. Und ein entsprechendes Attest sollte doch kein Problem sein, oder?
Das sieht der Anwalt, bei dem ich diesen Montag war, genauso. Da ich in dieser Angelegenheit schon das dritte mal bei ihm war, hat er mir jetzt zu einem Mahnschreiben geraten, in der Hoffnung, daß mein Arbeitgeber reagiert. Sollte er dieses nicht machen, geht es auf juristischem Wege weiter. Bis auf den Hinweis des Anwalts, das ich mir einen Zeugen suche der zusieht bzw. mir bescheinigt, daß ich ein entsprechendes Schreiben losschicken werde, hatte er mir keine weiteren Tipps mit auf den Weg gegeben. Ich muß mich da noch erkundigen wie man eine Mahnung verfasst.

Ich bin jetzt sowieso seit gestern bis Mitte September krankgeschrieben.

<...>

Wie wird der Lohn gezahlt? Bar gegen Quittung oder per Überweisung?
Kontoverbindung hatte ich angegeben bei Vertragsabschluß, Lohn wurde aber bar ohne dieses gezielt zu quittieren, ausgezahlt.

Wenn ich richtig verstanden habe, wurden Dir 286,00 für Juli abgerechnet und bezahlt. Darüber hinaus gibt es eine Abrechnung über 104 Euro für Juni aus dem Nirwana, erarbeitet von irgendwem, Auszahlung Empfänger unbekannt. Du hast es aber definitiv nicht erhalten. Das gibt Probleme mit der Arge.
Aus dem Grund habe ich die Unterlagen auch noch nicht eingereicht.

Führe ein klärendes Gespräch mit Deinem Chef, bzw. fordere alternativ den bereits abgerechneten Betrag noch ein. Anrechnung bei der Arge erfolgt ja erst bei Zufluss.

Und was ist mit den fantastischen Zahlen? Kannst Du die Abrechnung mal hier einstellen?

Sonst schreibe kurz, was Du so entziffern kannst.
Die Lohnabrechnung Version 1 & 2 und das Zusatzblatt 2.2 habe ich jetzt als Anhang reingestellt.

Kurze Erläuterung zu den Anhängen:

LohnAb. 1: Geld wurde nicht überwiesen sondern bar gezahlt. Arbeitszeiten stimmen nicht. was die 572 ist, ist mir unf meinen AG ein Rätsel.

LohnAb. 2: Nun stimmt es oben, der Fehler aus LohnAb 1 hat sich allerdings nach unten verlagert und in der Mitte sind wieder neue Zahlen.

Selbst mit einem Grafikprogramm ist es mir nicht gelungen die schwarzen Teile soweit zu erhellen, daß es leserlich wird.

Zusatzblatt: Beschäftigungsbeginn war nicht der der 1., sondern der 18. Juni, so auch in meinem Arbeitsvertrag zu lesen.


Gruß, it-profi.


Desweiteren hat ein Anruf bei der Knappschaft und dem Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ergeben, daß für 400.- Euro Jobs keine Zeitkonten geführt werden dürfen. Der Lohn muß ausgezahlt werden.
 

gerda52

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#8
Das Zusatzblatt 2.2 wurde allerdings korrekt ausgefüllt, aber erst nach dem ich aus purer Verzweiflung beim Steuerberater des Chefs angerufen hatte, weitere Anrufe wurde mir selbstverständlich untersagt, aber was sollte ich machen.
Dann hast Du gewiss die Zeile übersehen, in der festgestellt wird, dass die Beschäftigung am 1.06.07 aufgenommen wurde. (ziemlich unten)

Bescheinigt wird Dein Juliverdienst. Wenn die Stundenzahl als auch der Abrechnungsbetrag o.k. ist, dann gut. Es wird aber seitens der ArGe sicher noch die Frage nach einem Juniverdienst auftauchen.

Der Abrechnungszeitraum lässt sich auf den Abrechnungen leider nicht erkennen. Soll nun die 2. Abrechnung die 1. als Berichtigung ersetzen?

Zu den Betragsspalten:

Da in der 1. Spalte das jeweilige Monatsbrutto und in der 2. die auflaufende Jahressumme einzutragen ist, müssten die Zahlen 'normalerweise' im ersten Monat identisch sein. Hierzu ist vielleicht noch festzustellen, dass der Differenzbetrag Monat/Jahr in beiden Abrechnungen 182 Euro beträgt. Von Nachvollziehbarkeit kann gar keine keine Rede sein.

Auch der bescheinigte Auszahlungsbetrag ist ja zu beanstanden.

Versuche nach den Angaben eine Mahnung mit Fristsetzung (auch für die Berichtigung der Anmeldung) zu formulieren und stell den Entwurf dann zum Gegenlesen wieder ein. Da kommen dann gewiss einige brauchbare Tipps.
 

Kerstin_K

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#9
Ich muß mich da noch erkundigen wie man eine Mahnung verfasst.


Das dürfte nicht nicht so kompliziert sein:

Sehr geehrter

hiermit fordere ich sie auf, mir aus dem Arbeitsverhältnis geschlossen mit Vertrag am ddd den noch ausstehenden Lohn für den Abrechnungsmonat xx in höhe von nnn EUR unvertüglich auszuzahlen. Bitte überweisen Sie den Betrag wie vereinbahrt auf mein Konto Nr. nnnn BLZ nnn nnn nn.
.
Darüber hinaus verlange ich eine nachvollziehbare, korrekte und lesbare Abrechnung.

Sollten Zahlung und Abrechnung nicht bis zum ddd (10 Tage müßten reichen) vorliegen, werde ich juristische Schritte gegen Sie einleiten.




Kontoverbindung hatte ich angegeben bei Vertragsabschluß, Lohn wurde aber bar ohne dieses gezielt zu quittieren, ausgezahlt.

Was ist das für ein Idiot? Sorry, aber anders ist das echt nicht zu beschreiben. Zahlung ohne Quittung? Wunderbar, wenn Du jetzt Gedächtnislücken hätttest, könntest Du die Zahlung nochmals verlangen. Beweisen kann er nicht, dass er bereits gezahlt hat.
Boah, müsssen die ein Chaos in der Buchhaltung haben!
 

it-profi

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#10
Dann hast Du gewiss die Zeile übersehen, in der festgestellt wird, dass die Beschäftigung am 1.06.07 aufgenommen wurde. (ziemlich unten)
Ja, hab' ich übersehen, ist also auch falsch. Ganz toll. :icon_neutral:

Bescheinigt wird Dein Juliverdienst. Wenn die Stundenzahl als auch der Abrechnungsbetrag o.k. ist, dann gut. Es wird aber seitens der ArGe sicher noch die Frage nach einem Juniverdienst auftauchen.

Der Abrechnungszeitraum lässt sich auf den Abrechnungen leider nicht erkennen. Soll nun die 2. Abrechnung die 1. als Berichtigung ersetzen?
Ja, Nummer 2 sollte die korrigierte Fassung sein.

Zu den Betragsspalten:

Da in der 1. Spalte das jeweilige Monatsbrutto und in der 2. die auflaufende Jahressumme einzutragen ist, müssten die Zahlen 'normalerweise' im ersten Monat identisch sein. Hierzu ist vielleicht noch festzustellen, dass der Differenzbetrag Monat/Jahr in beiden Abrechnungen 182 Euro beträgt. Von Nachvollziehbarkeit kann gar keine keine Rede sein.
Genau, bis dahin konnte mir das der AG, nach einiger Überlegung, auch "deuten". Wahrscheinlich ist es wohl auch so, 1. Spalte der aktuelle Monat, 2. Spalte die Aufsummierung. Sicher war sich der AG aber nicht.


Auch der bescheinigte Auszahlungsbetrag ist ja zu beanstanden.

Versuche nach den Angaben eine Mahnung mit Fristsetzung (auch für die Berichtigung der Anmeldung) zu formulieren und stell den Entwurf dann zum Gegenlesen wieder ein. Da kommen dann gewiss einige brauchbare Tipps.
Okay, ist der 1. Versuch, wobei ich noch erwähnen möchte, dass ich zur Zeit krankgeschrieben bin und das Gehalt für August noch nicht ausgezahlt bekam.



Sehr geehrter Herr xxxx,

da weder die ArGe noch mein Anwalt, die von Ihnen mir ausgestellten Gehaltsunterlagen akzeptiert, bitte ich Sie, mir bis zum 13.09.2007 folgendes zuzuschicken:

1) Korrekte und leserliche Lohnabrechnungen für Juli und August.

2) Korrekte und leserliche Zusatzblätter 2.2 für Juli und August.

3) Einen korrekten und unterschriebenen Beleg der die Auszahlungen der Gehälter für Juli und August nachweist.

Bitte korrigieren Sie auch das Anmeldedatum bei der Knappschaft Bahn See. Eine Nachfrage meinerseits hatte ergeben, dass ich dort seit 01.06.2007 über Sie gemeldet bin, richtig wäre aber der 18.06.2007.

Des weiteren bitte ich Sie, die Rentenaufstockung bei der Knappschaft Bahn See anzumelden und dieses mit meinem Gehalt für August zu verrechnen. Da der Abschluss des Arbeitsvertrags auf den 18.06.2007 datiert ist , bitte ich Sie die Aufstockung zusätzlich für den Juli mit in den Arbeitslohn für den August mit einzurechnen.

Eine entsprechende Verzichtserklärung zur Rentenversicherungsfreiheit liegt diesem Schreiben bei, so wie eine Kopie meines Arbeitsvertrages zur Überprüfung meiner Angaben.


----
@Kerstin_K:Danke für deine Vorformulierung. Ich hab' das jetzt erstmal etwas anders geschrieben. Ich galub' z.B. nicht, dass mein AG mir das Geld überweißt. Okay, wie auch immer, ist ja die erste Version.
 

Kerstin_K

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#11
Kann Dir das nicht schnuppe sein, ob Du glaubst, daß er es Dir überweist? Willst Du da extra hinfahren und es abholen, obwohl Du krankgeschrieben bist? Für eine anständige Firma bedeutet Überweisung sogar weniger Aufwand. Also, eich würd halt immer wieder dazu auffordern, ist doch das nomalste von der Welt.
 

gerda52

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#12
Mahnschreiben

Okay, ist der 1. Versuch, wobei ich noch erwähnen möchte, dass ich zur Zeit krankgeschrieben bin und das Gehalt für August noch nicht ausgezahlt bekam.



Sehr geehrter Herr xxxx,

da weder die ArGe noch mein Anwalt, die von Ihnen mir ausgestellten Gehaltsunterlagen akzeptiert, bitte ich Sie, mir bis zum 13.09.2007 folgendes zuzuschicken:

1) Korrekte und leserliche Lohnabrechnungen für Juli und August.

2) Korrekte und leserliche Zusatzblätter 2.2 für Juli und August.

3) Einen korrekten und unterschriebenen Beleg der die Auszahlungen der Gehälter für Juli und August nachweist.

Bitte korrigieren Sie auch das Anmeldedatum bei der Knappschaft Bahn See. Eine Nachfrage meinerseits hatte ergeben, dass ich dort seit 01.06.2007 über Sie gemeldet bin, richtig wäre aber der 18.06.2007.

Des weiteren bitte ich Sie, die Rentenaufstockung bei der Knappschaft Bahn See anzumelden und dieses mit meinem Gehalt für August zu verrechnen. Da der Abschluss des Arbeitsvertrags auf den 18.06.2007 datiert ist , bitte ich Sie die Aufstockung zusätzlich für den Juli mit in den Arbeitslohn für den August mit einzurechnen.

Eine entsprechende Verzichtserklärung zur Rentenversicherungsfreiheit liegt diesem Schreiben bei, so wie eine Kopie meines Arbeitsvertrages zur Überprüfung meiner Angaben.
Den durch Hervorhebung markierten Satz bitte nochmal überdenken.

Und vielleicht sollten die beanstandeten Fakten mit aufgeführt werden.

1. das bescheinigte Eintrittsdatum ist nicht korrekt. Das Arbeitsverhältnis begann frühestens mit dem Probearbeitstag am 18.06.07. (Was steht überhaupt im Arbeitsvertrag zum Eintrittsdatum? Den Anruf bei der Knappschaft brauchst Du nicht erwähnen. Der 1.06. erscheint ja auch auf dem Formular Zusatzblatt 2.2)
2. erscheint Einkommen in der Abrechnung (Jahressumme), das ich nicht erzielt habe.
3. wird ein nicht zutreffender Gesamtauszahlbetrag bescheinigt. Ich habe bisher 286 Euro erhalten und keinen Cent mehr. Der Erhalt von insgesamt 390 Euro wird bestritten.

Ich fordere Sie hiermit auf, mir nunmehr bis zum 13.09.07 eine korrekte und den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Lohn- und Gehaltsabrechnung zu erstellen.
Bitte berücksichtigen Sie die Beanstandung auch bereits bei der nun fälligen Augustabrechnung. Das Gehalt aus dieser Abrechnung überweisen Sie bitte auf mein Konto (sowieso).

Bringst am besten hier erst den Anwalt ins Spiel, falls die Frist nicht eingehalten wird.

usw.

Ps. Eine Kopie deines Schreibens kannst Du dann der ArGe mit den anderen Unterlagen einreichen. Und: Soweit ich weiß, muss das Zusatzblatt 2.2. nicht mtl. neu abgegeben werden, die Abrechnung müsste dann reichen.

An dieser Stelle noch meine besten Genesungswünsche. :icon_stern:
 

it-profi

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#13
Danke euch beiden für die Hilfe. :icon_knutsch: Bescheidenheit ist hier wohl wirklich fehl am Platz(Kerstin), aber auch zu forsches Auftreten(Gerda).

Nun bin ich also grade dabei eure Änderungen in den Berief zu schreiben, damit er am Montag in den Postkasten kann und frage so nebenbei meinen Kontostand ab. Für den August ist ein Gehalt von 286.- Euro überwiesen worden, also die gleiche Summe wie im Juli bar.

Nun Gut, füge ich dem Brief noch eine Aufschlüsselung meiner Stunden für den August bei. Bin ja krank, hab' sowieso Zeit.


Vielleicht sollte ich neben der Restsumme für den August, nochmal eine Überweisung für den Juli fordern, die Barzahlung ließe sich im Zweifelsfall ja nicht nachweisen. :icon_twisted:

An dieser Stelle noch meine besten Genesungswünsche. :icon_stern:
Danke dir!
 

it-profi

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#14
Aktueller Stand der Dinge. Mein Anwalt hatte eine Frist zum zum 28.09.07 an meinen Arbeitgeber gestellt, meinen Forderungen nachzukommen. Hat er auch gemacht, mit Ablauf des letzten Tages. Allerdings nur den Lohnabrechnungsteil. Die 104.- Euro Differenz(390 - 286) hat er in einer neuen mir bis dato unbekannten Lohnabrechnung für den Juni aufgeführt.

Geld das ich nie erhalten habe.

Die ArGe hatte mich wegen einer Überzahlung des ALG II für Juni schon in der Mangel, hat sich mitlerweile geklärt, war auch der alte Arbeitgeber.

Nun soll ich angeblich noch zusätzliche 104.- Euro verdient haben. Geld das ich bei der ArGe nicht angeben haben soll. Die verpassen mir so einen Einlauf, wenn mein AG damit durchkommt.

Seltsam wäre allerdings auch, daß ich angeblich im Juni Geld bekommen habe, dafür aber im Juli für die ersten drei Tage umsonst gearbeitet hätte. Es war natürlich so, daß die Tage im Juni und Juli umsonst waren, und ich für den Rest-Juli Lohn bekam.

Was mach ich nun?
 

gerda52

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#15
Was mach ich nun?

it-profi sagte :
Allerdings nur den Lohnabrechnungsteil. Die 104.- Euro Differenz(390 - 286) hat er in einer neuen mir bis dato unbekannten Lohnabrechnung für den Juni aufgeführt.
Die Abrechnung ultimativ nachfordern, natürlich mit der entsprechenden Kohle und den verspäteten Erhalt quittieren lassen. Der Zufluss wäre dann im Oktober und nicht im Juni bzw. Juli.

Nächste Variante: Zollamt wg. fingierter Abrechnung ohne Auszahlung, falscher Meldedaten etc. konsultieren.

Auf keinen Fall den Mist und die evtl. Einkommenseinbuße dann beim ALG II einfach schlucken.
 

Kerstin_K

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#16
Eine Abrechnung ist ja keine Quittung, soll heißen, damit ist eine Zahlung nicht bewiesen. Von daher kan die ARGE dir nichts anhaben.
 

it-profi

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#17
Die Abrechnung ultimativ nachfordern, natürlich mit der entsprechenden Kohle und den verspäteten Erhalt quittieren lassen. Der Zufluss wäre dann im Oktober und nicht im Juni bzw. Juli.
Hey, super. Danke dir für die Antwort, daß werde ich bei meinem Anwalt mal zur Rede brigen.

Nächste Variante: Zollamt wg. fingierter Abrechnung ohne Auszahlung, falscher Meldedaten etc. konsultieren.
Das ist so ein bissel das Problem. Ich glaube nicht, daß ich das überlebe - und das ist ernst gemeint.

Warum?

Da würde so einiges an Nachzahlungen für seine Leute zusammenkommen, bei einigen für über ein Jahr.

Außerdem bin ich die einzige Aushilfe die eine Lohnabrechnung haben möchte.

Dieser mögliche "Betrug" wäre dann vielleicht vorsetzlich. Das zieht nicht nur eine Geldbuße nach sich, auch das Image des Unternehmens, für das ich tätig bin(und welches jedes Kind kennt) wäre damit angekratzt.

Mit anderen Worten: Er müßte gehen und wäre ruiniert.

Mein AG war übrigends im Frühjahr schon in einer überregionalen Tageszeitung, wegen "Unregelmäßigkeiten" in anderer Sache, die er sich aber zunächst "nicht erklären konnte".

Auf keinen Fall den Mist und die evtl. Einkommenseinbuße dann beim ALG II einfach schlucken.
 

it-profi

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#18
Eine Abrechnung ist ja keine Quittung, soll heißen, damit ist eine Zahlung nicht bewiesen. Von daher kan die ARGE dir nichts anhaben.
Danke für deine Antwort. Das will ich hoffen, daß das so funktioniert. Dienstag weiß ich mehr, dann bin ich nämlich bei meinem Anwalt.

Da kann ich dann auch gleich mal klären, wie daß mit der Lohnfortzahlung funktioniert, da ich seit dem 27.08. krank geschrieben bin. Für den ganzen September habe ich kein Geld vom AG erhalten.

Warum er mich nicht feuert, ist mir sowieso ein Rätsel.
 

it-profi

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#19
Papier vom Dienstag und Donnerstag. Laßt es auf euch wirken. :icon_pause:

Zum Anschreiben:

Nein, nein und nochmals nein.

Aus welchem Grund sollte ich denn "Musterlohnabrechnungen" anfordern?

Das Ding mit der Rente hat schon einen Bart. Zuletzt meinem AG schriftlich mitgeteilt über meinen Anwalt.
Am 1. Oktober informiert mich die Minijobzentrale schriftlich darüber, dass sich noch immer nix geändert hat.

Auf die "Kontaktversuche" meines AG, nachdem er vom Anwalt Post bekam, reagierte ich tatsächlich nicht. War ja auch schon alles durchgesprochen und ignoriert wurden. Aus dem Grund bin ich beim Anwalt. :icon_neutral:

Stunden und Gehalt stimmen nicht.

Überwiesen?


Abrechnungen:

Juni und August sehe ich das erste Mal. Juni gab's kein Geld.

Kündigung:

Damit gehe ich Montag zur ArGe. Bis 12.10 bin ich noch krangeschrieben, mal sehen wie das dann mit der Krankenkasse funktioniert.

Allgemein:
Mein AG hat eine neue letzte Frist bis zum 16.10. vom meinem Anwalt erhalten. Inhalt sind all' meine Forderungen und zusätzlich das nicht gezahlte Krankengeld.

Na dann. :icon_kotz2:

Schönen Sonntag noch.
Fortsetzung folgt...
 

Kerstin_K

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#20
Hallo IT-Profi,

dein sogennanter Arbeitgeber hat ja wohl echt den Schuss nicht gehört.

Sag mal, kannst Du nicht mal die Krankenkasse oder dem Finanzamt einen Tipp geben, dass die mal ne Betriebsprüfung machen? Die Buchhaltung muß wirklich ein Chaos sein! Kannst ja mal Deinen RA fragen, was er dazu meint.

Blickst Du durch das Abrechnungschaos noch durch?

Wer hat den auf der Kündigung diesen handschriftlichen Zusatz gemacht (in den Briefkasten geschmissen). WEnn das der AG war, naja, das kann man anders ausdrücken. Ausßerdem fehlt das datum, denn die Kündigungsfrist beginnt mit ZUGANG zu laufen.
 

Coole-Sache

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#21
Jetzt weiß ich warum wir hier in Deutschland einen Aufschwung haben.

Die Frage ist nur wohin ???

:eek:
 

it-profi

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#22
Hallo IT-Profi,

dein sogennanter Arbeitgeber hat ja wohl echt den Schuss nicht gehört.

Sag mal, kannst Du nicht mal die Krankenkasse oder dem Finanzamt einen Tipp geben, dass die mal ne Betriebsprüfung machen? Die Buchhaltung muß wirklich ein Chaos sein! Kannst ja mal Deinen RA fragen, was er dazu meint.

Blickst Du durch das Abrechnungschaos noch durch?

Wer hat den auf der Kündigung diesen handschriftlichen Zusatz gemacht (in den Briefkasten geschmissen). WEnn das der AG war, naja, das kann man anders ausdrücken. Ausßerdem fehlt das datum, denn die Kündigungsfrist beginnt mit ZUGANG zu laufen.
Also bei den Abrechnungen verstehe ich die Julikorrektur- und Augustabrechnung nicht.

Bei der ersten Juli-Version steht falsch 390 Euro. Dann gibt es zum Juli die 2. Version, wo er die 104 Euro wieder abzieht. Macht für den Monat 286 und Gesamt 468, wenn wir jetzt mal davon Ausgehen, das ich 182 im Juni bekommen hätte.

Dann steht da in der Korrektur "Verrechnung mit der Abrechnung August 2007" und darüber taucht wieder die 390 auf.

Warum? Warum beharrt er auf diesen 390 Euro.

Weiter, wenn er die 104 mit dem August verrechnet, müßten die da als Plus auftauchen, ist aber nicht der Fall.

Im August habe ich angeblich schon wieder 390 bekommen, stimmt nicht und kann ich diesesmal auch mit Kontoauszug nachweisen.

Und dann da im August die 140 minus?

Ähm ja, ich blick nicht mehr durch.

Die Tips Richtung Zoll/Finanzamt/Krankenkasse hab' ich natürlich nicht verworfen, da aber das 2. und letzte Ultimatum meines Anwalts am 16.10. abläuft und danach sowieso ein Prozess folgt, wird diese "Art der Prüfung" in folge der Vehandlung wohl eintreten.

Das Handschriftliche ist von einem Kollegen den der AG als Botenjunge eingespannt hat. So auch schon beim letzten Brief, wo ich vorbeikommen sollte damit wir mal reden - ohne Anwalt.
Spart halt Porto, wenn man ANs als Zusteller benutzt und gibt mir ein schlechtes Gefühl, wenn jemand vom gegnersichen Team ums Haus schleicht. Hab' deshalb auch schon seit ein paar Wochen die Klingel abgestellt.

Wie du schon erwähnt hattest hat er den Schuss wohl nicht gehört, und die zweite Frist ist ein Kanonenschlag damit er hoffentlich wach wird.

Leben und leben lassen, aber nach der zweiten Frist ist dann auch Schluß. Hoffentlich. :icon_frown:
 

gerda52

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#23
Mich stört an den Abrechnungen hauptsächlich das bescheinigte Jahresentgelt. Diesen Betrag hast Du insgesamt ja nicht erhalten.

Es mag sein, dass der Job mit 60 Std. mtl. maximal veranschlagt war, abzurechnen sind aber nach Deiner Beschreibung nur die tatsächlich geleisteten Stunden. Das Nachschieben der Juniabrechnung macht die Angelegenheit auch nicht wahrer, weil man gar nicht die Absicht hat, die Differenz auszugleichen. (siehe Augustabrechnung)

Für mich sieht das nach Abrechnungsbetrug aus, ob Chaos oder Vorsatz, der AG kommt seinen Sorgfaltpflichten nicht nach. Berate Dich am besten mit dem Anwalt über die weitere Vorgehensweise.
 

it-profi

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#24
Hallo zusammen,

der AG läßt sich endlich von einem Anwalt beraten. Ob sich die Angelegenheit zu meinen Gunsten entscheidet ist damit natürlich nicht sicher, aber der AG hat zumindest die Ernsthaftigkeit meines Anliegens anerkannt.

Die Anhänge möchte ich nur in soweit kommentieren, dass wenn die Lohnsteuerkarte, die ich im Juli abgegeben hatte, nicht auffindbar ist, mich eine Neubeantragung 5 Euro kosten wird. Ist nicht die Welt, ärgert mich aber.

Fortsetzung folgt...

Gruß, it-profi.
 

it-profi

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#25
Hallo,

folgendes Neues hat sich ergeben:

Für den Juli und August habe ich jetzt die Unterlagen, es sind noch marginale Fehler enthalten.

Das daraus resultierende Gehalt habe ich noch nicht erhalten, obwohl die Unterlagen auf den 30.10. datiert sind und der Anwalt des Ex-AGs eine "umgehende" Auszahlung erwähnt.

Mein Anwalt ist stinke sauer und ich durfte einen Tobsuchtanfall in einer Art Monolog miterleben. Natürlich nicht gegen mich gerichtet, aber trotzdem ziemlich beeindruckend. Formulierungen, wie "unerträgliche Leute" und Schlimmeres waren da zuhören. Grund sind noch die fehlenden Zahlunen für September und Oktober.

Da ich zum 31.10. gekündigt wurde hat sich mittlerweile die ArGe gemeldet. Man geht davon aus, dass ich Ende Oktober noch volles Gehalt für den November erhalten habe. Das ist natürlich nicht der Fall. Deshalb soll ich nachweisen, was so die letzten Monate passiert ist und die Dreifaltigkeit bestehend aus Abrechnung/Kontoauszug/Zusatzblatt 2.2 für den ensprechenden Zeitraum beibringen. Man wird mir dann eine Nachzahlung für den November und einen Änderungsbescheid zukommen lassen.

Ich bin selbst schon dabei Nachzurechnen und ich frage mich wie die ArGe für den Oktober Leistung berechnen wird. Ich war bis zum 12.10. krank geschrieben.

Weiß jemand wie die Entgeldfortzahlung im Krankheitsfall entsprechend für den ganzen September berücksichtigt wird? Wird das zu 100%, also mit 400.- Euro angerechnet? Wie wird für den Oktober verfahren, wo der Ex-AG nur für die ersten 12 Tage aufkommt?

Ich habe bei der ArGe um einen Termin gebeten um den Sachverhalt zu klären. Man hat mich zwar um einen schriftlichen Nachweis gebeten, aber Aufgrund der Komplexität halte ich eine persönliche Schilderung für angebrachter. Würde ich denen das zuschicken käme ich locker auf 50 Seiten Papier. Bis die das dann durchgearbeitet haben, kann ich lange auf die Nachzahlung warten.

Gruß, it-profi
 

gerda52

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#26
Hallo it-profi

Anwaltlichen Schriftverkehr in Kopie bei der ArGe (Termin) vorlegen und das Zusatzblatt 2.2 über den Anwalt der Gegenseite zukommen lassen würde ich erst mal vorschlagen.

folgendes Neues hat sich ergeben:

Für den Juli und August habe ich jetzt die Unterlagen, es sind noch marginale Fehler enthalten.

Das daraus resultierende Gehalt habe ich noch nicht erhalten, obwohl die Unterlagen auf den 30.10. datiert sind und der Anwalt des Ex-AGs eine "umgehende" Auszahlung erwähnt.
Damit lässt sich noch ausstehender Lohn aber auch bisher unterbliebene Zahlungen (für Anrechnung) nachweisen.

"Umgehend" lässt sich leider ziehen wie Gummi, Frist setzen?

Wegen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (Abrechnung Sept./Okt.) würde ich mich zusätzlich bei der Knappschaft erkundigen und ggf. Infomaterial anfordern.

Ich bin selbst schon dabei Nachzurechnen und ich frage mich wie die ArGe für den Oktober Leistung berechnen wird. Ich war bis zum 12.10. krank geschrieben.
Auch für Oktober gilt das Zuflussprinzip, bestehe darauf. Da Dein Gehalt eh brutto wie netto ausfällt, gibt es für die Arge auch nicht viel zu rechnen.
 

it-profi

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#27
Hallo,

ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Von mir an euch alle ein frohes Neues sehr spät nachträglich. :icon_knutsch:

Ich melde mich hier nochmals zu meinem Thema um mich einerseits zu bedanken für eure wirklich tolle Hilfe, aber auch um euch mitzuteilen, daß ich mich mit meinem Ex-Arbeitgeber rechtlich in allen Punkten einigen konnte.

Ein kleines Problem bleibt aber noch.

Die Zahlung des Gehalts sollte im Dezember erfolgen. Ich habe allerdings bis heute nix bekommen.

Mein Anwalt betrachet die Angelegenheit als abgeschlossen.Was mach ich nun?

Herzlichste Grüße, der it-profi
 

Kerstin_K

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#28
In welcher Form habt ihr Euch denn geeinigt? Gerichtsurteil? Aussergerichtliche Eingung? Ich hoffe, es gibt etwas schriftliches.

Sag mal, wie ist DeinNAwalt denn drauf? Abgeschlossen ist das doch erst, wenn Du das Geld hast, würde ich sagen.
 

ethos07

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#30
Hallo,

Ein kleines Problem bleibt aber noch.

Die Zahlung des Gehalts sollte im Dezember erfolgen. Ich habe allerdings bis heute nix bekommen.

Mein Anwalt betrachet die Angelegenheit als abgeschlossen.Was mach ich nun?
da haste aber wirklich einen "lustigen" Anwalt... ev. Anwaltskammer informieren - m.E. verhält sich der Anwalt standeswidrig.

Ich hatte einst vor vielen Jahren in einem ähnlichen Fall (Vergleich wurde geschlossen) die unkonventionelle Lösung gewählt, den (freundlichen) Richter ca. 3 Wochen nach dem gerichtlichen Vergleichstermin zu bitten, meinem ehem. Auftraggeber nun eine Frist für die Überweisung der vereinbarten Gehaltssumme zu setzen.

Der Richter schrieb dann direkt an meinen ehem. Auftraggeber in etwa folgenden Nachtrag zum Vergleichsbeschluss:
"Die Auszahlung der vereinbarten Summe hat innerhalb einer Frist von 5 Tagen an .. zu erfolgen. "Und dem fügte er noch irgendeine Drohung hinzu, was passiert , wenn der ehem. Auftraggeber diese Frist überschreitet.
Das Geld kam sofort auf mein Konto.
 

it-profi

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#31
Okay, danke euch. Ich werde meinen Anwalt mal nach einem Mahnverfahren fragen und berichte dann.

Gruß, it-profi.
 
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